DE570144C - Anordnung zur Beregnung von Feldern - Google Patents
Anordnung zur Beregnung von FeldernInfo
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- DE570144C DE570144C DEM103852A DEM0103852A DE570144C DE 570144 C DE570144 C DE 570144C DE M103852 A DEM103852 A DE M103852A DE M0103852 A DEM0103852 A DE M0103852A DE 570144 C DE570144 C DE 570144C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B17/00—Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups
- B05B17/04—Apparatus for spraying or atomising liquids or other fluent materials, not covered by the preceding groups operating with special methods
Landscapes
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
Bisher war es allgemein üblich, die Beregnung von Feldern mittels eines ununterbrochenen
Strahles vorzunehmen, welchen man erst dann unterbrach oder abstellte, wenn die von der Beregnungsvorrichtung bestreute
Fläche genügend Beregnungsgut erhalten hatte.
Weiterhin ist es auch bekannt, das öffnen und Schließen von Beregnungsvorrichtungen,
welches üblicherweise von Hand erfolgt, selbsttätig durchzuführen, so daß aus einer
solchen bekannten Beregnungsvorrichtung mit zeitlichem Abstand einander folgende, geschlossene,
einzelne Strahlen ausgestoßen werden, von denen es ebenfalls bekannt ist, daß man beim öffnen und Schließen der Unterbrechungsvorrichtung
eine Drosselwirkung vermeidet.
Weiterhin ist bekannt, Felder mit Feldberegnungsanlagen auszurüsten, welche mehrere
Wurfstellen umfassen, welche in der Weise miteinander zusammenarbeiten, daß, sobald
eine Wurfstelle sich ausschaltet, sich die nächste einschaltet, so daß also dadurch der
Beregnungsstrahl weiter verlegt wird, in ähnlicher Weise, wie wenn ein Gärtner beim Besprengen
eines Gartens seinen Standort wechselt.
In allen diesen Fällen wurde jedoch sinngemäß der Beregnungsstrahl erst dann unterbrochen
oder abgestellt, wenn der von einer Wurfstelle bestrichene Feldteil genügend beregnet
war.
Die neue Anordnung zum Beregnen von Feldern arbeitet erfindungsgemäß in der
Weise, daß das ununterbrochen zufließende Wasser in einem Speicher gesammelt und der
Speicherinhalt durch eigenen oder fremden Druck schußartig ausgestoßen wird. Dadurch
wird der Vorteil erzielt, daß eine relativ kleine Pumpenanlage mit relativ geringem
Anschaffungs- und Anlagepreis genügt, um Beregnungsstrahlen mit beliebig großem Durchmesser zu erzeugen, welche eine besonders
günstige Wurfweite ermöglichen, da bei gleichem Austrittsdruck ein dicker Strahl
weniger von der Luft abgebremst wird als ein dünnerer Beregnungsstrahl. Auch werden
bei Benutzung dieser neuen Anordnung die von der Pumpenanlage zu der oder den Wurfstellen
führenden Rohrleitungen schwächer im Durchmesser, so daß also auch deren Anschaffungs-
und Einbaukosten geringer werden. Endlich bringt noch der schußartige kurze Strahlabschnitt den Vorteil mit sich,
daß das vordere Ende durch den Widerstand der Luft zerrissen, zerstäubt und zurückgehalten
wird, so daß dies zur Erzielung einer gleichmäßigen Beregnungshöhe über die ganze
Länge der Wurfstrecke nutzbar wird.
Dabei ist nicht unbedingt erforderlich, daß der Ausstoßdruck von der Pumpe selbst geliefert
wird. Vielmehr kann das Treibmittel auch ein fremdes sein, beispielsweise Luft oder sonstige verdunstete Gase oder gespannte
Dämpfe.
Einige Ausführungsformen der neuen Anordnung sind in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt in Seitenansicht eine Ausführungsform,
bei welcher die Zuführung des Beregnungsgutes zu einem Windkessel ununterbrochen
und die Entnahme aus dem Windkessel mit Unterbrechungen erfolgt.
Abb. 2 bis 6 zeigen Ausführungsbeispiele,
bei denen nicht nur das Ausstoßen des Beregnungsgutes und seine Entnahme aus der
Vorrichtung mit Unterbrechungen erfolgt, sondern auch die je gesonderte Zuführung
sowohl des Beregnungsgutes als auch · des Druckmittels, wobei die Vorrichtung selbst
verschieden ausgebildet ist.
In allen Abbildungen ist der Stand des Beregnungsgutes vor dem Ausstoßen in gestrichelten
Linien angedeutet. Der Vorrichtungsbehälter ist mit α bezeichnet, der Raum
zur Aufnahme des Beregnungsgutes in ihm mit a1, der Raum zur Aufnahme des Druckmittels
in ihm mit a2, die Wurfdüse oder das Schwenkrohr mit c, das Ventil zur Herbeiführung
der Unterbrechung des Wurfstrahles mit d und die Zuführungsleitung für das Beregnungsgut
zu der Vorrichtung mit /.
In Abb. i- ist die Fördereinrichtung für das Beregnungsgut eine Pumpe b. Bei dem voll
ausgezogenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Entnahme des Beregnungsgutes zwecks Bildung
der mit Unterbrechungen austretenden Wurfstrahlenabschnitte am unteren Teil des Windkessels, während bei dem gestrichelt
dargestellten Ausführungsbeispiel die Entnähme des Beregnungsgutes mittels des Steigrohres
e erfolgt. Bei der letzteren Ausführung kommt der sich links des Windkessels
anschließende Teil in Fortfall.
In Abb. 2 befindet sich an der Düse selbst keine Unterbrechungsvorrichtung. Die Unterbrechungen
werden durch Drehen des Ventils d in der Verbindungsleitung zwischen den Behältern a1 und ar für Beregnungsgut und
Druckmittel herbeigeführt. Bei der Benutzung dieser Vorrichtung wird wie folgt verfahren
:
Zunächst wird der Behälter a1 mit Beregnungsgut
dadurch gefüllt, daß bei geschlossenem Ventil d das Ventil f1 in der Zuführungsleitung
/ für das Beregnungsgut geöffnet wird, bis der Behälter a1 mit Beregnungsgut gefüllt
ist. Alsdann wird das Ventil f1 geschlossen und die Unterbrechungsvorrichtung d geöffnet.
Das durch die Zuführungsleitung!· für das Druckmittel in den Behälter az eingetretene
und dort aufgespeicherte Druckmittel treibt dabei das im Behälter a1 befindliche Beregnungsgut
durch die Düse c unter Bildung des Wurfstrahlabschnittes hinaus, bis der Behalter
α1 geleert ist. Nunmehr oder kurz vorher wird das Ventil d geschlossen, und der
Vorgang beginnt von neuem zwecks Erzeugung des nächsten Strahlenabschnittes.
In Abb. 3 ist der Vorgang der gleiche, jedoch mit dem Unterschied, daß sich die Unterbrechungsvorrichtung
d für die Wurf strahlen am Ende des Wurfrohres c befindet und
für die Steuerung des Druckmittels in der Zuführungsleitung g für das Druckmittel eine
besondere Absperrvorrichtung vorgesehen ist. Dadurch wird verhindert, daß das Druckmittel
nach vollständigem Ausstoßen des Beregnungsgutes aus dem Behälter α1 nutzlos verlorengeht.
In Abb. 4 wird durch die Vermeidung des Steigrohres e und die U~förmige Gestalt des
Behälters der Vorteil erzielt, daß beispielsweise bei Verwendung von Dampf als Druckmittel
die Kondensationsverluste verringert werden.
Dieser Vorteil wird in noch weitergehendem Maße bei der Ausführung gemäß Abb. 5
erzielt, bei welcher der aufsteigende Schenkel dadurch in Fortfall gebracht ist, daß das
D'üsenrohr c unmittelbar schwenkbar unten an den Behälter α angesetzt ist.
Gemäß Abb. 6 kommt die besonders zu verlegende Zuführungsleitung f dadurch in Fortfall,
daß die Vorrichtung in den Erdboden i eingesetzt ist und unten bis unterhalb des
Grundwasserspiegels hineinreicht. Gleichzeitig fällt die Steuerung des Absperrventils f1
dadurch fort, daß an ihre Stelle ein Rückschlagventil f1 vorgesehen ist. Ist das Ausstoßen
eines Strahlenabschnittes durch Schließen des Druckmittelventils g1 beendet, so
steigt das Grundwasser f, nachdem es durch das Sieb h vorgereinigt ist, durch das Rückschlagventil
Z1 in den Behälter für das Beregnungsgut.
Ist genügend Grundwasser eingetreten, so erfolgt das Ausstoßen des Strahlenabschnittes
durch einfaches Öffnen des Druckmittelventils g1, wobei sich das Rückschlagventil
f1 selbsttätig schließt. Ein Verlust an Druckmittel kann dadurch vermieden
werden, daß man während der Zuführung des Druckmittels die Unterbrechungsvorrichtung
d schließt, darauf das Druckmittel ventil g1, worauf durch Öffnen des Ventils d der
Wurfstrahlenabschnitt durch eine abgemessene Druckmittelmenge ausgestoßen wird.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Anordnung zum Beregnen von FeI-dem mit einer Unterbrechungsvorrichtung, die das unmittelbar vor der Verteilungsstelle dauernd unter Druck stehende Beregnungsgut in mit zeitlichem Abstand einander folgenden, geschlossenen, einzelnen Strahlenabschnitten absatzweise unter möglichster Vermeidung einer Drossel-wirkung austreten läßt, dadurch gekennzeichnet, daß das ununterbrochen zufließende Wasser in einem Speicher gesammelt und der Speicherinhalt durch eigenen oder fremden Druck schußartig ausgestoßen wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch mindestens zwei zur Zuführung des zu verteilenden Gutes (/) und des Druckmittels (g) dienende Speisestellen (Abb. 2 bis 6).
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen einerseits offenen Behälter (a), dessen hinterem Teil (ar) das Druckmittel zugeführt wird und dem das Verteilungsgut (α1) vorgelagert ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Behälter (a1, ar) von LJ-förmiger Gestalt, dessen einem Schenkel (α2) das Druckmittel (g) zugeführt wird, während mit dem anderen Schenkel (α1) das Wurfrohr (c) in Verbindung steht (Abb. 2 und 4).
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Behälter (a) von U-förmiger Gestalt, dessen einer als Behälter ausgebildeter, mit Gut- (/) und Druckmittel- (g) Zuführung versehener Schenkel (α1, ar) feststeht, während der andere Schenkel (c) drehbar und als Wurfdüse ausgebildet ist (Abb. 5).
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Erdboden H) eingesetzte Behälter bis unter den Grundwasserspiegel (f) reicht und unterhalb desselben durchlässig (Z1) ist (Abb. 6).
- 7. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 6, gekennzeichnet durch einen dem zu verteilenden Gut (α1) vorgelagerten Pufferraum (α2), welcher in dem Behälter (α) selbst angeordnet oder diesem als besonderer Behälter vorgeschaltet sein kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM103852A DE570144C (de) | 1928-03-09 | 1928-03-09 | Anordnung zur Beregnung von Feldern |
| DEM106632A DE592244C (de) | 1928-03-09 | 1928-09-22 | Vorrichtung zum Beregnen von Feldern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM103852A DE570144C (de) | 1928-03-09 | 1928-03-09 | Anordnung zur Beregnung von Feldern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570144C true DE570144C (de) | 1933-11-11 |
Family
ID=7325252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM103852A Expired DE570144C (de) | 1928-03-09 | 1928-03-09 | Anordnung zur Beregnung von Feldern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570144C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1044496B (de) * | 1954-12-07 | 1958-11-20 | Gotthold Moser | Regner mit absatzweiser Wasserabgabe |
-
1928
- 1928-03-09 DE DEM103852A patent/DE570144C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1044496B (de) * | 1954-12-07 | 1958-11-20 | Gotthold Moser | Regner mit absatzweiser Wasserabgabe |
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