DE560707C - Feuerraumrohrwand - Google Patents
FeuerraumrohrwandInfo
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- DE560707C DE560707C DEC44780D DEC0044780D DE560707C DE 560707 C DE560707 C DE 560707C DE C44780 D DEC44780 D DE C44780D DE C0044780 D DEC0044780 D DE C0044780D DE 560707 C DE560707 C DE 560707C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
- F22B37/107—Protection of water tubes
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Description
- Feuerraumrohrwand Bekanntlich werden die Wände neuzeitlicher Feuerungen, besonders von Kohlenstaubfeuerungen für Dampfkessel, mit Wasserkühlrohren verkleidet, um durch deren Kühlwirkung einen Schutz der feuerfesten Feuerraumwände zu erzielen. Die hohen Beanspruchungen haben dazu geführt, daß die Wände oft nur noch aus in kurzen Abständen nebeneinanderliegenden Rohren bestehen. Es hat sich hierbei jedoch als zweckmäßig erwiesen, die Kühlrohre nicht frei den Feuergasen auszusetzen, sondern dieselben mit feuerfesten Steinen oder auch mit gußeisernen Blöcken zu verkleiden. Dieses hat den Zweck, die Kühlung im gewünschten Maße zu vermindern, um eine höhere Feuerraumtemperatur und hierdurch eine bessere Verbrennung zu erzielen.
- Zum gleichen Zwecke ist es hierbei vorteilhaft, die Gußblöcke oder die feuerfesten Steine so auszubilden, daß sich auf der Feuerungsseite derselben leicht eine Schlakkenschicht ansetzt, die gegen Verschleiß der Feuerraumwände und gegen übermäßige Kühlurig isolierend wirkt. Diese Anordnung wird hauptsächlich bei denjenigen Feuerungen angewandt, deren Temperatur über dem Schlakkenschmelzpunkt der zur Verbrennung gelangenden Kohle liegt, so daß sich durch die Kühlung der Feuerraumwände zwar ein fester Schlackenüberzug über Gußblöcke oder feuerfeste Steinschicht ansetzt, jedoch nur bis zu einer bestimmten Stärke. Über dieses Maß hinaus wirkt die Wärmeisolierung der Schlakkenschicht so stark, daß weitere Schlacke sich nicht mehr ansetzt, sondern unter der Einwirkung der hohen Temperatur im Feuerungsraum abfließt.
- Es sind zwar schon die verschiedenartigsten Verkleidungen von Kühlrohren bekannt. In einigen Fällen werden die. Verkleidungen an die Kühlrohre angegossen. Hierbei tritt jedoch die Schwierigkeit ein, daß beim Erneuern der Verkleidung oder .eines verschlissenen Teiles derselben die ganze Verkleidung einschließlich der Kühlrohre ausgewechselt werden muß. Es sind außerdem angeschraubte oder mit Federn angeklemmte Metallschutzblöcke bekannt, auch solche mit an der Feuerseite vorspringenden Ansätzen zum Anhaften der Schlacke. Zum Anbringen und Entfernen einer solchen Verkleidung müssen die Kühlrohre aber von der Außenseite zugänglich sein und zu diesem Zwecke die hinter den Rohren liegende Isolierung, meist bestehend aus Isoliersteinen und Mauerwerk, entfernt werden.
- Soweit Verkleidungen bekannt sind, die sich ausschließlich von der Feuerseite aus auswechseln lassen, handelt es sich nur um feuerfeste Steine oder Metallblöcke, die durch ihre geeignete Formgebung zwischen die Rohre geschoben werden können und hier aufeinandergeschichtet lose lagern. In diesem Falle ist jedoch ein sicheres Anhaften der Verkleidung an den Rohren, ein unbedingtes Erfordernis für eine sichere Wärmeableitung, durch die Kühlrohre unmöglich. Die Erfindung. besteht darin, daß die Feuerseite der Kühlrohre abdeckende, im Querschnitt halbzylinderförmige Metallblöcke mit die senkrechte Rohrwandmittelebene nach außen übergreifenden, klammerartig wirkenden Ansätzen versehen sind. Durch diese Gestaltung der Metallblöcke soll erreicht werden, daß sich dieselben unter Vorspannung dicht an die Rohrfläche anlegen, wobei die Auswechselung der Metallblöcke von der Feuerung aus erfolgen kann.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführung dargestellt. Abb. i zeigt einen Teil der Feuerraumrohrwand im waagerechten Schnitt, Abb. a eine Ansicht der Metallblöcke von der Feuerung aus, Abb. 3 :einen senkrechten Schnitt durch die Verkleidung.
- Die der Feuerung zugekehrten Seiten der Kühlrohre i sind mit Schutzblöcken :z versehen. Die Schutzblöcke 2 haben eine derartige Form, daß sie durch die Ansätze 3 etwas mehr als halbkreisförmig um das Kühlrohr i herumgreifen. Der Schutzblick ist seitlich ferner mit weiteren Ansätzen q. versehen, die zunächst den Zweck haben, den Zwischenraum zwischen den Kühlrohren auszufüllen.
- Zum Aufbringen der Schutzblöcke an die Kühlrohre werden dieselben durch eine geeignete Schraubzwinge auseinandergebogen. Zu diesem Zwecke sind die Ansätze ¢ bei 9 (Abb. ?) eingeschlitzt. In diesen Schlitz können die hakenförmig ausgebildeten Zugarme der Schraubzwinge eingreifen und so in der Pfeilrichtung 6 einen Zug vornehmen, während in Pfeilrichtung 5 ein Druck erfolgt. Hierdurch tritt ein Auseinanderbiegen der Innenflächen: des Schutzblockes ein, so daß dieser auf das Kühlrohr aufgeschoben werden kann. Wenn der Schutzblock außerdem noch glühend gemacht wird, so schrumpft derselbe beim Erkalten auf das Rohr auf, so daß die anklemmende Wirkung hierdurch noch kräftiger wird.
- Dadurch, daß im Betriebe die Außenflächen des Schutzblockes heißer sind als die Innenflächen, wird das Anpressen des Schutzblockes an das Rohr noch verstärkt und somit ein sicheres, festes Haften der Blöcke am Rohr gewährleistet. Umeine innige Verbindung und gute Kühlung der Blöcke zu erzielen, kann ferner noch in der Fuge zwischen Block und Rohr, wie bekannt, ein, wärmeleitender Kitt eingebracht werden.
- In solchen Fällen, wo ein Anbacken der Schlacke an der Feuerraumwand erwünscht ist, sind die der Feuerung zugekehrten Seiten der Schutzblöcke mit quer zu den Rohren verlaufenden Ansätzen 7 versehen. Diese bezwecken zunächst, ein Haften der Schlacke an der sonst glatten Fläche des Schutzblockes herbeizuführen. Sie haben außerdem noch den Vorteil, daß sie sich im Betriebe, da sie der Feuerung zugekehrt sind, in größerem Maße ausdehnen als die Innenflächen des Schutzblockes.- Es wird somit im Betriebe die Umklammerung .des Schutzblockes um das Rohr durch die Rippen noch verstärkt und eine vollständig feste Verbindung zwischen Schutzblock und Kühlrohr erzielt.
- Die vorbeschriebene Anordnung hat den Vorteil, daß die Schutzblöcke von der Feuerungsinnenseite aus leicht angebracht und abgenommen werden können; es sind keierlei Klammern, Verschraubungen o. dgl. auf der Rückseite der Kühlrohre erforderlich, so daß es nicht nötig ist, die Kühlrohre von außen zugänglich zu machen; vielmehr kann unmittelbar hinter den Kühlrohren die übliche äußere Verkleidung 8 der Feuerraumwände angebracht werden.
- Beim Auswechseln der Schutzblöcke werden dieselben mit der Schraubzwinge unter Benutzung der Schlitze 9 auseinandergebogen und die neuen Blöcke in gleicher Weise aufgebracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCFIE: i. Feuerraumrohrwand mit Innenverkleidung der Kühlrohre durch Metallblöcke, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerseite der Kühlrohre abdeckende, im Querschnitt halbzylinderförmige Metallblöcke (z) mit die senkrechte Querwandmittelebene nach außen übergreifenden, klammerartig wirkenden Ansätzen (3) versehen sind. z. Feuerraumrohrwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallblöcke an den Enden der Halbzylinderflächen außerdem mit parallel zur Rohrwandmittelebene verlaufenden, bis zur Mitte der Rohrzwischenräume reichenden flanschartigen Ansätzen (q.) versehen sind. 3. Feuerraumrohrwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallblöcke auf ihrer beheizten Oberfläche mit rippenartig in den Feuerraum vorspringenden Ansätzen (7) versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC44780D DE560707C (de) | 1931-05-03 | 1931-05-03 | Feuerraumrohrwand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC44780D DE560707C (de) | 1931-05-03 | 1931-05-03 | Feuerraumrohrwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560707C true DE560707C (de) | 1932-10-06 |
Family
ID=7025943
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC44780D Expired DE560707C (de) | 1931-05-03 | 1931-05-03 | Feuerraumrohrwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560707C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026033B (de) * | 1953-01-03 | 1958-03-13 | Rudolf Hingst Dipl Ing | Kuehlrohrwand fuer Feuerraeume mit einer von den Kuehlrohren angeordneten wellenfoermigen metallischen Schutzwand |
| EP0490556A1 (de) * | 1990-12-11 | 1992-06-17 | Foster Wheeler Energy Corporation | Feuerungstemperaturregelung für eine Wirbelschichtverbrennung |
-
1931
- 1931-05-03 DE DEC44780D patent/DE560707C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026033B (de) * | 1953-01-03 | 1958-03-13 | Rudolf Hingst Dipl Ing | Kuehlrohrwand fuer Feuerraeume mit einer von den Kuehlrohren angeordneten wellenfoermigen metallischen Schutzwand |
| EP0490556A1 (de) * | 1990-12-11 | 1992-06-17 | Foster Wheeler Energy Corporation | Feuerungstemperaturregelung für eine Wirbelschichtverbrennung |
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