DE722989C - Gasdruckregler - Google Patents

Gasdruckregler

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Publication number
DE722989C
DE722989C DEE51003D DEE0051003D DE722989C DE 722989 C DE722989 C DE 722989C DE E51003 D DEE51003 D DE E51003D DE E0051003 D DEE0051003 D DE E0051003D DE 722989 C DE722989 C DE 722989C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
gas pressure
pressure regulator
suction nozzle
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
DEE51003D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Wuerker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ehrich und Graetz AG
Original Assignee
Ehrich und Graetz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Ehrich und Graetz AG filed Critical Ehrich und Graetz AG
Priority to DEE51003D priority Critical patent/DE722989C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE722989C publication Critical patent/DE722989C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0644Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
    • G05D16/0652Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using several membranes without spring

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Gasdruckregler Für die Beurteilung der Güte eines Gasdruckreglers ist es von ausschlaggebender Bedeutung, wenn der Hinterdruck beim Vergrößern der Durchgangsmenge nicht absinkt, sondern im Gegenteil eine steigende Tendenz aufweist. Diese ist erwünscht, da bei engen, überlasteten Leitungen. hinter dem Regler mit steigender Durchgangsmenge der Druck absinkt. Dieses Absinken wird durch die steigende Tendenz des Reglers wirksam verhindert. Es ist an sich bekannt, daß man eine steigende Tendenz am besten erreichen kann durch die Anordnung einer Saugdüse im Auslaßstutzen des Reglers, die durch eine Rohrleitung mit dem Raum unter der Arbeitsbiegehaut verbunden ist. Je größer bei dieser Anordnung die durchströmende. Gasmenge ist, um so größer wird der Druckunterschied zwischen dem Austrittsstutzen und dem Arbeitsraum, vorausgesetzt, daß die Saugdüse auch wirklich eine genügende Druckverminderung im Arbeitsraum hervorruft.
  • Die Erfindung betrifft eine neue Düsenbauart, die auch bei sehr großen Gasdurchgängen und kleinen Querschnitten und sogar kleineren Vordrucken als bei den bisher bekannten Reglern ihre steigende Tendenz beibehält.- Gemäß der Erfindung wird die äußere Wand des. die Saudüse umgebenden Ringkanals zeit Löchern versehen, die zu der den Arbeitsraum nn.t der Saugdüse verbindenden Leitung führen, und es wird- ferner hinter der Saugdüse und mit Abstand von ihr einei Fangdüse angeordnet, - Gasdruckregler mit die Saugdüse umgebenden Ringkanälen sind an sich bereits bekannt, jedoch besitzen die bekannten Ausführungen keine Löcher an der äußeren Wandung des Ringkanals. Es sind auch bereits Saugdüsen bekannt, hinter denen mit einem gewissen Abstand eine Fangdüse angeordnet ist, und zwar beispielsweise bei Strahlapparaten für Wasser und Dampf. Jedoch ist es nicht bekannt, Fangdüsen in Verbindung mit der Saugdüse eines Gasdruckreglers anzuordnen. Durch diese Maßnahme wird in erster Linie eine Verbesserung der Wirkung gegenüber bekannten Reglern mit gleicher Anschlußweite dahingehend erreicht, daß der Regelbereich, in dem noch eine steigende Tendenz des Hinterdruckes herrscht, vergrößert wird. Zur Erreichung dieser Wirkung tragen auch die in dem Ringkanal angeordneten Lösungen insofern bei, als durch sie eine bessere Druckverteilung über den Querschnitt des Unterdruckraumes bzw. der Düse erzielt wird als bei nur seitlicher Einführung der Verbindungsleitung in den die Düse umgebenden Ringraum. Durch die zuletzt genannte Maßnahme der Anordnung von Löchern an der Außenwand des Ringraumes wird äber auch schließlich noch die Gefahr einer Ablagerung von Schmutz in dem Regler wesentlich verringert.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Regler gemäß .der Erfindung teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt und Abb.2 eine schaubildliche Darstellung der Veränderung des Hinterdruckes in Abhängigkeit von der durchgehenden Gasmenge. In den Abbildungen ist i das Gehäuseunterteil des Druckreglers, welches links. den Eintrittsstutzen 2 und unten den Austrittsstutzen 3 aufweist. Das Gas tritt zunächst in den Ringraum q., der oben durch einen Dekkel5 abgeschlossen ist. Dieser bildet mit der Hauptbiegehaut 6 und der Hilfsbiegehaut 7 den Arbeitsraum 8 des Reglers. Von dem letzteren führt eine Rohrleitung 9 zu der in dem Stutzen 3 angeordneten Austrittsdüse. Mit den Biegehäuten verschraubt und mit ihnen beweglich ist das Ventil io, das je nach der Stellung der Hauptbiegehaut 6,einen mehr oder weniger großen Durchtrittsquerschnitt freigibt. Die Austrittsdüse i i ist von einem Ringkanal 12 umgeben. Bei der in Abb. i dargestellten Ausführungsform wird dieser außen durch eine mit Löchern 13 versehane Wand 14. begrenzt, die mit Hilfe eines weiteren Ringkanals zu der Verbindungsleitung.9 führt. Hinter der Saugdüse und mit Abstand von ihr angeordnet ist die Fangdüse 15 angebracht. Bei der in Abb. i dargestellten Ausführungsform besitzt die Saugdüse kein Gewinde, sondern nur die Fangdüse. wobei die fest angeschraubte Fangdüse die Saugdüse in der für letztere vorgesehenen Aussparung festhält. Die innere Wand 16 des Ringkanals 12 ist nach der Mündung zu verengt, d. h. sie besitzt also die Form eines Iiegelstumpfmantels. Auch die der Saugdüse zugekehrte Innenfläche 17 der Fangdüse ist sich verengend ausgebildet, so daß eine Hineinl@enkung der aus dem Arbeitsraum 8 in den Ringkanal abgesaugten Gasmenge in den austretenden Gasstrom stattfindet. Saug- und Fangdüse bestehen je für sich aus einem besonderen Teil.
  • Die Wirkungsweise läßt sich am besten unter Benutzung des Schaubildes der Abb.2 verdeutlichen. Die Abbildung zeigt die Veränderung des Hinterdruckes bei von 1;' », bis iol/2 cbm pro Stunde steigender Durchgangsmenge und einem Vordruck von 250 mm Wassersäule. Unter Verwendung der neuen Düse ist hierbei der Hinterdruck bei kleineren Durchgangsmengen bis etwa 6 cbm ziemlich wenig verändert; er schwankt zwischen 62 und 65 mm. Darüber hinaus steigt der Hinterdruck mit steigender Durchgangsmenge stark an und beträgt bei iol/2 cbm Durchgangsmenge nahezu 8o mm Wassersäule. Dieses Verhalten des Reglers, wobei also trotz der bei größerer Durchgangsmenge größer werdenden Reibungsverluste !ein Steigen des Hinterdruckes erzielt wird, ist auf den Sog zurückzuführen, d. h. . auf den Druckunterschied zwischen dem Hinterdruck bzw. dem Druck in der Düse und dem Druck im Arbeitsraum. Wenn es gelingt, und mit Hilfe der vorliegenden Düse ist es tatsächlich gelungen, den Druck im Arbeitsraum gerade durch die Vergrößerung der Durchgangsmenge zum Sinken zu bringen, so muß sich natürlich das Ventil io mit größer werdender Durchgangsmenge immer mehr öffnen, und' zwar nicht nur proportional der Durchgangsmenge, sondern sogar stärker steigend, als es der Vergrößerung der Durchgangsmenge entspricht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasdruckregler mit einer Saugdüse und einem diese umgebenden Ringkanal, in den die den Arbeitsraum mit der Saugdüse verbindenden Leitung führt, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Wand des Ringkanals mit Löchern versehen ist, die zu der Verbindungsleitung führen, und daß hinter der Saugdüse (i i) und mit Abstand von ihr eine Fangdüse (15) angeordnet ist.
  2. 2. Gasdruckregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand (16) des Ringkanals nach der Mündung zu verjüngt ist.
  3. 3. Gasdruckregler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Saugdüse zugekehrte Innenfläche (i7) der Fangdüse(i5) sich verengend ausgebildet ist. q.. Gasdruckregler nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Fangdüse (15) mit Gewinde versehen ist und die Saugdüse in der dafür vorgesehenen Aussparung hält.
DEE51003D 1938-04-02 1938-04-02 Gasdruckregler Expired DE722989C (de)

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DE722989C true DE722989C (de) 1942-07-25

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DE (1) DE722989C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001212B (de) * 1953-11-12 1957-01-24 Kromschroeder Ag G Gasdruckregler mit einem von einer belasteten Membran gesteuerten Regelventil
DE1234438B (de) * 1958-08-22 1967-02-16 Licentia Gmbh Einrichtung zur Konstanthaltung des Druckes in hydraulischen Leitungssystemen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001212B (de) * 1953-11-12 1957-01-24 Kromschroeder Ag G Gasdruckregler mit einem von einer belasteten Membran gesteuerten Regelventil
DE1234438B (de) * 1958-08-22 1967-02-16 Licentia Gmbh Einrichtung zur Konstanthaltung des Druckes in hydraulischen Leitungssystemen

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