DE56765C - Bootsriemen mit Doppelhebel - Google Patents

Bootsriemen mit Doppelhebel

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DE56765C
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DE
Germany
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rudder
double lever
boat
strap
rails
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56765D
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English (en)
Original Assignee
J. G. ILLIG in Hamburg und C. G. 1LLIG in Krefeld
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/08Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
    • B63H16/10Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort for bow-facing rowing
    • B63H16/102Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort for bow-facing rowing by using an inverting mechanism between the handgrip and the blade, e.g. a toothed transmission

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Bootsriemen mit Doppelhebel,
Es sind schon mehrfach Vorschläge für sogenannte Sicherheitsriemen gemacht worden, d. h. Riemen, bei 'welchen der Rudernde das Gesicht nach der Fahrrichtung gewendet hat. Diese Ruder oder Riemen weisen jedoch durchweg Einrichtungen auf, welchen die zur sicheren Ruderthätigkeit erforderliche Stabilität fehlt, indem gewöhnlich das Gewicht des äufseren Theiles des Ruders in höchst ungünstiger Weise auf die Gelenke wirkt, welche diese äufseren Theile des Ruders mit dem inneren, die Handhabe bildenden Theil verbinden.
Dieser den praktischen Gebrauch aufserordentlich erschwerende, wenn nicht gar völlig vereitelnde Uebelstand ist durch vorliegende Einrichtung beseitigt, und zwar dadurch, dafs die beiden Theile des Ruders durch zwei parallele Schienen verbunden sind, welche als Lager der Drehzapfen dienen, gleichzeitig die Koppel des aus einer schwingenden Kurbelschleife bestehenden Getriebes bilden und das Getriebe beim Drehen des Ruders um seine Lagerachse entlasten.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι eine obere Ansicht des Ruders während seiner Benutzung; die ausgezogene und die punktirt gezeichnete Stellung zeigen das Ruder im Ausschlag nach der einen und anderen Seite. Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Ruders.
Das zweitheilige Ruder besteht aus dem das Ruderblatt tragenden Theil α und dem Griff b. Beide Theile sind zwischen dem Schienenpaar c gelagert, deren Verbindungsbolzen d1 d2 gleichzeitig die Drehachsen für die beiden Rudertheile bilden. Der eine Rudertheil, im vorliegenden Falle der Grifftheil b, ist zwischen den Schienen c als Gabel e ausgebildet und nimmt zwischen seinen Schenkeln die Verlängerung f des zweiten Rudertheiles α auf. In dieser Verlängerung f ist ein beiderseits vorstehender Zapfen g befestigt, welcher in Schlitze h der beiden Gabelschenkel eingreift.
Der Mechanismus stellt also eine sogenannte schwingende Kurbelschleife dar, deren Koppel von den Schienen c gebildet wird. Bei der Drehung des Griffes b um den Bolzen d"1 schwingt der das Ruderblatt tragende Theil a um den Bolzen d1 nach derselben Richtung. Der Ausschlag des Ruders wird durch die Länge der Schlitze h begrenzt.
An der unteren Schiene c sind Zapfen i befestigt, mittelst welcher das Ruder drehbar in dem Ruderbock k gelagert ist, so dafs es um die in einer gemeinsamen horizontalen Achse liegenden Zapfen i gedreht, d. h. aus dem Wasser" gehoben und wieder in dasselbe gesenkt werden kann. Hierbei wird die Last des Ruders auf das Schienenpaar übertragen, was zufolge der sicheren Führung des Theiles/ in der Gabel e in einer jede Gefährdung der Bolzen d1 d2 ausschliefsenden Weise eintritt. Das Lager des einen Zapfens i ist mit einem Ueberwurf bügel / versehen, welcher ein leichtes Ein- und Ausschalten des Ruders ermöglicht.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Ein zweitheiliges, aus der schwingenden Kurbelschleife abgeleitetes Ruder, bei welchem die zur Lagerung der beiden doppelarmigen Ruderhebel α und b dienende Koppel c in einer zu ihr senkrechten Drehungsachse i des Ruderbockes k gelagert ist und mit der einheitlichen Längsachse beider Ruderhebel bei deren Mittelstellung zusammenfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT56765D Bootsriemen mit Doppelhebel Expired - Lifetime DE56765C (de)

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