DE848740C - Vorrichtung zum Filmtransport in Kameras - Google Patents

Vorrichtung zum Filmtransport in Kameras

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DE848740C
DE848740C DEB1865A DEB0001865A DE848740C DE 848740 C DE848740 C DE 848740C DE B1865 A DEB1865 A DE B1865A DE B0001865 A DEB0001865 A DE B0001865A DE 848740 C DE848740 C DE 848740C
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DEB1865A
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Hugo Dr Bergerhoff
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Filmtransport in Kameras Zum Vorwärtsschalten des Rollfilms in Photogeräten wurde bisher der Antrieb der Aufwickelspule durch Drehung des Achsenknopfes (Filmschlüssels) oder durch Zahn@stan:genantrieb eines Schwinghebels bewerkstelligt. Bei diesen Anordnungen ist in dien meisten Fällen eine präzise Filmführung nicht gewährleistet und der Transport, insbesondere bei Verwendung von Drehknöpfen, verhältnismäßig langwierig. Manche Vorrichtungen versuchen den Nachteil der Drehknopfbetätigung durch Anwendung von Schwenkhebeln zu betseitigen, benötigen dagegen einen verhältnismäßig großen Raum zum Unterbringen der hierzu erforderlichen Elemente.
  • Bei der neuen Erfindung wird der Film bei einwandfreier Filmführung durcheineneinzigen Handgriff weiter transportiert und genau eingestellt, ohne däß hierzu ein besonders großer Raum zur Unterbringung der Betätigungsglieder erforderlich wird.
  • Erfindungsgemäß ist der hin und her gehende oder schwenkbare Betätigungshebel, der gegebenenfalls mit eitler Rückzugsfeder verbunden ist, mit der Vorwickelspule durch ein flexibles Zug- und Druckorgan gekuppelt, das beispielsweise seitlich der Spulen in einem schmalen Raum untergebracht werden kann, während der Betätigungshebel selbst beispielsweise als längs dieses Raumes entlanggleitender Schieber ausgeführt ist.
  • In. weiterer Ausbildung der Erfindung kann das beschriebene Betätigungsglied, gegebenenfalls auch das Zug- und, Druckorgan, gleichzeitig mit dem Auslöseglied des Bildzählwerkes zusammenwirken, das z. B. aus einem Schwenkhebel besteht, dler beim Vorbeigleiten des Zug- und Druckorgans eine Schwenkbewegung ausführt, die über eine Feder auf das Zählwerk, insbesondere das Zählrad, im@ Sinne einer Weiterschaltung übertragen wird.
  • Das Zug- und Druckorgan kann beispielsweise als Gelenkgliederkette oder als Bowdenzug ausgebildet sein.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsibeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht auf die Filmtransportvorrichtung, wobei sich das Zug- und, Druckorgan, in einer Zwischenstellung befindet (Zugstellung), Fig. 2 eine Draufsicht auf die Filmitransportvorrichtung gemäß Fig. i, wobei sich das, Zug- und Druckorgan in der Schiebestellung befindet, Fig. 3 eine Teildraufsicht auf die Transportvorrichtung gemäß Fig. i, wobei sich das Zug- und Druckorgan in der Ruhestellung befindet, Fig. 4 eine Teilansicht der Kamera im Bereich der Vorwickelspule, worin die Einsrichtung zur Rücklaufhemmung dargestellt ist, Fig. S eine besondere Ausbildungsform einer Vor-Wickelspule.
  • Die Filmtransportvorrichtung besteht gemäß den Fig. i bis 3 aus einem in und entgegengesetzt der Filmlaufrichtung verschiebbaren Klotz A, der einerseits mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Betätigungsgriff, gegebenenfalls auch mit einem Betätigungshebel, undandererseitsmit derGliederkette verbunden ist. Am freien Endre der Gliederkette befindet sich eine hakenartige Klinke B, die mit dem gezah:nten Sperrad C, das auf der Vorwickelspule sitzt, zusammenwirkt. Die Klinke B bzw. die Verzahnung des Rades C ist so ausgebildet, daß die Klinke in der Schiebestellung (Fig. 2) über die Zähne gleitet, ohne eine kraftübertragende Verbindung herzustellen, und zwar kann die Klinke bis in ihre End-oder Ruhestellung (Fig. 3) durch den Klotz A bzw. das Betätigungsglied verschoben werden, an welcher Stelle sich ein Abweiser befindet, der dien Haken der Klinke von dem. Eingriff in die Verzahnung des Sperrades abhält, so däß beispielsweise jederzeit ein Rückspulen des Films möglich ist. Wird dagegen zwecks Filmtransports der Klotz A nach rechts aus der Ruhestellung verschoben, so gleitet der Haken von dem Abweiser in Richtung auf die Verzahnung des Rades C und wird durch eine Feder, beispielsweise eine Stab- oder Bandfeder, die in der Art einer Sekante G, R die Führung der Gliederkette im Bereich des Zahnrades C bzw. im Bereich der Endstellung der Klinke B durchdringt, in die Verzahnung des Rades C gezwungen. Durch die Weiterbewegung des Klotzes A wird nunmehr die Spule mitgenommen und der Film .um ein entsprechendes Stück weitergedreht, bis die hakenartige Klinke B in den Bereich eines weiteren Abweisers gelangt; der das Ausheben der Klinke aus der Verzahnung bewirkt. Umeine einwandfreie Wirkung dies Zug- und Druckorgans in dem beschriebenen Sinne zu erreichen, ist gemäß besonderer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, die Länge der einzelnen Gelenkglieder der Kette etwa gleich dem Radius der engsten Krümmung der Kettenführung, d. h. im Bereich des Sperrrades C, zu machen.
  • Wie aus der Darstellung gemäß Fig. i und 2 hervorgeht, wird bei der Betätigung des Zug- und Druckorgans gleichzeitig ein Zählwerk in Tätigkeit gesetzt. Das Zählwerk besteht aus dem verzahnten Zählrad und einer Feder E, die als Bandfeder ausgebildet isst und je nach ihrer Stellung mit ihrem freien Ende das Rad um einen Zahn weiterschiebt. Die Feder selbst wird durch einen Exzenter oder einen schwenkbaren Hebel F betätigt, dessen einer Hebelarm mit dem verschiebbaren Klotz A der FilmtransportvorTichtung zusammenwirkt, während- der andere Arm P durch die Feder E belastet ist. Die Feder E erfüllt damit gleichzeitig zwei Aufgaben, nämlich einmal die, den Hebel F normalerweise in der Stellung gemäß Fig. 2 zu halten und andererseits, wie schon beschrieben, das Weiterdrehen des Zählrades zu bewirken. Beim Weitergleiten des Klotzes A aus der Stellung, wie sie in Fig. i angedeutet ist, wird der untere Arm des Hebels F freigegeben, und der Hebel kann durch die Wirkung der Feder E im Uhrzeigersinn schwenken, wobei das Ende der Feder sich nach unten bewegt und dabei das Zählrad um einen Zahn weiterschiebt. Gleitet der Klotz A bei dem eigentlichen Filmstransport wieder zurück, so wird der Hebel nunmehr entgegengesetzt der Federwirkung und entgegengesetzt dem Uhrzeig-grsinn geschwenkt und dabei das Federende etwas nach oben zum Eingriff in den nächsten Zahn verschoben.
  • Was die Rücklaufheminung für die Vorwickelspule betrifft, so ist diese, wie aus Fig. 4 hervorgeht, mit einem einseitig wirkenden, Sperrad gekuppelt, das mit einer Klinke H zusammenwirkt, die an einem Schieber 1 befestigt ist, der an der Gehäusewand sowie in einer Öffnung einer Zwischenwand geführt und- durch eine Feder K l,,elastet isst. Die Betätigung der Rückspulung, wozu der Schieber I nach links verschoben werden muß, erfolgt durch Einsgriff in den Zwischenraum L zwischen einem Vorsprung oder einer Nase des Schiebers I und dem Rand einer Öffnung in der Gehäusewand, unter Überwindung der Feder K. Um zu verhindern, d:aß bei Rückspulung der Normalbetrieb eingeschaltet ist oder werden kann, ist noch auf der anderen Seite der soeben genannten Nase des Schiebers ein Zwischenraum M vorhanden, in den beim Schließen des Kameradeckels, ein Nocken odi. dgl. eingreift. Dieser Nocken kann nur eingreifen, d. h. der Deckel kann nur geschlossen werden, wenn durch entsprechende Stellung des Schiebers 1 der Zwischenriaum M gebildet ist, d. 1i. 1vennn die Rücklaufhemmung eingeschaltet ist.
  • Die Spule selbst ist in Fig. 5 dargestellt, und sie enthält zur Vereinfachung der Arretierung des vorderenEndes des Films einen einseitig offenen Schlitz und im $ereich der Schlitzöffnung eine Nase N zum Eingriff der Filmperforation. Die Nase N besitzt nach der Seite zu, an der das Filinendeauf die Spule aufgeschoben wird, eine Auflauffläche, so d@aß das Filmende ungehindert mit einem Teil durch den Schlitz und mit dem anderen über die Nase gleiten
    kann, bis zu der gewünschten Stelle, an der das Film-
    ende über die Spule geschoben werden soll; wird in
    diesem Augenblick ein Zug auf den Film ausgeübt,
    so rastet eine Üffnung der seitlichen Filmperforation
    in die Nase ein, die an ihrer anderen Seite eine radial
    gerichtete Fläche hat, so daß der Film in seiner Lage
    gesichert ist.
    Gemäß der Erfindung ist die Lagerung der einzel-
    nen Teile in dem Kameragehäuse so vorgenommen,
    dal) sie ohne Schrauben, Niete oder besondere Lager
    lose in Aussparungen od. dgl. eingelegt werden kön-
    nen, wodurch nicht nur die Herstellung, sondern
    auch die Montage äußerst einfach und in kürzester
    Frist durchführbar ist. So ist z. B. die Spule oder
    auch das Ziililrad lediglich auf der Außenfläche des
    größten L mfaiiges 1>z@v. auf der Spulenfelge gelagert.
    Der llel>el 1# ztir lletätigung dies Sperrades ist eben-
    falls lose auf eilrein Zapfen gelagert und enthält
    lediglich einen Lappen O, der etwas aus der Ebene
    hei-attsgel>ogeri ist, uni mit dein Kameradeckel oder
    einer sonstigen Abdeckfläche zusammenzuwirken,
    wodurch die di-elien(lefl Teile, wie in diesem Beispiel
    der Hebel F, eine Kraft senkrecht zu seiner Ebene
    erhält und so in seiner Lage gesichert ist; der
    Lappen O dieirt <gleichzeitig dazu, die Feder E in
    ihrer Lage zu sichern. Zu einem ähnlichen Zweck
    dicut die Leiste I), die an ihrem einen Ende die bei-
    den olx#n lrcsclirielreiicn Abweiser für die hakenähn-
    liche lIinke 13 bildet. Die eineAußenkante der Leiste
    dient fvi-iici- ztir Führung der Gelenkgliederkette,
    insbesondere des damit gekuppelten Klotzes .3.
    Fernei- ist in der Leiste D eine Aussparung oder ein
    Schlitz ztir Führung des einen Armes des Hebels F
    angeliraclit. l)es weiteren erfüllt die Leiste D, wie
    oben schon angedeutet, die Aufgabe zur Sicherung
    der ciiizelneir lose eingelegten Teile ini ihrer Lage,
    z. 13. werden (las Zählrad und der Hebel F sowie eine
    Abdeckplattc, die die untere Gleitfläche für die Ge-
    bildet, in ihrer Lage gehalten, w-äll-
    rcii(1 die Leiste I) selbst gegen Längsverschiebung
    durch eine in eine Gehäusezwischenwand eingrei-
    fende Nase gesichert ist. Sowohl die obere Fläche
    der Leiste I) als auch die Gelenkgliederkette sowie
    sänitliclie "heile, die in den 1- i-. i und 2 zu erkennen
    sind, werden durch einen Deckel oder eine Abdeck-
    platte geschlossen.
    Die beschriebenen Erfindungsmerkmale, insbeson-
    dere der Filmtransport mittels Gelenkgliederkette,
    sowie die Ausbildung der Spule können an den ver-
    schiedensten Kameras verwendet werden, ohne von
    der bestimmten, hier beschriebenen Ausbildungs-
    form des IZiicl:latiflieniniwerkes oder des Zählwerkes
    al>liänt;ig zti sein.

Claims (3)

  1. PATEN TA NS PR IICHE: i. `'orriclitung zum Filmstransport in Kameras, dadurch gcl;ennzeiclinet, daß die Vorwickelspule mit eineru hin und her gehenden oder schwenkbaren, gegebenenfalls mit einer Rückzugsfeder verbundenen Betätigungsglied: durch ein flexibles Zug- und Druckorgan gekuppelt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d!aß das Zug- und Druckorgan aus einer Gelenkgliederkette besteht, die in einer Führungsbahn gleitet, welche wenigstens teilweise die Spulenlagerunig umgibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Kettenglieder ungefähr dem Radius der engsten Krümmung der Führungsbahn, gegebenenfalls im Bereich der Spulenlagerung, entspricht. ,4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule mit einem einseitig wirkenden, verzahnten Sperrad versehen ist, das mit dem als Haken od. dgl. ausgebildeten und als Raste wirkenden Endglied des Zug- und Druckorgans zusammenwirkt. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer Endstellung der hakenartigen Raste Abweiser zum Ausheben des Hakens aus dem Sperrad angeordnet sind. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 4 und gegebenenfalls 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einigen Stellungen der hakenartigen Raste, vorzugsweise in der einen Endstellung, eine Anordnung zum Einführen der Raste in das Sperrad vorgesehen ist, z. B. in Form einer mit der Führungsbahn des Zug- und Druckorgans eine Sekante bildenden Stab- und Blattfeder. 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied, insbesondere das Zug- und Druckorgan mit dem vorzugsweise federbelasteten Aus.löseglied dies Bildzählwerkes zusammenwirkt, das z. B. aus einem Schwenkhebel besteht, der beim Vorbeigleiten des Zug- und Druckorgans eine Schwenkbewegung ausführt und die dieses belastende Feder an einem Zahn des Zählwerkes anhebt und in den Bereich des nächsten Zahmes bringt. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, gekennzeichnet durch ein lose eingelegtes stangenartiges Element, dessen vorderes Ende die beiden Abweiser für den Rastenhaken bildet, zur Führung des. Zug- und Druckorgans dient, gegebenenfalls mittels Aussparung oder Schlitz eine Führung für das Auslöseglied des Zählwerkes bildet und zur Halterung lose eingelegter Teile, u. a. des Zählwerkes, dient. g. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennizeiclinet, daß die lediglich lose eingelegten verdreh- oder verschiebbaren Teile mit mindestens einem aus der Teilebene herausgebogenen Lappen, Vorsprung od. dgl. versehen sind, der mit einer aufgelegten Abdeckplatte od. dgl. abstützend zusammenwirkt. io. Vorrichtung nach den; Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die lediglich lose eingelegten verdrehbaren Teile, z. B. die Spule, lediglich auf deren Außenfläche bzw. auf den Felgen gelagert sind. i i. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspulhemmung aus einem vorzugsweise auf der Spule sitzenden bzw. mit dieser gekuppelten Sperrad besteht, das- mit einer als federnd belasteter Schieber ausgebildeten Raste zusammenwirkt. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber mit einem Gehäuseteil einen Schlitz, eine Vertiefung oder einen Zwischenraum bildet, der mit einem entsprechenden Teil, z. B. einer Nase oder einem Nocken, am Kameradleckel zusammenwirkt, derart, daß ein Schließen der Kamera nur bei eingeschalteter Rücklaufhemmung möglich ist. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang der Spule ein durchgehender, einseitig offener Schlitz und im Bereich der Schlitzöffnunig einDorn für die Filmperforation angeordnet ist. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn an einer Seite eine Auflauffläche enthält.
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