DE656760C - Kinokassettenkamera mit Zaehluhr - Google Patents

Kinokassettenkamera mit Zaehluhr

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DE656760C
DE656760C DEN39277D DEN0039277D DE656760C DE 656760 C DE656760 C DE 656760C DE N39277 D DEN39277 D DE N39277D DE N0039277 D DEN0039277 D DE N0039277D DE 656760 C DE656760 C DE 656760C
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DE
Germany
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lever
cassette
cinema
camera
disc
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Expired
Application number
DEN39277D
Other languages
English (en)
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Niezoldi & Kraemer GmbH
Original Assignee
Niezoldi & Kraemer GmbH
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Publication date
Application filed by Niezoldi & Kraemer GmbH filed Critical Niezoldi & Kraemer GmbH
Priority to DEN39277D priority Critical patent/DE656760C/de
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Publication of DE656760C publication Critical patent/DE656760C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine neuartige Konstruktion einer Kinokassettenkamera mit Zähluhr, welche nach Ablauf der auf dieser vorgesehenen Filmlänge die Kamera automatisch zum Stillstand bringt. Es sind bereits Bauarten bekannt, bei welchen die Filmuhr nach Ablauf der auf ihr vorgesehenen Filmlänge selbsttätig stehenbleibt oder welche nach Ablauf eine Signalvorrichtung betätigen. In
ίο diesen Fällen muß dann das Triebwerk gesondert abgestellt werden. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei welchen das Triebwerk zum Stillstand durch Hebelwerke gebracht wird, welche am laufenden Filmband ihre Gegenlage haben und nach Ablauf des Filmbandes zur Auslösung kommen oder welche durch ein mit dem Zählwerk gekuppeltes Steuerglied betätigt werden. Die Rückstellung der Steuer- und Betätigungsglieder erfolgt hierbei durch gesonderte Handhabung. Bei einer Rollfilmkamera ist es bereits bekannt, die Rückstellung durch einen im Film befindlichen Steuerausschnitt automatisch zu bewirken. Die Erfindung stellt sich die Aufgäbe, bei einer Kinokassettenkamera mit Zähl- und Sperrwerk gleichfalls besondere Handgriffe für deren Bedienung zu ersparen, und zwar geschieht dies erfindungsgemäß dadurch, daß mit dem Entfernen der Kassette aus der Kamera die Filmuhr selbsttätig auf ihren Anfangswert zurückgestellt und die Triebwerkssperrung aufgehoben wird und mit dem Einlegen einer weiteren Kassette die Betriebsbereitschaft des Zählwerks mit Sperreinrichtung aufs neue hergestellt wird. Diese Konstruktion hat gegenüber den bekannten Bauarten den großen Vorteil, daß beim Entfernen der Kassette aus der Kamera die Filmuhr ohne besonderen Eingriff selbsttätig auf den Nullpunkt zurückgestellt und gleichzeitig die Triebwerkssperrung aufgehoben wird. Nach dem Einsetzen einer weiteren Kassette wird die Betriebsbereitschaft des Zählwerkes mit der Sperreinrichtung gleichfalls ohne besonderen Handgriff aufs neue hergestellt. x\uf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Kamera mit fertig eingesetzter Kassette vor der Aufnahme.
Fig. 2 ist eine Ansicht von rückwärts auf die Scheibe, und
Fig. 3 zeigt die Kamera nach Belichtung der vorgesehenen Filmlänge.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Filmuhr. Fig. 5 ist der Schnitt a-b durch die- Filmuhr.
Fig. 6 zeigt die Kamera mit ausgeschwenkter Kassette.
Teil j ist die große Zahnkranzscheibe, welche gleichzeitig als Zifferblatt dient oder auf welche eine besondere Zifferblattscheibe aufgesetzt werden kann. Scheibe u sitzt unterhalb der Zahnkranzscheibe und besitzt die Ausbuchtung χ zum Einfall des Schalthebels/ zum Ausrücken des gesamten Laufwerkes für den Apparat. Achse 2 ist mit dem Hebel t starr verbunden und vermittelt durch die Drehbewegung die Ausrückung des gesamten Laufwerkes. Teil / ist der Schalthebel, Teil g der Arretierhebel, Teil α ist das Federhaus, durch welches das Rad b mit Achse d angetrieben wird, auf welcher der Hebel / durch den Stift c exzentrisch gelagert seine Füll-
rung hat. Teilte; ist die feste Buchse für die Achse der Zahnkranzscheibe s, an welcher die Feder ν befestigt ist. Die Feder ν ist an der Zahnkranzscheibe s eingehängt. Teil h ist der Ausrückhebel für den Schalthebel I und für den Arretierhebel g. Durch Verbindungsstange /mit Stift m wird durch Kassette r mit Nase e der Ausrückhebel h betätigt. Feder η dient zum Springen des Ausrückhebels h.
ίο Der Arbeitsgang der Filmuhr geschieht in folgender Weise: In Fig. 6 ist das Uhrwerk in ausgerückter Stellung gezeichnet. In Fig. ι ist die Kassette r in die Gebrauchsstellung geschwenkt. Bei dieser Einschwenkung hat die Kassette r mit ihrer Nase e die Verbindungsstange / durch Stift m nach rückwärts (in der Zeichnung nach rechts) geschoben, und die Verbindungsstange hat den Hebel h mit der Achse k nach innen zur Drehung gebracht,
zo und zwar so weit, daß der Schalthebel / und der Arretierhebel g in die Zahnkranzscheibe eingreifen und der Hebel t sich auf die Scheibe u auflegt. Der Schalthebel / kann jetzt mit seiner Tätigkeit beginnen. Natür-
25" lieh kann die Betätigung der Verbindungsstange/ auch durch Einwirkung irgendeiner anderen Schaltungsanordnung erfolgen als diejenige, welche im dargestellten Ausführungsbeispiel vorgesehen ist.
Beim Einschalten des Laufwerkes betätigt Federhaus α das Rad b mit Achse d. Der Schalthebel / arbeitet jetzt und bringt die Zahnkranzscheibe s so weit zur Drehung, bis Hebel / die zahnlose Lücke y erreicht und jetzt die Zahnkranzscheibe stehenbleibt, weil Hebel / keine Eingriffsmöglichkeit mehr hat. Die zahnlose Lücke y kann als Vertiefung oder glatte Fläche ausgebildet werden. Durch die Drehung der Zahnkranzscheibe s ist gleichzeitig die Feder ν gespannt und steht die Scheibe s unter dieser Federspannung. Diese Stellung des Schaltwerkes ist aus Fig. 3 ersichtlich.
Die vorbeschriebene Wirkungsweise der Filmuhr ist unabhängig von der Ausschaltung des gesamten Laufwerkes durch den Hebel.i. Die gleichzeitige Ausschaltung des Laufwerkes in Verbindung mit der Filmuhr erfolgt in der nachstehend beschriebenen Weise. Wie im vorhergehenden bereits gesagt und wie aus Fig. r ersichtlich, hat sich der Schalthebel t bei der Anfangsstellung der Filmuhr gegen den Rand der Scheibe u gelegt, welche mit der Zahnkranzscheibe J starr verbunden ist. Hat nun die Zahnkranzscheibe s die Stellung erreicht, wo die Tätigkeit der Filmuhr durch die Zahnlücke y begrenzt ist, kann der Schalthebel t in die Ausbuchtung y der Scheibe w. einfallen, und durch die Drehbewegung des Hebels t mit der Achsen gelangt das gesamte Laufwerk des Aufnahmeapparates zum Stillstand. Der Schalthebel t ist über dem Ausrückhebel h so montiert, daß beim Bewegen der Verbindungsstange/ der Hebel t gleichzeitig mit dem Schalthebel / und dem Arretierhebel g zur Ausrückung gebracht wird.

Claims (5)

. Patentansprüche:
1. Kinokassettenkamera mit einer Zähluhr, welche nach Ablauf der auf dieser vorgesehenen Filmlänge die Kamera selbsttätig stillsetzt, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Entfernen der Kassette aus der Kamera die Filmuhr selbsttätig auf ihren Anfangswert zurückgestellt und die Triebwerkssperrung aufgehoben wird und mit dem Einlegen einer weiteren Kassette die Betriebsbereitschaft des Zählwerkes mit Sperreinrichtung aufs neue hergestellt wird.
2. Kinokassettenkamera nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsetzen der Kassette in den Apparat (Fig. 1) und beim Einschwenken derselben in die Gebrauchsstellung die Nase (e) der Kassette die Verbindungsstange (/) mit Stift (m) nach rückwärts bewegt, und Hebel (Zi) mit Achse (k) so weit zur Drehung bringt, daß der Schalthebel (/) und der Arretierhebel (g) in die Zahnkranzscheibe (s) eingreifen und der Hebel (t) sich auf Scheibe (11) auflegt.
3. Kinokassettenkamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrückhebel Qi) durch die Bewegung der Verbindungsstange (/) den Schalthebel (/) und den Arretierhebel (g) gleichzeitig in oder außer Eingriff mit der Zahnkranzscheibe (s) bringt.
4. Kinokassettenkamerä nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einbringen der Hebel Q) und (d). in die Zahnkranzscheibe (s) der Hebel (i) sich auf die koaxial zur Zahnkranzscheibe (s) befindliche glatte Scheibe (ti) auflegt und nach erfolgter Drehung der Zahnkranzscheibe (s) bis zur Begrenzung in die Ausbuchtung· (x) der Scheibe («) einfällt.
5. Kinokassettenkamera nach Anspruch ζ oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Drehung des Hebels (t) beim Einfallen in die Ausbuchtung (x) der Scheibe («) bei der Endstellung der Filmuhr die mit dem Hebel (t) starr verbundene Achse (s) die Ausschaltung des gesamten Laufwerkes des Aufnahmeapparates bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN39277D 1936-03-20 1936-03-20 Kinokassettenkamera mit Zaehluhr Expired DE656760C (de)

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ID=7347957

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DEN39277D Expired DE656760C (de) 1936-03-20 1936-03-20 Kinokassettenkamera mit Zaehluhr

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DE (1) DE656760C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2979985A (en) * 1955-10-20 1961-04-18 Am Bol Corp Film counter and spring tension indicators
US3145613A (en) * 1962-02-23 1964-08-25 Bell & Howell Co Motion picture camera
US3199117A (en) * 1960-04-21 1965-08-03 Bolsey Corp Of America Counter and control structures for motion picture cameras
DE1233255B (de) * 1964-08-29 1967-01-26 Robert Bosch Elektronik Laufbildgeraet

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