<Desc/Clms Page number 1>
Beregnungsvorriehtung für Kulturen.
Es sind Beregnungsvorrichtungen für Kulturen bereits bekannt, bei denen die Wasserabgabe nicht ununterbrochen, sondern vielmehr absatzweise erfolgt und auch bei Verwendung von mehreren Düsen, beispielsweise nach erfolgter Wasserabgabe sämtlicher Düsen, diese immer wieder abgestellt werden. Zum Ausstossen des Wassers dient bei allen diesen Anlagen der Flüssigkeitsdruck in der Leitung, von dessen Höhe somit auch die Wurfweite des Wassers abhängig ist. Nicht mehr neu sind auch solche Spritzeinrichtungen für Kulturen, bei welchen das Wasser beständig ausgeworfen wird, indem es einen als Windkessel wirkenden Behälter durchläuft und den dort vorhandenen Luftdruck aufnimmt.
Die Erfindung bezweckt, die Wurfweite von der Leistung der das Wasser durch die Leitung fördernden Arbeitsmaschine unabhängig zu machen, und besteht darin, dass zum Ausstossen des Wassers komprimierte Gase oder gespannte Dämpfe dienen. Hiedurch ist es möglich, das Wasser sehussartig auszuschleudern und auf diese Weise grosse Wurfweite zu erzielen sowie bei jeder einzelnen Wasserabgabe eine derart grosse Wassermenge auszuschleudern, die erforderlich ist, um zum gleichen Zweck den Widerstand der Luft möglichst gering zu halten. Die Verwendung von komprimierten Gasen oder gespannten Dämpfen als Druckmittel hat weiterhin den Vorteil, dass etwa auftretende Druekstösse gedämpft werden.
EMI1.1
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen gemäss der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Ausführungsform, bei welcher die Zuführung des Wassers zu einem Windkessel beständig seine Abgabe aus dem Windkessel aber absatzweise erfolgt.
Die Fig. 2-6 zeigen Ausführungsbeispiele, bei welchen nicht nur die Abgabe des Wassers absatzweise
EMI1.2
Vorrichtung.
In allen Figuren der Zeichnung ist der Stand des Wassers vor dem Ausstossen gestrichelt angedeutet.
Der Vorrichtungsbehälter ist durchweg mit a, der Raum zur Aufnahme des Wassers in demselben mit al, der Raum zur Aufnahme des Druckmittels mit a2, die Wurfdüse bzw. das Sehwenkrohr derselben mit c, das Organ zur Herbeiführung der Unterbrechung des Wurfstrahles mit d und die Zuführungsleitung für das Wasser zur Vorrichtung mit l'bezeichnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 dient als Fördereinrichtung für das Wasser eine Pumpe b.
EMI1.3
mittels des Steigrohres e (strichliert gezeichnet) ; bei letzterer Ausführungsform kommt der links am Behälter anschliessende Teil in Fortfall.
EMI1.4
vorrichtung. Die Unterbrechungen werden vielmehr durch Betätigung des Ventils d in der Verbindungleitung zwischen Wasserbehälter a1 und Druckmittelbehälter a2 herbeigeführt. Bei der Benutzung dieser Vorrichtung wird zunächst der Behälter al mit Wasser dadurch gefüllt, dass bei geschlossenem Ventil d das Ventil 1'1 in der Wasserzuleitung t'geöffnet wird, bis der Behälter al gefüllt ist.
Alsdann wird das Ventil f1 geschlossen und durch die Zuführungsleitung g das Druckmittel in den Behälter a2 eingelassen und dort aufgespeichert. Nach Öffnen des Unterbrerhers d treibt dabei das Druckmittel (Gas oder Dampf) das im Behälter a1 brfindlichr Wasser durch die Düse c aus, bis der Behälter al geleert ist. Nunmehr
<Desc/Clms Page number 2>
oder kurz vorher wird das Ventil d geschlossen, und der Vorgang beginnt von neuem zwecks Erzeugung des nächsten Strahlenabsehnittes.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Vorgang der gleiche, nur mit dem Unterschied, dass sich der Unterbrecher d am Ende des Wurfrohres c befindet und für die Steuerung des Druckmittels in der Zuführungsleitung g eine besondere Absperrvorrichtung < vorgesehen ist. Dadurch wird verhindert, dass das Druckmittel nach vollständigem Ausstossen des Wassers aus dem Behälter a1 im weiteren nutzlos verlorengeht.
Die Wirkungsweise des in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispieles ist dieselbe wie bei jenem gemäss Fig. 3, jedoch wird durch Entfall des Steigrohres e und durch die U-Form des Behälters a der Vorteil erzielt, dass beispielsweise bei Verwendung von Dampf als Druckmittel die Kondensationsverluste verringert werden.
Dieser Vorteil wird in noch weitergehendem Masse bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 erzielt, bei welcher der eine der aufsteigenden Schenkel dadurch in Fortfall gebracht ist, dass das Düsenrohr c unmittelbar schwenkbar unten am Behälter a angesetzt ist. Die Wirkungsweise und Bedienung dieser Ausführungsform entspricht jener gemäss Fig. 3 und 4.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 6 kommt die besonders zu verlegende Zuführungs- leitung/* dadurch in Fortfall, dass die Vorrichtung in den Erdboden i eingesetzt ist und unten bis unterhalb des Grundwasserspiegels reicht. Gleichzeitig fällt die Steuerung des Absperrventils f1 für das Wasser dadurch fort, dass an dessen Stelle ein Rückschlagventil f1 vorgesehen ist. Ist bei dieser Ausführungsform das Ausstossen eines Strahlenabschnittes durch Schliessen des Druekmittelventils nul beendet, so steigt das Grundwasser f, nachdem es durch das Sieb h vorgereinigt ist, durch das Rückschlagventil f in den
Wasserbehälter.
Ist genügend Grundwasser eingetreten, so erfolgt das Ausstossen des Strahlenabschnittes durch Öffnen der Ventile und d, wobei sich das RÜckschlagventil {'1 selbsttätig schliesst. Ein Verlust an Druckmittel kann dadurch vermieden werden, indem man während der Zuführung des Druckmittels den Unterbrecher d schliesst, darauf das Druekmittelventil gl in die Absperrstellung führt, worauf durch Öffnen des Ventils d der Wurfstrahlenabschnitt durch eine abgemessene Druckmittelmenge ausgestossen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beregnungsvorriehtung für Kulturen, die das Wasser absatzweise ausstösst, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Ausstossen des Wassers mit Hilfe von komprimierten Gasen oder gespannten Dämpfen erfolgt.