DE557498C - Am Rammzylinder aufgehaengter Rammuntersatz fuer durch ein Druckmittel betriebene Schnellschlag-Pfahlrammen - Google Patents

Am Rammzylinder aufgehaengter Rammuntersatz fuer durch ein Druckmittel betriebene Schnellschlag-Pfahlrammen

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DE557498C
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D7/00Methods or apparatus for placing sheet pile bulkheads, piles, mouldpipes, or other moulds
    • E02D7/02Placing by driving
    • E02D7/06Power-driven drivers
    • E02D7/10Power-driven drivers with pressure-actuated hammer, i.e. the pressure fluid acting directly on the hammer structure

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Description

  • Am Rammzylinder aufgehängter Rammuntersatz für durch ein Druckmittel betriebene Schnellschlag-Pfahlrammen Die Erfindung betrifft eine neuartige Ausbildung und Anordnung einer Platte als Rammuntersatz an durch ein beliebiges Druckmittel, z. B. Preßluft, betriebenen Schnellschlag-Pfahlrammen.
  • Bei der Verwendung einer Ramme der vorbezeichneten Art zum Einrammen von Spundwandeisen, insbesondere aber von aus zwei solcher Spundeisen bestehenden Rammpaaren, bei denen das Profil der Spundbohlen abwechselnd nach beiden Seiten über die Spundw-andachse hinausreicht, wie z. B. bei Larssen-Eisen, besteht der Übelstand, daß die Spundbohlenstirnseite deformiert wird, bevor das Spundeisen bis zur gewollten Tiefe in den Boden eingedrungen ist. Dieser Übelstand tritt in erhöhtem Maße auf, wenn in festem, schwierigem Boden gerammt werden soll. Die Ursache dieses 1-%els ist in dem Umstand zu erblicken, daß die Rammplatte nur auf einem kleineren Teil der Spundwandstirnseite aufliegt und so die Schlagkraft nicht gleichmäßig über den ganzen Bohlenquerschnitt zur Wirkung gelangt; die übliche Art der Anordnung der Rammplatte ließ auch eine größere Auflagefläche wegen der wenig günstigen Formgebung des Rammhammeruntersatzes bisher nicht zu.
  • Um die erwähnten Nachteile zu vermeiden, werden bei solchen Rammen, bei denen lediglich das Eigengewicht des Fallbären für die Schlagleistung nutzbar gemacht ist, schon sogenannte Rammhauben verwendet, die zwischen Hammer und Spundwandeisen eingefügt werden und mit ihrer breiteren Auflagefläche die Spundwandköpfe vor Deformation schützen. Mit der Verwendung dieser Rammhauben ist jedoch wieder der Nachteil verbunden, daß die Spundwandeisen für jedes ihrer Profile diesen besonders angepaßte Rammhauben erfordern, wodurch nicht nur die Anschaffungskosten sehr erhöht werden, sondern auch der flotte Gebrauch der Vorrichtung infolge der Auswechselung der Rammhauben beeinträchtigt wird. Im übrigen haben die letzteren noch den weiteren Nachteil, daß durch ihre Zwischenschaltung und die Art ihrer Ausbildung die Schlagkraft gedämpft wird.
  • Diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden, indem ein am Rammzylinder aufgehängter Rammuntersatz für durch ein Druckmittel betriebene Schnellschlag-Pfahlrammen mit frei fliegendem, das Druckmittel steuerndem Schlagkolben zum Ratnmen von Spundwandeisen, insbesondere von aus zwei solchen Spundeisen bestehenden Rammpaaren, bei denen das Profil der Spundwandeisen abwechselnd nach beiden Seiten über die Spundwandachse hinausragt, erfindungsgemäß in der Weise ausgebildet ist, daß zur Führung und Aufhängung der Rammplatte zwei am Rammzylinder befestigte winklige Haltearme angeordnet sind, an deren waagerechten Schenkeln Flacheisen befestigt sind, die sich an den Spundwandeisen abstützen und eine Verschiebung der Rammvorrichtung in der Spundwandachse und senkrecht dazu verhindern. Außerdem sind die Haltearme nach unten hin bis über die Rammplatte hinaus verlängert und an diesen freien Enden zur Führung der Spundwandeisen dienende Bügel angebracht, die sich an den Spundwandeisen abstützen und eine Verschiebung der Rammplatte in Richtung der Spundwandachse und seitlich hierzu verhüten.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Von den Abbildungen zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Schnellschlag-Pfahlramrne mit Rammplatte, letztere auf einem Spundeisenpaar aufruhend, ferner Abb. 2 einen Querschnitt durch die Rammplatte mit einer Draufsicht auf das Spundeisenpaar.
  • Abb. 3 zeigt ein der Abb. 2 ähnliches Bild, nur daß hier für das Spundeisenpaar ein anderes System bzw. Profil zur Verwendung gelangt ist.
  • Im Zylinder i der Schnellschlag-Pfahlramme bewegt sich unter der Einwirkung eines gesteuerten Treibrriittels, beispielsweise Preßluft, der hier frei fliegende Schlagkolben 2, dessen bei seiner Bewegung in Pfeilrichtung erzeugte Schlagkraft durch den Zwischenkolben 3 und die Rammplatte 4 auf das unter der letzteren stehende Spundeisenpaar 5 in bekannter Weise übertragen wird: Erfindungsgemäß ist bei der vorbeschriebenen Vorrichtung die Rammplatte 4 in zwei Haltearmen 6 und 6' aufgehängt und von diesen geführt, die, selbst in Richtung der Spundwandachse rechts und links sich gegenüberliegend, außen am Zylinder i befestigt sind und in Aussparungen 4' der Rammplatte 4 eintreten. Die Haltearme 6 und 6' besitzen je eine Nase 7 bzw. 7' für die Aufhängung der auf diese Weise im Raum 8 bzw. 8' in senkrechter Richtung begrenzt beweglichen Rammplatte 4. Unn ein Abgleiten der letzteren und damit auch des Rammzvlinders i von dem einzurammendeil Spundeisenpaar .5 zu verhüten, tragen die Haltearme 6 und 6'- besondere Spundeisenführungsbügel9 und io bzw. 9' und io', die einen guten Schlagsitz bei schnell aufeinanderfolgenden Schlägen des Hammerkolbens 2 gewährleisten. Soll ein zweites Rammpaar eingetrieben werden, so wird der Rammhammer mit Zubehör, d. h. der Zylinder mit Schlagkolben und der die Rammplatte führenden Haltevorrichtung, von dem bereits eingetriebenen- Rammpaar abgehoben und auf das neue Spundeisenpaar wieder aufgesetzt, worauf sofort das Einrammen wieder beginnen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Am Rammzylinder aufgehängter Rammuntersatz für durch ein Druckmittel betriebene Schnellschlag-Pfahlrammen mit frei fliegendem, das Druckmittel steuerndem Schlagkolben zum Rammen von Spundwandeisen, insbesondere von sogenannten Rammpaaren, bei denen das Profil der Spundwandeisen abwechselnd nach beiden Seiten über die Spundwandachse hinausragt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung und Aufhängung der Rammplatte (4) zwei am Rammzylinder befestigte winklige Haltearme (6 und 6') angeordnet sind, an deren waagerechten, unter die Rammplatte (4) greifenden -Schenkeln (7, _7 ') Flacheisen (9, 9', io, io') befestigt sind, die sich an den Spundwandeisen abstützen und eine Verschiebung der Rammvorrichtung in der Spundwandachse und senkrecht dazu verhindern.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010023214A1 (de) * 2010-06-09 2011-12-15 Schletter Gmbh Schlagstück für eine Pfahlramme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010023214A1 (de) * 2010-06-09 2011-12-15 Schletter Gmbh Schlagstück für eine Pfahlramme
WO2012010131A3 (de) * 2010-06-09 2013-06-06 Schletter Gmbh Schlagstück für eine pfahlramme

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