DE568109C - Schaltvorrichtung fuer Rollfilme - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer Rollfilme

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DE568109C
DE568109C DET39402D DET0039402D DE568109C DE 568109 C DE568109 C DE 568109C DE T39402 D DET39402 D DE T39402D DE T0039402 D DET0039402 D DE T0039402D DE 568109 C DE568109 C DE 568109C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Weiterbildung der im Patent 543 735 beschriebenen Schaltvorrichtung für Rollfilme. Die im Hauptpatent beschriebene Schaltvorrichtung findet Anwendung in Kameras, in denen die Aufwickelspule mittels eines von Hand schwenkbaren Hebels angetrieben und der Hub des Handhebels durch eine zwangsläufig weitergeschaltete kurvenförmige Anschlagscheibe entsprechend dem zunehmenden Durchmesser der Aufwickelspule fortschreitend verringert wird. Gemäß dem Hauptpatent ist der Anschlagschieber, der mit der Kurvenscheibe zusammenarbeitet, mit dem Handhebel zwangsläufig gekuppelt. Dieses Merkmal liegt auch der Weiterbildung zugrunde. Während aber beim Hauptpatent bei Betätigung des Handhebels der Anschlagschieber und ein von diesem getragenes federndes Schaltglied derart bedient werden, daß gleichzeitig das Weiterschalten der kurvenförmigen Anschlagscheibe und der Zählvorrichtung bewirkt wird, kennzeichnet sich die Weiterbildung darin, daß die Schaltklinke durch einen gemeinsam mit dem Antriebshebel drehbaren Anschlag, Nocken o. dgl. betätigt wird. Die Weiterbildung besitzt den Vorteil der größeren Sicherheit. Es kann nie der Fall eintreten, daß die Schaltklinke die Weiterbewegung des Anschlagschiebers verhindert. Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der kurvenförmige Anschlag und die Zählvorrichtung entgegen einer Federwirkung bei Bedienen des Antriebshebels vorwärts geschaltet werden, dagegen bei Auslösen einer Auslösevorrichtung selbsttätig in die Ausgangslage zurücktreten. Die Auslösevorrichtung bringt dabei die abgefederte Schaltklinke und gleichzeitig eine abgefederte Sperrvorrichtung aus dem Bereiche der Zählvorrichtung, so daß die Zählvorrichtung mit der Kurvenscheibe infolge der Federwirkung selbst in ihrer Ausgangslage zurücktreten können.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung einen Vertikalschnitt durch die Kamera.
ι ist das Gehäuse der Kamera mit dem' Antriebshebel 2, der auf der Achse 3 sitzt. Der
Handhebel 2 liegt außerhalb des Kameragehäuses. Im Inneren des Kameragehäuses sitzt auf der Achse 3 fest ein Sperrad 4 und lose ein als Kupplungsscheibe ausgebildetes Zahnrad 7. Dieses Zahnrad 7 trägt mehrere Sperrklinken 6, die mit dem Sperrad 4 beim Drehen des Bedienungshebels2 im Uhrzeigersinn in Eingriff kommen und dadurch das Zahnrad 7 mit der Achse 3 kuppeln. Weiterhin sitzt auf der Achse 3 zwischen dem Bedienungshebel 2 und dem Sperrad 4 eine Abdeckscheibe 5, die ebenfalls fest mit der Achse 3 verbunden ist. Beim Drehen des Bedienungshebels 2 im Uhrzeigersinn drehen sich das Zahnrad 7 und die Abdeckscheibe 5 mit der Welle 3. Mit dem Zahnrad 7 steht ein weiteres Zahnrad 8 in Eingriff, welches auf der Welle 9 für die Filmaufwickelwalze sitzt. Auf diese Weise wird die Welle 9 gedreht. 10 ist das Zählrad, welches mit Zahlen versehen ist und auf der Achse 11 festsitzt. 12 ist eine Kurvenscheibe, die ebenfalls fest auf der Achse 11 sitzt. Durch Drehen des Zählrades wird die Kurvenscheibe 12 ebenfalls gedreht. Mit dem Bedienungshebel 2 ist direkt gekuppelt der Anschlagschieber 13, der in seine Ausgangslage durch eine Feder 14 zurückgezogen wird. Der Umfang der Kurvenscheibe 12 hat einen der Vorschubveränderung des Filmstreifens entsprechenden spiralförmigen Verlauf. Mit diesem Umfang arbeitet der Anschlagschieber 13 zusammen. Anschlagschieber 13 und Antriebshebel 2 sind durch den Zapfen 15 gelenkig miteinander verbunden. Gleichzeitig besitzt der Anschlagschieber 13 eine als Führungdienende Aussparung 16, in welcher sich ein Führungsbolzen 17 führt, der im Gehäuse der Kamera fest angebracht ist. Damit wird der Anschlagschieber 13 immer in seiner richtigen Lage gehalten. Durch die Feder 14 wird gleichzeitig der Antriebshebel 2 in seine Ausgangslage zurückgebracht. Bei dieser Rückwärtsbewegung des Handhebels 2 kommen die Schaltklinken 6 außer Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades 4, so daß die Achse 9 für die Filmaufwickelwalze durch die Zurückbewegung des Bedienungshebels nicht beeinflußt wird. 18 ist ein Hebel, der unter der Wirkung der Feder 19 steht und an seinem unteren Ende eine wiederum abgefederte Schaltklinke 20 trägt. Der Hebel 18 ist um den Zapfen 21 drehbar. Die Schaltklinke 20 arbeitet mit den Zähnen des Zählrades 10 zusammen. 22 ist die Feder, die die Schaltklinke immer an die Zähne des Zählrades 10 andrückt. Die Bewegung der Schaltklinke erfolgt dadurch, daß auf der Abdeckscheibe 5 ein Anschlagbolzen 23 angeordnet ist, der mit dem oberen Ende des Hebels 18 zusammenarbeitet. 24 ist ein Sperrzahn, der unter der Wirkung der Feder 25 steht, in seiner Drehbewegung im Uhrzeigersinn um einen Zapfen 26 aber durch einen am Gehäuse angebrachten Anschlag 27 begrenzt wird.
Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Drehen des Handhebels 2 im Uhrzeigersinne werden die Achse 3, das Rad 4, das Zahnrad 7, das Zahnrad 8 und damit die Achse 9 mitgenommen. Da auf der Achse 3 die Scheibe 5 festsitzt, so wird durch den Anschlag 23 auch der Hebel 18 um den Zapfen 2i im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht und durch die Klinke 20 wird das Zählrad 10 weitergeschaltet. Wenn der Handhebel 1 freigegeben wird bzw. sich zurückbewegt, gibt der Zapfen 23 den Hebel 18 frei. Die Feder 19 dreht nunmehr den Hebel 18 derart, daß der Zahn 20 außer Eingriff mit dem Zählrad 10 kommt.
28 ist eine Spiralfeder, die mit ihrem einen Ende auf der Wellen befestigt ist, mit ihrem anderen Ende dagegen an der Gehäusewandung ι der Kamera. Beim Weiterschalten des Zahnrades 10 und der Kurvenscheibe 12 wird die Feder 28 allmählich gespannt. Da-'mit das Zählrad 10 bei Zurückbewegung der Schaltklinke 18 nicht durch die Federwirkung wieder zurückgedreht wird, ist der Sperrzahn 24 vorgesehen, der in seiner Dreh- go bewegung durch den Anschlag 27 begrenzt wird.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung derart eingestellt, daß erst beim zweimaligen Niederdrücken des Bedienungshebels 2 die für eine Aufnahme erforderliche Filmlänge gefördert worden ist. Dies hat den Vorteil, daß die Steigung der Kurvenscheibe 12 geringer gewählt werden kann. Das untere Ende des Anschlagschiebers 13 arbeitet mit der Kurve zusammen und begrenzt nach und nach den Weg des Handhebels 2 immer mehr. Es ist jedoch ebensogut möglich, die Steigung der Kurvenscheibe 12 derart zu wählen, daß der Bedienungshebel nur einmal nach unten gedrückt zu werden braucht, oder auch so, daß der Bedienungshebel mehr als zweimal zu betätigen ist, um die entsprechende Filmlänge zu fördern.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung bei der Kamera derart getroffen, daß auf der flachen Seite der Zählscheibe 10 Zahlen angebracht sind. Im Gehäuse der Kamera befindet sich eine Aussparung bzw. ein Fenster, durch welches hindurch die Zahlen sichtbar sind. Hierdurch ist es möglich, die Anzahl der belichteten Aufnahmen ohne weiteres abzulesen.
Außerhalb der Wand des Kameragehäuses ist ein nicht dargestellter Bedienungsknopf vorgesehen, durch den die Sperrnase 20 und der Sperrzahn 24 außer Eingriff mit der
Zählscheibe io gebracht werden können. Dieser Knopf wird betätigt, nachdem ein neuer Film eingelegt ist und die Zählscheibe io mit der Kurve 12 in ihre Ausgangslage zurückgebracht wird. Durch Freigeben der Zählscheibe 10 tritt die Feder 28 in Wirkung und dreht die Kurve 12 und die Zählscheibe 10 in die Ausgangslage zurück.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι . Schaltvorrichtung für Rollfilme nach
    Patent 543 735, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinke (20) zum Weiterschalten des kurvenförmigen Anschlages
    (12) durch einen gemeinsam mit dem Antriebshebel (2) drehbaren Anschlag, Nokken o. dgl. (23) betätigt wird.
  2. 2. Schaltvorrichtung für Rollfilme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ao der kurvenförmige Anschlag (12) und die Zählvorrichtung (10) mit einer Rückholfeder (28) versehen sind, die sie bei Auslösen einer Sperrvorrichtung (24) in die Ausgangslage zurückbringt.
  3. 3. Schaltvorrichtung für Rollfilme nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Auslösevorrichtung, die die abgefederte Schaltklinke (18) und die abgefederte Sperrvorrichtung (24) außer Eingriff mit dem Schaltrad (10) der Zählvorrichtung bringen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET39402D 1931-03-05 1931-09-06 Schaltvorrichtung fuer Rollfilme Expired DE568109C (de)

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