DE565394C - Regler - Google Patents

Regler

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DE565394C
DE565394C DES77970D DES0077970D DE565394C DE 565394 C DE565394 C DE 565394C DE S77970 D DES77970 D DE S77970D DE S0077970 D DES0077970 D DE S0077970D DE 565394 C DE565394 C DE 565394C
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DE
Germany
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valve
nozzle
regulator
pressure
bell
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DES77970D
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CHAUFFAGE ET FORCE MOTRICE
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  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Regler Die Erfindung betrifft die bekannten Gasversorgungen, bei denen der zwischen Druckleitung und Verteilungsleitung eingeschaltete, als Druckherabsetzer dienende Regler mit einer Venturidfise kombiniert ist, deren engste Stelle durch ein Rohr direkt mit dem Regelventil verbunden ist und, dadurch auf konstanter Druckhöhe erhalten wird.
  • Es ist bekannt, daß, wenn bei Anlagen dieser Art in den hinter dem Regler befindlichen Verbrauchsleitungen die Gasentnahme wächst, der Druck in diesen Leitungen ebenfalls steigt.
  • Um zu verhüten, daß dieser mit wachsender Gasentnahme steigende Druck gewisse Höchstwerte überschreitet, hat man bereits vorgeschlagen, die engste Stelle und die Auslaufseite der hinter dem Hauptventil des Reglers angeordneten Venturidüse durch Druckübertragungsrohre mit einem Druckbegrenzungsregler in Verbindung zu setzen, dessen Ventil beim Ansteigen des Druckes hinter der Venturidüse sich öffnet und dadurch eine Rückwirkung auf das Ventil des Hauptreglers ausübt.
  • Die Erfindung besteht in der Feststellung, daß es bei Gasversorgungsanlagen mit einem Druckbegrenzungsregler der eben erwähnten Art vorteilhafter ist, den auf einer Seite an die engste Stelle der Venturidüse angeschlossenen Druckbegrenzungsregler anstatt mit der Auslaufseite der Venturidüse mit deren Einlaufseite zu verbinden. Dies erklärt sich aus dem Umstande, daß, wenn der Druckbegrenzungsregler zwischen der engsten Stelle der Venturidüse und der Auslaufseite letzterer angeordnet ist, die bei wachsender Gasentnahme auf der Verbrauchsseite stattfindende Druckbegrenzung durch den künstlichen Anstieg des Druckabfalles im Düsenaustrittskegel herbeigeführt wird, der außer von dem Verbrauchsgas auch noch von den durch den Druckbegrenzungsregler nach der engsten Stelle der Venturidüse zurückgeleiteten Gasmengen durchströmt wird.
  • Bei der Anordnung nach vorliegender Erfindung dagegen wird, anstatt auf den Druckabfall im Düsenaustrittskegel einzuwirken, verhindert, daß bei wachsender Gasentnahme der im Düseneintrittskegel entstehende Druckabfall allzu rasch ansteigt, indem man einen Teil des Gases durch den Druckbegrenzungsregler leitet anstatt durch den Düseneintrittskegel. Diese Arbeitsweise ist von der der bekannten Regleranordnung grundverschieden und in betrieblicher Hinsicht auch bedeutend elastischer; außerdem ermöglicht sie, wie die Erfahrung gezeigt hat, eine leichtere und genauere Regelung der Druckgrenzwerte bei steigender Gasentnahme. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer für niedriggespannte Gase bestimmten Ausführungsform.
  • Abb. i zeigt im Längsschnitt den Regler mit eingebautem Druckbegrenzungsventil. Abb. a zeigt das selbsttätige Druckbegrenzungsventil in größerem Maßstabe.
  • Das Regelventil besteht aus einem Bußeisernen, mit einem Blechdeckel q versehenen Gefäß p und einem darin angeordneten Bekken r. Der freie Raum zwischen beiden enthält Quecksilber, in welches eine Blechglocke h eintaucht, auf welcher ein geschlossener Behälter k angeordnet ist, der Wasser enthalten kann.
  • Diese Glocke la trägt eine senkrechte, an den Stellen f und g geführte Stange, an welcher ein durch einen kegelstumpfförrnigen Rotgußkranz gebildetes Ventil d durch einen Steg s befestigt ist. An diesem Ventil d ist eine zylindrische senkrechte Blechhülse b befestigt, welche in einen mit Quecksilber gefüllten Ringraum 2t eintaucht, dessen Innenwandung durch die Ausströmleitung c gebildet ist.
  • Aus der Eintrittsleitung a fließt das Gas über die zwischen dem Ventil d und seinem Sitz e vorhandene Ringöffnung von veränderlichem Querschnitt in die Leitung c.
  • Zwischen der Eingangsstelle der Austrittsleitung c und der Unterseite der Glocke 1a ist eine mit Dichtung j versehene ".Trennplatte i angeordnet. Diese Dichtung j besteht aus einem mit Quecksilber gefüllten, an der Platte i befestigten Ringbehälter und einem an der Stange f, g befestigten, in das Quecksilber tauchenden Rohrstück.
  • Am Ende der Leitung c befindet sich ein Absperrventil o. Hinter diesem Absperrventil o ist eine Venturidüse angeordnet, vor deren Eintrittskegel ein Absperrschieber h, und hinter deren Austrittskegel ein Absperrschieber Y2 angeordnet ist. Die engste Stelle der Düse steht durch ein Rohr t in direkter Verbindung mit der Unterseite des Glockenventils h.
  • Die Arbeitsweise des Regelventils ist folgende: Das Gas strömt durch die Leitung a zu und entspannt sich beim Durchfließen des Ringraumes zwischen dem Ventil d und dessen Sitz e.
  • Das entspannte Gas verläßt das Regelventit durch die Leitung c und das für gewöhnlich geöffnete Ventil o. Durch das Rohr t übt das Gas, einen Druck auf die Unterseite der Glocke lt aus.
  • Bei Schwankungen in der Gasentnahme und im Druck an der Eintrittsstelle bleibt der Druck an der engsten Düsenstelle, von der aus das unter das Glockenventil führende Rohr t abgezweigt ist, auf konstanter, lediglich von der in den Behälter k eingefällten Wassermenge abhängiger Druckhöhe.
  • Gemäß der Erfindung ist zum Zwecke, den an der Verbraucherstelle mit wachsender Entnahme steigenden Druck auf einen Höchstwert zu begrenzen, die Eingangsstelle der Düse durch eine Nebenleitung x, y mit der engsten Düsenstelle z verbunden. In diese Nebenleitung ist ein selbsttätiges Glockenventil I mit Quecksilberdichtung eingeschaltet, das die ?Nebenleitung öffnet, wenn der Eingangsdruck in der Düse einen im voraus bestimmbaren Wert überschreitet. Der untere Rand dieser Glocke I ist gezahnt und taucht in das Quecksilber. Zur Führung dient eine an der Glocke befestigte, an den Stellen m und n geführte Stange. In die Nebenleitung ist vor und hinter dem Glockenventil je ein Hahn R2 bzw. R, eingeschaltet. Parallel zur Düse ist eine mit einem einstellbaren Abschlußventil.E versehene UmführungsleitungF angeordnet, durch die eine gewisse Menge des strömenden Gases um die Düse herum abfließen kann.
  • Für gewöhnlich bleibt das Abschlußventil E der Umführungsleitüng F geschlossen.
  • Das selbsttätige Ventil I arbeitet folgendermaßen: Findet keine Gasentnahme statt, so ist der Druck hinter der Düse gleich dem Druck an deren engster Stelle.
  • Wird Gas entnommen, so, stellt sich zwischen der engsten Düsenstelle z und der Austrittsstelle ein Druckunterschied ein. Der Druck an der engsten Stelle z bleibt konstant, und der Druck an der Austrittsstelle steigt in dem Maße, wie die Gasentnahme wächst.
  • Wird die Entnahme geringer, so verringert sich der Austrittsdruck ebenfalls.
  • Steigt der Eingangsdruck in der Düse über den im voraus bestimmten Wert, so öffnet sich da-- Ventil I, und Gas strömt über die Nebenleitung x, y nach der engsten Düsenstelle z, wodurch eine zusätzliche Druckminderung hinter dem Austrittskegel der Düse herbeigeführt wird. In dieser Weise ist es möglich, den an der Verbraucherstelle mit wachsender Entnahme steigenden Druck auf einen Höchstwert zu begrenzen. Erweist es sich bei sehr großen Entnahmen als notwendig, den Regelbereich des Reglers auf höhere Werte zu verschieben, so öffnet man das Ventil E der Umführungsleitung F und läßt eine gewisse Menge des strömenden Mittels an der Düse vorbei abfließen.

Claims (3)

  1. PATrNTAN SPRÜCHE: i. Unmittelbar oder mittelbar wirkender Regler für gasförmige Stoffe, hinter dessen Hauptventil eine Venturidüse angeordnet ist, deren engste und eine weite Stelle durch Druckübertragungsrohre mit einem Druckbegrenzungsregler in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem weiten Querschnitt der VenturidÜse verbundene Druckübertragungsleitung des Reglerventils an der Einlaufseite der Düse angeschlossen ist.
  2. 2. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Düse eine mit einem einstellbaren Abschlu ßventil versehene Umführungsleitung angeordnet ist, durch die eine gewisse Menge des strömenden Mittels um die Düse herum abfließen kann, so daß der Regelbereich des Reglers auf höhere Werte verschoben wird.
  3. 3. Regler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung der Regelvorrichtung für niedriggespannte Gase, z. B. Brenngas, das Regelventil aus einem an sich bekannten entlasteten Glockenventil mit Quecksilberdichtung besteht und für das selbsttätige Ventil in der Nebenleitung zweckmäßig ebenfalls ein Glockenventil verwandt wird.
DES77970D 1926-05-08 1927-01-16 Regler Expired DE565394C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR565394X 1926-05-08

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DE565394C true DE565394C (de) 1932-11-30

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ID=8946416

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DES77970D Expired DE565394C (de) 1926-05-08 1927-01-16 Regler

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