DE55795C - -"Vorrichtung an Gaslampen zum Regeln des Gasdruckes und zum Reinigen des Gases - Google Patents

-"Vorrichtung an Gaslampen zum Regeln des Gasdruckes und zum Reinigen des Gases

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DE55795C
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J. LEDDIN und H. MÄ.CHLER in Berlin S., Dieffenbachstr. 11 II
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    • GPHYSICS
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Insbesondere bei Regenerativlampen ist es zur Verhütung des Rufsens oder Schlechtbrennens in Folge des wechselnden Gasdruckes nothwendig, Gasdruckregler anzuwenden.
Vorliegende Erfindung betrifft eine einfache, diesem Zwecke dienende Vorrichtung, welche neben der Regelung des Gasdruckes gleichzeitig noch die Aufgabe erfüllt, das Gas von den Bestandtheilen zu reinigen, welche bei längerem Betriebe in den engen Röhrchen der Lampen mit Vorwärmung häufig Verstopfungen herbeiführen.
Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung bei einer solchen Gaslampe dargestellt. Dieselbe befindet sich in einem Gehäuse, welches das Einsatzrohr α für die abziehenden Verbrennungsproducte umgiebt. Das aus Porcellan bestehende Rohr α hängt mit Nasen α1 an bajonnetartig geformten Schlitzen des Ringes c, welcher die Verbindung mit dem Schornstein s vermittelt, und läfst sich leicht auswechseln. Das bereits erwähnte Gehäuse umgiebt den Einsatz α ringförmig und besteht aus der Kapsel <£, dem Deckel p, dem Zwischenboden k und der inneren ringförmigen Wand i. Der Zwischenboden k und die ringförmige Wand i. bestehen zweckmäfsig aus einem Stück, wie Fig. ι zeigt. Der Zwischenboden k trennt das Gehäuse in zwei über einander liegende ringförmige Räume I und II, welche durch die Oeffnung h in dem Zwischenboden in Verbindung stehen. Der Oeffnung h genau gegenüber liegt in dem Deckel ρ die Oeffnung g, durch die das Gas bei geöffnetem Gashahn einströmt. Die beiden Oeffnungen g und h haben konische Gestalt. Zwischen beiden spielt ein kleiner Doppelkegel f, welcher in seinen Endlagen entweder die obere oder die untere Oeffnung schliefst, während er in der Mittellage beide Oeffnungen freigiebt, wobei dann das Gas aus dem Raum I nach II und durch die Brennerröhren b ausströmt. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Doppelkegel an einem Hebel angebracht, der sich um einen Zapfen/2 dreht und mit dem Gegengewicht/1 belastet ist. Das Gewicht ist so bemessen, dafs für gewöhnlich die obere Oeffnung g geschlossen ist. Beim Eintritt des Gases öffnet sich unter dem Druck desselben das obere Ventil. Ist der Gasdruck normal/ so nimmt der Doppelkegel seine mittlere Lage ein, die in Fig. ι angegeben ist. Tritt aber plötzlich vermehrter Druck ein, so nähert sich der untere Kegel seiner Oeffnung, und der Durchgang durch die Oeffnung h wird kleiner. Es findet also hierdurch Druckregelung statt.
Gleichzeitig wird das Gas in den beiden Kammern I und II gereinigt. Es gelangt zunächst in die Kammer I und verbreitet sich in derselben mit dem Druck, der in der Gasleitung herrscht. Es hat hierbei Gelegenheit, mitgeführte flüssige Stoffe, wie theerartige Bestandtheile u. s. w., abzusetzen. Darauf tritt das Gas mit geregeltem Druck in die Kammer II, um auch hier noch an den Wänden und auf dem Boden Unreinigkeiten abzulagern, . so dafs schliefslich das Gas gereinigt in die Brennerröhren b gelangt und in diesen keine Verstopfungen herbeiführen kann.
Das Anzünden der dargestellten Lampe ge-
schieht mit Hülfe des Zündrohres / nach Oeffhen des Nebenhahnes m.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Gaslampen eine Vorrichtung zum Regeln des Gasdruckes und zum Reinigen des Gases, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit dem waagrechten Zwischenboden k, der die beiden über einander liegenden Kammern I und II bildet, sowie durch die beiden Oeffnungen g und h für den Durchgang des Gases, zwischen welchen Oeffnungen der an einem Hebel mit Gegengewicht schwebend angeordnete Doppelkegel f spielt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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