DE569002C - Elektrische Uhrenanlage - Google Patents

Elektrische Uhrenanlage

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DE569002C
DE569002C DEI41375D DEI0041375D DE569002C DE 569002 C DE569002 C DE 569002C DE I41375 D DEI41375 D DE I41375D DE I0041375 D DEI0041375 D DE I0041375D DE 569002 C DE569002 C DE 569002C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/03Pulse transmission systems with additional means for setting the time indication of secondary clocks

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Elektrische Uhrenanlage Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Uhrenanlagen mit einer Synchronisiereinrichtung, die in regelmäßigen Zeitabständen auf die von der Hauptuhr geschalteten Nebenuhren derart einwirkt, daß diese im Falle ihrer zeitlichen Abweichung von der Hauptuhr stets auf die richtige Zeit wieder eingestellt werden. Die Fortschaltung und Synchronisierung der Nebenuhren erfolgen mittels elektrischer Impulse, die insofern voneinander verschieden sind, als im Synchronisierungszeitpunkt eine Anzahl schneller Impulse ausgesandt werden.
  • Für den Synchronisierungsvorgang wurden bisher hauptsächlich entweder Stromimpulse mit von den normalen Fortschaltimpulsen verschiedener Spannung oder solche verschiedener Richtung benutzt. Im ersteren Falle haben aber die Fortschaltmagnete der Nebenuhren infolge der notwendigen Abstimmung eine verhältnismäßig hohe Empfindlichkeit zur Voraussetzung, während im letzteren Falle nur polarisierte Fortschaltmagnete benutzt werden konnten.
  • Die Erfindung bezweckt die Verwendungsmöglichkeit von Fortschaltmagneten gewöhnlicher Bauart, die sowohl bei der normalen Fortschaltung der Nebenuhren als auch im Synchronisierungszeitpunkt ein - zuverlässiges Arbeiten gewährleisten und weder besonders abgestimmt noch polarisiert sein müssen, auch für den Fall ihrer Verwendung in Uhrenanlagen nach dem Einleitersystem. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in die Zuführung von der Betriebsleitung zu den Nebenuhren ein elektrisches Ventil derart geschaltet ist, daß es nur Schaltimpulse von der umgekehrten Richtung der schnellen Impulse durchläßt.
  • Vorteilhaft ist dieses elektrische Ventil als Trockenplattengleichrichter ausgebildet, der entweder unmittelbar oder von einer entfernten Stelle aus die Stromzufuhr nach den Schaltmagneten der Nebenuhren überwacht. Demzufolge kann das elektrische Ventil bzw. dessen Stromkreis von den Nebenuhren selbst oder aber von einem an entfernter Stelle aufgestellten Synchronisiersystem gesteuert werden, wobei es im letzteren Falle dann nicht notwendig ist, jeder Nebenuhr ein besonderes Ventil zuzuordnen.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Fig. z und z a zeigen im Schaltungsschema die gesamte Uhrenanlage.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Nebenuhren. Fig. 3 zeigt eine vervollständigte Darstellung einer der im Schema der Fig. i a verwendeten Nebenuhren.
  • Die Hauptuhr kann von beliebiger Konstruktion sein. Sie kann z. B. so ausgeführt sein, wie dies in den amerikanischen Patentschriften 1687 491 und = 7q.o 33o dargestellt ist. Voraussetzung ist jedoch, daß die Hauptuhr den in den Zeichnungen mit 17 bezeichneten Minutenkontakt besitzt, welcher einmal in jeder Minute geschlossen wird. Ferner ist ein Kontakt i9 vorgesehen, der zum Aussenden rascher Impulse dient. Der durch eine Nockenscheibe betätigte Kontakt =q. ist nur von der .i4. Minute an bis einschließlich der 59. Minute und der folgenden 5o Sekunden offen, während er die übrige Zeit geschlossen ist. Ein Kontakt 16 ist so angeordnet, daß er etwa =o Sekunden nach der 59. Minute geschlossen wird und während der folgenden 30 Sekunden, also bis einschließlich der q0. Sekunde der 59. Minute, geschlossen bleibt.
  • Die zu verwendenden Nebenuhren und ihr Antriebsmechanismus bedürfen keiner näheren Beschreibung im Hinblick auf die obenerwähnten Patentschriften und die amerikanische Patentschrift 175:2 939. Es genügt der Hinweis, daß ein Fortschaltmagnet 21 vorgesehen ist, welcher seine Stromimpulse über die durch den Synchronisierungsnocken 23 gesteuerten Kontakte 25 und 26 erhält.
  • Wie aus der Fig. i a zu ersehen ist, sind drei Nebenuhren mit der Bezeichnung X, Y, Z angeordnet. Die X-Uhr zeigt die richtige Zeit, die Y-Uhr geht 15 Minuten vor und die Z-Uhr 15 Minuten nach.
  • Die Schaltstellung der Nocken 23 zu den Kontakten 25 und 26 jeder Nebenuhr ist so, daß der Kontakt 25 in der 59. Minute geöffnet und gleichzeitig der Kontakt 26 geschlossen wird. Der Kontakt 25 wird erst nach der 6o. Minute, aber noch vor der nächstfolgenden qq.. Minute wieder geschlossen, während der Kontakt 26 im gleichen Zeitpunkt wieder geöffnet wird. Die Kontakte 25 und 26 der Nebenuhren sind so angeordnet, daß sie bei der Verstellung der Mittelfeder 27 nicht gleichzeitig geöffnet sein können.
  • Wie aus dem Schaltschema der Fig. i hervorgeht, ist der Transformator =o- durch die Leitung ioo an das Wechselstromnetz angeschlossen. Die Sekundärseite des Transformators hat drei Anzapfungen. Eine Leitung 104 führt vom Transformator zu den in Reihe liegenden Kontakten 16 und =g, der Leitung iio und dem Hauptrelais 36. Im Nebenschluß zu den Kontakten 16 und =g liegt in der Leitung =o6 der Kontakt 17. Abzweigend vom Leiter io6 ist ein weiterer über den Nockenkontakt 14 führender Stromweg =o8 vorgesehen, der die Wicklung 44 eines Polwenders 120 mit dem Transformator =o2 verbindet. An die Hauptuhr ist eine aus Trockenplattengleichrichtern bekannter Art bestehende Gleichrichteranordnung 112 angeschlossen, der mittels des Kontaktes 38 des Relais 36 über die Leitung 114 mit der Sekundärseite des Transformators =o2 verbunden werden kann. Über die Leitungen 116 und 118 ist der Gleichrichter mit dem Polwender =2o verbunden.
  • Die Pendelkontakte des Polwenders =2o sind einerseits bei G mit der Erde, andererseits mit der Leitung A verbunden, welche zu den verschiedenen Nebenuhren oder einem entfernt gelegenen Nebenuhrsystem führt.
  • Die verschiedenen Stromleitungen und Kontakte der Hauptuhr sind so angeordnet, daß mit der 6o. Minute beginnend bis einschließlich der q.q.. Minute eine Serie von gleichgerichteten Minutenimpulsen über die Leitung A gesandt wird. Diese Fortschaltimpulse fließen über die Leitung A und über Erde zur Hauptuhr zurück. Wenn die qq.. Minute erreicht ist, wird der Magnet 44 stromlos, so daß der Polwender r:zo seine Stellung wechselt und die Impulse nunmehr mit entgegengesetzter Polarität über die Leitung A fließen. Diese Impulse sind Minutenimpulse bis zu dem Zeitpunkt, wo der Zweisekundenimpulskontakt =g zur Wirkung kommt und eine Reihe von raschen Impulsen in die Leitung A aussendet. Der Kontakt =g kommt erst zur Wirkung, nachdem der Kontakt i6 geschlossen ist.
  • Wie aus dem Schaltschema der Hauptuhr entnommen werden kann, nimmt der Polwender 120 vor der 6o. Minute die gezeichnete Stellung wieder ein, und nach der 6o. Minute wird er durch einen über die Leitung A fließenden Ausgangsimpuls abermals umgeschaltet, so daß in der 6o. Minute eine Impulsumkehrung stattgefunden hat.
  • Zur Steuerung und Synchronisierung der Nebenuhren sind diese je mit einem elektrischen Ventil z22 versehen, das den Durchgang des Stromes nur in einer Richtung gestattet. Diese Ventile sind ebenfalls von der Art der bekannten Trockenplattengleichrichter.
  • Im folgenden sollen nun die verschiedenen Synchronisierungsbedingungen erläutert werden.
  • Bezüglich der Nebenuhr X gilt, daß zunächst der Kontakt 25 geschlossen und der Kontakt 26 geöffnet ist. In dieser Stellung der Kontakte fließen die normalen Fortschaltimpulse beider Richtungen über den Schaltmagnet 21, die somit die Uli r so lange fortschalten, bis in der 59. Minute die Kontakte umgeschaltet und die ankommenden schnellen Impulse ihren Weg über das Ventil i22 nehmen müssen, von diesem aber nicht durchgelassen werden. Erst nach der Umkehrung der Stromrichtung in der 6o. Minute läßt das Ventil 122 die Stromimpulse durch, so daß sie den Schaltmagneten 21 erregen und die Uhr fortschalten können.
  • Bei der vorgehenden Nebenuhr Y ist der Kontakt 26 in der 44. Minute geschlossen, so daß die ankommenden Impulse ihren Weg über das Ventil 122 nehmen müssen, von diesem aber infolge ihrer Polarität abgedrosselt werden. Die Uhr I' wird somit so lange angehalten, bis die Stromumkehrung stattgefunden hat.
  • Bezüglich der nachgehenden Uhr Z gilt folgendes Der Kontakt 25 bleibt geschlossen, und die nunmehr ankommenden Synchronisierungsimpulse erregen den Schaltmagneten 2i in rascher Folge und schalten die Uhr so lange fort, bis Zeitübereinstimmung erreicht ist. Dann findet eine Umschaltung der Kontakte 25 und 26 statt, wodurch die Uhr in der 6o. Minute zu normalem Gang wieder fortgeschaltet wird.
  • In Fig. 2 ist eine andere Art der N ebenuhrschaltung dargestellt. Der Schaltmagnet 21 und das Ventil 122 liegen an der gleichen Leitung in Hintereinanderschaltung,wobei das Ventil 1-22 durch den Kontakt 25 überbrückt werden kann. Die Arbeitsweise ist im wesentlichen die gleiche, wie oben beschrieben. Ist der Kontakt 25 geschlossen, dann wird der Magnet 21 unabhängig von der Polarität der Stromimpulse stets erregt. Im geöffneten Zustande des Kontaktes 25 hingegen kommen nur diejenigen Impulse zur Wirkung, die von dem Ventil 122 in der Pfeilrichtung hindurchgelassen werden.
  • Der Erfindungsgedanke kann auch Anwendung finden bei Synchronisierungsanlagen, die im Dreileitersystem geschaltet sind, wie dies in Fig. ia dargestellt ist. In diesem Falle sind die Nebenuhren mit der Hauptuhr über einen Ein= leiter verbunden. Das mit D bezeichnete Synchronisierungssystem steht mittels der Leiter B'-A'-C' mit den Nebenuhren in Verbindung, und zwar in ähnlicher Weise, wie dies die amerikanische Patentschrift 1687 491 zeigt. Neben dem mit der Wechselstromleitung ioo@l verbundenen Transformator io2-1 und dem Gleichrichter 1i2-1 besitzt die Hauptuhr das elektrische Ventil 124, das den Stromdurchgang nur in der bezeichneten Pfeilrichtung gestattet. In Kurzschlußschaltung zu dem Ventil 124 liegen zwei Relais, 128 und 13o, die durch die an Erde angeschlossene Leitung 126 miteinander verbunden sind. Die Relais 128 und 130 schließen bei ihrer Erregung Kontakte 132 bzw. 134. Der Gleichrichter iiv-l ist mit seinem Plus-Pol über die Leitung 136 mit der Klemme C und mit dem Minus-Pol über die Leitung 138 mit der Klemme A' und über den Relaiskontakt 134 mit der Klemme B' verbunden.
  • Das Relais 128 kann mit jedem Stromimpuls erregt werden. Infolgedessen wird der Gleichrichter 112=1 bei jedem über die Leitung A fließenden Stromimpuls an den Transformator io2,1 angeschaltet, so daß jedesmal auch in der LeitungA' ein Stromfluß zustande kommt. Fließen jedoch in der Leitung A die Impulse in der bei I24 gezeichneten Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung, dann wird das Relais 130 nicht erregt, da diese Impulse von dem Ventil 124 abgedrosselt werden. Demnach können auch in die Leitung B' keine Impulse ausgesandt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Uhrenanlage mit periodisch synchronisierten Nebenuhren, bei welcher die Hauptuhr normale Fortschaltimpulse und im Synchronisierzeitpunkt eine Anzahl schneller Impulse aussendet, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuführung von der Betriebsleitung zu den Nebenuhren ein elektrisches Ventil derart geschaltet ist, daß es nur Schaltimpulse von der umgekehrten Richtung der schnellen Impulse durchläßt.
  2. 2. Elektrische Uhrenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Nebenuhr ein elektrisches Ventil zugeordnet ist, das unter Steuerung von durch den Gang der Uhr beeinflußten Schaltvorrichtungen in den Stromkreis des Schaltmagneten eingeschaltet wird.
  3. 3. Elektrische Uhrenanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektrische Ventile Trockenplattengleichrichter verwendet werden.
DEI41375D 1930-04-26 1931-04-26 Elektrische Uhrenanlage Expired DE569002C (de)

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