DE558423C - Ankerboje - Google Patents

Ankerboje

Info

Publication number
DE558423C
DE558423C DEE41260D DEE0041260D DE558423C DE 558423 C DE558423 C DE 558423C DE E41260 D DEE41260 D DE E41260D DE E0041260 D DEE0041260 D DE E0041260D DE 558423 C DE558423 C DE 558423C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buoy
pawl
hook
rope
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE41260D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE558423C publication Critical patent/DE558423C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/02Buoys specially adapted for mooring a vessel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Ankerbojen und insbesondere eine Fangeinrichtung an Bojen zum Vertäuen von Wasserfahrzeugen.
Die gebräuchlichen Ankerbojen besitzen einen Ring, an dem ein Ankertau oder -kabel befestigt werden kann. Bei einer solchen Anordnung ist es jedoch schwierig, die Boje aufzunehmen oder das Ankertau an der Boje zu vertäuen, da sich Fahrzeug und Boje bewegen und das Fahrzeug unter Umständen noch eine ziemlich starke Fahrt besitzt. Es ist schwierig, den Abstand so genau zu schätzen und den Antrieb in einem solchen Abstand von der Boje abzuschalten, daß das Fahrzeug gerade neben der Boje zum Stillstand kommt. Es ist gefährlich, die Boje aufzunehmen, solange sich das Fahrzeug bewegt, da besonders ein schweres Fahrzeug auch bei langsamer Bewegung noch eine große Wucht besitzt und nicht durch Festhalten der Boje mit der Hand zum Stillstand gebracht werden kann. Ferner macht es besonders bei rauher See Schwierigkeiten, das Fahrzeug und die Boje genügend lange zusammenzuhalten, um das Ankertau an dem Ring der Boje befestigen zu können.
Es wurde vorgeschlagen, an einer Stange der Boje offene Fanghaken anzubringen, um ein Aufnehmen der Boje zu erleichtern. Am offenen Fanghaken jedoch läßt sich ein Befestigen eines Taues nicht vornehmen, sondern höchstens die Boje aufsuchen und aufnehmen. Es ist auch bekannt, einen Fanghaken mit Sperrklinke, der am Ende einer von Hand bedienten Stange sitzt, zu benutzen, um ein Seil an einem Ring einer Boje festzumachen. Das Aufsuchen des Ringes jedoch mit dem Ende der Stange ist umständlich und namentlich bei bewegter See recht schwierig.
Gemäß der Erfindung sitzt der mit Sperrklinke versehene Fanghaken am oberen Ende einer exzentrisch zur Bojenachse angeordneten Stange, so daß eine über denselben geworfene Tauschlinge unter Drehung und Neigun'g der Boje in die Zugrichtung sicher gefangen wird. Die Sperrklinke des Fanghakens ist über ihren Drehpunkt hinaus zweckmäßig derart verlängert und so geformt, daß bei eingefangener Tauschlinge weitere Teile des Taues von dem verlängerten Teil der Sperrklinke abgewiesen werden. Die Sperrklinke des Fanghakens ist so geformt, daß die Tauschlinge zwischen Sperrklinke und oberer Biegung des Hakens festgehalten wird.
Mit der Fangeinrichtung der Erfindung kann das Ankertau leicht und schnell be-
festigt werden, wobei das Tau gleichzeitig gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert ist. In den Zeichnungen ist
Abb. ι eine Skizze des Erfmdungsgegen-Standes,
Abb. 2 eine Teilansicht des Fanghakens an der Spitze der Ankerstange in größerem Maßstab,
Abb. 3 eine Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Hakens,
Abb. 4 eine weitere Ausführungsform der Boje und
Abb. 5 eine schaubildliche Darstellung des Fanghakens nach Abb. 3.
Aus Abb. ι ist die tropfenförmige Boje io ersichtlich, die oben breit ist und nach unten konisch spitz zuläuft. Sie ist unten mit einer Öse 12 versehen, an der eine Ankerkette 14 mit einem Anker 15 befestigt ist. Die Boje besteht zweckmäßig aus Blech und ist hohl ' und wasserdicht.
Gemäß der Erfindung ist die'Boje mit einer aufrecht stehenden Anker stange 16 versehen, die aus Metall besteht. Die Stange ist genügend stark, um den Zug eines Wasserfahrzeuges 18, das daran befestigt werden soll, aufzunehmen. Die Höhe der Stange über dem Wasserspiegel ist zweckmäßig etwas größer als die Höhe des Fahrzeuges, so daß man vom Deck des Fahrzeugs aus leicht eine Schlinge 20 eines Ankertaues 22 über die Spitze der Stange werfen kann. Die Stange ist exzentrisch zur Schwimmachse der Boje befestigt. Bei der in Abb. 1 dargestellten Form der Boje fällt die Schwimmachse mit der senkrechten Drehachse der Boje zusammen. Die Stange setzt sich zweckmäßig winkelförmig bei 24 nach abwärts fort bis in die Boje und ist an der Öse 12 befestigt, so daß ein Zug des Fahrzeuges an der Stange direkt auf die Kette 14 übertragen wird. Es können jedoch die Seitenwandungen der Boje auch genügend stark ausgeführt sein, so daß die Stange direkt auf der Oberseite der Boje unter Fortlassung des Fortsatzes 24 befestigt werden kann. Es wird für unnötig gehalten, diese Ausführungsform in den Zeichnungen darzustellen. Das obere Ende der Stange 16 besitzt einen Haken 26, der durch das nach unten gebogene Ende 28 der Stange gebildet wird, so daß ein Raum zwischen der Stange selbst und dem umgebogenen Abschnitt entsteht, in den das Tau aufgenommen werden kann. Das untere Ende des umgebogenen Teiles 28 ist mit einer Sperrklinke 30 versehen, die bei 32 an einem Ende drehbar gelagert ist und deren anderes Ende durch die Schwerkraft gegen die Stange anliegt, wodurch die Öffnung des Hakens abgesperrt wird. Wenn eine Schlinge des Taues über die Spitze der Stange geworfen und dann nach oben an der Stange entlang gezogen wird, schiebt sie die Sperrklinke zurück und gleitet in den Haken hinein. Die Sperrklinke fällt dann hinter dem Tau wieder zurück gegen die Stange unter dem Einfluß der Schwerkraft und hält das Tau in dem Haken fest. Das Tau kann von dem Haken entfernt werden, indem die Sperrklinke von Hand angehoben wird, so daß das Tau nach unten aus dem Haken schlüpft und nach oben von der Stange abgenommen werden kann.
Der Haken ist so angebracht, daß er nach der Schwimmachse der Boje zu gerichtet ist, oder er befindet sich zwischen der Schwimmachse und der Stange. Wie aus Abb. 1 ersichtlich ist, ist der Haken nach der vertikalen oder geometrischen Achse der Boje zu offen. Kommt das Fahrzeug in die Nähe der Boje, so wird das Tau über die Ankerstange gevvorfen, der Zug des Taues, der entweder durch die Wucht des Fahrzeuges oder durch den auf das Fahrzeug wirkenden Wind entsteht, überträgt sich auf die Stange und neigt die Boje mit der Stange in der in Abb. 1 in ausgezogenen Linien dargestellten Weise. Befindet sich die Stange nicht zwischen dem Fahrzeug und der Schwimmachse der Boje, dann wird die Boje durch den Zug des Taues im Wasser gedreht, da die Stange exzentrisch befestigt ist, bis die Stange sich zwischen dem Fahrzeug und der Achse der Boje befindet. Hierdurch wird stets der Haken in eine vom Fahrzeug abgewandte Richtung gebracht. Durch das Anziehen des Taues gleitet die Schlinge an der Stange nach oben, schiebt die Sperrklinke zurück und tritt in den Haken ein. Die Sperrklinke fällt in ihre ursprüngliche Lage zurück und sichert das Tau an der Stange, ohne daß eine weitere Bedienung oder too Tätigkeit notwendig ist. Es genügt daher, daß die Tauschlinge über die Stange geworfen wird, um ein selbsttätiges Festhalten und Sichern des Taues an der Boje zu bewirken.
Bei der eben beschriebenen Sperrklinke ist es jedoch möglich, daß bei den Bewegungen des Fahrzeuges und der Boje das Tau in eine solche Lage schwingt, daß ein Teil davon unter die Sperrklinke kommt, sie anhebt und dabei das Tau von dem Haken löst. Der Ver-Schluß nach Abb. 3 und 5 ist gegen ein solches Lösen gesichert. In dieser Ausführungsform besteht die Sperrklinke aus einem Paar Platten 34, die auf gegenüberliegenden Seiten des Hakens bei 36 am unteren Ende des umgebogenen Abschnitts 28 drehbar gelagert sind. Die oberen Enden der Platten sind mit Aussparungen 38 versehen, die das Tau aufnehmen, so daß durch den Zug des Taues auf die Platten das Tau zwischen den Enden der Platten und der Biegestelle des Hakens eingeklemmt wird. Die Verschlußplatten sind
558428
mit winklig abgebogenen Fortsätzen 40 versehen, die in der in gestrichelten Linien dargestellten Verschlußstellung die Öffnung des Hakens versperren. Kommt bei dieser An-5 Ordnung das Tau unter die Sperrklinke, so gleitet es an den schrägen Fortsätzen 40 entlang und wird vom Haken fortgeleitet.
In der Ausführung nach Abb. 1 ist die Boje symmetrisch, so daß die Schwimmachse mit der geometrischen, senkrechten Achse zusammenfällt. In der Ausführung nach Abb. 4 ist die Boje ΐοα mit einem Gewicht 42, an einer Seite versehen, so daß die das Gewicht tragende Seite den schwersten Teil der Boje bildet. Die Schwimmachse der Boje liegt auf der Seite der geometrischen Achse, die dem Gewicht gegenüberliegt. Bei dieser Ausführung ist die Stange i6a in der geometrischen Achse der Boje befestigt und auf diese Weise exzentrisch zur Schwimmachse, wie dies auch in Abb. 1 der Fall ist. Der hier nicht dargestellte Haken am Ende der Stange liegt auf der dem Gewicht abgewandten Seite und ist nach der Schwimmachse der Boje gerichtet. Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist dieselbe, wie die im Zusammenhang mit Abb. 1 beschriebene. Beim Anziehen des Taues neigt und dreht sich die Boje, bis das Gewicht nach unten kommt. In dieser Stellung befindet sich der Haken auf der dem Fahrzeug abgewandten Seite der Stange, so daß die Schlinge des Taues selbsttätig an der Stange entlang gleitet, in den Haken eintritt und dort festgehalten wird.

Claims (3)

35 Patentansprüche:
1. Ankerboje mit Fangeinrichtung zum Vertäuen von Wasserfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Sperrklinke versehene Fanghaken am oberen Ende einer exzentrisch zur Bojenachse angeordneten Stange sitzt, so daß eine über denselben geworfene Tauschlinge unter Drehung und Neigung der Boje in die Zugrichtung sicher gefangen wird.
2. Boje nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke des Fanghakens über ihren Drehpunkt hinaus derart verlängert und so geformt ist, daß bei eingefangener Tauschlinge weitere Teile des Taues von dem verlängerten Teil der Sperrklinke abgewiesen werden.
3. Boje nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke des Fanghakens so geformt ist, daß die Tauschlinge zwischen Sperrklinke und oberer Biegung des Hakens festgehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE41260D 1930-06-13 1931-05-29 Ankerboje Expired DE558423C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US377781XA 1930-06-13 1930-06-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE558423C true DE558423C (de) 1932-09-07

Family

ID=21896278

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE41260D Expired DE558423C (de) 1930-06-13 1931-05-29 Ankerboje

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE558423C (de)
GB (1) GB377781A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3338118A1 (de) * 1983-10-20 1984-03-08 Peter 8920 Schongau Enzensperger Befestigungsvorrichtung fuer schwimmgut
FR2830513A1 (fr) * 2001-10-08 2003-04-11 Gerard Guillotin Systeme d'amarrage de bouee flottante a cheminee centrale

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3338118A1 (de) * 1983-10-20 1984-03-08 Peter 8920 Schongau Enzensperger Befestigungsvorrichtung fuer schwimmgut
FR2830513A1 (fr) * 2001-10-08 2003-04-11 Gerard Guillotin Systeme d'amarrage de bouee flottante a cheminee centrale

Also Published As

Publication number Publication date
GB377781A (en) 1932-08-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3150066C2 (de)
DE558423C (de) Ankerboje
DE1603196A1 (de) Spielzeugkran
DE3329159A1 (de) Schiff mit aussetzbaren booten, insbesondere rettungsbooten
DE2030162C3 (de) Unterwasser-Schleppgerät und Vorrichtung zum Aussetzen, Schleppen und Aufnehmen des Gerätes
DE2003854A1 (de) Sich selbsttaetig aufrichtender Schwimmkoerper
DE602737C (de) Einrichtung zum Festhalten von Kuebeln auf Kuebelwagen mit gegenseitiger Verankerung der Kuebel an den oberen Kuebelteilen
DE264501C (de)
DE2824267A1 (de) Vorrichtung bei einer einrichtung zum wegstauen eines ankers
DE913984C (de) Vorrichtung zum Verhindern des Kippens beim Anlegen von Booten
DE618620C (de) Bootsaussetzvorrichtung
DE590272C (de) Schwerkraft-Klappdavit
DE10153359A1 (de) Bootshebeeinrichtung mit vorgespanntem Seil
DE279047C (de)
DE568613C (de) Peilvorrichtung fuer Schiffe
DE501368C (de) Ausloesevorrichtung fuer Rettungsboote
DE2448255A1 (de) Hohlanker
DE8518936U1 (de) Vorrichtung für den Einsatz eines bugseitig geworfenen Ankers als Heckanker
DE509336C (de) Vorrichtung zum Verankern von Luftschiffen auf Wasserflaechen
AT95998B (de) Mehrteiliger Kranhaken für Rettungsboote u. dgl.
DE1960628U (de) Drehbarer poller.
DE345786C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen OEffnen von Schlepphaken
DE552399C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Freigeben von Booten von ihrer Aufhaengung
DE488137C (de) Scherbrett fuer Schleppnetze
DE1923955C (de) Festmacheboje