DE607011C - Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke auf seiner ganzen Breite in der Papiermaschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke auf seiner ganzen Breite in der Papiermaschine

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DE607011C
DE607011C DEG76757D DEG0076757D DE607011C DE 607011 C DE607011 C DE 607011C DE G76757 D DEG76757 D DE G76757D DE G0076757 D DEG0076757 D DE G0076757D DE 607011 C DE607011 C DE 607011C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/06Means for regulating the pressure

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  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke auf seiner ganzen Breite in der Papiermaschine Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke auf seiner ganzen Breite in der Papiermaschine. Die Erfindung besteht darin, daß das Papier auf der Papiermaschine zwischen der letzten Presse und der Trockenpartie oder nach dem Passieren einiger Trockenzylinder im ersten Teil der Trockenpartie in weichem preßbarem Zustande durch zwei oder mehr einstellbare glatte Walzen oder Kalibenvalzen hindurchgeleitet wird.
  • Für viele Zwecke wird Papier verlangt, bei dem es auf genaue und gleichmäßige Dicke des ganzen Papierblattes über die ganze Breite der Papierbahn ankommt. Dies konnte bisher auf der Papiermaschine nicht in genügendem Maße erreicht werden.
  • Man hat bereits versucht, Papieren, .die auf der Maschine stärker .gearbeitet worden sind, nachträglich, also im fertigen Zustand, auf Kalandern, Prägewerken und ähnlichen Vorrichtungen eine bestimmte Dicke zu geben. Dabei zeigte sich jedoch, daß .die Papiere, welche ungleichmäßig oder zu stark auf der Maschine gearbeitet wurden, durch das nachträgliche Kalibrieren mit hohem Druck sehr spröde, auch im Aussehen speckig wurden und bedeutend an Festigkeit verloren. Durch das neue Verfahren werden diese Fehler beseitigt, weil das Papier im weichen Zustand sich leicht pressen und formen läßt.
  • ach einem älteren Verfahren wird durch profilierte Walzen ein- Papier erzeugt, das einen oder mehrere Verstärkungsstreifen auf der Papierbahn aufweist. Die Verstärkungsstreifen verlangen keine bestimmte Dicke, sie können willkürlich auf der Papierbahn eingeprägt werden. Dieses Eindrücken von Streifen ist etwa mit den sogenannten.künstlichen Wasserzeichen zu vergleichen, die auf dem ersten Zylinder der Trockenpartie mit Hilfe von Gummiwalzen hergestellt werden.
  • Im Gegensatz hierzu zielt die Erfindung darauf ab, eine Papierbahn von ganz gleichmäßiger Dicke, und zwar über ihre ganze Breite, in der Papiermaschine herzustellen. Dieses Ergebnis wird dadurch erreicht, daß das Papier in weichem preßbarem Zustande durch zwei oder mehr Walzen hindurchgeleitet wird. Während bei dem älteren Verfahren eine beistimmte Papierstärke nicht angestrebt wird, ist bei der vorliegenden Erfindung von vornherein als Endziel eine bestimmte Dicke des Papiers ins Auge gefaßt. Es war nicht vorauszusehen, daß dem Papier auf seiner ganzen Breite in der Papiermaschine eine bestimmte Dicke erteilt werden kann. Es stand auch nicht von vornherein fest, daß es möglich sein würde, mit profilierten Walzen dem Papier auf seiner ganzen Breite eine ganz gleichmäßige einstellbare Dicke zu erteilen.
  • Das neue Verfahren bringt vor allem den technischen Effekt mit sich, daß eine nachträgliche Kal.ibrierung des Papiers 'überflüssig wird. Hierin liegt zweifellos eine sehr erhebliche Vereinfachung des Herstellungsganges, da schon in der Papiermaschine auf das Endprodukt hingearbeitet werden kann. ach einem älteren Verfahren sind im ersten Teil der Papiermaschine auf dem Sieb zwischen den Deckelriemen und zwischen Brustwalze und Saugern ein oder mehrere Walzenpaare verstellbar angeordnet, die eine gewisse Menge des flüssigen Papierstoffes hindurchgehen lassen. Es ist unmöglich, hierdurch der fertigen Papierbahn eine ganz bestimmte Dicke zu geben, da sich der Stoff noch in flüssigem Zustande befindet.
  • Nach einem anderen Vorschlag wird hinter der letzten Naßpresse der Maschine noch eine weitere filzlose Presse eingeschaltet, deren Walzen mit mehr oder weniger Druck gegeneinandergepreßt werden, um das Papier zum Zwecke einer guten Satinage zu vergleichmäßigen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. z und a die Ausführungen mit glatten verstellbaren Walzen und in Abb.3 mit Kaliberwalzen.
  • Die Walzen müssen in der Höhe durch Schrauben oder eine andere die gleiche Wirkung gebende Vorrichtung, z. B. Keile, Hebel u. dgl., genau einstellbar sein. Auch kann man Kaliberwalzen verwenden, welche eine der Stärke des Papiers angepaßte Eindrehung besitzen, so daß das hindurchgeleitete Papier mit einer ganz bestimmten gleichmäßigen Dicke herauskommt. Zweckmäßig ist es, die Stärke der Walzen, der Maschinenbreite angemessen, mit so großem Durchmesser zu wählen, daß sie sich nicht durchbiegen und nicht bombiert zu werden brauchen.
  • Man arbeitet das Papier ein wenig dicker, als es fertig sein soll, läßt es durch die genau eingestellten glatten Walzen oder durch die Kaliberwalzen hindurchgehen und bekommt dadurch ein ganz gleichmäßiges Erzeugnis.

Claims (1)

  1. PATENTA NSPRU C I3 Verfahren zur Herstellung von Papier in gleichmäßiger und einstellbarer bestimmter Dicke auf seiner ganzen Breite in der Papiermaschine, dadurch gekennzeichnat, daß das Papier in weichem preßbarem Zustande auf der Papiermaschine zwischen der letzten Presse und der Trockenpartie oder nach dein Passieren einiger Trockenzylinder im ersten Teil der Trockenpartie durch zwei oder mehr einstellbare glatte Walzen oder Kaliberwalzen hindurchgeleitet wird.
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