DE566529C - Haushaltungsmaschine zur Herstellung von Speiseeis - Google Patents

Haushaltungsmaschine zur Herstellung von Speiseeis

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DE566529C
DE566529C DE1930566529D DE566529DD DE566529C DE 566529 C DE566529 C DE 566529C DE 1930566529 D DE1930566529 D DE 1930566529D DE 566529D D DE566529D D DE 566529DD DE 566529 C DE566529 C DE 566529C
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Germany
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ice cream
container
drum
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cold mixture
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/08Batch production
    • A23G9/086Batch production using a rotatable container containing the cooling medium

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  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige Konstruktion einer Haushaltungsmaschine zur Herstellung von Speiseeis.
Die bisher bekannten, diesem Zwecke dienenden Maschinen bestehen aus einem feststehenden Gefäß, das eine Kältemischung enthält und in dem sich ein weiteres ruhendes oder auch drehend eingebautes Gefäß befindet, welches als Behälter für das Gefriergut dient.
Die in der französischen Patentschrift 562 811 beschriebene Maschine hat die Füllöffnungen für die Kältemischungen sowie für das Gefriergut an einer und derselben Seite der Trommel, wodurch beim Füllen sowie beim Entleeren der Maschine ein Vermischen beider nicht ausgeschlossen ist.
Das Neuartige der Konstruktion des Erfindungsgegenstandes ist dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen für die Kältemischung und für das Gefriergut an zwei entgegengesetzten Seitenwänden der Trommel liegen. Die Behälter für das Gefriergut sowie für die Kältemischung sind miteinander unlösbar verbunden, so daß sich die Öffnungen für die Kältemischung sowie für das Gefriergut in beliebigen Lagen der Maschine einander nicht näher kommen können.
Da Roheis bekanntlich ein schlechter Wärmeleiter ist, empfiehlt es sich, zwecks Beschleunigung des Gefrierprozesses zu chemischen Kältemischungen zu greifen, d. h. zu Chemikalien, wie z. B. Soda, Chlorammonium, Ammoniumnitrat u. dgl., die durch Vermischen untereinander bzw. mit der erforderlichen Wassermenge eine Temperaturerniederung herbeiführen.
In der Zeichnung wird der Durchschnitt einer solchen Maschine gegeben.
Die zur Aufnahme der Kältemischung und der zu konservierenden Lebensmittel dienende Trommel T ist in einem Untersatz α gelagert, und zwar ruhen in dessen Ausschnitten b und V die Haltestifte c und c'. Diese sind dort, wo sie in den Ausschnitten b und b' aufliegen, glatt, sonst aber, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, mit Rechtsgewinde versehen. Zum Schließen der Maschine werden diese Stifte c und c' durch die Bügel d und d' geschraubt, die ihrerseits in ösen ruhen, die an den Stirnwänden der Trommel T befestigt sind. Es ruht Bügel d in den ösen e und /, Bügel d' in den ösen e' und f.
Da durch diese ösen die Bügel im gleichen Abstand von den Stirnwänden gehalten werden, drücken beim Durchschrauben die Stifte c und c' gegen die Verschlußdeckel g und g' der Trommel T und verschließen somit deren Öffnungen. Die so verschlossene Trommel T ist nun durch die oben geschilderte Lage der Stifte c und c' in den Ausschnitten b und V des Untersatzes α in diesem frei schwebend und durch' Drehen der mit Stift c fest verbundenen Kurbel k um die Achse i drehbar.
Die mit Kältemischung (im Behälter k) und mit den zu konservierenden Lebensmitteln (im Behälter /) beschickte Trommel T hat ein
nicht unerhebliches Gewicht. Infolge des Trägheitsmomentes setzt sie dem Drehimpuls einen gewissen Widerstand entgegen. Um diesen zu überwinden, wird sich, wenn die Maschine, wie vorgesehen, rechtsherum gedreht wird, der Stift c immer mehr durch den Bügel d hindurchschrauben und somit den Deckel g immer fester anpressen.
Am anderen Ende ruht, wie beschrieben,
ίο die Trommel T mit dem Stift c' im Ausschnitt V. Beim Drehen der Trommel entsteht zwischen dem Stifte' und dem Ausschnitt b' Reibungswiderstand. Infolgedessen hat der Stift c' das Bestreben, hinter der Bewegung der Trommel zurückzubleiben. Erfolgt diese von A nach B gesehen in Rechtsdrehung, so wird sich der Bügel d', der dem Impuls der Trommel folgen muß, da er durch den Bügel e' und f gehalten wird, gewisser-
a° maßen auf den sich etwas langsamer drehenden Stift c' hinaufschrauben, es wird hierdurch also eine immer festere Anpressung des Deckels g' an die Trommel erfolgen.
Ist der Gefrierprozeß beendet, so wird der
*S Deckel g' geöffnet, und man kann nun durch Hinausziehen des Stiftes 0 mit der daran befestigten Scheibe q den gesamten Inhalt des Behälters mit kurzem Ruck aus diesem entfernen und dem Verbrauch zuführen."
Die im Behälter k entstehende Kälte soll nach Möglichkeit nur in Richtung auf den Behälter I für das Gefriergut wirken und möglichst wenig durch Ausstrahlung nach außen abgeschwächt werden. Aus diesem Grunde ist der Behälter für die Kältemischung von einem Mantel j umgeben. Der Hohlraum zwischen diesem und dem Behälter k für die Kältemischung ist mit beliebigem Isoliermaterial, wie Glaswolle, Korkmehl oder einem anderen schlechten Wärmeleiter, "angefüllt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Haushaltungsmaschine zur Herstellung von Speiseeis und Roheis unter Verwendung chemischer Kältemischungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter, welcher das Gefriergut aufnimmt, mit dem Behälter für die Kältemischung unlösbar verbunden ist und daß die Füllöffnungen für das Gefriergut sowie für die Kältemischung an zwei entgegengesetzten Seitenwänden der Trommel liegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930566529D 1930-12-17 1930-12-17 Haushaltungsmaschine zur Herstellung von Speiseeis Expired DE566529C (de)

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DE566529T 1930-12-17

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