DE472842C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung einseitig glatter Papiere - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung einseitig glatter Papiere

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DE472842C
DE472842C DEB126209D DEB0126209D DE472842C DE 472842 C DE472842 C DE 472842C DE B126209 D DEB126209 D DE B126209D DE B0126209 D DEB0126209 D DE B0126209D DE 472842 C DE472842 C DE 472842C
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smooth
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DEB126209D
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F H Banning & Seybold Maschb G
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F H Banning & Seybold Maschb G
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G1/00Calenders; Smoothing apparatus
    • D21G1/0073Accessories for calenders
    • D21G1/0093Web conditioning devices

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  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Herstellung einseitig glatter Papiere Einseitig glatte Papiere werden bisher meistens auf der sogenannten »Deutschen Presse« hergestellt, welche in der Papiermaschine, und zwar in der Regel im letzten Teil des Trockenabteiles angeordnet ist, sofern es sich nicht um Maschinen handelt, bei welchen das Trockenabteil nur aus einer »Deutschen Presse« gebildet wird. Die Deutsche Presse« besteht bekanntlich aus einem großen Trockenzylinder, dessen Mantel Hochglanzpolitur aufweist, und aus einer oder mehreren unter mehr oder weniger hohem Druck an den Zylinder gepreßten Walzen. Die aus dem Trockenapparat kommende noch feuchte Papierbahn gelangt unter den angepreßten Walzen hindurch auf den Trokkenzylinder und haftet an dessen glatter Oberfläche fest an, so daß sie sich während des Trocknens stramm auf den Zylinder aufzieht und hierdurch eine einseitig glatte Oberfläche erhält, welche auch nach dem völligen Trocknen erhalten bleibt. Die einseitige Glätte des Papiers kann aber auf der »Deutschen Presse<; nur dann erzielt werden, wenn dasselbe mit einem gewissen Feuchtigkeitsgehalt in die Presse eingeführt wird. Dieser Feuchtigkeitsgehalt darf aber nur auf der-7enigen Seite des Papiers vorhanden sein, welche die Glätte erhalten soll Zu dieser einseitigen Befeuchtung benutzt man in der Regel Walzenfeuchter und ähnliche Einrichtungen. «-e lche aber fast alle den Nachteil haben, daß die Befeuchtung nicht gleichmäßig genug wird, so daß die gewünschte Glätte nicht ganz erreicht werden kann. Dieser Nachteil soll gemäß der Erfindung dadurch beseitigt werden, daß die zu glättende Papierseite mit einem feuchtkühlen Filz verhältnismäßig lange in Berührung gebracht und gleichzeitig die andere Papierseite beheizt wird. Die Beheizung kann etwa auf einem Trockenzylinder erfolgen. Der zur Befeuchtung verwendete Filz braucht nur geringe Feuchtigkeit zu besitzen und sein Feuchtigkeitsgehalt kann mit einfachen Mitteln leicht :ausgeglichen, d. h. für alle Stellen des Filzes vollkommen gleich erhalten werden. Die Befeuchtung der zu glättenden Papierseite wird mithin eine sehr gleichmäßige. Da durch die Befeuchtung diese Papierseite gekühlt, die andere Papierseite aber gleichzeitig geheizt und getrocknet wird, so schlägt sich der auf der beheizten Seite entstehende Wasserdampf, soweit er das Papier durchdringt, auf der Zu glättenden Papierseite nieder und unterstützt hierdurch deren Befeuchtung. Die Befeuchtung der zu glättenden Papierseite ist mithin eine doppelte, einmal von außen durch den Filz und das andere Mal von innen zufolge der Beheizun.g der- anderen Papierseite.
  • Eine zur Ausführung des neuen Verfahrens dienende Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Die einseitig zu glättende Papierbahn a wird um einen Trockenzylinder b geführt, und zwar gleichzeitig mit einem Filz c, der die zu glättende Außenseite der Papierbahn berührt. Man wählt zweckmäßig denjenigen Trockenzylinder der Presse, der als letzter mit der nicht zu glättenden Papierseite in Berührung kommt. Der Trockenzylinder b wird vorsichtig beheizt. Der Filz c wird mit der Außenseite der Papierbahn auf einer möglichst langen -Strecke in Berührung gehalten und vorher zur Befeuchtung durch einen Behälter d hindurchgeführt. Die zu glättende Papierseite wird also von außen durch den Filz c befeuchtet, während die andere Papierseite durch den Trockenzylinder b beheizt wird, so daß der durch diese Beheizung entstehende Wasserdampf das Papier durchdringt und die zu glättende Papierseite ebenfalls befeuchtet. Durch diese sehr gleichmäßige und doppelte Befeuchtung erhält die Außenseite des Papiers, die geglättet werden soll, die gewünschte ,einseitige Befeuchtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung einseitig glatter Papiere auf der sogenannten »Deutschen Presse« unter vorhergehender Anfeuchtung des Papiers, dadurch gekennzeichnet, daß die zu glättende Papierseite mit einem feuchtkühlen Filz zwecks Befeuchtung in Berührung gebracht und durch gleichzeitige Beheizung der anderen Papierseite die Feuchtigkeit der letzteren zum Hindurchdringen durch die Papierbahn gezwungen und mithin ebenfalls zur Befeuchtung der zu glättenden Papierseite benutzt wird, so daß also eine Befeuchtung der zu glättenden Papierseite von beiden Seiten der Papierbahn her stattfindet. z. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierbahn (a) mit der zu glättenden Seite nach außen um einen beheizten Trockenzylinder (b) geführt und die Außenseite hierbei mit einer endlosen feuchtkühlen Filzbahn (c) in Berührung gebracht wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974836C (de) * 1950-07-16 1961-05-10 Bosch Gmbh Robert Durch Kalandrieren verdichtetes Papier zur Herstellung elektrischer Kondensatoren
EP0141614A3 (de) * 1983-10-24 1986-08-13 Black-Clawson International Limited Oberflächenbehandlung von Papier und Karton

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DE974836C (de) * 1950-07-16 1961-05-10 Bosch Gmbh Robert Durch Kalandrieren verdichtetes Papier zur Herstellung elektrischer Kondensatoren
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