DE482260C - Feuerraumwand mit von einer Metallschicht umgebenen Kuehlrohren - Google Patents

Feuerraumwand mit von einer Metallschicht umgebenen Kuehlrohren

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DE482260C
DE482260C DEB126601D DEB0126601D DE482260C DE 482260 C DE482260 C DE 482260C DE B126601 D DEB126601 D DE B126601D DE B0126601 D DEB0126601 D DE B0126601D DE 482260 C DE482260 C DE 482260C
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Germany
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metal layer
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cooling pipes
pipes
cover plates
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DEB126601D
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English (en)
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Elsag Bailey Inc
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Bailey Meter Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M5/00Casings; Linings; Walls
    • F23M5/08Cooling thereof; Tube walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Feuerraumwand mit von einer Metallschicht umgebenen Kühlrohren Die Erfindung bezieht sich auf Ofen- oder Kesseleinmauerungen und die Teile zum Aufbau der Ofenwandungen. Sie soll in erster Linie an einer Kesseleinmauerung erläutert werden.
  • Bei den großen Feuerungen neuerer Dampfkessel, namentlich mit Kohlenstaubfeuerung, hat man mit Flammentemperaturen von 1Coo bis 170o° C zu rechnen. Trotz bester Bauart und bestem feuerfestem Baustoff besitzen dabei die Feuerraumwandungen keine lange Lebensdauer, weil sie unter der Einwirkeng der hohen Hitze sehr rasch verschleißen.
  • Man hat versucht, diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, daß man die Feuerraumwandungen ganz oder teilweise aus Wasserrohren herstellte. Solche Ausführungen sind zwar widerstandsfähiger als Wände, die nur aus feuerfesten Steinen bestehen, da sie den Verschleiß der Schamottesteine verhindern, Sie entziehen jedoch der Feuerung so viel Wärme, daß die Verbrennung zuweilen darunter leidet. Aus diesem Grunde hat man bereits die Kühlrohre auf der Feuerseite mit Schamottesteinen abgedeckt. Dadurch wird raber die Kühlung der Wand verringert.
  • Gemäß der Erfindung werden deshalb die Kühlrohre an der in bekannter Weise auf ihrer Feuerseite vorgesehenen Metallschicht, gegen welche von der äußeren Rohrseite eine metallene Platte geklemmt ist, mit feuerfestem Stoff bekleidet. Die Metallschicht ist nach der Feuerseite hin mit schmalen An-Sätzen versehen, welche in die feuerfeste Bekleidung hineinragt. Man kann auch, um die Wärmeleitung in der Wand zu verbessern, zwischen den Kühlrohren und der Metallschicht eine dünne Schicht aus einem gutleitenden Füllstoff anbringen.
  • Durch die Erfindung soll eine Unterkühlung des Feuerraumes verhindert und gleichzeitig eine wirksame Kühlung der Wände, d. h. eine gute Wärmeleitung von der inneren Wandoberfläche zu dem strömenden Kühlmittel erreicht werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die Abb. 1 bis 5 zeigen Einzelheiten der Feuerraumwand gemäß der Erfindung. Zwischen den Rohren 2o sind zwecks Herstellung luftdichter Wandungen Lücken vorhanden, die durch eine Auskleidung geschlossen sind. Die einzelnen Teile dieser Auskleidung sind so gestaltet und befestigt, daß eine zuverlässige Wärmeübertrdgung von der Innenfläche der Bekleidung an die Rohre und deren kühlenden Inhalt erfolgt, um die Temperatur der Innenfläche einerseits zum Schutz gegen den Verschleiß genügend niedrig zu halten, andererseits aber nicht so niedrig, daß eine Beeinträchtigung des Verbrennungsvorganges im Verbrennungsraum eintritt.
  • Die Auskleidungskörper können je nach ihrem Platz in der Wandung oder ihrer Inanspruchnahme durch den Verlauf der Heizgase oder die Verbrennungstemperaturen verschieden gestaltet sein. Sie bestehen grundsätzlich aus einer Deckplatte und einer Klemmplatte. Abgesehen von noch zu erwähnenden Sonderausführungen werden die Deckplatten aus zwei Baustoffen zusammengesetzt: einem festen und die Wärme gut leitenden, wie z. B. Gußeisen, und .einem feuerbeständigen, wie z. B. Schamotte. Das Verhältnis zwischen dem metallischen und dem feuerbeständigen-Teil kann je nach den Erfordernissen an der betreffenden Ofenstelle o. dgl. verschieden gewählt werden.
  • Unter Umständen können die Deckplatten - wie bekannt - vollständig aus Metall bestehen, um :diese Wandungen kühler als die übrigen zu halten. Andererseits kann es gegebenenfalls zweckmäßig sein, die ganzen Deckplatten aus feuerbeständigem Stoff herzustellen.
  • Die meisten Deckplatten - sind- - gemäß-Abb. i bis 3 zusammengesetzt.
  • Jede Platte besteht aus dem Schamottefutter 5o an der Stirnseite und dem Klotz 5 i aus Gußeisen. Letzterer besitzt zweckmäßig Vorsprünge 52, welche bis vorn an die Stirnfläche reichen können. Sie erfüllen den doppelten Zweck, einmal das feuerfeste Futter 5o festzuhalten und zweitens die Wärmeabfuhr an die Rohre zu unterstützeri. Eine gute Verbindung zwischen dem feuerfesten Futter 5o und dem metallischen Klotz 5 r l@ann auf verschiedene Art gesichert werden. Man kann z. B. das Futter 5o mit den erforderlichen Aussparungen formen und es dann in eine Gießform stecken, wie sie bei 6o in den Abb. q. und 5 dargestellt ist. Diese Form besitzt gemäß Abb. 4. bei 61 bereits die Hohlformdes Klotzes 51. Das flüssige Metall wird dann in die Form eingeführt (5io, Abb. 5); man umgießt also die feuerfeste Masse' mit dem Metall.
  • Jeder Klotz besitzt an seinen Enden je eine dem Rohrdurchmesser angepaßte viertelkreisförmige Stützfläche 53, mittels deren er sich gut schließend gegen die Umfläche der Rohre legt. Auf der Rückseite der Rohre werden entsprechend geformte Klemmplatten 56 angelegt und durch Schrauben 55 mit den Klötzen 51 verbunden. Auch die Klemmplatten legen sich mittels viertelkreisförmiger gebogener Enden dicht gegen die Rohre. Beim gezeichneten Beispiel wird jeder Klotz 5i mittels zweier Klemmplatten 56 an je zwei Nachbarrohre angeklemmt.
  • Um größte Dichtigkeit- und besten Wärmeübergang von den Deckplatten zu den Rohren zu erreichen, sieht dieErfindung dieZwischenfügung von Metallstreifen aus Kupfer, Aluminium o. dgl. zwischen den viertelkreisförmigen Klemmflächen vor. Statt Metallstreifen kann man ebenso vorteilhaft bzw. mit noch besserem Erfolge einen gut wärmeleitenden Kitt oder Zement zwischen die Flächen bringen (53o, Abb. 2). Kitte aus Metallspänen o. dgl. sind anwendbar. Erprobt ist ein Kitt aus feingemahlenem Carbonat mit Wasserglas, der mit etwas Glyzerin versetzt wird, um ihn geschmeidiger zu machen. Der Kitt wird auf die viertelkreisförmigen Flächen der Klötze .und der Klemmplatten gebracht, worauf die Verbindungsschrauben kräftig angezogen werden. Da die Flächen fast den ganzen Rohrumfang umschließen, erfolgt eine sehr gute Wärmeübertragung.
  • Die Deckplatten 51 werden so bemessen, daß sie von Mitte Rohr bis Mitte Rohr reichen (Abb. 3) und daher zusammen eine geschlossene Wandfläche bilden. Ein schmaler Spalt zwischen den Platten gestattet diesem freie Ausdehnung. Auch zwischen zwei -Reihen- von -Platten läßt man einen solchen Spalt offen; er kann mittels Asbest usw. geschlossen werden (57, Abb. i).
  • Wenn auch die Rohre undDeckplatten schon zur Bildung der Ofenwandungen genügen, so sind dieselben gemäß den Abb. i bis 3 doch noch auf der Außenseite durch eine Schicht 70 aus nicht leitendem Stoff und Blechplatten 71 ergänzt und geschützt. Die Blechbekleidung ist zu einem Gehäuse verbunden, welches von einer Anzahl der Befestigungsschrauben 55 gehalten wird, die dann verlängert sind (55o7 Abb. 2).
  • An den Ecken des Ofenraumes können die Deckplatten abweichend gestaltet sein. Um das letzte Rohr zu umschließen bzw. zu bekleiden, sind hier die Deckplatten 5o, 5i nicht senkrecht, sondern wagerecht angeordnet. Sie besitzen bei 53o, Abb. 2, einen halbkreisförmigen Ausschnitt zurAufnahme des letzten Rohres. Einerseits werden sie mit den gewöhnlichen Klemmplatten 56 und andererseits mit besonderen halben Platten 56o an die Rohre gepreßt.
  • Auf diese Weise wird ein guter Abschluß der Ecke herbeigeführt; an welcher die Deckplatten der einen Wand den Rand der anstoßenden Wand ganz überdecken.
  • Der Boden der Verbrennungskammer wird aus ähnlichen Deckplatten 51 hergestellt, nur kann hier das feuerfeste Futter So fortgelassen werden, wenn man die Temperatur des Bodens niedriger halten will.
  • Ebenso kann man bei der untersten oder den beiden untersten Reihen der Deckplatten für die senkrechten Seitenwände das feuerfeste Futter fortlassen, so daß hier die Wandfläche gegenüber der darüber befindlichen etwas zurückspringt.
  • Die Wirkung ist dabei folgende: Die Temperatur im Verbrennungsraume. ändert sich je nach den Betriebsbedingungen. Sie liegt bei verstärkter Beheizung behufs größerer Kesselleistung, vermehrter Kraftabgabe usw. über dem Durchschnitt und sinkt unter diesen, wenn eine geringere als die durchschnittliche Kesselleistung gefordert wird. Bei geringerer Brennerleistung liegt auch die Temperatur der Wandungen unter dem der Konstruktion zugrunde gelegten Durchschnitt. Dabei wird feine Asche an den Wandflächen haften bleiben und diese mit 'einem mehr oder weniger starken Überzug bedecken. Sobald die Temperatur im Verbrennungsraum wieder genügend steigt, schmilzt der Ascheüberzug an den Wänden. Die Asche fließt nach unten bis zur überstehenden Kante der Deckplatten mit Futter, welche dort die bekannte Tropfkante bildet. Die Asche -fließt hier zusammen, und es entstehen aus ihr eiszapfenähnliche Gebilde, die frei vor dem zurückspringenden Wandteil (Deckplatten ohne Futter) hängen. In dieser Form kann man die Schlacken leicht von Zeit zu Zeit abbrechen und entfernen.
  • Die Deckplatten auf den Rohren, welche das Feuerraumgewölbe bilden, können ebenso ausgeführt und befestigt werden wie die Deckplatten der übrigen Wände. Ihre Wärmeleitfähigkeit kann der der anliegenden Teile der Seitenwandungen entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerraumwand mit von einer Metallschicht umgebenen Kühlrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Feuerseite der Kühlrohre vorgesehene Metallschicht (5i), gegen welche von der äußeren Rohrseite eine metallene Platte (56) geklemmt ist, mit feuerfestem Stoff bekleidet ist. z. Feuerraumwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :die Metallschicht nach der Feuerseite zu mit schmalen Ansätzen (5a) versehen ist, welche in die feuerfeste Bekleidung (So) hineinragen oder diese durchsetzen. 3. Feuerraumwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kühlrohren und Metallschicht eine dünne Schicht (53o) aus gut wärmeleitendem Füllstoff angebracht ist.
DEB126601D 1926-07-28 1926-07-28 Feuerraumwand mit von einer Metallschicht umgebenen Kuehlrohren Expired DE482260C (de)

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DE482260C true DE482260C (de) 1929-09-12

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DE (1) DE482260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975739C (de) * 1946-11-13 1962-07-19 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Gasdichte Verkleidung fuer aufgestuetzte Strahlungsdampferzeuger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975739C (de) * 1946-11-13 1962-07-19 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Gasdichte Verkleidung fuer aufgestuetzte Strahlungsdampferzeuger

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