DE1597181C2 - Kinematographisches Gerät für die Verwendung mit eine Tonspur aufweisenden Filmen - Google Patents

Kinematographisches Gerät für die Verwendung mit eine Tonspur aufweisenden Filmen

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DE1597181C2
DE1597181C2 DE19671597181 DE1597181A DE1597181C2 DE 1597181 C2 DE1597181 C2 DE 1597181C2 DE 19671597181 DE19671597181 DE 19671597181 DE 1597181 A DE1597181 A DE 1597181A DE 1597181 C2 DE1597181 C2 DE 1597181C2
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McKee Edward Rochester N.Y. Sherman (V.StA.)
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Description

Die Erfindung betrifft ein kinematographisches Gerät für die Verwendung mit eine Tonspur aufweisenden Filmen, mit einem Tonkopf, der an einem Träger angeordnet ist, der bewegbar gelagert ist, um den Tonkopf zwischen einer vom Filmweg entfernten Einfädelstellung und einer Arbeitsstellung zu bewegen, in der der Tonkopf an einer Tonrolle in Berührung mit der Tonspur des über dieselbe geführten Films ist, und mit einer zwischen einer unwirksamen Ruhestellung, in der sie vom Filmweg entfernt ist, und einer wirksamen Einfädelstellung, in der sie sich in den Filmweg erstreckt, bewegbar angeordneten Einfädelführung, wobei der Träger des Tonkopfes beim Bewegen der Einfädelführung mitbewegbar ist.
Ein kinematographisches Gerät dieser Art ist bereits durch die USA.-Patentschrift 32 33 958 bekannt. Bei dem bekannten Gerät ist in nachteiliger Weise der Tonkopf nur sehr schlecht zugänglich, so daß das Reinigen des Tonkopfes umständlich und schwierig ist.
Es ist jedoch unumgänglich, von Zeit zu Zeit eine Reinigung zumindest der an der Tonspur des Films anliegenden Fläche des Tonkopfs vorzunehmen, da bereits kleinste Ablagerungen, beispielsweise von.
Schmutzteilchen oder von Abrieb aus der Tonspurbeschichtung, die Tonqualität entscheidend verschlechtern. Bei dem bekannten Gerät ist der Träger des Tonkopfs durch ein Gestänge so mit der bewegbaren Einfädelführung verbunden, daß diese Teile nur im wesentlichen gemeinsam miteinander bewegt werden können. Soll daher der Tonkopf von der Tonspur abgehoben werden, so muß das bekannte Gerät hierzu eigens auf den Betriebszustand »Filmeinfädeln« umgeschaltet werden. Wenn nun die Einfädelführung bewegt wird, dann ist jedoch wegen der Koppelung zwischen dem Träger und der Einfädelführung die Weglänge der Bewegung des Trägers des Tonkopfes äußerst gering. Der Zugang zu der zu reinigenden Fläche des Tonkopfes ist daher in ungünstiger Weise erschwert. '5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kinematographisches Gerät der in Rede stehenden Art zu schaffen, das nicht nur im Aufbau vereinfacht ist, sondern bei dem im Gegensatz zu dem bekannten Gerät darüber hinaus auch das Reinigen des Tonkopfs auf M einfache und bequeme Weise zu bewerkstelligen ist.
Ausgehend von einem Gerät der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Träger des Tonkopfs sich in die Bewegungsbahn der Einfädelführung erstreckt und daß die Einfädelführung bei ihrer Betätigung in Richtung auf ihre Einfädelstellung mit dem Träger des Tonkopfes in Berührung kommt und diesen in die der Einfädelstellung des Tonkopfs entsprechende Stellung mitnimmt. Dadurch, daß der Träger des Tonkopfes hierbei mit der Einfädelführung nicht verbunden ist, sondern von dieser bei ihrer Bewegung in die Einfädelstellung nur mitgenommen wird, weil sich der Träger in die Bewegungsbahn der Einfädelführung erstreckt, kann der Träger unabhängig von der Einfädelführung bei 35· Bedarf so bewegt werden, daß der Tonkopf von der Tonspur des Films abhebt. Hierbei kann der Tonkopf, da keine mechanische Verbindung zur Einfädelführung besteht, ohne weiteres so weit von der Tonspur abgehoben werden, daß der Tonkopf für den Reinigungsvorgang gut zugänglich ist.
Trotz der fehlenden mechanischen Verbindung zwischen Einfädelführung und Träger des Tonkopfes wird die Bewegung desselben auf einfachste und betriebssichere Weise durch die Arbeitsbewegung der Einfädelführung bewirkt und gesteuert. Dadurch, daß hierbei kein Gestänge erforderlich ist, um Einfädelführung und Träger des Tonkopfs gemeinsam durch Verstellen eines an dem Gestänge angreifenden, zur Betätigung vorgesehenen Elektromagneten zu bewegen, wie dies bei dem bekannten, erwähnten Gerät der Fall ist, ergibt sich beim erfindungsgemäßen Gerät zusätzlich der Vorteil der angestrebten Vereinfachung des Aufbaus.
Das bekannte Gerät weist zwar ebenfalls eine Einrichtung auf, die eine gewisse, unabhängig von der Bewegung der Einfädelführung erfolgende Bewegung des Tonkopfs ermöglicht, um diesen von der Tonspur des Films abzuheben. Diese Einrichtung ist bei dem bekannten Gerät dazu vorgesehen, um Stummfilme vorführen zu können, wobei eine Berührung zwischen Film und Tonkopf unerwünscht ist Hierzu ist bei dem bekannten Gerät der Tonkopf so gelagert, daß er gegen die Kraft einer Feder durch Drehen einer Kurvenscheibe eine Verschiebebewegung mit kleinem Hub durchführen kann. Der mittels der Stummfilmeinrichtung hierbei erreichbare Hub ist jedoch so gering, daß der Tonkopf für Stummfilmzwecke zwar ausreichend vom Film zurückgezogen wird, der Tonkopf jedoch dadurch für den Reinigungsvorgang nicht zugänglich gemacht wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeis'piels im einzelnen erläutert. Es zeigt '.
F i g. 1 eine teils abgebrochen und aufgebrochen dargestellte Teilseitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines kinematographischen Geräts gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine abgebrochen und etwas vergrößert gezeichnete perspektivische Ansicht eines Teiles einer Filmführung des Ausführungsbeispiels,
F i g. 3 eine teils abgebrochen und geschnitten dargestellte Hintenansicht des Ausführungsbeispiels,
F i g. 4 eine der F i g. 1 entsprechende Ansicht mit in anderer Betriebsstellung befindlichen Einzelteilen,
F i g. 5 eine der F i g. 3 entsprechende Ansicht mit in anderer Betriebsstellung befindlichen Einzelteilen und
F i g. 6 eine einen Ausschnitt aus F i g. 1 bildende Ansicht, wobei in Abweichung von dem in F i g. 1 Gezeigten eine Schleifenformereinrichtung in ihrer wirksamen Betriebsstellung ist.
In den Figuren ist ein Projektorgehäuse 10 dargestellt, an dem eine Filmbühne 12 mit einer Projektionsöffnung 14 angeordnet ist. Ein kinematographischer Film F mit längs eines Seitenrandes verlaufender geeigneter Perforation und einer längs des anderen Seitenrandes verlaufenden Tonspur wird absatzweise während der Projektion durch die Filmbühne 12 mittels einer Fortschaltklaue 16 bewegt, die relativ zu der Filmbühne 12 eine einwärts-auswärts und aufwärts-abwärts verlaufende zyklische Arbeitsbewegung ausführt. Die Fortschaltklaue 16 bildet ein Teil eines Filmdurchzugsmechanismus, der nicht dargestellt ist, der am Gehäuse 10 angeordnet und durch eine Deckelplatte 18 eingeschlossen ist. Der Filmdurchzugsmechanismus kann in üblicher Weise ausgebildet sein.
Am Gehäuse 10 ist eine Projektionsoptik angeordnet, die sich innerhalb eines Objektivgehäuses 20 befindet und deren optische Achse auf die öffnung 14 ausgerichtet ist. Die Projektionsoptik kann ebenso wie der Durchzugsmechanismus auf beliebige bekannte Art aufgebaut sein, so daß sich eine nähere Beschreibung hier erübrigt.
Der die Filmbühne 12 verlassende Film Fberührt eine Tonrolle 22, die drehbar am Gehäuse 10 dem unteren Ende der Filmbühne 12 benachbart mittels einer Welle 24 gelagert ist, und wird von der Tonrolle 22 angetrieben. Die Tonrolle 22 weist eine verhältnismäßig glatte Umfangsfläche zwischen seitlichen Führungsflanschen 26 auf sowie eine Reihe von Förderzähnen 28, die so angeordnet sind, daß sie mit der Filmperforation in Eingriff kommen und hierdurch den Film in Abhängigkeit von der Drehung der Tonrolle 22 fördern. Zwei im Abstand angeordnete Rollen 30 berühren den Film und halten einen Abschnitt des Filmes in Berührung mit der Umfangsfläche der Tonrolle 22 und den Zähnen 28, während der Film durch den Projektor läuft Ein Tonkopf 32 berührt die Oberfläche des Filmes an der Tonrolle in der Mitte zwischen den Rollen 30 und dient dazu, in elektrischen Leitungsdrähten 34 elektrische Signale zu erzeugen, die einer auf der Tonspur des Filmes aufgezeichneten Tonaufzeichnung entsprechen.
Die Tonrolle 22 ist gleichförmig mittels des nicht dargestellten Geräteantriebes synchron mit dem Filmdurchzugsmechanismus angetrieben, um den Film Farn Tonkopf 32 mit derselben Durchschnittsgeschwindig-
keit vorbeizubewegen, mit der der Film absatzweise durch die Filmbühne 12 bewegt wird. Vorzugsweise wird zwischen der Filmbühne 12 und der Tonrolle 22 während der Filmprojektion eine freie Filmschleife aufrechterhalten, die in Fig. 1 mit a bezeichnet ist, um eine absatzweise Bewegung des Filmes durch die Filmbühne 12 und eine gleichförmige Bewegung des Filmes über die Tonrolle 22 zu ermöglichen.
Der Tonkopf 32 und die Rollen 30 sind an einer bewegbaren Tragplatte 38 angeordnet, wodurch ermöglicht wird, daß diese Einheit von der Tonrolle 22 wegbewegt werden kann. Die Platte 38 ist am Ende einer Welle 40 schwenkbar gelagert, die sich durch die Wandung des Gehäuses 10 erstreckt. Das Ende der Welle 40 sitzt in einer Vertiefung 42, in der sich eine Zentrierfeder 44 befindet, die die Welle 40 in Anlage an selbstzentrierenden Lagerungsoberflächen der Vertiefung hält.
Die Platte 38 ist entgegen dem Uhrzeigersinn für die Berührung mit einem Anschlagstift 46, der am Gehäuse 10 befestigt ist, mittels einer schraubenförmig aufgewikkelten Torsionsfeder 48 vorgespannt, die Welle 40 im Inneren des Gehäuses 10 umschlingt und deren eines Ende 50 an der Gehäusewandung und deren anderes Ende 52 an der Platte 38 befestigt ist. Während der Filmprojektion berührt die Platte 38 den Anschlagstift 46 unter der wirksamen Kraft der Feder 48, kann jedoch in die in Fig.4 gezeigte Stellung während des Filmeinfädelvorganges mittels einer unten zu beschreibenden Einrichtung verschoben werden.
Der Tonkopf 32 ist an einem Endteil eines starren Armes 54 befestigt, dessen anderes Ende an einem Ende einer wie ein Scharnier wirkenden Feder 56 befestigt ist, die sich von einem Lagerbock 58 der Platte 38 erstreckt. Eine einstellbare Stützschraube 60 ist durch das Ende des Armes 54 geschraubt und kann einen Anschlag 62 berühren, um die Bewegung des Armes 54 entgegen dem Uhrzeigersinn zu begrenzen. Wenn die Platte 38 die in F i g. 4 gezeigte Stellung innehat, wird der Arm 54 durch die Feder 56 entgegen dem Uhrzeigersinn in die Stellung vorgespannt, in der die Schraube 60 den Anschlag 62 berührt. Bei der Berührung zwischen dem Tonkopf 32 und dem Film auf der Tonrolle 22 wird der Arm 54 etwas im Uhrzeigersinn von dem Anschlag 62 bewegt, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, und zwar entgegen der Kraft der Feder 56, die den Tonkopf 32 in Berührung mit dem Film Fhält.
Die Rollen 30 sind auf Wellen 63 drehbar gelagert, die an den einen Enden zweier Tragarme 64 befestigt sind, deren gegenüberliegende Enden schwenkbar jeweils mittels Stiften 66 an der Platte 38 gelagert sind. Zwei schraubenförmig gewickelte Torsionsfedern 68 umschlingen die Stifte 66 und sind in der Weise angeordnet, daß sie die Arme 64 gegeneinander und in Berührung mit Anschlägen 62 und 69 drücken, wenn die Platte die in F i g. 4 dargestellte Stellung innehat. Wenn die Platte 38 aus der in F i g. 4 gezeigten Stellung in die in F i g. 1 gezeigte Stellung bewegt wird, dann berühren die Rollen 30 den Film an der Tonrolle 22 und werden etwas außer Berührung mit den Anschlägen 62 und 69 gedrückt, wobei die Federn 68 dazu dienen, die Rollen 30 in Anlage am Film zu halten. Außerdem kann die Anordnung so getroffen sein, daß die Rollen 30 immer gegen die Enden ihrer Wellen 63 gedrückt werden, um eine Berührung des Seitenrandes des Filmes mit dem äußeren Seitenflansch 26 der Tonrolle 22 sicherzustellen und damit die richtige Seitenausrichtung des Filmes zu gewährleisten. Zu der an der PJatte 38 vorgesehenen Einrichtung kommen zwei Filmführungsrollen 70 hinzu, die an der Platte 38 in gegenseitigem Abstand gelagert sind und einen Filmweg bilden, der um die Platte 38 mit der Toneinrichtung herumführt. Während der Filmprojektion läuft der Film von den Rollen 30 um die Filmführungsrollen 70 und dann zu einer nicht dargestellten Aufwickelspule.
In der in F i g. 1 gezeigten Stellung der Platte 38 berühren die Rollen 30 und der Tonkopf 32 nachgiebig den Film an der Tonrolle 22, und die dem Tonsystem zugehörigen Teile sind daher in der Betriebsstellung für normale Projektion. In der in Fig.4 dargestellten Stellung der Platte 38 sind die Rollen 30 und der Tonkopf 32 außer Berührung mit dem Film, um das Einfädeln des Filmes um die Tonrolle 22 herum durch nachfolgend zu beschreibende Mittel zu ermöglichen.
Für die Einfädelung ist eine Schieberstange 72 vorgesehen mit einem klingenförmigen Ansatz 73, der sich vom rechten Ende der Stange 72 erstreckt. Die Stange 72 weist zwei im Abstand voneinander angeordnete längliche Schlitze 74 auf und ist am Gehäuse 10 mittels zwei Schrauben 76 verschiebbar gelagert, die sich durch die Schlitze 74 erstrecken und in die'Wand des Gehäuses 10 eingeschraubt sind. Die Stange 72 weist einen Betätigungshandgriff 78 auf und kann manuell zwischen einer Stellung für Filmprojektion (Fig. 1) und einer Stellung für die Filmeinfädelung (Fig.4) mittels des Handgriffes 78 verstellt werden. Eine Markierung 80 der Stange 72 kann wahlweise auf im Abstand voneinander am Gehäuse 10 angeordnete Markierungen 82 ausgerichtet werden, die die zwei Stellungen der Schiebestange angeben.
Wenn die Stange 72 aus ihrer Stellung für Filmprojektion, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, in die Stellung für Einfädeln, die in F i g. 4 gezeigt ist, bewegt wird, dann berührt der vordere Rand des klingenartigen Ansatzes 73 der Stange 72 den Rand der Platte 38 und schwenkt diese im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 48 um die Welle 40 in die in Fig.4 gezeigte Stellung. Ein Verschieben der Stange 72 nach rechts verursacht daher eine Bewegung der aus der Platte 38, den Rollen 30, dem Tonkopf 32 und den hierzu zugehörigen Teilen gebildeten Einheit in die Filmeinfädelstellung.
Die Schiebestange 72 bildet nicht nur eine Einrichtung zum Verschieben der Platte 38 und der mit dieser zusammenhängenden Teile, sondern außerdem auch eine Filmführung oder eine Filmführungsrinne, die den Filmanfang beim Austritt aus dem unteren Teil der Filmbühne 12 um die Tonrolle 22 herumlenkt. Wie insbesondere aus den F i g. 1 und 2 hervorgeht, ist das obere rechte Endteil der Schieberstange 72 so ausgehöhlt, daß eine gekrümmte Oberfläche 84 gebildet wird, die von zwei Seitenwänden* 86 begrenzt ist. Das Ende der Stange 72 läuft in einen dünnen biegsamen
Fortsatz 88 aus, der eine Verlängerung der Oberfläche
84 bildet und der ein nach rückwärts gekrümmtes
Endstück bildet. In der Einfädelstellung der Schieberstange 72, wie sie
te in F i g. 4 gezeigt ist, überbrückt die Oberfläche 84 im wesentlichen den Zwischenraum zwischen dem unteren Ende der Filmbühne 12 und der Tonrolle 22. Der biegsame Fortsatz 88 ist, wie in Fig.4 gezeigt ist, in Berührung mit der Umfangsfläche der Tonrolle 22.
Während des Einfädeins berührt das vom unteren Ende der Filmbüh'ne 12 herkommende Filmende die gekrümmte Oberfläche 84 und wird zu der Tonrolle 22 und um die^e herumgelenkt. Der Fortsatz 88 bringt den Film
in Berührung mit der Umfangsfläche der Tonrolle, so daß die Förderzähne 28 in Eingriff mit der Filmperforation kommen und die Tonrolle 22 den Film weiterfördert. Die Schieberstange 72 kann nun durch die Bedienungsperson in die in F i g. 1 gezeigte Stellung zurückbewegt werden. Die Platte 38 und die dieser zugehörigen Teile kehren daher unter der Einwirkung der Feder 48 in die in F i g. 1 gezeigte Stellung zurück, um den Tonkopf 32 und die Rollen in Berührung mit der Filmoberfläche zu bringen. Die Bedienungsperson kann nun den Film um die Filmführungsrolle 70 legen und das Filmende an der nicht dargestellten Aufwickelspule befestigen.
Es ist bei der Erfindung die Anordnung weiterhin so getroffen, daß sichergestelU wird, daß Filme, die die Neigung haben, sich am unteren Ende der Filmbühne 12 in der Figur nach links zu krümmen, durch die Oberfläche 84 der Stange 72 in die richtige Richtung gelenkt werden. Hierzu ist ein biegsames Ablenkglied 89 vorgesehen, dessen Breite der Filmbreite entspricht und das unterhalb der Filmbühne 12 angeordnet ist, um
, das Filmende gegen die Tonrolle 22 umzulenken, bevor M noch das Filmende die Oberfläche 84 berührt hat. Ein Ende des Ablenkgliedes 89 ist am Gehäuse 10, wie dargestellt, festgeklemmt. Das andere Ende erstreckt sich nach abwärts gegen die Schieberstange 72. Wenn die Schieberstange 72 in der in F i g. 1 gezeigten Arbeitsstellung für Filmprojektion ist, berührt der Fortsatz 88 das Ende des Ablenkgliedes 89 und bewegt dieses nach links außer Berührung mit dem Film. Wenn die Schieberstange 72 in der in Fig.4 gezeigten Stellung ist, wird das Ende des Ablenkgliedes 89 von der Oberfläche 84 berührt und nach rechts in die Stellung bewegt, in der die Filmführung und Filmablenkung bewirkt wird. Wenn das Ablenkglied 89 so eingestellt ist, bildet es eine Führungsfläche zwischen dem unteren Rand der Filmbühne 12 und der Oberfläche 84 und verhindert, daß das Filmende sich nach links in Fig. 1 krümmen kann und nach links in den Zwischenraum zwischen der Filmbühne 12 und der Oberfläche 84 ablaufen kann, bevor das Filmende mit der Oberfläche 84 in Berührung kommt und von dieser geführt wird.
Als Schleifenformereinrichtung ist gemäß dem
) Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Muffe 90 (F i g. 3 und 5) in Form eines Rohrstücks vorgesehen, die an der Wand des Gehäuses 10 koaxial zu der Welle 24 drehbar gelagert ist. Ein Ende der Muffe 90 weist einen mit ihr zusammenhängenden Arm 92 (Fig. 1, 4 und 6) auf, der sich über den Umfang der Tonrolle 22 hinaus erstreckt. Ein mit dem Arm 92 zusammenhängender Schleifenformer 94 mit einer für die Berührung mit dem Film vorgesehenen, gekrümmten Oberfläche % und mit einem Handgriff 98 kann zwischen den in den F i g. 1 und 4 gezeigten Stellungen durch Drehen der Muffe 90 bewegt werden.
Das im Inneren des Gehäuses 10 liegende Ende der Muffe 90 weist einen weiteren Arm 100 auf, der mit der Muffe 90 ein zusammenhängendes Stück bildet und an dem ein Steuerstift 102 befestigt ist. Der Stift 102 ist gleitbar in einem langgestreckten, gekrümmten Schlitz 104 gelagert, der in einem Ende eines Lenkers 106 ausgebildet ist, dessen anderes Ende schwenkbar mit einem Zapfen 108 verbunden ist, der an der hinteren Oberfläche der Platte 38 befestigt ist und sich durch einen gekrümmten Schlitz 110 in der Wandung des Gehäuses 10 erstreckt. Die Muffe 90 ist entgegen dem Uhrzeigersinn, bei Blickrichtung wie in den F i g. 3 und 5, mittels einer Schraubenfeder 112 vorgespannt, deren eines Ende an einem an der Wandung des Gehäuses 10 fest angeordneten Stift 114 befestigt ist und deren anderes Ende mit dem Steuerstift 102 verbunden ist. Die Muffe 90 wird normalerweise durch die Feder entgegen dem Uhrzeigersinn in eine solche Stellung gedreht, in der der Steuerstift 102 das obere Ende des Schlitzes 104 des Lenkers 106 berührt, wie dies in den Fig.3 und 5 gezeigt ist.
Es sei nun die Wirkungsweise der Schleifenformeinrichtung betrachtet. Wenn die Platte 38 sich in der in Fig. 1 gezeigten Stellung während der Filmprojektion befindet, ist der Lenker 106 in der in F i g. 3 dargestellten Stellung, und der Schleifenformer 94 nimmt die in F i g. ί gezeigte Stellung ein, in der der Steuerstift 102 das obere Ende des Schlitzes 104 unter der Kraft der Feder 112 berührt. Wenn die Platte 38 in die in F i g. 4 gezeigte Einfädelstellung bewegt wird, dann zieht die zugehörige Bewegung des Lenkers 106 den Steuerstift 102 aus der in Fig.3 gezeigten Stellung nach unten, wodurch die Muffe 90 und der Arm 100 eine Winkelbewegung in die in Fig.5 gezeigte Stellung durchführen, was eine Schwenkbewegung des Schleifenformers 94 nach unten in die in F i g. 4 gezeigte Stellung bewirkt.
Wenn der Schleifenformer 94 in der in Fig.4 gezeigten Stellung ist, dann verläuft seine gekrümmte Oberfläche 96 in einem gewissen Abstand zu der Filmführungsoberfläche 84 der Stange 72, wobei zwischen diesen Teilen ein genügend großer Abstand verbleibt, so daß das Filmende sich frei zwischen diesen beiden Oberflächen bewegen kann. Der Schleifenformer 94 sorgt dafür, daß der Film der gekrümmten Oberfläche 84 der Schieberstange 72 folgt, so daß eine freie Filmschleife gebildet wird. Der Schleifenformer 94 ist besonders dann wirksam, wenn der Film dazu neigt, sich im Uhrzeigersinn (Fig. 1) zu krümmen, da in diesem Falle durch den Schieifenformer 94 verhindert wird, daß der Film die gekrümmte Oberfläche 84 überbrückt.
Der Schleifenformer 94 weist außerdem auch eine Einrichtung zum Rückbilden der Filmschleife auf, wenn diese aus irgendeinem Grunde während der Filmprojektion verlorengegangen sein sollte. Wenn während der Filmprojektion der Lenker 106 in der in Fig. 3 gezeigten Stellung ist, dann kann die aus der Muffe 90, dem Steuerstift 102 und dem Schleifenformer 94 gebildete Einrichtung mittels des Handgriffes 98 relativ zum Lenker 106 gegen die Kraft der Feder 112 gedreht werden, um den Schleifenformer 94 in die in F i g. 6 gezeigte Schleifenformungsstellung zu bewegen. Während dieser Bewegung nach unten berührt die Oberfläche 96 des Schleifenformers 94 den Film und verschiebt diesen genügend weit, um einen ausreichenden Durchhang zwischen der Filmbühne 12 und der Tonrolle 22 zu erzeugen und die freie Schleife wiederherzustellen. Wenn die Bedienungsperson den Handgriff 98 losläßt, werden die Muffe 90, der Schleifenformer 94 und der Steuerstift 102 wieder in die in den F i g. 1 und 3 gezeigte Stellung durch die Kraft der Feder 112 zurückbewegt. Es ist ersichtlich, daß der Schlitz 104 geeignet lang ausgebildet werden kann, um den erforderlichen Verschiebebereich des Schleifenformers 94 beim Wiederherstellen der freien Schleife zu gewährleisten. ..-,.,
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen 609 646/436

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Kinematographisches Gerät für die Verwendung mit eine Tonspur aufweisenden Filmen, mit einem Tonkopf, der an einem Träger angeordnet ist, der bewegbar gelagert ist, um den Tonkopf zwischen einer vom Filmweg entfernten Einfädelstellung und einer Arbeitsstellung zu bewegen, in der der Tonkopf an einer Tonrolle in Berührung mit der Tonspur des über dieselbe geführten Films ist, und mit einer zwischen einer unwirksamen Ruhestellung, in der sie vom Filmweg entfernt ist, und einer wirksamen Einfädelstellung, in der sie sich in den Filmweg erstreckt, bewegbar angeordneten Einfädelführung, wobei der Träger des Tonkopfes beim Bewegen der Einfädelführung mitbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (38) des Tonkopfes (32) sich in die Bewegungsbahn der Einfädelführung (72,84,88) erstreckt und daß die Einfädelführung bei ihrer Betätigung in Richtung auf ihre Einfädelstellung mit dem Träger (38) des Tonkopfs (32) in Berührung kommt und diesen in die der Einfädelstellung des Tonkopfes (32) entsprechende Stellung mitnimmt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ zum Filmweg bewegbarer Schleifenformer (94) vorgesehen ist, der am Filmweg zwischen einer Filmbühne (12), durch die hindurch der Film (F) absatzweise bewegbar ist, und dem Tonkopf (32) angeordnet ist, und daß der bewegbare Schleifenformer (94) und der bewegbare Tonkopf (32) für eine gemeinsame Bewegung zwischen ihren Betriebsstellungen miteinander gekoppelt sind.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifenformer (94) kraftschlüssig mit dem Tonkopf (32) gekoppelt ist, um gegen die Koppelkraft (112) eine vom Tonkopf (32) unabhängige Bewegung des Schleifenformers (94) zu ermöglichen.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für den Tonkopf (32) eine schwenkbar gelagerte Tragplatte (38) vorgeseher/ist, die durch eine Feder (48) in eine Endstellung vorgespannt ist.
5. Gerät jiach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfädelführung als langgestreckte Schieberstange (72) ausgebildet ist, dis am Gehäuse (10) des Gerätes verschiebbar gelagert-ist und an einem Ende eine gekrümmte Filmführungsfläche (84) bildet.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberstange (72) für die Lagerung derselben zwei im Abstand angeordnete, langgestreckte Schlitze (74) aufweist, die von je einem in das Gehäuse (10) eingeschraubten Bolzen (76) durchgriffen sind.
7. Gerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberstange (72) an der Filmführungsfläche (84) einen biegsamen Fortsatz (88) bildet, der in der wirksamen Einfädelstellung der Einfädelführung federnd am Umfang der Tonrolle (22) anliegt.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Filmaustrittsende der Filmbühne (12) am Gehäuse (10) ein federnd nachgiebiges Ablenkglied (89) vorgesehen ist, um den Film (F) zu der Filmführungsfläche (84) der Einfädelführung zu
lenken.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragplatte (38) zwei im gegenseitigen Abstand angeordnete, drehbare Rollen (30) vorgesehen sind, um den Film (F) in der Arbeitsstellung des Tonkopfes (32) in Anlage an der Tonrolle (22) zu halten.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schleifenformer eine rohrförmige Muffe (90) vorgesehen ist, die am Gehäuse (10) drehbar gelagert ist und an einem mit ihr ein zusammenhängendes Stück bildenden Arm (92,94) eine zur Filmschleifenbildung dienende Filmlenkfläche (96) aufweist.
11. Gerät nach Anspruch 10 mit Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Muffe (90) ein zweiter Arm (100) vorgesehen ist, der einen Steuerstift (102) trägt, der mit einem Lenker (106) zusammenwirkt, der an einem an der Tragplatte (38) fest angeordneten Zapfen (108) angelenkt ist.
12. Gerät nach Anspruch 11 mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstift (102) in einen länglichen, gekrümmten Schlitz (104) im Lenker (106) eingreift und durch eine als Koppelkraft vorgesehene Feder (112) gegen ein Ende dieses Schlitzes (104) vorgespannt ist, die gegen ihre Federkraft bei einer vom Tonkopf (32) unabhängigen Bewegung des Schleifenformers (94) ein Verschieben des Steuerstiftes (102) im Schlitz (104) zuläßt.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß für vom Tonkopf (32) unabhängiges Bewegen des Schleifenformers (94) an diesem eine Handhabe (98) vorgesehen ist.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonrolle als Zackenrad (22) ausgebildet ist, das Zähne (28) für den Eingriff in eine Perforation des Filmes (F) aufweist.
DE19671597181 1966-08-16 1967-08-09 Kinematographisches Gerät für die Verwendung mit eine Tonspur aufweisenden Filmen Expired DE1597181C2 (de)

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US57271866A 1966-08-16 1966-08-16
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DEE0034565 1967-08-09

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DE1597181B1 DE1597181B1 (de) 1970-05-21
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