DE569131C - Schaber fuer Papiertrockentrommeln, Glaettwerke u. dgl. - Google Patents

Schaber fuer Papiertrockentrommeln, Glaettwerke u. dgl.

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DE569131C
DE569131C DEH115208D DEH0115208D DE569131C DE 569131 C DE569131 C DE 569131C DE H115208 D DEH115208 D DE H115208D DE H0115208 D DEH0115208 D DE H0115208D DE 569131 C DE569131 C DE 569131C
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paper drying
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drying drums
blade
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Holtzmann & Cie Akt Ges E
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G3/00Doctors
    • D21G3/005Doctor knifes

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  • Paper (AREA)

Description

  • Schaber für Papiertrockentrommeln, Glättwerke u. dgl. Die Erfindung betrifft einen Schaber für Papiertrockner, Glättwerke o. dgl.
  • Bei den bisher `üblichen Schabern für Papiertrockentrommeln u. dgl. sind die oberhalb der Wate liegendem Teile des Klingenrückens gerade. Um bei solchen Klingen die Vorteile einer Krümmung zu erhalten, hat man vorgeschlagen, die Klingen durch Anpressen an .die Trommeln durchzukrümmen. Hierbei liegen naturgemäß die Klingen nahezu tangential und dementsprechend mit sehr breiter Fläche an den Trommeln an. Zur Beseitigung dieses Nachteiles besteht die Erfindung darin, daß eine gekrümmte Klinge Verwendung findet, die sich, entsprechend ihrer Bestimmung, als Reinigungsschaber zu wirken, ohne Unterbrechung über die ganze Breite der Trocken-oder Glättwalze erstreckt und sich mit ihrer Wate radial oder annähernd radial auf die Trommelfläche von oben auflegt. Erfindungsgemäß ist diese Klinge festeingespannt.
  • Es sind zwar schon zwischen Wate und Einspannteil gekrümmte Schaberklingen bekanntgeworden. Diese Vorrichtungen dienten jedoch nicht dem Zweck wie die beschriebene Schaberklinge, nämlich der Reinhaltung der Walzen, sondern sie waren zur Abnahme -und Führung der Papierbahn bestimmt. jene Vorrichtungen waren deshalb auch nicht fest eingespannt, sondern wurden schwenkbar oder verschiebbar federnd gegen die Trommeloberfläche gedrückt.
  • Erfindungsgemäß werden derartige gekrümmte Klingen erstmalig als Reinigungsklingen für die Trommeln benutzt. Ihre Verwendung für diesen Zweck wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß sie fest gegenüber den Trommeln .eingespannt werden und sich mit einem nur durch ihre Krümmung ermöglichten-federnden Druck gegen die Trommeloberfläche legen. Die Praxis hat gezeigt, daß solche Klingen gegenüber den zur Zeit der Erfindung in der Praxis ausschließlich üblichen geradflächigen Reinigungsklingen große Vorteile haben. Die Dicke der Schaberklinge kann bedeutend vermindert werden, weil durch die Krümmung des Rückens oberhalb der Wate (unter Beibehaltung des geraden Einspannteiles der Klinge) die Stabilität vergrößert wird. Infolge der geringeren. Stärke aber federt die Klinge beim Anliegen an der Walze besser, und es ist leichter, den Schaber zum guten Anliegen auf der neinzuhaltenden Fläche zu bringen. Da die Klinge mit ihrer Stirnfläche (Wate) annähernd radial an dem Zylinder anliegt, neigt sie nicht so sehr zur. Bildung eines Grates, wie dies tangential anliegende Schaber tun, und vermeidet dadurch die schädlichen Folgen der Gratbildung, bestehend in dem Festsetzen von Fremdkörpern zwischen diesem und der Zylinderoberfläche und in der Bildung von Riefen und Rillen< im Zylinder.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Der gekrümmte oder gebogene Teila der Klinge oberhalb der Wate ist gegen die Walzenoberfläche b entgegen der Laufrichtung der Walzenoberfläche gerichtet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaberklinge für Papiertrockner, Glättwerke u. dgl., die zwischen Wate und dem zum Einspannen dienenden Teil des Rükkens gekrümmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte, als Reinigungsschaber arbeitende Klinge, die sich ohne Unterbrechung über die ganze Breite der Trocken- oder Glättwalze erstreckt, fest eingespannt ist.
DEH115208D Schaber fuer Papiertrockentrommeln, Glaettwerke u. dgl. Expired DE569131C (de)

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