DE568176C - Milchschleudergetriebe - Google Patents

Milchschleudergetriebe

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DE568176C
DE568176C DEM110515D DEM0110515D DE568176C DE 568176 C DE568176 C DE 568176C DE M110515 D DEM110515 D DE M110515D DE M0110515 D DEM0110515 D DE M0110515D DE 568176 C DE568176 C DE 568176C
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DE
Germany
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gear
lubricant
pinion
lubricated
milk
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DEM110515D
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MELOTTE ECREMEUSES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls

Landscapes

  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Milchschleudergetriebe Die Erfindung bezieht sich auf ein Milchschleudergetriebe. Bei bekannten Getrieben wird ein Schmiermittel von einer niederen nach einer höheren Stufe durch einen Teil des Getriebes selbst gefördert, beispielsweise durch ein in das Schmiermittel eintauchendes Zahnrad oder Kegelrad; das Schmiermittel mird dann an der höheren Stufe durch einen sich mit erhöhter Geschwindigkeit drehenden Teil, z. B. durch eine Schnecke oder durch ein Kegelritzel, wieder abgenommen und nach den zu schmierenden Stellen gefördert. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist der das Schmiermittel an der höher gelegenen Stufe abnehmende Getriebeteil waagerecht gelagert, so daß das Schmiermittel von ihm entweder schräg oder senkrecht nach oben geschleudert wird. Diese Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß ein sicheres Schmieren def Getriebeteile nicht erreicht werden kann, wenn das Getriebe selbst langsam läuft. Die Schmiertätigkeit des Getriebes ist also von der Geschwindigkeit des Getriebes abhängig.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und schafft ein Milchschleudergetriebe mit liegend gelagertem, teilweise in das Schmiermittelbad des Getriebekastens eintauchendem Kegelrad. Gemäß der Erfindung ist ein in den oberen Teil des Zahnkranzes des Kegelrades eingreifendes, um eine senkrechte Achse leer laufendes Zahnritzel vorgesehen, von dem aus durch Schleuderwirkung die Barunterliegenden, in einer waagerechten Platte gelagerten Teile des Getriebes geschmiert werden. Dabei sind in bekannter Weise nach den senkrechten Wellen des Getriebes führende Schmierlöcher vorgesehen.
  • Durch die Anordnung des leer laufenden Zahnritzels oberhalb aller zu schmierenden Teile werden diese wirksam geschmiert, unabhängig von der jeweiligen Geschwindigkeit des Getriebes, und zwar dadurch, daß das Schmiermittel entweder von dem Ritzel auf die Platte und von dieser zu den Schmierstellen abläuft oder bei hoher Geschwindigkeit in einem waagerechten Schleier unmittelbar nach den Schmierstellen geführt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht eines Milchschleudergetriebes gemäß der Erfindung in Anwendung auf eine Milchschleudermaschine.
  • Fig. 2 zeigt eine schaubildliche Ansicht des Getriebes in vergrößertem Maßstab, teilweise im Schnitt.
  • Gemäß Fig. i ist das Getriebe im oberen Teile einer Milchschleudermaschine angeordnet, die in bekannter Weise mit einem Getriebekasten A, einem Milchbehälter B, einem Ablauftrichter C und einer Schleudertrommel D versehen ist. Auf der Antriebswelle 2, die in bekannter Weise mittels einer Kurbel F gedreht wird, ist ein mit seinem unteren Teil in das Schmiermittel eintauchendes Kegelrad 2a aufgekeilt, das mit einem auf einer senkrechten Welle sitzenden Ritzel g kämmt. Auf dieser Welle ist weiterhin ein Stirnzahnrad q. befestigt, das mit einem auf einer senkrechten Welle 16 aufgekeilten Zahnrad 6 üi Eingriff steht. Die Welle 16 trägt an ihrem oberen Ende ein Stirnzahnrad 6a, das mit einem auf einer senkrechten Welle 15 befestigten Ritzel 5a kämmt. Die Welle 15 ist an ihrem unteren Ende mit der Schleudertrommel verbunden. Die Wellen 2, 15 und 16 sind in einer Platte 8 gelagert. Die Lager für diese Wellen sind mit der Platte aus einem Stück hergestellt. Von der Platte 8 führen Schmierleitungen 8d und 8e zu den Lagern. Das Kegelrad 2a kämmt erfindungsgemäß an seinem oberen Teile mit einem auf einer senkrechten Welle gelagerten, leer laufenden Ritzel9, das oberhalb aller zu schmierenden Getriebeteile angeordnet ist.
  • Beim Drehen der Antriebswelle 2 nimmt das Ritzel2a einen Teil des im Getriebekasten befindlichen Schmiermittels durch Adhäsion in bekannter Weise mit nach oben. Das Schmiermittel wird erfindungsgemäß durch das leer laufende Ritzel9 wieder abgenommen und bei großer Geschwindigkeit in einem waagerechten Schleier nach den zu schmierenden Stellen gefördert. Dieser schmiert unmittelbar die Kegelräder 5a und 6a. Bei geringer Geschwindigkeit läuft ein Teil des Schmiermittels auf die mit einer Umrandung versehene Platte 8, sammelt sich in den dadurch gebildeten Behältern 8a, 8b, 8c an und wird durch Schmierleitungen 8d und 80 nach den senkrechten zu schmierenden Wellen geführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Milchschleudergetriebe mit liegend gelagertem, teilweise in das Ölbad des Getriebekastens eintauchendem Kegelrad, gekennzeichnet durch ein in dem oberen Teil seines Zahnkranzes eingreifendes, um eine senkrechte Achse leer laufendes Zahnritzel, von dem aus durch Schleuderwirkung die darunterliegenden, in einer waagerechten Platte gelagerten Teile des Getriebes geschmiert werden, wobei in bekannter Weise nach den senkrechten Wellen führende Schmierlöcher vorgesehen sind.
DEM110515D 1929-04-11 1929-07-13 Milchschleudergetriebe Expired DE568176C (de)

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BE568176X 1929-04-11

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DE568176C true DE568176C (de) 1933-01-16

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DEM110515D Expired DE568176C (de) 1929-04-11 1929-07-13 Milchschleudergetriebe

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