DE56804C - Schleusen-Klappthor - Google Patents
Schleusen-KlappthorInfo
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- DE56804C DE56804C DENDAT56804D DE56804DA DE56804C DE 56804 C DE56804 C DE 56804C DE NDAT56804 D DENDAT56804 D DE NDAT56804D DE 56804D A DE56804D A DE 56804DA DE 56804 C DE56804 C DE 56804C
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- rotation
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/40—Swinging or turning gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
-JV2 568Q4-
• ■■ A*- ■ ·1
KLASSE 84: 'Wasserbau.
ISERMEYER in BERLIN. Schleusen - Klappthor.
Der in beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebrachte Schleusenverschlufs besteht aus
einem eisernen Klappthor mit tiefliegender horizontaler Drehachse.
Durch die Anordnung von Schwimmkasten ist der Klappe eine Auftriebsfähigkeit verliehen,
welche durch Füllung bezw. Entleerung eines im oberen Theil belegenen Wasserballastkastens
abwechselnd vernichtet und wieder hergestellt werden kann.
Im unteren Theil des Thores sind in einem Querabschlufs kreisförmige Schülzöffnungen ausgeschnitten,
welche mittelst Ventilschützen für den Durchzug des Oberwassers geschlossen oder
freigelegt werden.
Die Drehachse des Thores ist hohl. Sie steht durch Rohrleitung sowohl mit den tiefgelegenen Führungscylindern der Ventilgegenkolben
und dem hochgelegenen Ballastkasten, als auch mit dem in der Schleusenwand liegenden
Oberwasserkanal in Verbindung. Des weiteren ist durch sie auch das Luftrohr des Ballastkastens ins Freie geführt.
Das Spiel des Thores, welches hier als Unterthor gezeichnet ist, geht in folgender Weise
vor sich:
Steht der den Zuflufs des Oberwasserkanals regulirende Cylinderhahn (Schnitt a-b-c-d-e-f-g-h)
in Stellung. I, so tritt das Oberwasser in die hohle Drehachse des Thores und von dort
weiter unter die Gegenkolben der Ventilverschlüsse, hebt dieselben, da das Oberwasser
hier gröfsere Druckfläche findet, und die Schleusenfüllung entleert sich durch die kreisförmigen
Ventilöffnungen.
Gleichzeitig füllt sich durch das Füll- und Saugrohr der Ballastkasten des Thores, so
dafs sich letzteres bei eintretender Ausspiegelung der Wasserstände selbstthätig niederlegt
(Schnitt o-p). Wird jetzt, nachdem das zu schleusende Schiff eingefahren ist, mittelst der
Stellleitung vom Wärterhause her der Cylinderhahn in die Stellung II gedreht, so wirkt die
an der Abzweigungsstelle der Rohrleitung zur Drehachse des Thores stark eingeschürte Oberwasserleitung
direct als Wasserstrahlpumpe.
Die im Ballastraum des Thores befindliche Wassermenge wird aufwärts zum Unterwasser
mit fortgesogen, und das Thor schwimmt selbstthätig wieder auf.
Stellung III des Cylinderhahnes zeigt dabei den Abschlufs der Oberthordrehachse vom Zuleitungskanal.
Beim Absaugen des Ballastwassers werden zugleich die Ventilschützen mit angesogen und
geschlossen. Ihr vollständiger Verschlufs erfolgt beim weiteren Aufrichten des Thores
selbstthätig durch Eigengewicht und Druck des ansteigenden Schleusenoberwassers. Die gewählte
Anordnung der Ventilschützen und des Wasserstrahlpumpenkanals läfst also die gesammte
Bedienung der Schleuse, wie in der Zeichnung angedeutet, von einem Punkt aus
durch nur einen Wärter betreiben.
Die Ventile und Leitungen liegen sämmtlich so tief, dafs sie durch schwimmende Körper
und Eisbildungen nicht in ihrer Thätigkeit behindert werden können. Andererseits sind
durch die Einsteigeschächte in der Schleusenwand und im Thor selbst alle Theile der
Drehachse und des Thores bezw. der Schützen jederzeit leicht zugänglich. Zu letzterem Zwecke
können die Ausschnittsöffhungen der Blechwand (Ventilkammern) durch leichte, beiderseitig
angebrachte hölzerne Verticalschütztafeln mühelos vom Wärter verschlossen werden,
falls zufällige Undichtigkeiten vorkommen. Herausnehmen der Ventile und Ersetzung derselben
durch Reservestücke erfolgt dann im Trocknen, wodurch eine anhaltende Betriebsstörung
ausgeschlossen ist.
Zum Oeffnen der Ventile und Füllen des Ballastkastens sind nach Angabe des Erfinders
insgesammt 0,75 cbm Oberwasser erforderlich. Da die gut construirte Wasserstrahlpumpe einen
Nutzeffect von reichlich 20 pCt. besitzt, sind zum Wiederabsaugen dieses Quantums 5 · 0,75
= 3,75 cbm Oberwasser nothwendig, also für Senkung und Hebung eines Thores zusammen
nur 3,75 + Oj75 — rund 5 cbm. Um die Rohrleitung
des Thores stets reinzuhalten, empfiehlt es sich, an der Einströmungsstelle des Oberwasserkanals
ein kleines Sandfilterbassin von ca. 10 cbm Inhalt — für eine volle Durchschleusung
ausreichend — anzuordnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schleusenthor, dessen hohle, auf dem Schleusenboden angeordnete Drehachse A A einerseits an ein Luftrohr B und andererseits an ein zum Oberwasserkanal führendes Rohr C angeschlossen ist, während sie im Thor selbst durch Zweigleitungen A D mit einem Ballastkasten E und durch Zweigleitungen F mit den Cylindern der Ventilschützen G verbunden ist, so dafs durch Stellung eines in den Oberwasserkanal eingeschalteten, gleichzeitig als Strahlpumpe arbeitenden Hahnesü/Ohne weitere mechanische Hülfsmittel das Oeffnen und Schliefsen des Thores erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56804C true DE56804C (de) |
Family
ID=331217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56804D Expired - Lifetime DE56804C (de) | Schleusen-Klappthor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56804C (de) |
-
0
- DE DENDAT56804D patent/DE56804C/de not_active Expired - Lifetime
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