DE565253C - Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen

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DE565253C
DE565253C DE1930565253D DE565253DD DE565253C DE 565253 C DE565253 C DE 565253C DE 1930565253 D DE1930565253 D DE 1930565253D DE 565253D D DE565253D D DE 565253DD DE 565253 C DE565253 C DE 565253C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J7/00Type-selecting or type-actuating mechanisms
    • B41J7/02Type-lever actuating mechanisms

Landscapes

  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen Gegenstand der Erfindung ist ein Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen, bei dem in bekannter Weise der auf einer ortsfesten Achse, Zapfen o. dgl. gelagerte Typenhebel durch ein und denselben Antrieb schwingend und stoßend gegen die Schreibwalze geführt wird.
  • Bei den bisher bekannten Typenhebelantrieben, bei denen der auf einer ortsfesten Achse gelagerte Typenhebel schwingend und stoßend gegen die Schreibwalze geführt wurde, waren am Typenhebel mehrere Hebel angeordnet, die den Typenhebel in die schwingende und stoßende Bewegung versetzten. Hierdurch wurde viel Platz benötigt und die zu bewegenden Massen waren verhältnismäßig groß, der Anschlag der Maschine war daher ein schwerer und der Gang der Maschine kein ruhiger.
  • Der Hauptanteil bei den Typenhebelantrieben obengenannter Art war aber der, daß die stoßende Bewegung keine ausgesprochen geradlinige war, da der Typenhebel durch Ausschwenken um eine Achse gegen die Schreibwalze geführt wurde; ein Verwischen der Schrift war die Folge.
  • Alle diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der Typenhebel durch das an ihm angreifende Gestänge zunächst bis in die Höhe des Druckpunktes geschwenkt und hier durch einen federnden Prellanschlag angehalten wird, worauf er unter Führung in zwei waagerechten Längsschlitzen genau geradlinig auf die Schreibwalze zu bewegt wird. Zu diesem Zweck ist der Typenhebel mittels eines in einem erweiterten Schwingungsauge endigenden offenen Längsschlitzes auf einer mit einer Abflachung versehenen ortsfesten Achse gelagert und wird in seiner schwingenden Bewegung durch einen federnden Prellanschlag begrenzt, worauf ihm durch das Antriebsgestänge eine gleitende waagerechte Bewegung auf die Schreibwalze zu erteilt wird, bei der er in seinem offenen Längsschlitz auf der Abflachung der ortsfesten Achse geführt wird. Diese Anordnung des Typenhebelantriebs gewährleistet bei einem wenig Raum beanspruchenden Gestänge außer einem ruhigen, geräuschlosen Arbeiten der Maschine bei leichtem Tastenanschlag, da die zu bewegenden Massen gering sind, ein vollkommen senkrechtes Auftreffen der Typen auf die Schreibwalze.
  • Bei seiner geradlinigen Bewegung wird der Typenhebel zweckmäßig durch eine zweite Führung geführt, die aus einem im Lagergestell vorgesehenen Schlitz besteht, in welchem ein am Typenhebel angeordneter Führungszapfen gleitet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Typenhebelantrieb gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht dargestellt.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, greift der Tastenhebel a mittels eines Zapfens b in einen Schlitz eines in dem Lagerbock d gelagerten Winkelhebels c an. Der Winkelhebel c trägt an seinem oberen Ende einen Lenker e, welcher dem Typenhebel g, der auf einem in dem Lagerteil i befestigten Zapfen h hängend gelagert ist, zuerst eine schwingende und darauf eine stoßende Bewegung gegen die Schreibwalze m erteilt. Die Anordnung der Aufhängung des- Typenhebels g und die Ausgestaltung des Lagerteiles i sind dabei folgende: Der Zapfen k hat auf der unteren Seite seines eigentlichen Bolzens eine Abflachung o. Der Typenhebel g besitzt einen in der eigentlichen Lagerbohrung endigenden Längsschlitz n, dessen Breite geringer ist als der größte Bolzendurchmesser, aber größer als die Bolzenstärke an der Abflachung, und außerdem einen Führungsstift 1z. In dem Lagerteil i ist ein hinten etwas erweiterter Führungsschlitz p vorgesehen. Bei Betätigung des Tastenhebels a, d. h. beim Niederdrücken desselben in die in. der Zeichnung gestrichelte Lage, schwingt der Typenhebel g um den Zapfen k, bis er an den federnden Prellanschlag i stößt (gestrichelt gezeichnet). In dieser waagerechten Lage befindet sich die obere Type in Höhe des Druckpunktes der Schreibwalze m und wird jetzt in stoßender Bewegung gegen die Schreibwalze nz gedrückt, wobei der Typenhebel g mittels eines Schlitzes n einerseits auf der Bolzenrundung gleitet und andererseits durch die Abflachung auf der unteren Seite des Bolzens k geführt wird.
  • Bei der Vorschubbewegung greift ferner der an dem Typenhebel g angeordnete Führungsstift lz in den am# Lagerteil i vorgesehenen Schlitz p ein, wodurch der Typenhebel eine zweite Führung erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen, bei dem der auf einer ortsfesten Achse, Zapfen o. dgl. gelagerte Typenhebel durch ein und denselben Antrieb schwingend und stoßend gegen die Schreibwalze geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Typenhebel (g) mittels eines in einem erweiterten Schwingungsauge endigenden offenen Längsschlitzes (n) auf einer am Lagergestell (i) befestigten, mit einer Abflachung (o) versehenen Achse, einem Zapfen o. dgl. (k) drehbar und verschiebbar gelagert ist und durch einen federnden Prellanschlag (L) in seiner Schwingbewegung begrenzt wird, worauf das weiterbewegte Antriebsgestänge ein Verschieben des Typenhebels auf seiner Achse bewirkt. z. Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Lagergestell (i) ein Längsschlitz (p) angeordnet ist, in dem ein am Typenhebel (g) befestigter Führungszapfen (1a) während der gleitenden horizontalen Bewegung geführt ist.
DE1930565253D 1930-06-15 1930-06-15 Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen Expired DE565253C (de)

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