DE562177C - Vorrichtung zur Herstellung von Rohren und rohrfoermigen Werkstuecken - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Rohren und rohrfoermigen WerkstueckenInfo
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- DE562177C DE562177C DE1930562177D DE562177DD DE562177C DE 562177 C DE562177 C DE 562177C DE 1930562177 D DE1930562177 D DE 1930562177D DE 562177D D DE562177D D DE 562177DD DE 562177 C DE562177 C DE 562177C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D5/00—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
- B21D5/06—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by drawing procedure making use of dies or forming-rollers, e.g. making profiles
- B21D5/10—Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by drawing procedure making use of dies or forming-rollers, e.g. making profiles for making tubes
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Description
Nach dem Hauptpatent, das ein Verfahren zur Herstellung von Rohren und rohrförmigen
Werkstücken durch Umformen von Blechen betrifft, ist u. a. ein Hindurchziehen des
Bleches mittels einer Zugvorrichtung durch die Formänderungseinrichtung hindurch vorgesehen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besonders vorteilhafte Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.
Erfindungsgemäß läuft ein Ziehwagen, der das Blech zwangsläufig durch die Uniformungsvorrichtung
hindurchzieht und nach Beendigung der Umformung zweckmäßig durch eine Auslösevorrichtung von der Antriebs\-orrichtung
abgekuppelt wird, unter der Umformungsvorrichtung entlang und greift durch einen Längsschlitz der Umformungsvorrichtung hindurch. Der besondere hierdurch
erreichte Vorteil besteht u. a. darin, daß die Ziehbank eine verhältnismäßig geringe
Baulänge aufweist.
Erfindungsgemäß kann ferner zur Unterstützung der Ziehvorrichtung am Ende des
Rohres noch eine Druckvorrichtung benutzt werden. Eine für diesen Zweck bestimmte
Vorrichtung ist an sich bekannt, z. B. für das Ziehen nahtloser Rohre.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Abb. ι eine Gesamtansicht der Anlage,
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Draufsicht und
Abb. 4 eine Stirnansicht der Ziehvorrichtung.
Die Ziehvorrichtung besteht aus einem Untergestell m, sechs Leitrollen n, einem über
das hintere Ende vorstehenden festen Haken 0, der durch einen durch die gesamte
Formänderungsvorrichtung hindurchgehenden Längsschlitz in diese hineingreift, und aus
einem am vorderen Ende scharnierartig befestigten Kupplungshaken p. Die Ziehvorrichtung
wird in einer unterhalb der Formvorrichtung c, d, e, g angebrachten Laufbahn mittels
der Leitrollen geführt. Die beiden Schienen q der Laufbahn sind an einem im Maschinenbett
angebrachten Trägergestell r befestigt. Je zwei Leitrollen sind horizontal liegend
an jedem Ende der Längsseiten des Untergestells und je eine Leitrolle vertikal stehend in der Mitte der Längsseiten gelagert.
An dem festen Haken 0 wird der Überwurfring s einer Zange t eingehakt, die an dem
Blech α angreift, welches, wie im Hauptpatent
beschrieben, durch Zubringerwalzen b der Umformungsvorrichtung c, d, e, g zugeführt
wird. Der mittels Bolzen am anderen Ende des Untergestells angelenkte Kupplungshaken p hat einen an beiden Seiten mit Auflaufflächen
versehenen Kopf und unten einen hakenartigen Daumen, der bei der Kupplung mit der angetriebenen endlosen Transportkette
u zwischen die Kettenglieder eingehakt wird. Die Auflaufflächen des Kopfes gleiten
nach dem Durchziehen des Bleches und Fertigstellen des aus ihm entstandenen Rohres s
über die schräg ausgebildeten Flächen eines als Auslösevorrichtung dienenden Anschlages
v, der im Maschinenbett verschiebbar angebracht und auf die jeweilig gewünschte
Rohrlänge einstellbar ist. Oben auf dem Untergestell sind vier Handgriffe w angeordnet,
an denen die Ziehvorrichtung ein- und ausgehoben wird.
Das zu einem Rohr ζ zu formende Blech a
wird mittels des Überwurfringes .y der am Blech befestigten Zange t mit dem festen
Haken ο der Ziehvorrichtung, die vorher vor die Umformungsvorrichtung in ihrer Laufbahn
eingesetzt worden ist, verbunden, dann wird der Kupplungsdaumen des Kupplungshakens ρ zwischen die Glieder der Transportkette
u eingehakt, worauf das Blech durch die Umformungsvorrichtung hindurchgezogen
wird. Sobald das Ende des geformten Rohres aus der Vorrichtung heraustritt, gleiten die
Auflauf flächen des Kupplungshakens p über. die schrägen Flächen des Anschlages v, wodurch
der Kupplungsdaumen aus der Transportkette ausgehoben wird, so daß eine Auslösung
der Ziehvorrichtung von der Transportkette μ erfolgt und die Vorrichtung und
das Rohr stehenbleiben. Die Ziehvorrichtung wird jetzt mittels der Handgriffe w hochgehoben
und unter Mithilfe eines Flaschenzuges o. dgl. nach dem vorderen Ende der Umformungsvorrichtung
hin transportiert und dort wieder in die Laufbahn eingesetzt und mit der Transportkette gekuppelt, worauf sich der
Vorgang von neuem wiederholt usw. Die fer- , tigen Rohren werden durch die im Hauptpatent
beschriebenen Zugvorrichtungen k, die als Spannvorrichtungen dienen, fortgeführt.
Dies kann aber auch durch die Ziehvorrichtung selbst erfolgen. Die Wiederholung des
Durchziehvorganges wird dann durch eine andere Ziehvorrichtung bewirkt.
Um ein Verdrehen des Bleches bei der Durchführung durch die Umformungsvorrichtung
zu verhindern und eine vollkommene gerade Längsnaht zu erzielen, kann am Ende des Bleches in der Mitte eine Führungsknacke
angebracht werden. Diese kann gleichzeitig auch als Druckvorrichtung dienen, indem sie
ebenfalls in die Transportkette eingehakt wird. Es kann noch ein zweiter, mit der Ziehkette
kuppelbarer Wagen m angeordnet werden, der als Druckvorrichtung auf das Ende des
Bleches einwirkt.
Der Transport der Ziehvorrichtung kann natürlich auch durch andere Mittel, z. B. Gewindespindel
o. dgl., erfolgen. Die Abschaltung der Ziehvorrichtung kann auch durch Stillsetzung1 der Transportvorrichtung bewerkstelligt
werden.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Rohren und rohrförmigen .Werkstücken
durch Umformung von Blechen nach Patent 465 496, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ziehwagen, der das Blech (a) zwangsläufig
durch die Umformungsvorrichtung (c, e, g) hindurchzieht und nach Beendigung
der Umformung zweckmäßig durch eine Auslösevorrichtung (v) von der Antriebsvorrichtung
abgekuppelt wird, unter der Umformungsvorrichtung (c, e, g) entlang
läuft und durch einen Längsschlitz der Umformungseinrichtung (c, e, g) hindurchgreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß am hinteren go Ende des zu formenden Bleches (α) ein
weiterer mit der Antriebsvorrichtung (n) kuppelbarer, als Druckvorrichtung dienender
Wagen im) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE562177T | 1930-11-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562177C true DE562177C (de) | 1932-10-22 |
Family
ID=6566434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930562177D Expired DE562177C (de) | 1930-11-25 | 1930-11-25 | Vorrichtung zur Herstellung von Rohren und rohrfoermigen Werkstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562177C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096851B (de) * | 1946-04-26 | 1961-01-12 | Ugo Radaelli | Vorrichtung zum gemeinsamen radialen Verstellen der inneren und aeusseren Biegerollen einer oder mehrerer Rollengruppen waehrend des Arbeitsvorganges in einer Maschine zum kontinuierlichen Herstellen insbesondere konischer Rohre mit Laengsnaht |
-
1930
- 1930-11-25 DE DE1930562177D patent/DE562177C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096851B (de) * | 1946-04-26 | 1961-01-12 | Ugo Radaelli | Vorrichtung zum gemeinsamen radialen Verstellen der inneren und aeusseren Biegerollen einer oder mehrerer Rollengruppen waehrend des Arbeitsvorganges in einer Maschine zum kontinuierlichen Herstellen insbesondere konischer Rohre mit Laengsnaht |
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