DE569960C - Sprungwerk fuer elektrische Drehschalter - Google Patents
Sprungwerk fuer elektrische DrehschalterInfo
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- DE569960C DE569960C DEF70940D DEF0070940D DE569960C DE 569960 C DE569960 C DE 569960C DE F70940 D DEF70940 D DE F70940D DE F0070940 D DEF0070940 D DE F0070940D DE 569960 C DE569960 C DE 569960C
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- DE
- Germany
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- springs
- contact piece
- attached
- polygonal
- spring mechanism
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/11—Movable parts; Contacts mounted thereon with indexing means
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Sprungwerke für elektrische Drehschalter, bei denen
Blattfedern mit polygonalen Kantelscheiben zusammenwirken. Bei solchen Sprungwerken"
hatte man bisher zwei vollständig voneinander unabhängige und unbewegliche Federnsysteme
angewendet. Davon arbeitet das eine Federnsystem mit dem Antriebsorgan zusammen,
während das andere auf eine am angetriebenen Teil befestigte Scheibe einwirkt. Hierbei
ist dann genügendes Spiel zwischen den beiden Teilen vorgesehen. Diese Vorrichtungen
sind kostspielig, ihr Aufbau ist empfindlich, und sie weisen große Abmessungen auf. Diese Nachteile, insbesondere der letztere,
beeinträchtigen die Anwendbarkeit der Schalter sehr.
Beim Gegenstand der Erfindung sind die Blattfedern an dem beweglichen Kontaktstück
befestigt und arbeiten mit einer auf der Schaltachse oder dem sonstigen Antriebsstück des Schalters befestigten Kantelscheibe
derart zusammen, daß die Drehung auf das Schaltstück nur dann übertragen wird, wenn
die Federn durch diese mehrkantige Mitnehmerscheibe gespannt worden sind. Dieselben
Federn begrenzen die Schaltbewegung dadurch, daß sie sich gegen eine zweite, etwas
kleinere, an dem festen Teil des Schalters
jo befestigte mehrkantige Anschlagscheibe anlegen.
Ein und derselbe Satz Federn dient also bei dem Erfindungsgegenstand als Sprungfedern
und als Anschlagfedern, wodurch der Schalter einfach, billig und betriebssicher wird.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Schalters im Aufriß.
Fig. 2 zeigt einen Achsenschnitt längs der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Achsenschnitt längs der Linie B-B der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt ein Sprungwerk in etwas ande- +5
rer Ausführungsform im Querschnitt.
Fig. 5 zeigt einen Achsenschnitt längs der Linie C-C der Fig. 4.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform
ist das Gehäuse 1 aus beliebigern Isoliermaterial mit festen Schleifkontakten
2, 2 in beliebiger Bauart verseilen. Ihre wechselweise Verbindung wird durch die
Kontaktbrücke 8 hergestellt, die sich um die Achse 4 drehen kann, deren Ende den nicht
dargestellten Antriebsknopf trägt.
Das bewegliche Kontaktstück 8 besteht aus einer länglichen Bodenplatte, deren Schmalseiten
aufwärts gebogen sind und die Gegenkontakte 3, 3 zu den Schleifkontakten 2 bilden.
Die Aufbiegungen 3 haben nach innen abgebogene Lappen 15; hinter diese Lappen
15 sind die Blattfedern 6, 6' gesteckt, die bis an die Innenwand 16 der Kontaktflächen 3
reichen und dadurch gegen Längsverschiebung gesichert sind. Die Blattfedern um-
fassen die viereckige Mitnehmerscheibe 9, die auf der Schallwelle 4 von rechteckigem Querschnitt
befestigt ist (Fig. 3). Dieselben Federn umfassen auch eine zweite viereckige Scheibe 5, die am Gehäuse befestigt ist und
ein Mittelloch 7 hat, in dem sich die Antriebswelle 4 frei drehen kann. Die Scheibe 5 ist
etwas Heiner als die Scheibe 9 und dient als Anschlagscheibe.
Bei dieser Anordnung wird durch die Drehung der Welle 4 auch die Mitnehmerscheibe
9 gedreht. Diese biegt die Federn 6, 6' nach außen durch und spannt sie, bis das von den Federn auf die Schaltbrücke
8 übertragene Drehmoment die Reibung zwischen den festen Kontakten 2 und
den Gegenkontakten 3 überschreitet. Dann beginnt das Kontaktstück der Drehung der
Schaltwelle zu folgen; die Federn 6, 6' müssen zwar noch den Widerstand an den Ecken
der- Anschlagscheibe 5 überwinden; da diese aber etwas kleinere Abmessungen hat als die
Steuerscheibe 9, so ist auch dieser Widerstand nicht groß und hindert die Drehung der
Schaltbrücke nicht. Wenn die Spitzen der Steuerscheibe 5 überwunden sind, entspannen
sich die Federn 6, 6' plötzlich und nehmen das Kontaktstück in der Drehungsrichtung
beschleunigt mit. Dieses kommt dann dadurch zur Ruhe, daß die Federn 6, 6' sich an die folgenden Seiten der Anschlagscheibe 5
anlegen.
Natürlich können die Steuerscheibeoi S
und 9 auch rechteckig sein: Wenn der Schalks ter mehr als vier Stellungen aufweisen soll,
muß auch die Scheibe 5 ein Polygon mit einer der Anzahl der Stellungen entsprechenden
Seitenzahl darstellen.
Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 4 dargestellt. Das Kontaktstück hat hier die
Form einer Isolierscheibe 11, die mit Kontaktplatten
12, 12 versehen ist. Die Federn 6, 6' der vorhergehenden Ausführungsform sind hier durch zwei Federnpaare in
U-Form 13, 14 und 13', 14' ersetzt, welche
in einem Ausschnitt ίο sitzen, der in der Scheibe 11 angebracht ist. Die Federn sind
dadurch befestigt, daß bei jeder Feder ein Schenkel verlängert und in die Seitenwand
des Ausschnittes ι ο eingelassen ist, wie dies für die Feder 14 bis 17 .dargestellt ist.
Der Erfindungsgegenstand hat den Vorzug, daß, wenn die Kontaktbrücke sich in einer
Stellung klemmt, man den Antriebsknopf ohne Schaden drehen kann, weil der Mitnehmer
sich dann leer zwischen den Blattfedern dreht.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Sprungwerk für elektrische Drehschalter, bei welchem Blattfedern auf polygonale Kantelscheiben wirken, dadurch gekennzeichnet, daß am beweglichen Schaltstück (8 bzw. 11) die Federn (6,6' bzw. 13, 14 und 13', 14') so befestigt sind, daß das Schaltstück von der Antriebsachse (4) nur dann mitgenommen wird, wenn die Federn durch eine auf der Antriebsachse befestigte, polygonale Mitnehmerscheibe (9) gespannt worden sind, während die gleichen Federn das Schaltstück (8 bzw. 11) in den Ruhestellungen durch Anlegen gegen eine zweite, etwas kleinere, ortsfeste, polygonale Kantelscheibe (5) anhalten.
- 2. Sprungwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mitnahme- und Haltefedern zwei an ihren Enden befestigte Blattfedern (6, 6') dienen, welche sowohl die Mitnahmescheibe (9) als auch die Haltescheibe (5) umfassen.
- 3. Sprungwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn durch zwei U-förmige Federnpaare (13, 14 und 13', 14') gebildet werden, die zwischen dem Schaltstück einerseits und den Oberflächen der Mitnahme- und auch der Haltescheibe (9, 5) andererseits eingesetzt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF70940D DE569960C (de) | 1931-05-06 | 1931-05-06 | Sprungwerk fuer elektrische Drehschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF70940D DE569960C (de) | 1931-05-06 | 1931-05-06 | Sprungwerk fuer elektrische Drehschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569960C true DE569960C (de) | 1933-02-10 |
Family
ID=7111473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF70940D Expired DE569960C (de) | 1931-05-06 | 1931-05-06 | Sprungwerk fuer elektrische Drehschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569960C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835769C (de) * | 1950-10-20 | 1952-04-03 | Busch Jaeger Luedenscheider Me | Elektrischer Drehschalter fuer Wechselstrom mit einem an einem feststehenden Vierkant gesperrten Schaltrad |
-
1931
- 1931-05-06 DE DEF70940D patent/DE569960C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE835769C (de) * | 1950-10-20 | 1952-04-03 | Busch Jaeger Luedenscheider Me | Elektrischer Drehschalter fuer Wechselstrom mit einem an einem feststehenden Vierkant gesperrten Schaltrad |
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