DE56850C - Walzplatte zur Herstellung von Holzschrauben mit Bohrerspitze - Google Patents
Walzplatte zur Herstellung von Holzschrauben mit BohrerspitzeInfo
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- DE56850C DE56850C DENDAT56850D DE56850DA DE56850C DE 56850 C DE56850 C DE 56850C DE NDAT56850 D DENDAT56850 D DE NDAT56850D DE 56850D A DE56850D A DE 56850DA DE 56850 C DE56850 C DE 56850C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H3/00—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
- B21H3/02—Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
- B21H3/06—Making by means of profiled members other than rolls, e.g. reciprocating flat dies or jaws, moved longitudinally or curvilinearly with respect to each other
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
KAISERLICHES
Walzplatten der der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegenden Art sind bereits zur
Herstellung von gewalzten Holzschrauben angewendet worden; die Neuerung an der Platte
besteht darin, dafs sie zum Walzen von Holzschrauben mit sogenannter Bohrerspitze gegeeignet
gemacht wird. Bisher hat man die Arbeitsflächen der Gewindewalzplatten mit einer
Anzahl geneigter paralleler Rippen und Rinnen versehen; dabei war die Form oder der Umrifs
der Walzplatte im wesentlichen auf der ganzen Länge der Platte gleich. Es waren,
mit anderen Worten, die Rippen so angeordnet, dafs sie sowohl auf dem cylindrischen
Theil des Werkstückes, wie auf der Spitze desselben das Gewinde gleichzeitig anwalzten.
Ein Nachtheil bei der Anwendung solcher Walzplatten liegt, abgesehen von der Querschnittsform
der Rippen, darin, dafs der Theil der Walzplatten, welcher an dem Spitzentheil des Schraubenwerkstückes anliegt, wenn letzteres
zwischen die Walzplatten richtig eingelegt worden, unter einem Winkel abgeschrägt
ist, der im wesentlichen der Schräge des Spitzentheiles des Werkstückes entspricht.
Dieser abgeschrägte Theil reicht durch die ganze Länge der Walzplatte und ist mit das Gewinde
herstellenden Rippen und Rinnen versehen, welche eine Fortsetzung der Rippen und Rinnen
sind, die auf den ebenen Theilen der WaIzplatte vorgesehen sind. Wenn derartig hergestellte
Walzplatten angewendet werden, so ist ersichtlich, dafs die Rippen sofort auf den
ganzen Theil der Werkstücksoberfläche wirken, der mit Gewinde zu versehen ist; eine derartige
gleichzeitige Einwirkung hat erfahrungsgemäfs zur Folge, dafs das Werkstück sich
nur schwer in der richtigen Lage erhalten kann,' bis das Gewinde fertiggewalzt ist. Thatsächlich
ist diese Ausbildung der Walzplatte Veranlassung, dafs das Gewinde unvollkommen oder theilvveise zerrissen hergesellt wird. Die
Folge der bisherigen Construction der Walzplatten ist, dafs der kegelförmige oder Spitzentheil
des Werkstückes mehr oder weniger auf den Walzplatten während seines Durchganges
durch dieselben oder während seiner Behandlung durch die Platten gleiten mufs, obwohl
der cylindrische Theil des Werkstückes während der Behandlung nicht gleiten kann.
Zweck der Erfindung ist nun die Herstellung einer Walzplatte zum Walzen des Gewindes von
Bohrerschrauben, die die vorerwähnten Mangel nicht mehr besitzt. Bei der neuen Gewindewalzplatte ist der untere oder das Gewinde
auf dem Spitzentheil des Werkstückes herstellende Theil der Walzplatte am vorderen
Ende fortgeschnitten, so dafs ein Eingriff mit dem kegelförmigen Spitzentheil des Werkstückes
nicht früher eintritt, als bis die Rippen angefangen haben, mit dem cylindrischen
Theil in festem Eingriff zu sein; der untere Theil der Walzplatte nimmt von dieser Stelle
allmälig in der Höhe zu, tritt keilförmig über die Hauptfläche der Walzplatte vor, und ist
gleichfalls mit Gewinde herstellenden Rippen und Rinnen versehen, welche mit den Rippen
und Rinnen des Haupttheiles der Walzplatte
communiciren. Der schräg verlaufende untere Theil hat am, oder fast am hinteren Ende der
Walzplatte einen Querschnitt, welcher als Matrize für die herzustellende Schraubenspitze
anzusehen ist. Mit Hülfe dieser Walzplatte wird das Gewinde auf dem Spitzentheil allmalig
erzeugt; es beginnt an der Wurzel der Spitze und endigt an, oder nahe an dem Ende
der Schraube, wenn die Walzplatten ihre Bewegung nahezu vollendet haben. Aus diesen
Bemerkungen ist ersichtlich, dafs das Werkstück an dem Gleiten zwischen den Walzplatten
gehindert wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. ι eine Ansicht der neuen Gewindewalzplatte; die Arbeitsfläche
derselben ist mit schrägen Rippen und Rinnen versehen und ihr unterer Theil ist forlgeschnilten; die schrägen Rippen und
Rinnen nehmen allmälig an Länge zu und communiciren mit denjenigen des anderen Theiles der Walzplatte; die dunklen Theile bezeichnen
dabei die Rippen.
Fig. 2 ist eine Ansicht der unteren Seite der Walzplatte,
Fig. 3, 4 und 5 sind Querschnitte durch die Walzplatte, beziehentlich nach den Linien a-a,
b-b, c-c der Fig. 1 und 2.
A bezeichnet die Walzplatte als Ganzes; die Verhältnisse sind der gröfseren Deutlichkeit
wegen nicht ganz der wirklichen Ausführung entsprechend dargestellt. Die gezeichnete Walzplatte
ist gerade und wird beim Walzen hin- und hergeführt. Es kann die neue Walzplatte
aber auch mit Vortheil als gekrümmte Platte zur Anwendung kommen.
r bezeichnet die Rippen und g die zwischen den Rippen gebildeten Rinnen. Eine besondere
Form der Rippen und Rinnen wird als neu nicht angesehen, da die Querschnittsform
derselben verschieden sein kann, so lange sie nur der erforderten Arbeit entspricht. Die
Rippen sollten so wenig wie möglich Oberfläche dem Werkstück darbieten, so dafs sie
um so leichter in das Metall eindringen können; die Form der Rippen und Rinnen
sollte sich derart ändern, dafs die Rinnen am anderen Ende der Walzplatte die vollkommenen
Matrizen des zu erzeugenden Gewindes bilden.
Der gröfsere Theil der Arbeitsfläche der Walzplatte, der Länge nach belastet, ist flach
oder im wesentlichen der Höhe nach durchweg gleichförmig; die punktirte Linie r1 in
Fig. 2 bezeichnet die Fläche der Rippen dieses Theiles und g1 die Sohle der Rinnen. Aus
Fig. 2 ist ersichtlich, dafs die Walzplatte einen keilförmigen Theil/ längs der Kante hat; dieser
Theil beginnt auf der Zeichnung rechts am Eintrittsende und liegt im wesentlichen in Flucht
rn.it den Rippen r oder der Fläche r1; von
diesem Punkte schrägt sich der Theil nach der Länge der Walzplatte in einer Schräge a
ab, bis er eine Stelle η nahe dem entgegengesetzten Ende erreicht; von hier verlauft der
Theil bei a} im wesentlichen parallel mit der Linie r1 bis zum Ende, ist aber höher als der
durch diese Linie bezeichnete Theil. Die verticale Entfernung bx (Fig. 5) zwischen diesen
Linien al und r1 ist dabei im Wesentlichen
gleich dem halben Durchmesser der Schraube an dem Kern oder der Sohle des Schraubengewindes.
Die schräge Flache oder der Theil α könnte
bis zur Linie Λ (Fig. 1) fortgenommen werden, ohne die Einwirkung der Metallplatte auf das
Metall wesentlich zu beeinträchtigen; es wird dieser Theil indessen belassen, weil er gröfsere
Bequemlichkeit bietet, und gleichzeitig wird die Walzplatte symmetrischer.
Aus Fig. ι ist ersichtlich, dafs der schräge oder keilförmige Spitzenwalztheilj? der Walzplatte
nach hinten allmälig zunimmt, wie durch die schräge Linie h ersichtlich gemacht ist.
Die Linie ί s, welche parallel zur oberen
Kante der Walzplatte gezogen ist, bezeichnet die Schnittkante dieses Theiles mit dem Haupttheil
r der Walzplatte. Infolge dieser Construction wird die Kegelspitze des Schraubenwerkstückes
allmälig mit Gewinde versehen, indem die einzelnen Rippen eines Paares solcher Walzplatten nach einander auf die Spitze einwirken,
bis am Ende des Walzprocesses die Schraube mit vollständigem Gewinde versehen
aus der Platte herausfällt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine zum Walzen von Schrauben dienende Walzplatte, welche nur am Eintrittsende für das Werkstück eine ebene Fläche hat und im übrigen mit Rippen zur Herstellung des Gewindes auf dem cylindrischen Theil des Werkstückes, sowie gegen das andere Ende zu mit einer gegen die ebene Fläche geneigten Fläche versehen ist, welche mit der Fläche der Kegelspitze des Werkstückes übereinstimmt und Rippen trägt, die nach einander mit dem Metall zur Herstellung von Gewinde auf der Spitze in Eingriff kommen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56850C true DE56850C (de) |
Family
ID=331258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56850D Expired - Lifetime DE56850C (de) | Walzplatte zur Herstellung von Holzschrauben mit Bohrerspitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56850C (de) |
-
0
- DE DENDAT56850D patent/DE56850C/de not_active Expired - Lifetime
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