DE565493C - Expansionsschalter mit Schutzgehaeuse - Google Patents

Expansionsschalter mit Schutzgehaeuse

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Publication number
DE565493C
DE565493C DES97158D DES0097158D DE565493C DE 565493 C DE565493 C DE 565493C DE S97158 D DES97158 D DE S97158D DE S0097158 D DES0097158 D DE S0097158D DE 565493 C DE565493 C DE 565493C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
switch
expansion
expansion switch
longitudinal axis
Prior art date
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Expired
Application number
DES97158D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Heinemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES97158D priority Critical patent/DE565493C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE565493C publication Critical patent/DE565493C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B13/00Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle
    • H02B13/02Arrangement of switchgear in which switches are enclosed in, or structurally associated with, a casing, e.g. cubicle with metal casing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Expansionsschalter mit Schutzgehäuse Die Erfindung betrifft einen Expansionsschalter in einem Schutzgehäuse, in welchem der Schalter ausziehbar angeordnet und über Trennkontakte angeschlossen ist, und besteht darin, daß der Schalter am abnehmbaren Deckel des Gehäuses zwischen Schienen befestigt ist, die in das Gehäuse in im Gehäuse befindlichen Führungen, beispielsweise auf Rollen, hineingeschoben werden. Der Anschluß des Expansionsschalters im Gehäuse über Trennkontakte wird z. B. dadurch hergestellt, daß die Führungen im Gehäuse als ein um die Längsachse des Gehäuses drehbarer Rahmen ausgebildet sind, und daß die Bolzen der in der Gehäusewand eingesetzten Durchführungen Trennschaltstücke besitzen, mit denen beim Drehen des Rahmens in der einen oder anderen Richtung die Anschlußstücke des Expansionsschalters in oder außer Eingriff kommen. Besonders zweckmäßig wird der Expansionsschalter so im Gehäuse angeordnet, daß er seitlich herausziehbar ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß beim Ein- und Ausbau des Schalters keine besonderen Hilfsmittel zum Anheben erforderlich sind.
  • Bei schlagwettersicherer Kapselung des Expansionsschalters, bei der das Gehäuse als druckfester Zylinder ausgeführt wird, müssen Deckel und Gehäuse so miteinander verriegelt sein, daß die Abnahme des Deckels mit dem Schalter erst möglich ist, wenn der Schalter mit seinen Anschlußstücken aus den Trennschaltstücken der Durchführungen herausgedreht ist. Durch die Verriegelung wird verhütet, daß bei der Zündung eines Explosivgemisches im Gehäuse durch beim Offnen der Trennstellen auftretende Ladefunken der Expansionsschalter mit dem Deckel fortgeschleudert und die Schlagwetter außerhalb des Schaltergehäuses zur Explosion gebracht werden.
  • Eine zweckmäßige Verriegelung wird beispielsweise durch einen Bajonettverschluß zwischen Deckel und Gehäuse erreicht. Beim Drehen des Deckels aus dem Bajonettverschluß heraus wird der Expansionsschalter abgetrennt, und erst bei offenen- Trennstellen kann der Deckel mit dem Schalter abgenommen werden.
  • Um beim Herausziehen eines dreipoligen Expansionsschalters aus dem Gehäuse zu verhüten, daß seine Anschlußstücke für die mittlere und letzte Phase mit den Trennschaltstücken der Durchführungen für die erste und zweite Phase durch eine Rückwärtsdrehung des Deckels in Berührung kommen, wird der im Gehäuse drehbar angeordnete Rahmen, in dem der Expansionsschalter mit den am Deckel befestigten Schienen geführt ist, durch eine von außen lösbare Sperrvorrichtung in der Lage festgestellt, in der der Expansionsschalter mit seinen Anschlußstücken aus den Trennschaltstücken der Durchführungen herausgedreht ist. Eine andere Lösung, bei der man von einem besonderen drehbaren Rahmen im Gehäuse absieht, ist die, daß die Schienen, zwischen denen der Expansionsschalter am Deckel sitzt, an ihren Enden mittels einer Querlasche verbunden und mit Rollen versehenysind. Beim Einschieben des Schalters in das Gehäuse laufen die an den Enden der Schienen angebrachten Rollen in festen Führungen an der inneren Gehäusewand, und die Querlasche schiebt sich auf einen in der Längsachse des Gehäuses liegenden und am Gehäuseboden befestigten Dorn auf. Die festen Führungen an der Gehäusewand für die Rollen der Schienen sind so angeordnet, daß die Anschlußstücke des Schalters beim Hineinschieben und Herausziehen mit genügendem Abstand an den Trennschaltstücken der Durchführungen vorbeigeführt werden, und so lang, daß die Rollen bei vollständig eingeschobenem Schalter aus den Führungen heraustreten. Erst dann ist eine Drehung des Schalters um die Längsachse des Gehäuses möglich, um den Schalter über die Trennkontakte anzuschließen.
  • In den Fig. i bis 4 sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
  • In Fig. i und 2 ist das waagrechte zylindrische Schutzgehäuse mit 2 bezeichnet, das zur Aufnahme eines dreipoligen Expansionsschalters dient und mit dem Fahrgestell 3 versehen ist. Der Schalter ist mit dem Gehäuse 8 für die Schaltwelle 9, an dem die Schaltkammern und die Schaltstiftgehäuse 5 mittels Isolatoren 6 und 7 befestigt sind, an einer am abnehmbaren Deckel io sitzenden U-förmigen Schiene ii angebracht. Am Deckel io ist parallel zur Schiene ii eine zweite U-förmige Schiene 12 angeordnet. Beim Einsetzen des Schalters in das Gehäuse :z werden die Schienen ii .und 12 in einen aus größeren Profileisen hergestellten Rahmen 13 hineingeschoben, der drehbar um die Längsachse des Gehäuses ,-q angeordnet ist. Der Rahmen 13 sitzt dabei auf dem am Gehäuseboden befestigten Zapfen 14 und ist mit Rollen 15 versehen, die innen auf der Gehäusewand laufen. Im Gehäuse 2 sind Durchführungen 16 eingesetzt, deren Bolzen Trennschaltstücke 17 tragen. Mit diesen Trennschaltstücken befinden sich bei eingeschobenem Expansionsschalter die Anschlußstücke des Schalters an Schaltkammern und Schaltstiftgehäusen in Eingriff. Die Schalterwelle g ist durch den Deckel io hindurchgeführt und steht mit dem Schalterantrieb 18 in Verbindung.
  • Soll der Schalter ausgebaut werden, so wird nach Lösen der Deckelschrauben der Deckel io und mit ihm der im drehbaren Rahmen 13 gelagerte Expansionsschalter so weit rechts herumgedreht, daß die Anschlußstücke des Schalters mit den Trennschaltstücken 17 der Durchführungsbolzen außer Eingriff kommen. Dabei greift die federgespannte Klinke ig in eine Rast 2o am Rahmen 13 ein und hält den Rahmen in der Stellung fest, in der beim Herausziehen des Expansionsschalters seine Ansehlußstücke in genügend großem Abstand an den Trennschaltstücken der Durchführungen vorbeigeführt «erden. Ist der Schalter mittels der im Rahmen 13 geführten Schienen ii und 12 wieder in das Gehäuse 2 eingeschoben, dann wird außerhalb des Gehäuses 2 mittels des auf der Welle der Klinke ig sitzenden Hebels 21 die Verriegelung zwischen Gehäuse 2 und Rahmen 13 aufgehoben und durch eine Drehung des Deckels mit dem Schalter nach links der Anschluß des Schalters mit den Durchführungsbolzen wiederhergestellt, Darauf wird der Deckel mit dem Gehäuse verschraubt.
  • In Fig. 3 und 4. sind die Schienen ii und 12, zwischen denen der Expansionsschalter am Gehäusedeckel io sitzt, mittels einer Querlasche 22 zu einem Rahmen verbunden. Am Ende des Rahmens sitzen die Rollen 23 und 24, die beim Einschieben und Herausziehen des Schalters aus dem Gehäuse 2 in an der inneren Gehäusewand festen Führungen 25 und 26 laufen. Die Führungen 25 und 26 sind so angeordnet, daß der Schalter mit seinen Anschlußstücken beim Ein- und Ausschieben in genügendem Abstand an den Trennschaltstücken 17 der Durchführungen 16 vorbeigeführt wird (s. Fig. 3). Bei vollständig eingeschobenem Schalter hat sich, wie aus Fig.4 ersichtlich, die Querlasche 22 auf den Dorn 14 am Gehäuseboden aufgeschoben, und die Rollen 23 und 24 sind aus den festen Führungen 25 und 26 herausgetreten, so daß es nunmehr möglich ist, den Schalter mit dem Deckel um die Längsachse des Gehäuses zu drehen, um ihn an die Trennschaltstücke 17 anzuschließen oder abzutrennen. Bei einer schlagwettersicheren Ausführung des Schutzgehäuses wird, wie in Fig. 3 und 4 angegeben, die Verbindung zwischen Deckel io und Gehäuse 2 durch einen Bajonettverschluß hergestellt. Der Drehwinkel a des Bajonettverschlusses entspricht dabei dem Winkel, um den der Schalter mit dem Deckel io zum Anschließen und Abtrennen gedreht werden muß.

Claims (5)

  1. PATE -X TANN SPRÜCHE i. Expansionsschalter mit Schutzgehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß der über Trennkontakte angeschlossene Schalter am abnehmbaren Deckel des Gehäuses zwischen Schienen angeordnet ist, welche in das Gehäuse hinein in im Gehäuse befindliche Führungen geschoben sind.
  2. 2. Expansionsschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen einen um die Längsachse des Gehäuses drehbaren Rahmen bilden und die Bolzen der in der Gehäusewand eingesetzten Durchführungen Trennschaltstücke besitzen, mit denen beim Drehen des Rahmens in der "irren oder anderen Richtung die Anschlußstücke des eingeschobenen Expansionsschalters in oder außer Eingriff kommen.
  3. 3. Expansionsschalter nach Anspruch z und --, dadurch gekennzeichnet, daß der um die Längsachse des Gehäuses drehbare Rahmen in der Lage, in der der Schalter mit seinen Anschlußstücken aus den Trennschaltstücken der Gehäusedurchführungen herausgedreht ist, durch eine Sperrvorrichtung festgestellt wird, die von außen lösbar ist.
  4. Expansionsschalter nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen, zwischen denen der Schalter am Deckel sitzt, an ihren Enden mittels einer Ouerlasche verbunden sind, die sich beim Einschieben des Schalters in das Gehäuse auf einen am Gehäuseboden befestigten, in der Längsachse des Gehäuses liegenden Dorn aufschiebt, wobei Rollen an den Enden der Schienen aus festen Führungen an der inneren Gehäusewand heraustreten und den Schalter zum Drehen um die Längsachse des Gehäuses freigeben.
  5. 5. Expansionsschalter nach Anspruch r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß bei schlagwettersicherer Kapselung des Schalters zur Verriegelung zwischen Deckel und Gehäuse ein Bajonettverschluß vorgesehen ist, dessen Drehwinkel dem Winkel entspricht, um den der eingeschobene Schalter zum Anschließen und Abtrennen gedreht wird.
DES97158D 1931-03-06 1931-03-06 Expansionsschalter mit Schutzgehaeuse Expired DE565493C (de)

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DE (1) DE565493C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032363B (de) * 1953-01-27 1958-06-19 Voigt & Haeffner Ag Schaltwagenanlage
DE1110278B (de) * 1956-11-17 1961-07-06 Siemens Ag Schlagwettergeschuetzte druckfeste Hochspannungsschalteinheit mit ueber Trennkontakte angeschlossenemausfahrbarem Schalter, insbesondere Leistungsschalter
DE1225736B (de) * 1960-10-21 1966-09-29 Licentia Gmbh Dreipoliger Druckgasschalter fuer mittlere Spannungen
DE3105962A1 (de) * 1980-02-20 1981-11-26 Hitachi, Ltd., Tokyo Dreiphasen-trennschalter in kombinationsbauweise

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DE1225736B (de) * 1960-10-21 1966-09-29 Licentia Gmbh Dreipoliger Druckgasschalter fuer mittlere Spannungen
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