DE564398C - Verfahren und Vorrichtung zur Ablage und Verpackung von Einzelbogen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ablage und Verpackung von Einzelbogen

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DE564398C
DE564398C DE1930564398D DE564398DD DE564398C DE 564398 C DE564398 C DE 564398C DE 1930564398 D DE1930564398 D DE 1930564398D DE 564398D D DE564398D D DE 564398DD DE 564398 C DE564398 C DE 564398C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Ablage und Verpackung von Einzelbogen Es sind Ouerschneider bekannt, bei denen das von der Rolle laufende Papierband über einen Längsschneider geführt wird und weiter dann in jeder Papierbahn hinter dem Querschneider die Bogen auf einem Hochstapel zur Ablage gelangen. Der Hochstapel wird nach Abstellen der Maschine in den Sortier- und Packraum geschafft, wo die Bogen sortiert und dann in kleinen 'Mengen verpackt werden.
  • Es sind ferner Sortiermaschinen bekannt, ,vo entweder vor dem Querschneider das laufende Papierband oder hinter dem Querschneider die geschnittenen Bogen über eine Durchleuchtungsstelle hinweggeleitet, geprüft und auf einem Hochstapel abgelegt werden, der je nach einer bestimmten Bogenmenge, z. B. riesweise, selbsttätig mit Merkzeichen versehen wird. Etwaige Ausschußbogen werden mittels einer in der Förderbahn angeordneten, von Hand betätigten Weiche in eine Makulaturfalle geleitet. Nach Stillsetzen der Maschine wird ohne weitere Nachsortierung der in den Packraum geschaffte Hochstapel riesweise abgetragen und verpackt.
  • Das Überführen des Hochstapels in den Packraum ist, zumal bei großen Bogenformaten, infolge des großen Gewichtes und der Unhandlichkeit schwierig und führt zu mechanischen Beschädigungen des Papiers durch den Transport an sich und durch von der Hand erzeugte Flecken an den Griffstellen. Dasselbe ist der Fall beim riesweisen Abtragen der Bogen vom Hochstapel auf das Einpackpapier, wobei eine Verschiebung der Bogen gegeneinander unvermeidlich ist und daher jeder Stapel vor dem Verpacken immer erst etwas nachgerichtet werden muß. was natürlich von Hand aus keinesfalls so genau geschieht wie z. B. bei der Bogenschichtung mittels eines Schüttelwerkes. Es werden daher infolge der umständlichen Verpackungsart, die zahlreiche Bedienung, großen Raum und viel Zeit erfordert, dadurch, daß einzelne Bogen ungenau liegend mitverpackt werden, und durch von der Hand erzeugte Flecken an den Griffstellen immer wieder aufs neue A.usschußbogen verursacht und dadurch die Produktionsleistung vermindert.
  • Diese Gbelstände werden durch vorliegende Erfindung behoben, die sich auf ein Verfahren zur Ablage und Verpackung von in kleineren Mengen, z. B. riesweise, gestapelten Einzelbogen bezieht. Die Erfindung besteht darin, daß die Bogenstapelung direkt auf das für die Verpackung vorbereitete Einpackpapier von der mit Weichen versehenen Ablegeförderbahn mittels unter oder über dieselbe einfahrbarer, als Träger des Einpackpapieres bzw. zur Stapelung und nach dem Ausfahren zur Stapelverpackung dienender Ablegetischanlagen selbsttätig bewerkstelligt wird.
  • Die in beliebiger bekannter Art selbsttätig oder von Hand auf die mit Weichen versehene Förderbahn gebrachten Bogen werden auf ein oder mehrere entsprechend eingerichtete Ablegestapeltische, und zwar direkt auf das auf diesen Tischen vorbereitete Einpackpapier in die Stapelanschläge geleitet und nach Zweck-. mäßigkeit durch eine Schüttelbewegung jedes Tisches genau geschichtet und ausgerichtet. Erfindungsgemäß sind die Ablegetische nebeneinander, übereinander oder hintereinander entweder oberhalb oder unterhalb der Förderbahn angeordnet. Die Weichen der Förderbahn schalten jeweils, wenn auf einem Ablegetisch z. B. 25o oder 5oo Bogen aufgestapelt sind, selbsttätig um auf einen anderen, inzwischen zu neuer Bogenaufnahme vorbereiteten Ablegetisch. Trotz der größten Papierfördergeschwindigkeit reicht die Zeit, die die Schichtung eines Stapels beansprucht, hin, um den anderen, fertigen Stapel auf seinem Tisch zu verpacken und den Tisch zur Neubeschickung wieder vorzubereiten. Vor der ersten Weiche ist in der Bogenförderbahn eine Beschleunigungswalze vorgesehen, die einen Zwischenraum zwischen den hintereinander einlaufenden Bogen schafft. Während der Zeitspanne, die diesem Zwischenraum entspricht, ist es möglich, die Weichen umzustellen. Zweckmäßig werden die Bogen mittels Schrägwalzen an einem Seitenlineal ausgerichtet, bevor sie durch eine Weiche hindurch zur Ablagestelle gelangen. Als erste Ablagestelle in der Förderrichtung wird die Makulafurfalle angeordnet, um eine möglichst kurze Entfernung zwischen der Bogenschichtungsstelle und der Makulaturfalle zu erhalten. Wird diese Weiche geschlossen, so laufen die Bogen auf denjenigen Ablegetisch, dessen Weiche in der Bogenbahn offen steht.
  • Zweckmäßig sind die Ablegetische fahrbar eingerichtet, so daß nach Herausziehen eines Tisches aus der Förderbahn das Verpacken des Stapels und Neubelegen mit Einpackpapier bequem vorgenommen werden kann. In der Arbeitsstellung erhalten die Ablegetische eine für den Einlauf und die Ablage der Bogen günstige, doppelte Schräglage, nämlich gegen die Stapelanschlagecke hin. Zwecks genauer Anlage und Schichtung der Bogen wird nach Zweckmäßigkeit am Ablegetisch eine Klopfvorrichtung oder eine die ganze Tischplatte bewegende Schüttelvorrichtung angebracht, oder es werden die Bogen während und nach der Ablage durch Luft beeinflußt, insbesondere durch Heraussaugen der zwischen den Bogen befindlichen Luft mittels am Stapelanschlag angebrachter Saugluftdüsen o. dgl.
  • Jeder Ablegetisch besitzt entweder für sich einen kleinen Antriebsmotor für die Schütteleinrichtung, oder aber es werden alle Ablegetischanlagen nach dem Hereinfahren unter die Bogenförderbahn von Hand oder selbsttätig durch eine Kupplung mit einem Rüttelantrieb verbunden und beim Ausfahren wieder selbsttätig entkuppelt und mittels Vorrichtungen starr gestellt. Das Fahrgestell jedes Ablegetisches wird mit Führungsteilen versehen, die beim Einfahren unter die Bogenförderbahn in entsprechende, am Arbeitsorte angebrachte Führungsteile eingreifen und den Tisch in der Endstellung blockieren, so daß das Fahrgestell während der Schüttelbewegungen unverrückbar festgehalten wird. Selbstverständlich kann nach Zweckmäßigkeit die Ablage der Bogen auf das Packpapier auch, insbesondere bei pneumatischer Bogenbeeinflussung, auf im ganzen starre Ablegetische erfolgen.
  • Die Ablegetischplatten oder Tischroste sind so groß, daß außerhalb des Bereiches des Packpapiers auf der Tischfläche ein über das Packpapier hinweggreifender, aufklappbarer Rahmen gelagert ist, der den federnden, verstellbaren, sich auf den Tisch aufsetzenden Stapelanschlagwinkel und gleichzeitig Klammerarme trägt, die die Tischkanten umklammern und den Stapelanschlagwinkel auf dem Tisch während des Stapel- bzw. Rüttelvorganges unverrückbar festhalten.
  • Durch die Erfindung ist es möglich, mit sehr wenig Bedienungsmannschaft unmittelbar neben der die Bogen auf die Förderbahn aufgebenden Vorrichtung, z. B. einer Sortiermaschine im gleichen Raum, und zwar mit sehr geringem Raumbedarf, die gestapelten Bogen ohne Transport und ohne irgendwelches Nacharbeiten versandfertig zu verpacken, und zwar laufend, während der ununterbrochenen Ablegearbeit der Maschine.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise die Erfindung in einer Darstellung, bei der der Bogenförderbahn in bekannter Weise von einem von der Rolle arbeitenden Längs-und Ouerschneider die Bogen zugeführt werden, nachdem das Papierband über eine Kontrollstelle gelaufen ist.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht unter Fortlassung der zum Verständnis nicht erforderlichen Einzelheiten.
  • Abb.2 stellt den Grundriß dazu dar mit Andeutung der Stellungen der Ablegetische bei Verpackung der Riesstapel und Abtransport derselben durch einen Transportkarren.
  • Abb. 3 zeigt die Rückansicht der Ablegetische nach Abb. r.
  • Abb. q. ist eine Seitenansicht des Ablegetisches nach Abb. r in eingefahrener Stellung, jedoch unter Fortlassung der Förderbahn.
  • Abb. 5 ist die Draufsicht auf einen Ablegetisch nach Abb. z mit Andeutung der unter der Förderbahn angeordneten Schüttelwelle.
  • Abb. 6 stellt eine andere Ausführung des ,lblegetisches in eingefahrener Stellung dar. Abb.7 ist die Seitenansicht zu Abb.6, jedoch in ausgefahrener Stellung des Ablegetisches und Abb.8 ein Grundriß der Ablegetischplatte nach Abb. 6, ; .
  • In den Abbildungen bezeichnet i die Stapelrolle. von welcher die Papierbahn :2 über die Breithaltewalzen 3 nach den Zugwalzen 4. geleitet wird, die sie dem Längsschneider 5 zuführen. Nachdem die Papierbahn längsgeschnitten worden ist, werden die Einzelbahnen mittels Leitwalzen 6, 7 j e über ein Beobachtungsfeld 8 geleitet. Das Niederdrükken des Handhebels 9 (Abb. i) bewirkt, daß der von einem Ouerschneider io abgeschnittene, fehlerhafte Bogen durch eine auf der Förderbahn i i angeordnete, infolge des Hebeldruckes geöffnete Weiche 12 einläuft und auf einem Makulaturtisch 13 zur Ablage kommt. Vor der Weiche 12, ist in der Förderbahn eine Beschleunigungswalze 1.1 angeordnet, die jeden Bogen, sobald ihn der Querschneider io von dem Papierband 2 abgetrennt hat, schnell vorwärts treibt, so daß ein Zwischenraum zwischen den einzelnen Bogen entsteht, innerhalb welchem die Umstellung der Bogenweichen vorgenommen «-erden kann. Für jeden Ablegetisch ist in der Förderbahn i i eine besondere Weiche angeordnet. Weiche 15 führt zum Ablegetisch 16, Weiche 17 führt zum Ablegetisch 18. Die letzte Weiche 17 ist immer geöffnet. Durch eine einstellbare, nicht gezeichnete elektrische oder Tastereinrichtung werden die durch eine Weiche gehenden Bogen gezählt. Weiche 15 wird durch eine nicht gezeichnete Umschaltvorrichtung dann geöffnet, wenn auf dem Ablegetisch 18 eine bestimmte Menge Bogen, z. B. ein Ries, aufgestapelt sind, und sie wird geschlossen, wenn die gleiche 'Menge auf ihrem zugehörigen Tisch 16 abgelegt worden ist.
  • Würde die Förderbahn i i beispielsweise statt mit einer Sortiermaschine i bis io mit einem Bogenanleger zusammenarbeiten, der die Bogen von einem bereits sortierten Hochstapel entnimmt, dann würde die Weiche i2 nicht mehr von Hand umgeschaltet, sondern an die automatische Umschaltevorrichtung angeschlossen, und der Ablegetisch 13 würde genau so für Gutpapier für riesweise Stapelung verwendet wie der Ablegetisch 16 und 18.
  • Die Tischplatte eines Ablegetisches (Abb. i) ruht auf Lagern i9, die in ihrer Achsrichtung quer zur Bogenförderrichtung angeordnet und mit gleichartigen, an Lagern der Fahrgestellachsen 2o vorgesehenen Ouerlagern 21 durch an den Drehachsen 22 befestigten Wackelstelzen 23 in Parallelogrammanordnung verbunden sind, von denen je zwei quer zur Bogenförderrichtung durch eine Diagonalverspannung 2s einen starren Rahmen bilden. Diese beiden Rahmen sind, in der Bogenförderrichtung gesehen, mittels Federn 25 verspannt, so daß der Ablegetisch in der obersten Stellung stehenbleibt und von einer Schüttelvorrichtung leicht hin und her bewegt werden kann.
  • Mitten auf einer Drebachse 22 ist zwischen Stellringen ein Schwinghebel 26 gelagert, dessen Ende mit einer Gabelöffnung 27 und einem Gelenkauge 28 versehen ist. Von diesem Auge führen Zugstangen 29 schräg aufwärts und seitwärts zu an den Tischlagern i9 der gegenüberliegenden Seite angebrachten Gelenkaugen. Der Schwinghebel 26 ist so angeordnet, daß, wenn der Ablegetisch unter die Förderbahn geschoben wird, sich die Gabel 27 über eine quer zur Bogenförderrichtung bei 30 gelagerte Schwingwelle 31 schiebt, die mit einer Kröpfung 32 versehen ist. Die Schwingwelle 31 fügt sich beim Einfahren des Ableuetisches immer tiefer in die Gabelöffnung 27, so daß die auf den Schwinghebel 26 und mithin auf den Ablegetisch ausgeübte Schüttelbewegung bis zum völligen Einfahren immer mehr zunimmt. Die Schwingwelle 31 ist mit dem Hebelarm 33 mit einer Schüttelstange 34 verbunden, an die alle Ablegetische 13, 16, 18 mit gleicher Schütteleinrichtung in der eingefahrenen Stellung angeschlossen sind. Die Schüttelstange 34 erhält ihre Bewegung durch eine Flügelstange 35, die an der Kurbel 36 eines mit dem Antriebmotor 37 zusammenarbeitenden Getriebes angelenkt ist. Zweckmäßig ist die Schütteleinrichtung mit der Bogenförderbahn nicht verbunden, um die Übertragung der Erschütterungen zu vermeiden. Die Lager 30 sind daher direkt am Fußboden bzw. an der Führungsschiene 38 befestigt.
  • heben den vier Laufrädern 39 der Ablegetischanlage, die auf Schienen ::to laufen, sind auf den Achsen 2o Führungsrollen angebracht, die, wenn der Ablegetisch unter die Förderbahn i i geschoben wird, in entsprechende Rillen der Führungsschienen 38, .4: eingreifen, so daß das Fahrgestell festgehalten wird, die Schüttelbewegungen nicht mitmacht und die Lage des Schwinghebels 26 bzw. Gabelöffnung 27 zur Schwingwelle 31 sich nicht verändern kann (Abb. i).
  • Die stets genaue Lage der eingefahrenen Stellung des Ablegetisches wird durch einen Prellbock 4.3 bestimmt, an den die Laufräder 39 anfahren (Abb. -f). Dabei unterfahren die Führungsrollen 41 eine Falle 44, die in der Endstellung des Ablegetisches mit einer zu der Führungsrolle passenden Segmentattssparung die Rolle umfaßt. Durch das Eigengewicht der Falle 44 und die Wirkung der Feder 45 wird die Führungsrolle 41 und damit der ganze Ablegetisch hinreichend blokkiert. Durch einen Ruck beim Herausfahren aber wird die Klemmwirkung der Falle 44 überwunden.
  • Damit der Ablegetisch nicht wackelt, wenn auf ihm nach dem Herausfahren der Ries-Stapel verpackt wird, ist eine Feststellvorrichtung vorgesehen, bestehend aus zwei an der einen Tischseite an den Lagern r9 ange lenkten, schräg nach der Mitte der diagonal unten befindlichen Drehachse 22 miteinander verbundenen Stützstangen 46, die an der Verbindungsstelle eine für die Umklammerung der Drehachse 22 passende Sperrgabel 47 und einen über die Führungsschiene a2 hinwegreichenden Arm mit der Rolle 48 tragen. Die Rolle 48 läuft beim Herausfahren auf dem Rücken der Führungsschiene 42, der gegen das Einfahrende zu abfällt (Abb.4), so daß sich beim Niedersenken der Rolle 48 die Gabel 4.7 auf der Drehachse 22 auflegt und daher durch die Stützstangen 46 der Ablege- j tisch starr mit dem Fahrgestell verbunden wird. Die Kröpfung 32 der Schwingwelle 31 ist so ausgebildet, daß der Schwinghebel26 von ihr beim Herausfahren nicht mehr beeinflußt wird, wenn die Sperrgabel 47 die Drehachse 22 zu fassen beginnt. Auf dem rückwärtigen Ende des Tisches sind Lager 49 befestigt, in welchen im Dreieckverband ein Rahmen 5o mit der Achse 5 i gelagert ist, der an der einen verlängerten Seite den Stapelanschlagwinkel 52 trägt. Durch Federn 53 kann derselbe unabhängig von der Rahmenstange 5o, auf der er je nach Format mittels Klemmschrauben 54 verstellbar ist, sich genau auf die mit Packpapier belegte Tischfläche aufsetzen, gleichgültig, ob viel oder wenig Packbogen vorhanden sind. Parallel zur Lagerachse 51 trägt der Rahmen 5o eine Führung 55, in welcher Armstangen 56 geführt sind, die durch eine Feder 57 (Abb. 3, 5) gegeneinander gezogen werden und an den freien Enden Klammern 58 tragen, welche die Tischkanten umfassen, also das Packpapier vor Verschiebung während des Rüttelvorganges bewahren und gleichzeitig den Stapelanschlagwinke152 unverrückbar fest auf die Packpapierfläche niederhalten. Durch Drehung des Handgriffes 59, welcher in die Führung 55 mit einem Exzenter hineinreicht, werden die Armstangen 56 entgegen der Federwirkung 57 auseinandergespreizt, so daß der ganze Stapelanschlagrahmen um seine Drehachse 51 hochgeklappt werden kann, bis sich die Rahmenfortsätze 6o an der Tischkante bzw. an deren Ausschnitte 61 anlegen und der Rahmen in einer Stellung steht, in der die Verpackungsarbeit des Stapels nicht mehr behindert wird (Abb. 4., 7). Beim Herausfahren schützt der Stapelanschlagwinkel 52 vor der durch die Erschütterungen leicht eintretenden Verlagerung. Der Anfahrruck drückt den Stapel erst recht in den Anschlagwinkel hinein, begünstigt durch die Lage der Tischplatte, die nach dieser Stapelecke hin geneigt ist.
  • Wird die Ablegetischanlage nicht als Ganzes herausgefahren, sondern nur der Tisch 62 (Abb. 6, 7, 8), z. B. wenn eine Klopfvorrichtung o. dgl. vorhanden ist, so ist zweckmäßig die für die Arbeitsstellung erforderliche Schräglage (Abb.6) und die für die Verpackungsstellung erforderliche horizontale oder nur wenig geneigte Lage (Abb.7) durch eine Fahrbahn 63 zu bewerkstelligen, auf welcher der Ablegetisch mit aufgebautem Stapelanschlag 5o, 52 mittels an drei Punkten angeordneter Laufrollen 64 läuft (Abb. 8). Durch windschiefe Führung der Fahrbahn 63 einerseits und der zwischen jeder Laufrolle 64 und der Tischplatte 62 angeordneten Kreuzgelenke 65 stellt sich der Tisch in der eingefahrenen Endstellung von selbst in die für die Bogenablage günstige Neigung.
  • Auf den Säulen 66 der Förderbahn i i ist über derselben die Stapelplatte 67 angebracht, die den Stapel für das Einpackpapier trägt.
  • Der Abtransport der verpackten Stapel geschieht durch den Transportkarren 68, der unmittelbar neben die herausgefahrenen Tische 13, 16, 18 bzw. 62 gefahren wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSrRÜC11E: i. Verfahren zur Ablage und Verpakkung von Einzelbogen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bogenstapelung direkt auf das für die Verpackung vorbereitete Einpackpapier von der mit Weichen versehenen Ablegeförderbahn (i i) mittels unter oder über dieselbe einfahrbarer, als Träger des Einpackpapiers bzw. zur Stapelung und nach dem Ausfahren zur Stapelverpackung dienender Ablegetischanlagen (13, 16, 18, 62) selbsttätig bewerkstelligt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablegetischanlagen beim Einfahren, unter die Förderbahn (i i ) selbsttätig durch eine Kupplung (27, 32) mit einem Rüttelantrieb (31-37) verbunden und beim Ausfahren selbsttätig wieder entkuppelt und mittels Vorrichtungen (46) starr gestellt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (2o) des Ablegetisches mit Führungsteilen (41) versehen ist, die beim Einfahren unter die Bogenförderbahn (i i) in entsprechende, am Arbeitsort des Tisches angebrachte Führungsteile (38, .t-2) eingreifen, in der Endstellung blokkiert werden (43, 44) und den Tisch während der Schüttelbewegung unverrückbar festhalten. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ablegetisch an einem aufklappbaren Rahmen (5o) ein Stapelanschlag (52) federnd und verstellbar angebracht ist, der von federnden Klemmarmen (56-58), die die Tischkanten des Ablegetisches umklammern, unverrückbar festgehalten wird.
DE1930564398D 1930-08-16 1930-08-16 Verfahren und Vorrichtung zur Ablage und Verpackung von Einzelbogen Expired DE564398C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2835308A1 (de) * 1978-08-11 1980-02-14 Gao Ges Automation Org Verfahren und vorrichtung zum banderolieren von duennem blattgut
DE3524203A1 (de) * 1984-11-01 1986-05-07 Paper Converting Machine Co., Greenbay, Wis. Vorrichtung zur handhabung flacher, flexibler bahnen
DE102004021282B4 (de) * 2004-04-29 2009-09-10 Windmöller & Hölscher Kg System zur Herstellung und anschließenden Palettierung von Schlauchabschnitten, Beuteln oder Säcken

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DE2835308A1 (de) * 1978-08-11 1980-02-14 Gao Ges Automation Org Verfahren und vorrichtung zum banderolieren von duennem blattgut
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DE102004021282B4 (de) * 2004-04-29 2009-09-10 Windmöller & Hölscher Kg System zur Herstellung und anschließenden Palettierung von Schlauchabschnitten, Beuteln oder Säcken

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