AT133531B - Beregnungsvorrichtung für Kulturen. - Google Patents

Beregnungsvorrichtung für Kulturen.

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AT133531B
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Austria
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water
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pressure medium
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Johann Michaelis
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Johann Michaelis
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  • Nozzles (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Beregnungsvorriehtung   für Kulturen. 



   Es sind Beregnungsvorrichtungen für Kulturen bereits bekannt, bei denen die Wasserabgabe nicht ununterbrochen, sondern vielmehr absatzweise erfolgt und auch bei Verwendung von mehreren Düsen, beispielsweise nach erfolgter Wasserabgabe sämtlicher Düsen, diese immer wieder abgestellt werden. Zum Ausstossen des Wassers dient bei allen diesen Anlagen der   Flüssigkeitsdruck   in der Leitung, von dessen Höhe somit auch die Wurfweite des Wassers abhängig ist. Nicht mehr neu sind auch solche Spritzeinrichtungen für Kulturen, bei welchen das Wasser beständig ausgeworfen wird, indem es einen als Windkessel wirkenden Behälter durchläuft und den dort vorhandenen Luftdruck aufnimmt. 



   Die Erfindung bezweckt, die Wurfweite von der Leistung der das Wasser durch die Leitung fördernden Arbeitsmaschine unabhängig zu machen, und besteht darin, dass zum Ausstossen des Wassers komprimierte Gase oder gespannte Dämpfe dienen. Hiedurch ist es möglich, das Wasser sehussartig auszuschleudern und auf diese Weise grosse Wurfweite zu erzielen sowie bei jeder einzelnen Wasserabgabe eine derart grosse Wassermenge auszuschleudern, die erforderlich ist, um zum gleichen Zweck den Widerstand der Luft   möglichst   gering zu halten. Die Verwendung von komprimierten Gasen oder gespannten Dämpfen als Druckmittel hat weiterhin den Vorteil, dass etwa auftretende   Druekstösse   gedämpft werden. 
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   Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Ausführungsform, bei welcher die Zuführung des Wassers zu einem Windkessel   beständig   seine Abgabe aus dem Windkessel aber absatzweise erfolgt. 



  Die Fig. 2-6 zeigen Ausführungsbeispiele, bei welchen nicht nur die Abgabe des Wassers absatzweise 
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 Vorrichtung. 



   In allen Figuren der Zeichnung ist der Stand des Wassers vor dem Ausstossen gestrichelt angedeutet. 



  Der Vorrichtungsbehälter ist durchweg mit a, der Raum zur Aufnahme des Wassers in demselben mit al, der Raum zur Aufnahme des Druckmittels mit   a2,   die Wurfdüse bzw. das   Sehwenkrohr   derselben mit   c,   das Organ zur Herbeiführung der Unterbrechung des Wurfstrahles mit   d   und die Zuführungsleitung für das Wasser zur Vorrichtung   mit l'bezeichnet.   



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 dient als Fördereinrichtung für das Wasser eine Pumpe b. 
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 mittels des Steigrohres e (strichliert gezeichnet) ; bei letzterer Ausführungsform kommt der links am Behälter anschliessende Teil in Fortfall. 
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 vorrichtung. Die Unterbrechungen werden vielmehr durch Betätigung des Ventils   d   in der Verbindungleitung zwischen Wasserbehälter   a1   und   Druckmittelbehälter   a2 herbeigeführt. Bei der Benutzung dieser Vorrichtung wird zunächst der Behälter al mit Wasser dadurch gefüllt, dass bei geschlossenem Ventil   d   das Ventil   1'1   in der   Wasserzuleitung t'geöffnet   wird, bis der Behälter al gefüllt ist.

   Alsdann wird das   Ventil f1 geschlossen   und durch die   Zuführungsleitung   g das Druckmittel in den Behälter   a2   eingelassen und dort   aufgespeichert.   Nach   Öffnen   des   Unterbrerhers   d treibt dabei das Druckmittel (Gas oder Dampf) das im Behälter   a1 brfindlichr Wasser durch   die Düse c aus, bis der Behälter al geleert ist. Nunmehr 

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 oder kurz vorher wird das Ventil   d   geschlossen, und der Vorgang beginnt von neuem zwecks Erzeugung des nächsten Strahlenabsehnittes. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Vorgang der gleiche, nur mit dem Unterschied, dass sich der Unterbrecher d am Ende des Wurfrohres c befindet und für die Steuerung des Druckmittels in der Zuführungsleitung g eine besondere Absperrvorrichtung    <    vorgesehen ist. Dadurch wird verhindert, dass das Druckmittel nach vollständigem   Ausstossen   des Wassers aus dem Behälter   a1   im weiteren nutzlos verlorengeht. 



   Die Wirkungsweise des in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispieles ist dieselbe wie bei jenem gemäss Fig. 3, jedoch wird durch Entfall des Steigrohres e und durch die U-Form des Behälters a der Vorteil erzielt, dass beispielsweise bei Verwendung von Dampf als Druckmittel die Kondensationsverluste verringert werden. 



   Dieser Vorteil wird in noch weitergehendem Masse bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 erzielt, bei welcher der eine der aufsteigenden Schenkel dadurch in Fortfall gebracht ist, dass das Düsenrohr c unmittelbar schwenkbar unten am Behälter a angesetzt ist. Die Wirkungsweise und Bedienung dieser Ausführungsform entspricht jener gemäss Fig. 3 und 4. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 kommt die besonders zu verlegende Zuführungs-   leitung/* dadurch   in Fortfall, dass die Vorrichtung in den Erdboden   i   eingesetzt ist und unten bis unterhalb des Grundwasserspiegels reicht. Gleichzeitig fällt die Steuerung des Absperrventils   f1   für das Wasser dadurch fort, dass an dessen Stelle ein   Rückschlagventil     f1   vorgesehen ist. Ist bei dieser Ausführungsform das Ausstossen eines   Strahlenabschnittes   durch Schliessen des Druekmittelventils   nul   beendet, so steigt das Grundwasser f, nachdem es durch das Sieb h vorgereinigt ist, durch das   Rückschlagventil f   in den
Wasserbehälter.

   Ist genügend Grundwasser eingetreten, so erfolgt das Ausstossen des Strahlenabschnittes durch Öffnen der Ventile      und d, wobei sich das   RÜckschlagventil {'1   selbsttätig   schliesst.   Ein Verlust an Druckmittel kann dadurch vermieden werden, indem man während der Zuführung des Druckmittels den Unterbrecher   d schliesst,   darauf das Druekmittelventil gl in die Absperrstellung führt, worauf durch Öffnen des Ventils   d   der Wurfstrahlenabschnitt durch eine abgemessene Druckmittelmenge ausgestossen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beregnungsvorriehtung für Kulturen, die das Wasser absatzweise   ausstösst,   dadurch gekenn- zeichnet, dass das Ausstossen des Wassers mit Hilfe von komprimierten Gasen oder gespannten Dämpfen erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Beregnungsvorriehtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen als Windkessel wirkenden Behälter, dem das Wasser beständig zugeführt, dagegen absatzweise entnommen wird.
    3. Beregnungsvorriehtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (a) U-förmig ist und einer seiner Schenkel (a2) mit der Druekmittelzuleitung (g) und sein anderer Schenkel (a1) mit der Wasserzuleitung (f) und dem Wurfrohr (e) in Verbindung steht, die Verbindung beider Schenkel aber durch ein Organ (d) absatzweise unterbrochen wird.
    4. Beregnungsvorriehtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (a) in den Erdboden (i) eingesetzt ist, bis unter den Grundwasserspiegel reicht und unterhalb desselben eine oder mehrere Wassereintrittsöffnungen (fil) aufweist.
AT133531D 1928-03-08 1929-03-07 Beregnungsvorrichtung für Kulturen. AT133531B (de)

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AT135147B (de) 1933-10-25

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