DE56756C - Durch geschlitzte Handhebel zu bewegender Gewehr - Cylinder - Verschlufs - Google Patents

Durch geschlitzte Handhebel zu bewegender Gewehr - Cylinder - Verschlufs

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DE56756C
DE56756C DENDAT56756D DE56756DA DE56756C DE 56756 C DE56756 C DE 56756C DE NDAT56756 D DENDAT56756 D DE NDAT56756D DE 56756D A DE56756D A DE 56756DA DE 56756 C DE56756 C DE 56756C
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Germany
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lever
cylinder lock
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chamber
hand lever
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Application number
DENDAT56756D
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R. HÖVET in Hamburg, Alte Groningerstr. 25
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    • F41A3/50Toggle-joint locks, e.g. crank-operated
    • F41A3/52Toggle-joint locks, e.g. crank-operated hand-operated
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    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/16Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on the breech housing or frame
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    • F41A19/27Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block
    • F41A19/29Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension
    • F41A19/30Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having only slidably-mounted striker elements, i.e. percussion or firing pins the percussion or firing pin being movable relative to the breech-block propelled by a spring under tension in bolt-action guns
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung bezieht sich auf Hinterladegewehre mit Cylinderverschlufs und in der Laufachse liegendem Schlagbolzen, dessen Spannen gleichzeitig mit dem Schliefsen der Kammer geschieht. Eigenthümlich sind die Vorrichtungen zur Verschiebung und Sicherung des Cylinderverschlusses und zum Auswerfen der leeren Patronenhülsen.
In Fig. ι der Zeichnung ist der in Betracht kommende Theil des Gewehres in der Seitenansicht von rechts mit geöffneter Kammer, in Fig. 2 im Längsschnitt in der Richtung der Laufachse mit geschlossener Kammer dargestellt. Die Kammer B unterliegt nur einer Hin- und Herverschiebung ohne Drehbewegung und ist zu diesem Zweck mit zwei Schildzapfen b b1 versehen, welche sich durch die in der waagrechten Ebene der Laufachse befindlichen Schlitze α al des Verschlufsgehä'uses bis in den Bereich der zu beiden Seiten des letzteren angeordneten Hebel c cλ erstrecken und deren als Leitschienen dienende Wurzelansätze bx in den Schlitzen α α1 geführt werden. Die beiden Hebel c c1 sind zur Aufnahme der Schildzapfen b b' mit bogenförmigen Schlitzen versehen und auf einem gemeinschaftlichen Drehbolzen d unterhalb des Verschlufsgehäuses befestigt, so dafs sie bei der Drehung um ihren Stützpunkt d die Kammer B mitzunehmen vermögen. Die Anordnung der Schlitze in den Hebeln c c1 gestattet aber nicht allein ein bequemes Oeffnen und Schliefsen der Kammer, sondern sie ermöglicht auch ein festes Anpressen des Verschlufskopfes gegen den Rand der Patronenhülse im Lauf, so dafs die Hebel c c1 auch gleichzeitig als Widerlager gegen den Rückstofs dienen. Zur Handhabung der Verschlufshebel ist der Knopf c2 am verlängerten Arm des rechts liegenden Hebels c angebracht.
An ihrer Aufsenseite, etwa in einem Winkel von 450 zur Laufachse links nach abwärts gerichtet, ist die Kammer B mit einem Ansatz b2 versehen, welcher in einer Nuth des Verschlufsgehäuses A geführt wird und zur Bethätigung des mit ihr in gleicher Richtung angeordneten Auswerfers dient. Dieser ist in einem Schlitz e des Verschlufsgehäuses drehbar aufgehängt und besteht aus dem Winkelhebel/, dessen nasenförmiger kurzer Arm 1 in die Bahn des Kammeransatzes b2 reicht. Beim schnellen Oeffnen der Kammer stöfst, kurz vor Vollendung der Rückwärtsverschiebung, der Ansatz b2 gegen die Nase 1 des Hebels f und bewirkt dadurch ein plötzliches Aufrichten des längeren Schenkels 2 dieses Hebels (Fig. 5 und 6), wodurch die vom Auszieher g (Fig. 7) aus dem Lauf mitgenommene Patronenhülse seitlich aus dem passend ausgeschnittenen Patronenlager des Verschlufsgehäuses A geschleudert wird.
Das Spannen des Gewehres geschieht, wie erwähnt, beim Schliefsen der Kammer. Zu diesem Zweck liegt unterhalb des Verschlufsgehäuses A der von einer Feder hl stetig angehobene Hebel h, welcher mit dem Abzugstollen i durch einen Schlitz z'° des ersteren reicht und beim Vorschieben der Kammer gegen den durch einen Schlitz der letzteren vorspringenden Ansatz η des Schlagbolzens m stöfst und dadurch die Schlagbolzenfeder m1 spannt (Fig. 2). Zur Sicherung des Verschlusses ist ferner der rechtsseitige Hebel c1 am Kopf-
ende mit einem Zahnausschnitt c3 versehen, in welchen in der Verschlufsstellung das Ende eines seitlich im Schaft eingelassenen, von einer Feder beeinflufsten Hebels c4 einschnappt. Um die Kammer öffnen zu können, mufs zuvor der Hebel c4 aufser Eingriff mit dem Zahnausschnitt c3 des Verschlufshebels cl gebracht werden, was zweckmäfsig durch den Druck eines Fingers der linken Hand auf den Knopfe5 geschieht.
Im zum Schufs bereiten Zustande vermag dann der Arm k des von einer Feder k1 beständig in die Ruhelage gedrängten Abzuges k durch Einwirkung auf den nach dem Gewehrkolben gerichteten Arm des Hebels h den Abzugstollen i aus dem Bereich der Nase η des Schlagbolzens zu ziehen, worauf die gespannte Feder w1 befähigt wird, den Schlagbolzen zum Abfeuern der Patrone vorzuschnellen.
Während beim Oeffnen der Kammer der auf seiner Rückenfläche abgeschrägte Ansatz η des Schlagbolzens über den nach vorn abgeschrägten Abzugstollen i hinweggeht, weicht dieser zwar genügend aus, kehrt aber unter dem Druck der Feder h x auf den Abzughebel h sofort in seine Ruhelage (Fig. 2) zurück, um für den nächsten Schufs zur Spannung der Schlagbolzenfeder bereit zu sein. Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, dafs das Gewehr nur zwei Griffe erfordert, nämlich: i. Zurückziehen der Kammer, wobei die leere Patronenhülse ausgeworfen wird, und
. 2. Vorschieben der Kammer, wobei die eingelegte Patrone in den Lauf geschoben und die Schlagbolzenfeder gespannt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gewehr-Cylinder-Verschlufs, welcher durch geschlitzte Handhebel (c c1) in der Weise bewegt wird, dafs beim Drehen derselben um den unter der Verschlufshülse liegenden Drehpunkt (d) die Schildzapfen (b bl) des Cylinderverschlusses in Winkelschlitzen (c°J der Hebel gleiten, welche Schlitze bei geschlossenem Verschlufs auch den Rückstofs aufnehmen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56756D Durch geschlitzte Handhebel zu bewegender Gewehr - Cylinder - Verschlufs Expired - Lifetime DE56756C (de)

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