DE567699C - Pendel fuer Schweremessungen - Google Patents

Pendel fuer Schweremessungen

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DE567699C
DE567699C DEZ19080D DEZ0019080D DE567699C DE 567699 C DE567699 C DE 567699C DE Z19080 D DEZ19080 D DE Z19080D DE Z0019080 D DEZ0019080 D DE Z0019080D DE 567699 C DE567699 C DE 567699C
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gravity
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rod
center
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V7/00Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting
    • G01V7/12Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting using pendulums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Pendel für Schweremessungen Nach der vorliegenden Erfindung wird bei einem Pendel für Schweremessungen an dem Pendelkörper in dessen Innern ein Temperaturausgleichskörper, dessen Ausdehnungszahl größer ist als die des Pendelkörpers, mit seinem von dem Schwerpunkt des Pendels abgewandten Ende befestigt, was bei Uhrpendeln an sich bekannt ist, und es werden die Verhältnisse so gewählt, daß der Ausgleichskörper ungefähr bis zur halben reduzierten Pendellänge reicht. Wie sich aus den zugrunde liegenden Beziehungen ergibt, ist dann der etwa noch verbleibende Temperatureinfluß am kleinsten.
  • Da das obere Ende des Pendelkörpers die zur Lagerung dienende Schneide aufzunehmen hat, ist es zweckmäßig, den Ausgleichs= körper von der Schneide aus gerechnet jenseits des Schwerpunktes des Pendels zu befestigen.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung in einem Längsschnitt dargestellt. Der Pendelkörper besteht aus einem zylindrischen Stabe a aus Inv arstahl, der in der Nähe seines oberen Endes mit einem Schneidenkörper b versehen ist. In seiner unteren Hälfte ist der Stab a mit einer zylindrischen Bohrung c versehen. Diese Bohrung ist unten verschlossen durch einen Schraubenbolzen d aus Invarstahl, an den oben ein als Temperaturausgleichskörper dienender Messingzylinder e gelötet ist. Da sich der Ausgleichskörper ungefähr bis zur Mitte der Länge des Stabes a erstreckt, so reicht er ungefähr bis zum Schwerpunkt des Pendels, also bei der hier vorliegenden zylindrischen Form des Pendelkörpers ungefähr bis zur halben reduzierten Pendellänge. Dicht unter dem Schneidenkörper b ist in den Stab a eine Schraube f geschraubt, deren Achse der Schneide parallel liegt. Im Schwerpunkt des Pendels ist in den Stab a eine weitere Schraube g geschraubt, mit ihrer Achse ebenfalls parallel zur Schneide. Im Schwingungspunkt des Pendels sind in den Stab a schließlich noch von beiden Seiten her zwei Schrauben h bzw. i geschraubt, mit ihren Achsen gleichfalls parallel zur Schneide. Die Schraube g dient zur Abstimmung der Schwingungsdauer, die Schrauben lt oder i zur Abstimmung, um das Pendel zu einem Minimalpendel zu machen. Die Schrauben f und i (bzw. f und h, falls i zur soeben genannten Abstimmung benutzt) dienen zur Abstimmung der Pendelmasse.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Pendel für Schweremessungen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Pendelkörper in dessen Innern ein Temperaturausgleichskörper, dessen Ausdehnungszahl größer ist als die des Pendelkörpers, mit seinem von dem Schwerpunkt des Pendels abgewandten Ende befestigt ist und ungefähr bis zur halben reduzierten Pendellänge reicht.
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