DE565194C - Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von RechenmaschinenInfo
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- DE565194C DE565194C DER83315D DER0083315D DE565194C DE 565194 C DE565194 C DE 565194C DE R83315 D DER83315 D DE R83315D DE R0083315 D DER0083315 D DE R0083315D DE 565194 C DE565194 C DE 565194C
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. NOVEMBER 1932
26. NOVEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 565194 KLASSE 42 m GRUPPE
in Sömmerda*)
Zusatz zum Patent 554278
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1931 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 30. Juli 1930.
Durch Patent 554 278 ist eine Einrichtung an vollselbsttätig multiplizierenden Rechenmaschinen
bekanntgeworden, die durch Druck auf die Multiplikationstaste zunächst ein die Löschvorrichtungen der Zählwerke bewegendes
Getriebe mit dem Antriebsmotor kuppelt und, nachdem diesem Löschergetriebe die zur
Nullstellung der Zählwerke erforderliche Bewegung erteilt worden ist, selbsttätig die Bewegungsübertragung
vom Motor auf die Löscherwelle unterbricht und auf die Hauptantriebswelle der Rechenmaschine umschaltet,
so daß, falls mit der Maschine in unterbrochener Reihenfolge eine größere Anzahl
von Multiplikationen durchgeführt wird, vor jeder einzelnen Multiplikation die Zählwerke
der Rechenmaschine selbsttätig auf Null gestellt werden. Die Umschaltung der Bewegungsübertragung
von der einen auf die andere Welle erfolgt entweder durch eine Wechselkupplung oder durch ein vom Motor
aus angetriebenes Differential, dessen die Löscherwelle und die Hauptwelle bewegenden
Wellen wechselweise gesperrt werden können. Mit der Erfindung wird nun eine einfache
Einrichtung geschaffen, durch die die Vorrichtung zum selbsttätigen Löschen der Zählwerke
ausgeschaltet werden kann. Es kann entweder das gesamte Löschergetriebe abgestellt
werden, so daß ohne jegliche Bewegung des Löschergetriebes beim Herunterdrücken der Einrücktaste die vom Motor bewirkten
Umdrehungen sofort nach der Hauptwelle weitergeleitet werden, oder es können zwischen
dem Löschergetriebe und den Lösch-Vorrichtungen der Zählwerke angeordnete Kupplungseinrichtungen gelöst werden, so
daß zwar das Löschergetriebe bewegt wird, die Löschvorrichtungen einzelner Zählwerke
aber nicht mit bewegt werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf den Zeichnungen dargestellt,
und es ist
Abb. ι eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den für die elektrische Rechenmaschine
notwendigen motorischen Antrieb in !Verbindung mit dem Erfindungsgegenstand,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
, August Kottmann in Sömmerda.
Abb. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf Teile der Zählwerke und der zugeordneten
Löscheinrichtung,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Motortaste mit Teilen der Getriebesteuerung im eingerückten
Zustand,
Abb. 4 eine der Abb. 3 entsprechende Seitenansicht
der Motortaste, jedoch mit ausgerückter Steuervorrichtung, Abb. 5 die Vorderansicht des Zählwerkswagens in Verbindung mit Teilen der selbsttätigen
Löscheinrichtungen und
Abb. 6 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Abb. 5.
Bei den Maschinen mit selbsttätiger Löschvorrichtung nach Patent 554278 wird durch
Drücken der Motortaste 1 (Abb. 1) über die Welle 2 und den Zwischenhebel 3 die Steuerschiene
4 in Abb. 1 nach aufwärts bewegt, wodurch die Kupplung 5 eingerückt und
gleichzeitig über eine Kontakteinrichtung 6 der Stromkreis des Motors 7 geschlossen
wird, so daß über die Kupplung 5 das Differentialgetriebe 8 angetrieben wird. Gleichzeitig
wird durch die Klinke 9 und den Zwischenhebel 10 ein das Differentialgetriebe 8'
steuernder, mit der auf der Differentialwelle 12 sitzenden Sperrscheibe 13 und der auf der
hohlen Differentialwelle 14 angeordneten Sperrscheibe 15 zusammenarbeitender Sperrschieber
11 in Abb. ι abwärts geschoben, so
daß er mit seiner Kante iic, in einen
radialen Schlitz der Sperrscheibe 13 eingreifend, die Sperrscheibe 13 und die Welle 12
sperrt, während die jetzt in dem Schlitz H0
des Schiebers 11 liegende Sperrscheibe 15 zusammen
mit der Hohlwelle 14 frei und vom Motor angetrieben wird.
Die der Hohlwelle 14 vom Differentialgetriebe erteilte Bewegung wird mittels der
Zahnräder 16 und 17 auf eine Kurvenscheibe
18 übertragen, auf deren Umfang die Rolle
19 des unter Federwirkung stehenden Winkelbügels 20 läuft. Die Kurvenscheibe 18
verschiebt bei der ersten halben Umdrehung den die Platte -2O6 tragenden Schenkel 2Oa des
Winkelbügels 20 in Abb. 5 nach rechts. Falls die auf der Platte 2O6 angeordneten Schieber
28, 2S0 entsprechend eingestellt sind, nehmen
sie die Löscher 21 mit und bewirken dadurch die Löschung der Werte in den Zählwerken.
Die das Löschergetriebe bewegende, in bekannter Weise mit Hilfe der Schräge 15a auf
den Vorsprung H6 des Schiebers 11 wirkende
Hohlwelle 14 schiebt, sobald sie freigegeben wird, gegen Ende ihrer ersten Umdrehung
den Schieber 11 wieder in die in Abb. 1 gezeichnete
Lage zurück, \vodurch die Bewegungsübertragung vom Motor nach dem Löschergetriebe unterbrochen und auf die
Hauptantriebswelle umgeschaltet wird, so daß sofort nach vollzogener Löschung der
Antrieb der Rechenmaschine in Gang gesetzt und die Rechnung durchgeführt wird.
Wird der im Rechenmaschinengestell 22 drehbar angeordnete Schalthebel 23, der
durch den Knopf 24 auf einem Führungsblech 25 in zwei mit L und NL bezeichneten
Lagen festgestellt werden kann, so verschwenkt, daß er sich in der Stellung NL befindet,
drückt er mit seinem Hebelarm 23a
gegen einen Ansatz % der Klinke 9 und bringt diese in eine Lage, in der die Verlängerung
τα des Hebels der Motortaste 1 die
Klinke 9 nicht mehr erfaßt (Abb. 4). Die anfangs beschriebene Umschaltung des Sperrschiebers
11 durch die Klinke 9 und den Zwischenhebel 10 unterbleibt daher. Durch die
Taste ι wird also lediglich der motorische Antrieb für die Hauptantriebswelle über die
Welle 2, den Zwischenhebel 3 und die Steuerschiene 4 eingerückt.
Wird der Schalthebel 23 wieder in die Z.-SteEung zurückgeschwenkt, so wird der
Hebelarm 23ß vom Ansatz ga der Klinke 9
fortgezogen, so daß die Klinke 9 durch Zug der Feder 26 in ihre ursprüngliche Stellung
in Berührung mit dem Anschlag 27 zurückbewegt wird. Beim Drücken der Motortaste ι ergeben sich alsdann wieder die gleichen,
eingangs beschriebenen Vorgänge.
ϊη dem in den Abbildungen zur Darstellung
gelangten Zählwerkswagen sind zwei Zählwerke vorgesehen, die im allgemeinen beide gelöscht werden. Soll vor jeder neuen
Multiplikation nur eines der beiden Zählwerke gelöscht werden, wird einer der beiden
von Hand zu bedienenden Schieber 28 und 28a in Abb. 6 nach abwärts geschoben,
so daß er an dem zugehörigen Löscher vorbeistreicht, ohne diesen mitzunehmen.
Die Schieber 28, 28ß sind in der Regel so
eingestellt, daß beide Zählwerke gelöscht werden. Zum Abschalten der selbsttätigen
Löschung wird also in erster Linie der Schalthebel 23 benutzt.
Claims (7)
- Patentansprüche:ι . Vollselbsttätig multiplizierende Rechenmaschine mit selbsttätiger Löschvorrichtung für die Zählwerke nach Patent 554278, in welcher die Motortaste mit Hilfe einer geeigneten Bewegungsübertragungsvorrichtung das Getriebe steuert, das die Bewegung der Mo- u5 torwelle wechselweise auf die Löscherwelle und auf die Hauptantriebswelle überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Bewegungsübertragungsvorrichtung (ia, 9, io, 11) durch Verstellung einer Schaltvorrichtung (9, 23) ausgerückt werden kann.
- 2. Vollselbsttätig multiplizierende Rechenmaschine mit selbsttätiger Löschvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Löschvorrichtungen (21) der Zählwerke von dem sie
- motorisch bewegenden Getriebe (7, 8, 16, 17, 18, 20) durch Vermittlung von Mitnehmern (28, 2δα) bewegt werden, die jeder für sich in eine unwirksame Lage gebracht werden können.
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
- Ergänzung s blat t
zur Patentschrift 565 194 Klasse 42m Gruppe 20. - Das Patent 565 194 ist durch rechtskräftige Entscheidung des Reichspatentamts vom
- 7.April 1938 dadurch teilweise für nichtig erklärt worden, daß 1«, der Anspruch 1 hinter den Worten "dadurch gekennzeichnet" folgende Fassung erhalten hat:"Daß zwischen der Multiplikationstaste (1) und dem Steuerschieber (11 ) für das Differential oder die Wechselkupplung eine ein- und ausrückbare Klinke (9) eingegliedert ist, welche durch einen Stellhebel (23) aus der Bewegungsbahn der Multiplikationstaste gebracht werden kann, wenn die selbsttätige Mullstellung der Zählwerke aufgehoben werden soll". 2« der Anspruch 2 gestrichen worden ist·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83315D DE565194C (de) | 1931-11-17 | 1931-11-17 | Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER83315D DE565194C (de) | 1931-11-17 | 1931-11-17 | Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565194C true DE565194C (de) | 1932-11-26 |
Family
ID=7416898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER83315D Expired DE565194C (de) | 1931-11-17 | 1931-11-17 | Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen der Zaehlwerke von Rechenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565194C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755123C (de) * | 1933-04-07 | 1954-11-29 | Mercedes Bueromaschinen Werke | Rechenmaschine, Registrierkasse oder aehnliche Maschine |
-
1931
- 1931-11-17 DE DER83315D patent/DE565194C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755123C (de) * | 1933-04-07 | 1954-11-29 | Mercedes Bueromaschinen Werke | Rechenmaschine, Registrierkasse oder aehnliche Maschine |
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