DE559558C - Vorrichtung zum Reinigen von Fensterscheiben u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Fensterscheiben u. dgl.

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DE559558C
DE559558C DE1930559558D DE559558DD DE559558C DE 559558 C DE559558 C DE 559558C DE 1930559558 D DE1930559558 D DE 1930559558D DE 559558D D DE559558D D DE 559558DD DE 559558 C DE559558 C DE 559558C
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pipe
cleaning
tube
hose line
fire extinguisher
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DE1930559558D
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TRAUGOTT GOLDE AKT GES
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TRAUGOTT GOLDE AKT GES
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L1/00Cleaning windows
    • A47L1/02Power-driven machines or devices

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  • Nozzles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Fensterscheiben u. dgl., bei welcher das Reinigungsmittel aus einem unter Druck stehenden Vorratsbehälter durch eine biegsame Schlauchleitung einem das Reinigungswerkzeug tragenden und als Handhabe dienenden Rohr zugeführt wird.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird dem Vorratsbehälter für das flüssige Reinigungsmittel das Druckmittel, beispielsweise Druckluft, von außen her durch eine regelbare Leitung dauernd zugeführt. Das Reinigungsmittel wird durch eine weitere biegsame Leitung dem Vorratsbehälter entnommen und in das hintere Ende eines über dem Reinigungswerkzeug mündenden Rohres eingeführt, wobei dieses Rohr von einem starren Mantel umgeben ist, weleher zur Einführung von Druckluft in einen das Reinigungswerkzeug antreibenden Luftmotor dient. Diese bekannte Reinigungsvorrichtung ist nur da anwendbar, wo eine Druckluftquelle vorhanden ist. Für die Verwendung im Haushalt kommt beispielsweise die Vorrichtung nicht in Betracht.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines möglichst billigen Reinigungsgerätes, welches überall angewendet werden kann und bei einfachster Bedienung äußerst sparsam arbeitet. Nach der Erfindung dient als Vorratsbehälter für das flüssige Reinigungsmittel ein Feuerlöscher. Der Hauptbestandteil der Reinigungsvorrichtung wird somit durch ein Gerät gebildet, welches in den meisten mit Fensterscheiben versehenen Räumen, z. B. fast in jedem Haushalt, Hotel oder Fabrikbetriebe, vorhanden ist, so daß nur noch ein unbedeutender Kostenaufwand für die Anschaffung des Reinigungswerkzeuges mit seiner Handhabe und seiner Anschlußleitung erforderlich ist.
Während bei der bekannten Reinigungsvorrichtung das Druckmittel in dem Vorratsbehälter für das Reinigungsmittel dauernd erneuert werden kann und die Abmessungen des Vorratsbehälters beliebig groß gewählt werden können, ist durch die erfindungsgemäße Benutzung eines handelsüblichen Feuerlöschers der Vorrat sowohl an Reinigungsmitteln als auch insbesondere an Druckmitteln sehr beschränkt. Es müssen daher Vorkehrungen getroffen werden, um während der Reinigungsarbeit die Menge des dem Reinigungswerkzeug zugeführten Reinigungsmittels und damit auch des Druckmittels feinfühligst regeln zu können. Bei der bekannten Vorrichtung besteht diese Möglichkeit nicht. Da nämlich zum Bewegen des als Handhabe für das Reinigungswerkzeug dienenden, verhältnismäßig langen Rohres beide Hände erforderlich sind, muß das Reinigungswerkzeug stillgesetzt werden, wenn man das am untersten Ende des Rohres vorgesehene Absperrventil bedienen will. Es ergeben sich also bei der bekannten Vorrich-
tung erhebliche Verluste an Reinigungs- und Druckmitteln. Nach der Erfindung mündet die an die absperrbare Ausspritzvorrichtung des Feuerlöschers abnehmbar angeschlossene, biegsame Schlauchleitung von der Seite her in das das Reinigungswerkzeug tragende Rohr hinter einem federbelasteten Ventilkörper, welcher mittels eines durch das Rohr sich erstreckenden, hinter der Mündung der ίο Schlauchleitung einen verschiebbaren Abdichtungskolben enthaltenden Seilzuges an eine von dem Rohr getragene Verstellvorrichtung angeschlossen ist. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, während der Bedienung des Reinigungswerkzeuges die Menge des dem Werkzeug zugeführten Reinigungsmittels beliebig zu regeln.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung besteht die Verstellvorrichtung für den Ventilkörper aus einem in dem Rohr verschiebbar geführten, mit einem seitlichen Ansatz durch einen Längsschlitz des Rohres hindiurchgreifenden Gleitstück und einer mittels eines schraubenförmigen Schlitzes mit dem seitliehen Ansatz des Rohres in Eingriff stehenden, auf dem Rohr oder seiner Verlängerung drehbar gelagerten Hülse. Auf diese Weise wird eine besonders bequeme Bedienung der Vorrichtung ermöglicht.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt die gesamte Reinigungsvorrichtung teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt. In Abb. 2 ist schematisch die Anwendüng der Vorrichtung zum Reinigen einer Scheibe auf der Innenseite und auf der Außenseite erläutert.
Bei dem Ausführungsbeispiel dient als Vorratsbehälter für das flüssige Reinigungsmittel ein Feuerlöscher 1, welcher in bekannter Weise so eingerichtet ist, daß in seinem Innern ein Überdruck erzeugt und aufrechterhalten werden kann. Um die Vorrichtung gegebenenfalls auch an Stellen verwenden zu können, wo ein Druckmittel, z. B. Druckluft, zur Verfügung steht, kann die Ausspritzvorrichtung 2 des Feuerlöschers noch mit einem Anschluß versehen sein, durch welchen das Druckmittel, z. B. Druckluft, von außen her in den Feuerlöscher eingeführt werden kann. Mit einem an der Ausspritzvorrichtung 2 angeordneten Anschlußstutzen 3, welcher einen Absperrhahn 4 enthält, ist eine Schlauchleitung 5 verbunden, welche bei 6 von der Seite her in ein Rohr 7 mündet. Die Ausspritzdüse 8 des Feuerlöschers ist mittels einer Schraubkappe 9 ο. dgl. verschließbar, so daß die in dem Feuerlöscher enthaltene Reinigungsflüssigkeit nach dem öffnen der durch einen Handhebel 10 zu bedienenden Absperrvorrichtung ausschließlich durch den Rohrstutzen 3 in die Schlauchleitung 5 hineingedrückt wird. An das eine Ende des Rohres 7 ist eine Zerstäuberdüse 11 angeschlossen, welche einen zweckmäßig trogförmig ausgebildeten Wischer 12 trägt. Durch diese Zerstäuberdüse wird das flüssige Reinigungsmittel innerhalb des Wischers 12 auf die Oberfläche des zu reinigenden Gegenstandes aufgespritzt oder aufgesprüht.
In einem hohlkegeligen Teil 13° des Kanals 13 der Zerstäuberdüse ist eine Kugel 14 angeordnet, die auf einem verschiebbaren Einsatz 15 ruht. Letzterer ist durch eine Feder 16 belastet, welche auf einem in dem Rohr 7 festsitzenden, ringförmigen Einsatz 17 abgestützt ist. Die Kugel 14 wird durch den federbelasteten, verschiebbaren Einsatz 15 in den hohlkegeligen Teil 13° des Düsenkanals hineingepreßt, so daß sie den letzteren absperrt. Der verschiebbare Einsatz 15 ist mittels eines sich axial durch das Rohr 7 erstreckenden Seiles i8a o. dgl. mit einem kurz hinter der Mündung 6 der Schlauchleitung in dem Rohr 7 verschiebbar angeordneten KoI-ben 19 verbunden, welcher dazu dient, das Rohr 7 hinter der Mündung 6 nach dem der Zerstäuberdüse 11 entgegengesetzten Ende hin abzuschließen. Dieser verschiebbare Kolben 19 ist seinerseits mittels eines weiteren Seiles 186 mit einem verschiebbaren Einsatzstück 20 des Rohres 7 verbunden. Letzteres greift mit einem radialen Ansatz 21 durch einen Längsschlitz 22 des Rohres 7 in einen, schraubenförmigen Schlitz 23 einer auf dem Rohr 7 drehbar gelagerten Hülse 24. Diese Hülse 24 wird durch auf das Rohr 7 aufgeschobene Ringe 25, 26 an einer axialen Verschiebung gehindert. Durch Verdrehen der Hülse 24 in der einen Richtung wird der verschiebbare Einsatz 20 und mit ihm der Kolben 19 und der verschiebbare Einsatz 15 von der Zerstäuberdüse gegen die Einwirkung der Feder 16 weggezogen, so daß die Kugel 14 sich von ihrem Sitz abheben kann und dadurch den Austritt des Reinigungsmittels aus der Zerstäuberdüse 11 zuläßt. Der schraubenförmige Schlitz 23 der Hülse 24 kann so ausgebildet sein, daß ein selbsttätiges Rückwärtsverschieben des Einsatzes 20 verhindert wird, so 'daß ein Zurückdrehen der Hülse 24 von Hand erforderlich ist, um das Kugelventil 14 in die Schließstellung zu Bringen.
Mit dem der Zerstäuberdüsen entgegengesetzten Ende des Rohres 7 ist ein Verlänerungsstück 27, beispielsweise eine Stange, verbunden, welche als Handhabe zum Hinundherschieben des Wischers 12 auf dem zu reinigenden Gegenstand dient. Die Anord- izo nung der zum Steuern der Ventilkegel 14 dienenden Hülse 24 kann so gewählt werden,
daß diese Ventilkugel während der Reinigungsarbeit nach Bedarf geöffnet und geschlossen werden kann.
Der Feuerlöscher ι ist auswechselbar in ein fahrbares Gestell 28 eingesetzt, so daß während der Reinigungsarbeit der Feuerlöscher auf dem Fußboden bequem hin und her geschoben werden kann. Dieses fahrbare Gestell läuft vorzugsweise auf Kugeln 29.
Der den Feuerlöscher umgreifende Teil des fahrbaren Gestells kann gleichzeitig zum Aufwickeln der Schlauchleitung· 5 bei Nichtgebrauch der Vorrichtung benutzt werden.
Zwischen dem Rohr 7 und dem Zerstäuber 11 können je nach Bedarf noch Zwischenrohre 3Oa und 306 eingeschaltet werden. Durch Verwendung eines winklig gebogenen Zwischenrohres 30* wird die Möglichkeit geschaffen, von dem Innern dieses Raumes aus die Außenseite einer Fensterscheibe o. dgl. zu reinigen (vgl. Abb. 2).

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    »5 i. Vorrichtung zum Reinigen von
    Fensterscheiben u. dgl.,- bei welcher das Reinigungsmittel aus einem unter Druck stehenden Vorratsbehälter durch eine biegsame Schlauchleitung einem das Reinigungswerkzeug tragenden und als Handhabe dienenden Rohr zugeführt wird,.dadurch gekennzeichnet, daß als Vorratsbehälter für das flüssige Reinigungsmittel ein Feuerlöscher (1) dient und die an die absperrbare Ausspritzvorrichtung (2) des Feuerlöschers abnehmbar angeschlossene biegsame Schlauchleitung (5) von der Seite her in 'das das Reinigungswerkzeug (12) tragende Rohr (7) hinter einem federbelasteten Ventilkörper (14) mündet, weleher mittels eines durch das Rohr sich erstreckenden, hinter der Mündung der Schlauchleitung einen verschiebbaren Abdichtungskolben (19) enthaltenden Seilzuges (i8a, i8&) an eine von dem Rohr getragene Verstellvorrichtung (20, 21) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung für den Ventilkörper (14) aus einem in dem Rohr (7) verschiebbar geführten, mit einem seitlichen Ansatz (21) durch einen Längsschlitz (22) des Rohres hindurchgreifenden Gleitstück (20) und einer mittels eines schraubenform!- gen Schlitzes (23) mit dem seitlichen Ansatz (21) des Gleitstückes in Eingriff stehenden, auf dem Rohr oder seiner Verlängerung drehbar gelagerten Hülse (24) besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    beruh, gedruckt in öer reichsdruokurei
DE1930559558D 1930-12-03 1930-12-03 Vorrichtung zum Reinigen von Fensterscheiben u. dgl. Expired DE559558C (de)

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