DE558573C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten der Farbbandlaengsbewegung - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten der Farbbandlaengsbewegung

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DE558573C
DE558573C DEE40378D DEE0040378D DE558573C DE 558573 C DE558573 C DE 558573C DE E40378 D DEE40378 D DE E40378D DE E0040378 D DEE0040378 D DE E0040378D DE 558573 C DE558573 C DE 558573C
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DEE40378D
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Elektrozeit A G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J33/00Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
    • B41J33/14Ribbon-feed devices or mechanisms
    • B41J33/40Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten der Farbbandlängsbewegung Bekannte Einrichtungen zum selbsttätigen Umschalten der Farbbandlängsbewegung haben den Nachteil, daß die Kraft zum Umsteuern der Drehrichtung im Augenblick des Umschaltens aufgebracht werden muß. Hierbei wird vielfach eine zusätzliche Spannung _ der Enden des Farbbandes selbst verwendet, wobei leicht ein Zerreißen des Farbbandes eintreten kann. Ferner werden dabei an den Antrieb der Spulen hohe Anforderungen gestellt, der infolge der ungleichmäßigen Beanspruchungen kräftig ausgebildet werden muß. Bei anderen bekannten Einrichtungen, bei denen die für das Umsteuern erforderliche Energie während eines Teiles der Fortschaltung gewonnen und sodann aufgespeichert wird, tritt ebenfalls eine ungleichmäßige Belastung des Antriebs auf. Außerdem wird die Auslösung der Umsteuerung durch ein Mittel bewirkt, das durch innere Anlage an der engsten Windung des Farbbandes in seiner Lage gehalten wird und daher gerade diesen Teil des Farbbandes leicht verletzen kann.
  • Die Erfindung vermeidet diese Übelstände dadurch, daß ein Schalter mit zwei Endlagen, in denen jeweils eine der Fortschaltklinken außer Eingriff mit dem entsprechenden Fortschaltrad der einen Farbbandspule gehalten wird, durch ein bewegliches Widerlager, auf das die Bewegung eines Fortschaltrades- übertragen wird, in seinen Endlagen gesperrt und nur in einer bestimmten Stellung zur Ermöglichung des Umschaltens in die andere Endlage freigegeben wird, wobei die zum Umlegen des Schalters benötigte Kraft durch einen Kraftspeicher während der Drehung der Farbbandspule gespeichert wird. Durch die erfindungsgemäße Vereinigung der verschiedenen Einrichtungen wird eine Vorrichtung geschaffen, bei der die Umschaltung von dem Farbband selbst nicht beeinflußt, sondern lediglich von der Ausbildung des beweglichen Widerlagers abhängig gemacht wird, die natürlich auf die Länge des Farbbandes abgestimmt ist.
  • Eine bevorzugte Ausbildung der selbsttätigen Farbbandumschaltung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Zeichnung stellt in Ansicht und im Querschnitt eine Farbbandumschaltung dar, bei der die Kraft zur Umschaltung nur während eines Teiles der Spulenfortschaltung aufgespeichert wird. Dies hat den Vorteil, daß eine platzsparende Blattfeder zur Speicherung verwendet werden kann.
  • Die Farbbandspulen 6 und 6 sind an der Grundplatte i mit ihren Wellen 3 und q. in den Lagern 2 drehbar. Der Antrieb der Spulen erfolgt durch ruckweise, etwa durch ein Uhrwerk bewirkte Bewegung der Stange 7. Die Stange 7 bewegt den um die Welle q. drehbaren Winkelhebel 8, an dessen anderem Ende außer der Fortschaltklinke 13 für die Farbbandspule 6 die Kupplungsstange 9 gelagert ist. Der Winkelhebel 8 erhält durch die Feder io, die einesteils an der Grundplatte, andernteils an dem Stift i2 der Stange 9 angreift, eine bestimmte Ruhelage. Die Begrenzung der Bewegung der Stange 9 wird durch den Ausschnitt 23 der Grundplatte i bestimmt, durch welchen der Stift 12 ragt. Zur Spulenfortschaltung greift im gezeichneten Zustand die Klinke 13 in Zähne des Fortschaltrades 14 ein. Die Sperrung des Fortschaltrades erfolgt durch die Reibung einer sich gegen die Spule 6 legenden Blattfeder 15. Die Bewegung der Spule 6 wird durch das Band 31 auf die Spule 5 übertragen. Diese Spule ist nicht gesperrt, da ihre Fortschaltklinke 24 außer Eingriff mit ihrem Fortschaltrad 25 ist.
  • Mit der Welle 4 dreht sich die Schnecke 16, die bei ihrer Fortschaltung das Schneckenrad 17 dreht. Das Schneckenrad dreht mit sich über die Kupplungsstange 18 einen Sperrring ig. Das Schneckenrad 17 besitzt zwei Stifte 32, die gegen Ende jeder Schneckenradumdrehung, d. h. gegen Ende der Farbbandfortschaltung, gegen die Blattfeder 25 stoßen und sie spannen. Die Feder 25 ist am Drehpunkt 2o eines Kipphebels 21 befestigt. Der Kipphebel besitzt an seinen. beiden Enden Nasen 22, die sich je nach der Fortschaltrichtung des Farbbandes auf die Stifte 33 legen, die an den Fortschaltklinken angebracht sind. Dabei wird immer eine der beiden an der Kupplungsstange 7 angebrachten Klinken 13 und 24 außer Eingriff mit dem entsprechenden Fortschaltrad 14 bzw. 26 gebracht. Am einen Ende des Kipphebels 21 befindet sich außerdem ein Ansatz 27, der einen Stift 34 trägt. Der Stift liegt entweder an der Innenfläche oder der Außenfläche des Sperringes ig unter der Wirkung der Anzugsfeder 28 bzw. 2g der jeweils in Eingriff stehenden Sperrklinke. Dadurch wird der Kipphebel bei der Spulenbewegung in der eingestellten Lage gehalten und nur zur Umschaltung freigegeben. Zu diesem Zweck befindet sich im Sperring ig der Schlitz 3o, durch den nach je einer Umdrehung des Sperrings ig mit dem Schneckenrad 17 der Stift 34 hindurchtreten kann. Dies geschieht unter der Wirkung der Federkraft der Blattfeder 25, die, wie bereits erwähnt, gegen Ende jeder Umdrehung des Schneckenrades je nach dessen Drehrichtung durch die Stifte 32 gespannt worden ist. Lag daher der Stift 34 wie in der Zeichnung an der Außenfläche des Sperrings ig, so wird die Feder durch das Schneckenrad 17 nach unten gedrückt. Erst bei vollständiger Umdrehung des Schneckenrades kann der bis dahin durch den Stift 34 gesperrte Kipphebel 21 in die andere Lage schnappen, da dann die Kippung durch den Schlitz 30 freigegeben ist. Sofort wird aber die Klinke 13 ausgehoben und statt dessen die Klinke 24 unter Wirkung der Feder 2g in Eingriff mit dem Rad 26 der Spule 5 gebracht. Bei der weiteren Fortschaltung mittels der Stange 9 dreht sich die Richtung der Farbbandbewegung um, indem jetzt die Spule 5 gedreht und die Spule 6 abgespult wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten der Farbbandlängsbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter mit zwei Endlagen, in denen jeweils eine der Fortschaltklinken außer Eingriff mit dem entsprechenden - Fortschaltrad der einen Farbbandspule gehalten wird, durch ein bewegliches Widerlager, auf das die Bewegung eines Fortschaltrades übertragen wird, in seinen Endlagen gesperrt und nur in einer bestimmten Stellung zur Ermöglichung des Umschaltens. in die andere Endlage freigegeben wird, wobei die zum Umlegen des Schalters benötigte Kraft durch einen Kraftspeicher während der Drehung der Farbbandspule aufgespeichert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen als Kipphebel (2i) ausgebildeten Schalter, an dessen einem Ende ein Stift (34) befestigt ist, der sich von außen oder von innen gegen das als umlaufender Sperring (ig) ausgebildete Widerlager anlegt, wobei der Ring einen Schlitz (3o) aufweist, der bei jedem Umlauf den Stift des Kipphebels einmal freigibt und so die Umschaltung des Kipphebels in die andere Endlage ermöglicht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrring (ig) über einen Schneckenaritrieb (i6, 17) von dem Fortschaltrad (i4) einer Farbbandspule fortgeschaltet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft in einer Feder (25) aufgespeichert wird, die im Drehpunkt des gesperrten Kipphebels (2i) angreift.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckenantrieb (i6, 17) selbsthemmend ausgebildet ist und daß das Schneckenrad (i7) einen oder mehrere Stifte (32) trägt, die sich während eines Teiles des Umlaufs des Schneckenrades gegen das freie Ende der Speicherfeder (25) legen und so die Kraft für die Umschaltung des Kipphebels (2i) speichern.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein und dieselbe Feder (25) zur Speicherung der Umschaltkraft für beide Kipprichtungen verwendet wird.
DEE40378D 1929-12-21 1929-12-21 Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten der Farbbandlaengsbewegung Expired DE558573C (de)

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