DE559723C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gurten aus flachgedrueckten Schraubenfedern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gurten aus flachgedrueckten Schraubenfedern

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DE559723C
DE559723C DEK121093D DEK0121093D DE559723C DE 559723 C DE559723 C DE 559723C DE K121093 D DEK121093 D DE K121093D DE K0121093 D DEK0121093 D DE K0121093D DE 559723 C DE559723 C DE 559723C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F35/00Making springs from wire
    • B21F35/04Making flat springs, e.g. sinus springs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/12Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F35/00Making springs from wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Gurten aus flachgedrückten Schraubenfedern, deren einzelne Windungen sich schuppenförmig überdecken.
Derartig flachgedrückte Schraubenfederbänder dienen besonders für Matratzenbespannungen, wobei es wesentlich ist, daß die einzelnen schuppenförmig aufeinandergelegten Glieder sich teilweise überdecken, jedoch nur so weit, daß ein genügend großer Raum zum Einhängen von Verbindungsgliedern, wie Haken u. dgl., vorhanden bleibt.
Nach bisher Bekanntem werden die Schraubenfedern zwischen zwei Walzen hindurchgetrieben oder durch niedergehende Stempel flach aufeinandergedrückt. Da die flachgedrückten Schraubenfederbänder an den Kanten um ungefähr eine Drahtstärke verschieden stark sind, so erfolgt der Druck von den glatten Walzen in der Hauptsache nur auf eine Kante; das flachgepreßte Schraubenfederband zeigt deshalb immer die Neigung, sich im Drehsinn der Schraubenfedern zusammenzurollen. Derartige Federn haben weiter den Nachteil, daß die einzelnen, an den Kanten nicht gleichmäßig stark zusammengepreßten Windungen nicht dicht aufeinanderliegen, so daß sie sich bei Zugbeanspruchung voneinander abheben, anstatt die Zugkraft in den Windungsebenen aufzunehmen.
Nachteilig ist ferner, daß die Entfernung der einzelnen aufeinandergepreßten Windungen in Gurtrichtung nicht gleichmäßig ist, zumal der Transport innerhalb der Walzen sehr unregelmäßig erfolgt.
Demgegenüber besteht nun die Erfindung darin, daß die einzelnen Windungen von in Steigungshöhe der Schraubenfeder gleich weit auseinanderstehenden, in einen Scheibenkörper eingelassenen Zähnen einzeln erfaßt und zwischen' den vom Scheibenkörper und einem Gesenk gebildeten Spalt hindurchgezogen werden, wobei die in' der Symmetrielj.nie der Schraubenfedern liegenden Kulminationspunkte einer Windung in die jeweils darunter- und darüberliegende Windung eingepreßt werden.
Erfindungsgemäß besteht ferner die Vorrichtung aus einem breiten Scheibenkörper mit darin eingesetzten schmalen abgerundeten und zwischen die Windungen der Schraubenfeder eingreifenden und hineinragenden Zähnen und aus einem'allmählich in Schraubenfederrichtung ansteigenden, aus zwei verschieden hohen Druckplatten bestehendem Gesenk, zwischen welchen die Zahne hindurchgleiten, wobei sich der Zwischenspalt zwischen den Druckplatten und Scheibenkörperrand aus den beiden Kantenstärken des Schraubenfederbandes ergibt.
In Weiterausbildung der Erfindung ist das feste Gesenk durch einen rotierenden, mit dem anderen Scheibenkörper in gleicher Ebene liegenden Scheibenkörper mit verschieden hoch gelagerten Druckrändern ersetzt, wobei Bohrungen zum Eingriff der Zähne vorgesehen sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Ansicht in teilweisem Schnitt,
Abb. 2 eine Seitenansicht im Schnitt, Abb. 3 eine Ansicht eines Einzelteils, Abb. 4 eine Unteransicht eines Einzelteils, Abb. 5 eine andere Ausführungsform in Ansicht und teilweisem Schnitt, ίο Abb. 6 eine Seitenansicht im Schnitt, Abb. 7 eine Ansicht,
Abb. 8 eine Draufsicht.
In einem gehärteten Scheibenkörper α sind abgerundete, schmale Zähne b in einer Entfernung, die der Steigung einer Schraubenfeder c entspricht, eingesetzt. Die Zähne b greifen zwischen die einzelnen Windungen der Schraubenfeder c und drücken dieselben gegen ein aus zwei Druckplatten d und e bestehendes Gesenk, wobei sie in die einzelnen Windungen hineinragen. Da das fertige Schraubenfederband f an seinen Seitenkanten verschieden hoch ist, sind auch die Druckstellen der Druckplatten d und e verschieden weit ■ vom Scheibenkörper α entfernt. Beim - Hindurchgleiten der einzelnen Windungen zwischen Gesenk und Scheibenkörpeir α werden die Kanten des Schraubenfederbandes entsprechend fest aufeinandergepreßt und die einzelnen Ringe in Längsrichtung etwas auseinandergezogen, wodurch die den Drall der Schraubenfeder hervorgerufene Spannung aufgehoben wird und eine Längsspannung in Richtung des Schraubenfederbandes eintritt. Dadurch wird erreicht, daß das fertige Schraubenfederband als gerades Band, ohne sich nach Art einer Schnur zusammenzudrehen, aus dem Gesenk herauskommt. Abb. 8 zeigt eine umgelegte Windung, die sich von g nach If1 erstreckt. Wenn die Schraubenfeder durch den Spalt zwischen Scheibenkörpeir a und Gesenk gezogen wird, so werden auch gleichzeitig obenliegende kreisförmige Bogenstücke, z. B. h, ht, in darunterliegenden Windüngen i und darunterliegende kreisförmige Bogenstücke, z. B. k, klt in obenliegende Windungen I gepreßt, so daß, wie aus Abb. 7 hervorgeht, die Windungen des Schraubenfederbandes/ schuppenförmig fest aufeinanderliegen. Um die gleitende Reibung in dem Gesenk durch eine rollende Reibung zu ersetzen, ist statt des Gesenkes, wie aus Abb. S hervorgeht, ein weiterer, mit dem anderen in gleicher Ebene liegenden Scheibenkörper m vorgesehen, der in Bohrungen η die Zähne b aufnimmt. Der Mantel des Scheibenkörpers m weist verschieden hohe Druckränder 0 und p auf, ähnlich wie das feste Gesenk. Bei Verwendung des Scheibenkörpers m werden die untenliegenden Bogenteile besonders stark in die darüberliegenden Windungen eingepreßt. Vorteilhaft bei der Gesamtanordnung ist, daß die Zähne die Schraubenfeder gleichmäßig durch die Druckstelle ziehen und sämtliche flachgedrückte Windungen gleich weit in Längsrichtung des Schraubenfederbandes voneinander abstehen, wobei durch die in die Windungen hineinragenden Zähne b so viel Platz geschaffen wird, daß die als Bespannung für eine Matratze dienenden Schraubenfederbänder mit in den Windungen hineinragende HaJcen gegenseitig leicht befestigt werden können.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung von Gurten aus flachgedrückten Schraubenfedern, deren einzelne Windungen sich schuppenförmig überdecken, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Windungen von in Steigungshöhe der Schraubenfeder (c) gleich weit auseinanderstehenden, ' in einen Scheibenkörper (α) eingelassenen Zähnen (&) einzeln erfaßt und zwischen den vom Scheibenkörper (α) und einem Gesenk gebildeten Spalt hindurchgezogen werden, wobei die in der Symmetrielinie der Schrauibenfedern (c) liegenden. Kulmi- nationspunkte'einer Windung in die jeweils darunter- und darüberliegende Windung eingepreßt werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem breiten Scheibenkörper (a) mit darin eingesetzten schmalen, abgerundeten und zwischen die Windungen der Schraubenfeder (c) eingreifenden und hineinragenden Zähnen (b) und aus einem allmählich in Schraubenfederrichtung ansteigenden, aus zwei verschieden hohen Druckplatten (d, e) bestehenden Gesenk, zwischen welchen die Zähne (b) hindurchgleiten, besteht, wobei sich der Zwischenspalt zwischen den Druckplatten (d, e) und Scheibenkörperrand aus den beiden Kantenstärken des Schraubenfederbandes (f) ergibt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Gesenk aus einem rotierenden, mit dem anderen Scheibenkörper (α) in gleicher Ebene liegenden und mit verschieden hoch gelagerten Druckrändern (0, p) versehenen Scheibenkörper (m) besteht, in welchem Bohrungen (n) für den Eingriff der 1x5 Zähne (&) vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK121093D 1931-07-03 1931-07-03 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gurten aus flachgedrueckten Schraubenfedern Expired DE559723C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743046C (de) * 1936-10-29 1943-12-17 Sarl Etablissements Bertrand F Federband als Verbindungsmittel fuer die Endwindungen von Sprungfedern von Polstermoebeln o. dgl.
DE1027625B (de) * 1953-05-15 1958-04-10 Spiesshofer & Braun Vorrichtung zum Herstellen von drallfreien, aus einer Vielzahl von Draehten gebildeten, als Versteifung von Miederwaren dienenden Flachfedern
DE1294909B (de) * 1962-11-14 1969-05-14 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum Herstellen von Drahtschrauben

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743046C (de) * 1936-10-29 1943-12-17 Sarl Etablissements Bertrand F Federband als Verbindungsmittel fuer die Endwindungen von Sprungfedern von Polstermoebeln o. dgl.
DE1027625B (de) * 1953-05-15 1958-04-10 Spiesshofer & Braun Vorrichtung zum Herstellen von drallfreien, aus einer Vielzahl von Draehten gebildeten, als Versteifung von Miederwaren dienenden Flachfedern
DE1294909B (de) * 1962-11-14 1969-05-14 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum Herstellen von Drahtschrauben

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