DE2507942C3 - Laufbildkamera - Google Patents

Laufbildkamera

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DE2507942C3
DE2507942C3 DE19752507942 DE2507942A DE2507942C3 DE 2507942 C3 DE2507942 C3 DE 2507942C3 DE 19752507942 DE19752507942 DE 19752507942 DE 2507942 A DE2507942 A DE 2507942A DE 2507942 C3 DE2507942 C3 DE 2507942C3
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DE19752507942
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Xozo Komae Tokio Iida (Japan)
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Nippon Kogaku K.K, Tokio
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Laufbildkamera für die wahlweise Verwendung von Filmkassetten eines Typs A mit einer nicht lösbaren Rücklaufsperre an der Welle einer Aufwickelspule für belichteten Film und eines Typs B mit einer von außen lösbaren Rücklaufsperre an der Welle der Aufwickelspule für den belichteten Film, mit einem von einem Motor angetriebenen Treibrad und einem an diesem angebrachten Mitnehmer für die Antriebsübertragung auf die Aufwickelspule, und mit einem beim Einlegen einer Kassette des Typs A in die Kamera in Axialrichtung in eine zweite Stellung verschiebbaren und beim Einlegen einer Kassette des Typs B in einer ersten die Rücklaufsperre lösenden Stellung verharrenden Abtastglied, das in der ersten Stellung in ,die Welle der Aufwickelspule eindringt.
Eine solche, aus der DT-OS 23 22 331 bekannte Laufbildkamera weist als Abtastglied einen federbelasteten Stift auf, der beim Einsetzen einer Filmkassette des Typs ßmit einer von außen lösbaren Rücklaufsperre in eine Ausnehmung an der Welle der Aufwickelspule eindringt und damit die Rücklaufsperre löst. Werden dagegen Filmkassetten eines Typs A mit einer nicht lösbaren Rücklaufsperre in die Laufbildkamera eingesetzt, so wird der federbelastete Stift gegen die Kraft seiner Feder in eine zweite Stellung verschoben, in der er auf der Stirnseite der nicht mit einer Ausnehmung versehenen Welle der Aufwickelspule ruht. Der als Abtastglied wirkende, federbelastete Stift durchsetzt eine koaxial in einem Treibrad zum Antrieb der Aufwickelspule vorgesehene Öffnung, wobei das von einem Motor der Laufbildkamera angetriebene Treib-
rad einen Mitnehmer aufweist, der formschlüssig in die Aufwickelspule der Filmkassette eingreift. Bei einer solchen bekannten Laufbildkamera sind zwar unterschiedliche Filmkassetten mit lösbarer und nicht lösbarer Rücklaufsperre zu benutzen, ohne daß die Bedienungsperson der Laufbildkamera bei einem Austausch des einen Filmkassettentyps gegen den anderen irgendwelche Eingriffe an der Laufbildkamera vornehmen muß, jedoch sind bei der Verwendung von Filmkassetten mit nicht lösbarer Rücklaufsperre sögenannte Oberblendaufnahmen nicht ohne weiteres möglich, da eine einmal auf der Aufwickelspule der Filmkassette aufgewickelte Filmlänge durch Zurückspulen nicht mehr von dieser abgewickelt werden kann.
Aus dem DT-GM 70 24 575 ist eine Filmkassette des Typs B mit von außen lösbarer Rücklaufsperre bekannt, bei der mit Hilfe eines axial verschiebbaren Stiftes die in der Welle der Aufwickelspule der Filmkassette untergebrachte Rücklaufsperre zu lösen ist.
Aus der DT-AS 12 86 894 ist eine Anof Jnung für eine Laufbildkamera bekannt, mit der das Aufwickeln einer bestimmten Filmlänge auf die Aufwickelspule einer Filmkassette des Typs A mit nicht lösbarer Rücklaufsperre zu unterbinden ist, um Überblendungsaufnahmen zu ermöglichen. In diesem Fall wird die beim Vorlauf transportierte, jedoch nicht auf der Aufwickelspule der Filmkassette aufgewickelte Filmlänge in einen Vorratsraum hineingefördert, anschließend wieder .urückgespult und dann erneut belichtet, wobei diese Hlmlänge dann auf der Aufwickelspule der Filmkassette aufgewikkelt werden kann. Zum Unterbinden des Aufwickeins einer bestimmten Filmlänge auf der Aufwickelspule einer Filmkassette ist ein von Hand betätigbares Sperrglied vorgesehen, das in ein formschlüssig mit der Aufwickelspule der Filmkassette verbundenes Zahnrad eingreift und dieses stillsetzt. Das Zahnrad seinerseits ist in bekannter Weise über eine Reibkupplung mit dem Motor der Laufbildkamera verbunden. Bei einer anderen Ausführungsform dieser bekannten Anordnung ist anstelle des von Hand betätigbaren Sperrgliedes ein von Hand bedienbares Betätigungsteil vorgesehen, das ein Übertragungszahnrad trägt, das die von dem Motor der Laufbildkamera abgegebene Antriebskraft wahlweise auf das mit der Aufwickelspule formschlüssig verbundene Zahnrad überträgt oder nicht.
Aus der DT-OS 20 19 918 ist schließlich eine ähnliche Überblendanordnung für eine Laufbildkamera bekannt, bei der die Aufwickelspule beim Transport bestimmter und für eine Überblendung vorgesehener Filmlängen ebenfalls stillsetzbar ist, um diese Filmlängen nicht auf der Aufwickelspule einer Filmkassette aufzuwickeln, sondern lediglich in einen Vorratsraum zu transportieren. Das Sperrglied für den Antrieb der Aufwickelspule ist dabei mit dem Zählwerk der Kamera so gekoppelt, daß ein Überblendbetrieb, d. h. eine Verhinderung des Aufwickeins einer Filmlänge, immer dann unterbunden wird, wenn das Zählwerk eine bereits so weit verbrauchte Filmlänge der jeweils eingelegten Filmkassette anzeigt, daß eine ohne Aufwickeln in den Vorratsraum transportierte Filmlänge von diesem nicht mehr aufgenommen werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Laufbildkamera der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß Filmkassetten sowohl mit lösbarer als auch mit nicht lösbarer Rücklaufsperre wahlweise in die Laufbildkamera eingelegt werden können und dabei gleichzeitig eine in der Laufbildkamera vorgesehene Überblendeinrichtung allein durch das Einlegen der jeweiligen Filmkassette so beeinflußt wird, daß diese in der jeweils richtigen Weise mit dem jeweils eingelegten Filmkassettentyp zusammenwirkt
Bei einer Laufbildkamera der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Treibrad ein mit dem Abtastglied einstückiges Zahnrad ist, mit dem ein von Hand zwischen einer ersten Stellung, in welcher das Zahnrad frei drehbar ist, und einer zweiten Stellung, in welcher die Drehung des Zahnrades unterbindbar ist, bewegbares Sperrglied bzw. Betätigungsteil in Eingriff bringbar ist, und daß das Zahnrad in der ersten Stellung des Abtastglieds sich in einer keinen Eingriff des Sperrglieds bzw. einen Eingriff des Betätigungsteils zulassenden Ebene befindet, während es in der zweiten Stellung des Abtastglieds sich in einer einen Eingriff des Sperrglieds bzw. keinen Eingriff des Betätigungsteils zulassenden Ebene befindet.
Bei der neuen Laufbildkamera ist für Überblendzwekke des Films ein von Hand zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung bewegbares Sperrglied bzw. Betätigungsteil vorgesehen, das mit dem Zahnrad zum Antrieb der Aufwickelspule der jeweils eingelegten Filmkassette so in Eingriff bringbar ist, daß in einer ersten Stellung die Drehung des Zahnrades und damit auch ein Aufwickeln des Filmes auf der Aufwickelspule möglich und in einer zweiten Stellung die Drehung des Zahnrades und damit auch ein Aufwickeln des Filmes auf der Aufwickelspule der Filmkassette unterbunden ist. Mit Hilfe des Abtastgliedes, das mit der jeweils eingelegten Filmkassette zusammenwirkt, wird das Zahnrad in axialer Richtung verschoben, so daß es sich einmal in einer keinen Eingriff des Sperrgliedes, jedoch einen Eingriff des Betätigungsgliedes zulassenden Ebene und ein anderes Mal in einer einen Eingriff des Sperrgliedes zulassenden, einen Eingriff des Betätigungsgliedes dagegen nicht zulassenden Ebene befindet. Wird also z. B. eine Filmkassette des Typs A eingelegt, die eine nichtlösbare Rücklaufsperre aufweist, so wird in bekannter Weise das Abtastglied gegen die Kraft einer Feder in seine zweite Stellung verschoben. Mit dem Abtastglied wird auch das Zahnrad in axialer Richtung in eine solche Ebene verschoben, in der das von Hand betätigbare Sperrglied in das Zahnrad eingreifen kann, um dieses immer dann zum Unterbinden eines Aufwickeln? des Films auf der Aufwickelspule stillzusetzen, wenn eine Überblendung gewünscht wird. Auch in diesem Fall wird dann eine bestimmte Filmlänge nicht auf der Aufwickelspule aufgewickelt, sondern in einen Vorratsraum transportiert, aus dem heraus die Filmlänge dann wieder zurückgespult werden kann, um ein zweites Mal zum Zwecke der Überblendung belichtet zu werden.
Wird anstelle eines solchen Sperrgliedes ein mit einem Übertragungszahnrad in Verbindung stehendes Betätigungsteil benutzt, so befindet sich das mit dem Betätigungsteil verbundene Übertragungszahnrad bei sich in seiner zweiten Stellung befindenden Abtastglied mit dem Zahnrad gerade noch im Eingriff, um ein Aufwickeln des Films auf der Aufwickelspule beim herkömmlichen Betrieb der Laufbildkamera sicherzustellen. 1st dagegen ein Überblendbetrieb gewünscht, so wird das Betätigungsglied von Hand verschoben, wodurch das mit ihm verbundene Übertragungszahnrad außer Eingriff mit dem mit der Aufwickelspule verDundenen Zahnrad gelangt, so daß auch dann ein Aufwickeln der transportierten Filmlänge auf der Aufwickelspule verhindert wird. Befindet sich dagegen eine Filmkassette des Tvds B mit lösbarer RücklaufsDer-
re in der Laufbildkamera, so wird die Rücklaufsperre durch das Abtastglied gelöst, das damit seine erste Stellung beibehält. In dieser ersten Stellung befindet sich das mit der Aufwickelspule verbundene Zahnrad in einer solchen Ebene, daß das von Hand betätigbare Sperrglied mit diesem Zahnrad nicht in Eingriff gelangen kann. Andererseits ist diese Ebene des Zahnrades gegenüber dem mit dem Betätigungsteil verbundenen Übertragungszahnrad so angeordnet, daß dieses Übertragungszahnrad bei beiden Stellungen des Betätigungsteils mit dem mit der Aufwickelspule verbundenen Zahnrad in Eingriff bleibt. Bei der neuen Laufbildkamera findet damit nicht nur eine selbsttätige Lösung der Rücklaufsperre beim Einsetzen von mit einer lösbaren Rücklaufsperre versehenen Filmkasset- ,5 ten in die Filmkamera statt, sondern es wird auch gleichzeitig eine in der Filmkamera vorgesehene Oberblendanordnung so betätigt bzw. beeinflußt, daß sie beim Einsetzen von mit einer nicht lösbaren Rücklaufsperre versehenen Filmkassetten ein Aufwikkein des transportierten Films im Falle einer gewünschten Überblendung verhindert, beim Einsetzen von Filmkassetten mit lösbarer Rücklaufsperre dagegen nicht wirksam wird. Auf diese Weise ist ein sehr narrensicherer Betrieb einer Laufbildkamera, die mit Filmkassetten unterschiedlichen Typs zusammenarbeiten kann, möglich, ohne daß dazu ein besonderer Konstruktions- oder Betätigungsaufwand erforderlich ist.
Weitere, die besondere Ausbildung der Laufbildkamera betreffende Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematisierte Schrägansicht einer ersten Ausführungsform bei Verwendung einer Kassette des Typs A in der normalen Aufnahmestellung,
F i g. 2 eine F i g. 1 entsprechende Ansicht in der Stellung für den Rücktransport des Films,
Fig. 3 eine Fig. 1 entsprechende Ansicht bei Verwendung einer Kassette des Typs B,
F i g. 4 eine Schrägansicht einer zweiten Ausführungsform bei Verwendung einer Kassette des Typs A in der normalen Aufnahmestellung,
F i g. 5 eine Ansicht der Anordnung nach F i g. 4 in der Stellung für den Rücktransport des Films,
Fig. 6 eine Ansicht der Anordnung nach Fig. 4 bei Verwendung einer Kassette des Typs B,
F i g. 7 eine Schrägansicht einer dritten Ausführungsform bei Verwendung einer Kassette des Typs A,
Fig.8 eine Ansicht der Anordnung nach Fig. 7 bei Verwendung einer Kassette des Typs B,
F i g. 9 eine Schrägansicht einer vierten Ausführungsform bei Verwendung einer Kassette des Typs Sund
Fig. 10 eine Schrägansicht einer fünften Ausführungsform bei Verwendung einer Kassette des Typs A.
Der Innenraum einer in F i g. 1 und 2 gezeigten Kassette 1 des Typs A ist in zwei Kammern, nämlich eine Vorratskammer und eine Aufwickelkammer unterteilt In der Kassette 1 ist in bekannter Weise eine Aufwickelspule zum Aufwickeln des Films F auf einen Spulenkern 2 gelagert Ein gleichzeitig als Betätigungsgiied zum Lösen der Rücklaufsperre einer Kassette des Typs S dienendes Abtastglied 3 setzt mit einem Ende am Spulenkern 2 der Kassette 1 auf und ist am anderen 6; Ende einstückig mit einem von einem nicht gezeigten Motor antreibbaren Zahnrad 4 verbunden. Der Antrieb des Zahnrads 4 erfolgt über eine federbelastete Rutschkupplung od. dgl., so daß die durch den intermittierenden Filmtransport hervorgerufenen Schwankungen des Drehwiderstandes des Spulenkerns ausgeglichen werden können und der Film somit ruckfrei und gleichmäßig aufgewickelt werden kann.
Der Antrieb des Zahnrads 4 wird von einem am Spulenkern 2 angreifenden Mitnehmer 5 auf die Aufwickelspule übertragen.
Das Abtastglied 3 ist zusammen mit dem Zahnrad 4 durch eine sich an einem Vorsprung 7 des Kameragehäuses abstützende Feder 6 in Richtung auf die Filmkassette 1 belastet. Vor dem Einlegen der Kassette 1 des Typs A befindet sich das Abtastglied in einer ersten Stellung. Ein mit einem nicht gezeigten, für den Rücktransport des Films F von außen bedienbaren Rücklaufknopf verbundenes Sperrglied 8 mit einem ersten in Eingriff mit dem Zahnrad 4 bringbaren und als Sperrzahn ausgebildeten Sperrteil 8a ist auf im Kameragehäuse befestigten Führungsstiften 9 senkrecht beweglich geführt und durch eine Feder 10 aufwärts belastet. Die Feder 10 ist an einem im Kameragehäuse verankerten Stift 11 eingehängt. Eine in F i g. 3 dargestellte Kassette 1' des Typs B hat an einer dem Abtastglied 3 gegenüberliegenden Stelle des mit der Aufwickelspule einstückigen Spulenkerns 2' eine Bohrung 2a', in welcher ein Teil der nicht gezeigten Rücklaufsperre untergebracht ist. Durch Eindrücken des Abtastglieds 3 in die Bohrung 2a'wird die Rücklaufsperre gelöst.
Die in F i g. 1 bis 3 dargestellte erste Ausführungsform arbeitet bei Verwendung von Kassetten des Typs A bzw. ßfolgendermaßen:
Wird, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, eine Kassette des Typs A in die Kamera eingelegt, so setzt das Abtastglied 3 auf der Stirnfläche des Spulenkerns 2 auf und wird in eine zweite Stellung verschoben, in welcher das Zahnrad 4 in einer gemeinsamen Ebene mit dem Sperrglied 8 liegt. In dieser in F i g. 1 gezeigten Stellung kann der Film in der normalen Laufrichtung belichtet werden.
Soll der Film, etwa für eine Überblendung, um ein Stück rückwärts transportiert werden, so wird das Sperrglied 8 mittels des nicht gezeigten Rücklaufknopfs abwärts verschoben und in einer Stellung arretiert, in welcher sich der Sperrzahn 8a in Eingriff mit dem Zahnrad 4 befindet (F i g. 2). Dadurch ist die Aufwickelspule nun an einer Drehung gehindert, so daß ein mittels eines nicht gezeigten Transportgreifers in die Aufwikkelkammer transportiertes Stück des Films nicht aufgewickelt wird. Anschließend wird ein nicht gezeigter Antriebsumschalter betätigt, um die Antriebsrichtung umzukehren und damit das betreffende Stück des Films rückwärts zu transportieren. Dieses geschieht wiederum mittels des Transportgreifers.
Darauf wird der Rücklaufknopf wieder entriegelt se daß das Sperrglied 8 unter der Belastung durch die Feder 10 in die erste Stellung zurückkehrt, in welcher der Sperrzahn 8a vom Zahnrad 4 abgehoben ist, und der Antriebsumschalter wird wieder in die normale Aufnahmestellung gebracht Zur Durchführung vor Trickaufnahmen, Überblendungen od. dgl. kann das rückwärts transportierte Filmstück nun nochmals in dei normalen Laufrichtung belichtet werden.
Legt man, wie in F i g. 3 dargestellt eine Kassette des Typs B in die Kamera, so dringt das Abtastglied 3 untei der Belastung durch die Feder 6 in die Bohrung 2a'des Spulenkerns 2' ein, so daß die Rücklaufsperre dei Aufwickelspule gelöst wird. Das Zahnrad 4 bleibt dabei
im wesentlichen in seiner vor dem Einlegen der Kassette innegehabten Stellung, kommt also nicht in einer gemeinsamen Ebene mit dem Sperrglied 8 zu liegen.
Wird für den Rückwärtstransport des Films F der Rücklaufknopf betätigt, so wird das Sperrglied 8 zwar in Pfeilrichtung abwärts verschoben, das Zahnrad 4 bleibt dabei jedoch drehbar, da es nicht in der gleichen Ebene liegt wie das Sperrglied. Der Rücklaufknopf und damit das Sperrglied 8 können wie im Falle der Kassette des Typs A in der niedergedrückten Stellung arretiert oder auch freigegeben und von der Feder 10 in die erste Stellung zurückgeholt werden. Bei Betätigung des Antriebsumschalters in die Rücklaufstellung wird der Antrieb mit entgegengesetztem Drehsinn auf das Zahnrad 4 und von diesem über den Mitnehmer 5 auf den Spulenkern 2 übertragen, so daß der Film F vom Aufwickelteil zum Vorratsteil der Kassette transportiert wird. Für die anschließende Belichtung in der normalen Laufrichtung des Films wird der Antriebsumschalter in die Stellung für Vorwärtsantrieb zurückgestellt und der gegebenenfalls vorher arretierte Rücklaufknopf entriegelt.
In der in F i g. 4 bis 6 gezeigten zweiten Ausführungsform sind denen der in F i g. 1 bis 3 dargestellten ersten Ausführung entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Ein mit dem von außen betätigbaren Rücklaufknopf verbundenes Betätigungsteil 12 trägt an einem Ende ein frei drehbares und mit dem auf dem Abtastglied 3 sitzenden Zahnrad 4 in Eingriff bringbares Zwischenrad 13. Dieses kämmt mit einem vom Motor der Kamera angetriebenen nicht gezeigten Getrieberad, um dessen Antrieb über das Zahnrad 4 auf den Spulenkern 2 zu übertragen. Das Betätigungsteil 12 ist durch eine sich an einem Vorsprung 15 des Kameragehäuses abstützende Feder 14 nach rechts belastet.
Ist in die Kamera, wie in F i g. 4 und 5 dargestellt, eine Kassette 1 des Typs A eingelegt, so nimmt das Abtastglied 3 wie in der ersten Austührungsform seine zweite Stellung ein. Das nahe dem inneren Ende des Betätigungsteils 12 gelagerte Zwischenrad 13 befindet sich dabei nahe seinem äußeren, rechten Rand in Eingriff mit dem Zahnrad 4 am Abtastglied 3. In dieser, in F i g. 4 gezeigten Stellung kann der Film in normaler Laufrichtung belichtet werden.
Um ein Stück des Films rückwärts transportieren zu können, wird, wie in der ersten Ausführungsform, der Rücklaufknopf betätigt Dadurch wird das Betätigungsteil 12 in Richtung des Pfeils einwärts verschoben, so daß das Zwischenrad 13 aus dem Eingriff mit dem Zahnrad 4 gelöst wird. In dieser zweiten Stellung des Betätigungsteils wird also der Antrieb des Motors nicht auf das Zahnrad 4 und damit auf den Spulenkern 2 übertragen. Wird nun ein Stück des Films F mittels des Transportgreifers vorwärts transportiert, so wird es im Aufwickelteil der Kassette nicht aufgewickelt und kann anschließend von dem Transportgreifer wieder rückwärts transportiert werden.
Wird, wie in F i g. 6 gezeigt, eine Kassette des Typs B in die Kamera eingelegt, so bleibt das Abtastglied 3 wie bei der ersten Ausführungsform in seiner ersten Stellung. Das auf dem Betätigungsteil 12 gelagerte Zwischenrad 13 befindet sich nun nahe seinem inneren, linken Rande in Eingriff mit dem Zahnrad 4 am Abtastglied 3. In dieser Stellung kann der Film in der normalen Laufrichtung belichtet werden.
Für den Rückwärtstransport des Films wird der
Rücklaufknopf wiederum niedergedrückt. Dabei verschiebt sich das Betätigungsteil 12 in Richtung des Pfeils, das Zwischenrad 13 bleibt jedoch nahe seinem rechten Rande in Eingriff mit dem Zahnrad 4, so daß der Antrieb S des Motors auch im Rückwärtslauf auf den Spulenkern 2' der Kassette Γ übertragen wird.
In Fig. 7 und 8 sind den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen entsprechende Teile wiederum mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. In dieser
ίο dritten Ausführungsform ist ein Blockierhebel 16 mit einer Welle 17 an einem nicht gezeigten Teil des Kameragehäuses schwenkbar gelagert und durch eine Feder 18 in Richtung auf die Filmkassette belastet. Die Feder 18 ist an einem im Kameragehäuse verankerten
Stift 19 eingehängt.
Der Blockierhebel 16 befindet sich an einem Ende des zum Lösen der Rücklaufsperre einer Kassette des Typs B ausgebildeten Abtastglieds 3 in Anlage, so daß dieses ebenfalls durch die Feder 18 in Richtung auf die
Kassette belastet ist.
Das mit dem für den Rücktransport des Films von außen betätigbaren Rücklaufknopf verbundene Sperrglied 8 hat wieder einen mit dem Zahnrad 4 für den Antrieb der Aufwickelspule in Eingriff bringbaren
2s Sperrzahn 8a als erstes Sperrteil und eine auf das freie Ende des Blockierhebels 16 aufsetzbare Nase Sb als zweites Sperrteil und ist unter Führung durch die am Kameragehäuse sitzenden Stifte 9 auf und ab bewegbar. Eine an einem im Kameragehäuse eingesetzten Stift 11 verankerte Feder IG belastet das Sperrglied 8 aufwärts. F i g. 7 zeigt die dritte Ausführungsform bei Verwendung einer Filmkassette des Typs A. Die Stellung des Sperrglieds 8 für die Belichtung des Films im Vorwärtslauf ist in F i g. 7 ausgezogen und die Stellung für den Rückwärtstransport gestrichelt gezeichnet
Das Abtastglied 3 setzt auf der Stirnfläche des Spulenkerns 2 der Kassette 1 des Typs A auf und ist dadurch nach rechts in F i g. 7 zurückgeschoben. Der am anderen Ende des Abtastglieds 3 anliegende Blockierhe bei 16 ist daher entgegen der Belastung durch die Feder 18 um die Welle 17 herum verschwenkt, so daß sich sein Anschlagteil 16a außerhalb der Bewegungsbahn der Nase 86 des Sperrglieds 8 befindet Dies ist die Stellung für die Belichtung des Films im Vorwärtslauf.
In Vorbereitung für den Rückwärtslauf eines Filmstücks wird der nicht gezeigte Rücklaufknopf betätigt Da das Anschlagteil 16a des Blockierhebels 16 aus der Bewegungsbahn der Nase Sb des Sperrglieds 8 ausgeschwenkt ist, läßt sich das Sperrglied 8 in Richtung des Pfeils niederdrücken, bis der Sperrzahn 8a in Eingriff mit dem Zahnrad 4 kommt und in dieser Stellung arretieren. Während nun ein Filmstück vorbestimmter Länge mittels des Transportgreifers zum Aufwickelteil der Kassette transportiert wird, ist das Zahnrad 4 und damit der Spulenkern 2 an einer Drehung gehindert Anschließend wird der nicht gezeigte Antriebsumschalter in die Stellung für Rückwärtsantrieb gebracht, um das vorher zum Aufwickelteil dei Kassette transportierte Filmstück mittels des Trans portgreifers wieder zurück zum Vorratsteil der Kassette zu transportieren.
Darauf wird dann der Antriebsumschalter wieder in seine Stellung für Vorwärtsantrieb gebracht und dei Rücklaufknopf entriegelt, so daß das Sperrglied 8 untei der Belastung durch die Feder 10 in seine erste Stellung zurückkehrt, in welcher der Sperrzahn 8a vom Zahnrad 4 abgehoben ist Das zurücktransportierte Filmstück kann nun im Vowärtslauf für eine Trickaufnahme
Überblendung od. dgl. erneut belichtet werden.
In F i g. 8 ist eine Kassette des Typs B in die Kamera eingelegt. Dabei dringt das Abtastglied 3 in die Bohrung 2a' des Spulenkerns 2' ein und löst dabei die Rücklaufsperre. Dadurch bleibt auch das Anschlagteil S 16a des Blockierhebels 16 in der Bewegungsbahn der Nase üb des Sperrglieds 8, so daß diese auf dem Blockierhebel aufsetzbar ist
Das Sperrglied 8 ist nun durch das Aufsetzen der Nase Sb auf dem Anschlagteil 16a des Blockierhebeis 16 to an einer Abwärtsbewegung gehindert, so daß sich der Rücklaufknopf nun nicht betätigen läßt Dies ist auch, wie vorstehend bereits festgestellt, bei einer Kassette des Typs B gar nicht nötig. In dieser Ausführung läßt sich also durch Betätigung des Rücklaufknopfs der Typ der eingelegten Filmkassette ermitteln. Zum Zurückspulen des Films Fkann der Antriebsumschalter jederzeit in die Stellung für Rückwärtslauf gebracht werden. Dabei wird der Antrieb des Kameramotors über das Zahnrad 4 und den Mitnehmer 5 auf den Spulenkern 2 übertragen, so daß der Film Fvom Aufwickelteil zum Vorratsteil der Kassette umgespult wird. Für die Belichtung des Films im Vorwärtslauf braucht dann der Antriebsumschalter lediglich wieder in die Stellung für Vorwärtsantrieb gebracht zu werden.
Die derzeit im Handel befindlichen Filmkassetten der Typen A und B haben etwas unterschiedliche Abmessungen. Insbesondere sind die Kassetten des Typs B mit beim Einlegen in eine Kamera lösbarer Rücklaufsperre etwas breiter als Kassetten des Typs A. In der in F i g. 9 dargestellten vierten Ausführungsform wird der Typ der eingelegten Kassette anhand dieser unterschiedlichen Abmessungen ermittelt Denen der vorstehend beschriebenen Ausführungen entsprechende Teile sind in F i g. 9 Jeweils mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet
In F i g. 9 ist die Verwendung einer Kassette des Typs B dargestellt und die Größe einer Kassette des Typs A gestrichelt angegeben. Ein Blockierhebel 21 ist mittels einer Welle 22 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 23 in entgegengesetztem Sinn wie der Blockierhebel 16 in Fig.7 und 8, du also im Uhrzeigersinn belastet Die Feder 23 ist an einem in das Kameragehäuse eingesetzten Stift 24 verankert Am Ende eines Schenkels trägt der Blockierhebel 21 ein Abtastglied 25. Ferner erkennt man in F i g. 9 ein Abtastglied 3' zum Lösen der Rücklaufsperre einer Kassette des Typs B sowie ein mit dem Abtastglied 3' verbundenes Zahnrad 4' für den Antrieb der Aufwickelspule. Das Abtastglied 3' und das Zahnrad 4' sind durch eine sich mit einem Ende am Kameragehäuse abstützende Feder 20 in Richtung auf die Filmkassette belastet
Bei Verwendung einer Kassette des Typs A setzt das Abtastglied 25 wegen deren kleineren Abmessungen nicht an der Kassette auf, und der Blockierhebel 21 wird von der Feder 23 in einer Stellung gehalten, in der sein Anschlagteil 21 a sich außerhalb der Bewegungsbahn der Nase 8ό des Sperrglieds 8 befindet Das Abtastglied 3' setzt auf dem Spulenkern 2 der Kassette auf und ist in eine Stellung verschoben, in welcher das Zahnrad 4 in einer gemeinsamen Ebene mit dem Sperrglied 8 liegt Der Rücktransport des Films erfolgt hier in der gleichen Weise we in der dritten Ausführungsform.
Ist, wie in F i g. 9 dargestellt, eine Kassette des Typs B eingelegt, so drückt diese mit ihrem unteren Teil das Abtastglied 25 in Richtung des Pfeils zurück, so daß der Blockierhebel 21 im Gegenzeigersinn verschwenkt ist und sein Anschlagteil 21a nun in der Bewegungsbahn der Nase Sb des Sperrglieds 8 liegt. Das Abtastglied 3' dringt unter der Belastung durch die Feder 20 in die Bohrung 2a des Spulenkerns 2' ein und löst dabei die Rücklaufsperre. Der Rückwärtstransport des Films erfolgt wiederum in der gleichen Weise wie in der dritten Ausführungsform.
Während also in den ersten drei Ausführungsformen das Abtastglied 3 gleichzeitig zum Lösen der Rücklaufsperre und Abtasten des Kassettentyps wirksam ist, sind in der vierten Ausführungsform ein Abtastglied 3' zum Lösen der Rücklaufsperre und ein von diesem unabhängiges, direkt auf den Blockierhebel 21 einwirkendes Abtastglied 25 vorgesehen.
Die in Fig. 10 dargestellte fünfte Ausführungsform hat mehrere Teile mit den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen gemeinsam, welche dementsprechend mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Ein Blockierhebel 26 ist mittels einer Welle 27 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 18 im Gegenzeigersinn belastet. An seinem freien Ende hat der Blockierhebel 26 ein Anschlagteil 26a zum Blockieren der Schwenkbewegung eines Betätigungsteils 30. Die Feder 28 ist mittels eines Stifts 29 am Kameragehäuse verankert. Das Betätigungsteil 30 ist schwenkbar auf einer Welle 31 angeordnet und durcl eine mittels eines Stifts 33 verankerte Feder 32 im Uhrzeigersinn belastet. Die Bewegung des Betätigungsteils 30 im Uhrzeigersinn ist durch einen Anschlag 34 begrenzt. An einem Ende trägt das Betätigungsteil 30 ein drehbar gelagertes Zwischenrad 35, welches wahlweise in und außer Eingriff mit einem vom Motor angetriebenen Zahnrad und dem Antriebszahnrad 4 für die Aufwickelspule bringbar ist
In F i g. 10 ist die Verwendung einer Filmkassette des Typs A dargestellt. Wie in der dritten Ausführungsform greift das Abtastglied 3 an einem Schenkel 266 des Blockierhebels 26 an und hält diesen im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß der Anschlagteil 26a aus dem Schwenkbereich des Betätigungsteils 30 zurückgezogen ist. Die Stellung des Blockierhebels 26 vor dem Einlegen der Kassette 1 ist gestrichelt dargestellt
Bei der normalen Belichtung des Films im Vorwärtslauf befindet sich das Zwischenrad 35 in Eingriff mit dem Zahnrad 4, so daß der Antrieb des Kameramotors auf den Spulenkern 2 der Kassette 1 übertragen wird. Für den Rücklauf eines Filmstücks wird zunächst, wie in den ersten Ausführungsformen, ein nicht gezeigter Rücklaufknopf betätigt. Dadurch wird das Betätigungsteil 30 in Pfeilrichtung entgegen der Belastung durch die Feder 32 verschwenkt, so dab das Zwischenrad 35 vom Zahnrad 4 abhebt. Damit ist die Antriebsübertragung vom Kameramotor auf den Spulenkern der Kassette unterbrochen, so daß der Film F nun allein vom Transportgreifer sowohl vorwärts als auch rückwärts transportiert wird.
Wird bei dieser Ausführungsform eine Filmkassette des Typs B eingelegt, so bleibt die Stellung sämtlicher Teile der Kamera unverändert, während die Rücklaufsperre der Kassette gelöst wird.
Das Betätigungsteil 30 ist durch den Anschlagteil 26a des Blockierhebels 26 an einer Schwenkbewegung gehindert, so daß sich der Rücklaufknopf nicht betätigen läßt und das Zwischenrad 35 in Eingriff mit dem vom Motor angetriebenen Zahnrad und mit dem Antriebszahnrad 4 bleibt Dadurch ist die Aufwickelspule auch beim Rückwärtstransport des Films angetrieben.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Laufbildkamera für die wahlweise Verwendung von Filmkassetten eines Typs A mit einer nicht lösbaren Rücklaufsperre an der Welle einer Aufwickelspule für belichteten Film und eines Typs B mit einer von außen lösbaren Rücklaufsperre an der Welle der Aufwickelspule für den belichteten Film, mit einem von einem Motor angetriebenen Treibrad und einem an diesem angebrachten Mitnehmer für die Antriebsübertragung auf die Aufwickelspule, und mit einem beim Einlegen einer Kassette des Typs A in die Kamera in Axialrichtung in eine zweite Stellung verschiebbaren und beim Einlegen einer Kassette des Typs B in einer ersten, die Rücklaufsperre lösenden Stellung verharrenden Abtastglied, das in der ersten Stellung in die Welle der Aufwickelspule eindringt, daJurch gekennzeichnet, daß das Treibrad (4) ein mit dem Abtastglied (3) einstückiges Zahnrad ist, mit dem ein von Hand zwischen einer ersten Stellung, in welcher das Zahnrad (4) frei drehbar ist, und einer zweiten Stellung, in welcher die Drehung des Zahnrades (4) unterbindbar ist, bewegbares Sperrglied (8) bzw. Betätigungsteil (12, 30) in Eingriff bringbar ist, und daß das Zahnrad (4) in der ersten Stellung des Abtastglieds (3) sich in einer keinen Eingriff des Sperrglieds (8) bzw. einen Eingriff des Betätigungsteils (12,30) zulassenden Ebene befindet, während es in der zweiten Stellung des Abtastgliedes (3) sich in einer einen Eingriff des Sperrglieds (8) bzw. keinen Eingriff des Betätigungsteils (12, 30) zulassenden Ebene befindet.
2. Laufbildkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit vom Abtastglied (3) betätigbare Blockiereinrichtung (16, 21, 26) zum Blockieren der Bewegung des Sperrglieds (8) bzw. Betätigungsteils (12, 30) von dessen erster in die zweite Stellung in seiner ersten Stellung.
3. Laufbildkamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (8) ein mit der Zahnung des Zahnrads (4) in Eingriff bringbares erstes Sperrteil (Sa) hat und in die erste Stellung belastet ist.
4. Laufbildkamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (8) ein zweites, mit der Blockiereinrichtung (16, 21, 26) zusammenwirkendes Sperrteil (8b)hat und daß die Blockiereinrichtung (16, 21, 26) als Blockierhebel (16, 21) mit einem mit dem zweiten Sperrteil des Sperrglieds zusammenwirkenden Anschlagteil (16a bzw. 2IaJ ausgebildet ist und in Abhängigkeit vom Abtastglied (3 bzw. 2S) derart bewegbar ist, daß das Anschlagteil (16a bzw. 2\a) in der ersten Stellung des Abtastghedes (3 bzw. 25) am zweiten Sperrteil (8b) des Sperrglieds (8) angreift und dessen Bewegung von der ersten in die zweite Stellung verhindert und daß sich das Anschlagteil (16a bzw. 2ia) in der zweiten Stellung des Abtastglieds (3 bzw. 25) außerhalb der Bewegungsbahn des zweiten Sperrteils (8ty befindet, so daß das Sperrglied (8) von seiner ersten in die zweite Stellung bewegbar ist.
5. Laufbildkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsteil (12, 30) ein für die Übertragung des Antriebs vom Motor auf das Zahnrad (4) für den Antrieb der Aufwickelspule mit diesem in Eingriff bringbares Zwischenrad (13, 35) sowie ein dieses tragendes,
verschiebbares Bauteil (12, 30) aufweist, welches in eine erste Stellung belastet ist, in der sich das Zwischenrad (13,35) in Eingriff mit dem Zahnrad (4) befindet, und aus welcher es von Hand in eine zweite Stellung bewegbar ist, in welcher das Zwischenrad (14, 35) sich außer Eingriff mit dem Zahnrad (4) befindet.
6. Laufbildkamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiereinrichtung (16,21, 26) als Blockierhebel (26) mit einem mit einem schwenkbaren Hebel (30) des Betätigungsteils (12, 30) zusammenwirkenden Anschlagteil (26a) ausgebildet ist, welcher in Abhängigkeit vom Abtastglied (3) derart bewegbar ist, daß das Anschlagteil (26a)\n der ersten Stellung des Abtastgliedes (3) im Schwenkbereich des schwenkbaren Hebels (30) des Betätigungsteils (12, 30) liegt und eine Bewegung desselben von der ersten in die zweite Stellung verhindert und sich in der zweiten Stellung des Abtastglieds (3) außerhalb des Schwenkbereichs des Hebels (30) befindet, so daß dieser von der ersten in die zweite Stellung schwenkbar ist.
7. Laufbildkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiereinrichtung (16,21,26) als zusätzlicher Abtasthebel (21) mit einem allein mit einer Kassette (Γ) des Typs B zusammenwirkenden Abtaststift (25) ausgebildet ist, welcher beim Einlegen einer Kassette (V) des Typs B an dieser angreift und dadurch in eine zweite Stellung bewegbar ist, welche von der beim Einlegen einer Kassette (1) des Typs A eingenommenen verschieden ist.
DE19752507942 1974-02-25 1975-02-24 Laufbildkamera Expired DE2507942C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2140274 1974-02-25
JP2140274A JPS5849856B2 (ja) 1974-02-25 1974-02-25 エイガサツエイキ
JP2140174A JPS5849855B2 (ja) 1974-02-25 1974-02-25 エイガサツエイキ
JP2140174 1974-02-25

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2507942A1 DE2507942A1 (de) 1975-08-28
DE2507942B2 DE2507942B2 (de) 1977-06-23
DE2507942C3 true DE2507942C3 (de) 1978-02-02

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