DE469927C - Vorrichtung zum Speisen von Dampfheizungsgliederkesseln - Google Patents

Vorrichtung zum Speisen von Dampfheizungsgliederkesseln

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DE469927C
DE469927C DEH106925D DEH0106925D DE469927C DE 469927 C DE469927 C DE 469927C DE H106925 D DEH106925 D DE H106925D DE H0106925 D DEH0106925 D DE H0106925D DE 469927 C DE469927 C DE 469927C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/16Instantaneous or flash steam boilers involving spray nozzles for sprinkling or injecting water particles on to or into hot heat-exchange elements, e.g. into tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Speisen von Dampfheizungsgliederkesseln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Speisen von Dampfheizungsgliederkesseln durch Einführung von Wasser in die Verdampfungsräume mittels einer Düse o. dgl. und hat den Zweck, die Leistungsfähigkeit dieser Kessel zu erhöhen. Die Erfindung- besteht im wesentlichen darin, dah sämtliche Glieder des Dampfheizungsgliederkessels mit einem Düsenrohr versehen sind, (las mittels allseitig oder nur auf der dem Feuerraum zugekehrten Seite angeordneter Düsen das Wasser in zerstäubter Form den einzelnen Gliedern zuführt.
  • Es ist bereits bekannt, das Speisewasser eines Schnelldampferzeugers durch eine von oben in den Verdampfer einmündende Düse und eine unterhalb derselben angebrachte Prellplatte zu zerstäuben. Diese bekannte Anordnung hat jedoch zur Folge. <laß nur ein geringer Teil der Wandung des Verdampfers von der Düse und dazu noch in un7ureichen-#lem ?Maße mit Wasser versorgt wird. Die Anordnung einer derartigen einzelnen Düse innerhalb eines Gliederkessels läßt keine genügende Leistung erreichen.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Speisewasser in einem röhrenförmigen Verdampfer in Richtung der Achse des Rohres durch eine Düse einzuspritzen. Bei dieser Art der Zerstäubung wird aber ebenfalls keine gleichmäßige Benetzung der Wandung erreicht, denn es werden nur bestimmte Stellen von dem aus den Düsen spritzenden Wasser getroffen. Infolge der ungleichmäßigen Benetzung der Wandung mit Wasser tritt leicht eine örtliche Überhitzung des Verdampfers ein, was zu Explosionen Veranlassung geben kann. Zugleich werden wesentliche Teile der Wandung nicht für die Verdampfung ausgenutzt.
  • Die Nachteile dieser bekannten Anordnungensind gemäß der @-orliegenden Frfindttng vermieden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Gliederkesselanlage in Ansicht, zum Teil im Schnitt, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch ein Kesselglied, Abb.3 einen Querschnitt durch eines der Düsenrohre.
  • a ist der in üblicher Weise aus nebeneinanderstehenden, oben und unten durch Stutzen b- miteinander verbundenen Gliedern bestehende Dampfheizungsgliederkessel. In den unteren Verbindungsstutzen b sind Düsenrohre c eingebaut, durch welche das zu verdampfende Wasser in zerstäubter hzw. Dunst- oder Nebelform in die Kesselglieder eingeführt wird. d ist ein Speisewasserbehälter, vorzugsweise mit selbsttätiger Regulierung, von dem das Wasser durch eine Leitung j in eine Pumpe ä gelangt, die das Wasser in das Düsenrohr c drückt. h ist die Feuerung des Kessels.
  • Das in fein verteilter Form in die Kesselglieder gelangende Wasser wird innerhalb dieser Glieder sofort durch die Kesselheizung h in Dampf übergeführt, wodurch gegenüber den bisher üblichen, bis zu etwa ;#;4 der Kesselhöhe mit Wasser gefüllten Dampfheizungsgliederkesseln die Leistung des Kessels erheblich erhöht wird.
  • Das Düsenrohr c kann mit feinen Düsenöffnungen oder mit besonders eingesetzten Düsen i versehen sein. Letztere können von beliebiger Form und Ausführung, z. B. Spiraldüsen sein, durch welche die Zerstäuhungs- oder- Nebelwirkung noch erhöht wird. _1n Stelle der Düsen können auch andere Verteilungsvorrichtungen Anwendung finden.
  • Ferner kann das Wasser anstatt von unten auch in anderer Weise in verteilter Form in die Kesselglieder eingebracht werden, so z. B. in Fortn eines von oben herabrieselnden Regens. 1n diesem Falle werden die Wasserzuführungsrohre im oberen Teil des Kessels angeordnet und es kann auch die Druckpumpe g oder eine sonstige Druckvorrichtung wegfallen. Die Leistungsfähigkeit wird um so größer, in je feiner zerstäubter Form das Wasser in den Kessel eingebracht wird. Natürlich können gegebenenfalls auch die Düsen- oder Zerstäuberrohre c im oberen Teil oder an einer sonstigen Stelle des Kessels angebracht sein.
  • Wenn das Wasser in verteilter Form von oben zugeführt wird, kann der Kessel auch zum Teil mehr oder weniger mit Wasser gefüllt sein, ebenso können je nach Bauart einzelne Glieder wie bisher mit Wasser gefüllt und die anderen Glieder mit zerstäubtem Wasser gespeist werden.

Claims (1)

  1. PATI?NTANSPRUCH Vorrichtung zum Speisen von Dampfheizungsgliederkesseln durch Einführung von Wasser in die Verdampfungsräume mittels einer Düse o. dgl., dadurch -gekennzeichnet, daß sämtliche Glieder mit einem Düsenrohr versehen sind, das mittels allseitig oder nur auf der dem Feuerraum zugekehrten Seite angeordneter Diisen das Wasser den Gliedern zuführt.
DEH106925D 1926-06-12 1926-06-12 Vorrichtung zum Speisen von Dampfheizungsgliederkesseln Expired DE469927C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3192907A (en) * 1960-09-17 1965-07-06 Fur Oelfeuerungen Ag Heater of uniform specific loading

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