DE55714C - Biercontrolapparat - Google Patents

Biercontrolapparat

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Publication number
DE55714C
DE55714C DENDAT55714D DE55714DA DE55714C DE 55714 C DE55714 C DE 55714C DE NDAT55714 D DENDAT55714 D DE NDAT55714D DE 55714D A DE55714D A DE 55714DA DE 55714 C DE55714 C DE 55714C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
control device
transport
counting
slide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55714D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. LAMPRECHT in Marienhütte bei Gnarrenburg, E. BORCHERS in Lamstedt, Hannover, und J. BLANKENBURG in Bremen, Domshof 17/18
Publication of DE55714C publication Critical patent/DE55714C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G23/00Other table equipment
    • A47G23/10Devices for counting or marking the number of consumptions
    • A47G23/12Consumption counters combined with table-ware or table-service
    • A47G23/14Consumption counters combined with table-ware or table-service combined with underlays or holders, e.g. for glasses

Landscapes

  • Slot Machines And Peripheral Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Biercontrolapparat.
Der nachfolgend beschriebene und in der Zeichnung in Fig. 1,2,3 un^ 4 dargestellte, mit Zählvorrichtung versehene Bierseideluntersatz hat den Zweck, dem Gast sowohl wie dem Wirth bei Verabreichung von Getränken eine sichere Controle über die Anzahl der getrunkenen Gläser zu gewähren und vor Mifshelligkeiten zu schützen. Er wird in Gestalt eines Untersatzes angefertigt und sind bei demselben alle bei derartigen Apparaten " angewendeten Hülfsmittel, wie z. B. Schrotkörner, überflüssig, so dafs weder ein falsches Markiren noch andere Unzuträglichkeiten eintreten können.
Der Apparat ist dadurch charakterisirt, dafs an der Mantelfläche des Untersatzes eine Schauöffnung angebracht ist, von welcher ein mit Zahlen versehener Hohlkegel absatzweise vorbeibewegt werden kann.
Die Bewegungsart dieses Kegels ist charakteristisch insofern, als die Bewegung in zwei Absätzen durch einen von aufsen zu handhabenden Knopf erfolgt. Durch diese Bewegung in zwei Absätzen wird vorgebeugt, dafs durch ein zufälliges Änstofsen eine Fortbewegung des Zählrades erfolgen kann, weil infolge der Bewegung in zwei Absätzen ein durchaus bis zu Ende durchgeführtes Eindrücken des Knopfes nothwendig ist, um das Zählwerk zu bethätigen. Diesem Uebelstand der zufälligen Fortbewegung des Zählrades, die bei anderen Apparaten so sehr störend wirkt, ist durch diese besondere Bewegungsart wirksam entgegengetreten und dadurch eine zuverlässige Handhabung des Apparates ermöglicht.
In dem Untersatz A ist auf der Achse a drehbar die niedrige Zähltrommel \ angebracht. Mit derselben fest verbunden ist das mit zwei Zahnflanken e e1 versehene Sperrrad p, welches noch mit Arretirstift r ausgerüstet ist. Auf die beiden Zahnflanken der Sperrzähne wirkt der Schieber η mit seinen beiden Transportstiften n1 und ra2 in der Weise ein, dafs beim Niederdrücken des Knopfes k der Stift nl das Sperrrad um einen halben Zahn transportirt, wonach beim Zurückgehen des Schiebers infolge der Wirkung der Feder f der zweite Stift rc2 die Weiterbewegung des Sperrrades um einen ganzen Sperrzahn vollendet, indem derselbe auf die geneigte Zahnflanke e1 wirkt.
Ist das Sperrrad einmal durch die auf einander folgenden Bewegungen des Knopfes k herumgedreht worden, so trifft der Sperrstift r an den Federhaken h und ist eine weitere Drehung der Zählscheibe \ nicht mehr möglich, bevor nicht durch den Wirth oder den Kellner der Apparat wieder auf die Nullstellung gebracht ist. Dies geschieht mittelst eines durch Schlüssel zugänglichen Vierkantes ν und der Achse v1, vermittelst welcher man den drehbaren Federhaken h ausheben und die Controluhr wieder auf die Nullstellung bringen kann. Es soll diese Arretirvorrichtung verhindern, dafs der Gast durch beliebiges Vordrehen über die betreffende Zahl und durch Ueberschreiten der Maximalzahl wieder zu einer niedrigen Zahl gelangt und so den Zweck der Controlvorrichtung vereiteln kann.
Durch die besondere Anordnung des Appa-

Claims (1)

  1. rates im Untersatz und durch die einfache Construction der Zählvorrichtung ist ein Versagen des Apparates unmöglich; derselbe ist vollkommen geschützt gegen jede äufserliche Beschädigung.
    Wesentlich für die Einführung des Apparates in die Praxis ist es, dafs die äufsere Form des Untersatzes durch Einfügung der Controluhr in keiner Weise verändert wird; es ist dies eine Hauptbedingung für die Einführung. Die Untersätze können in gewöhnlicher Weise auf einander gestellt werden, so dafs eine Behinderung durch Anbringung dieser Controlvorrichtung nicht eintritt.
    Patεντ-Anspruch:
    Ein Biercontrolapparat, bestehend aus dem im Untersatz A mit Zahlzeichen versehenen Hohlkegel \ und dem am Mantel des Untersatzes angebrachten Schauloch s und einem mit zwei Transportstiften n1 n2 ausgerüsteten Transportschieber n, welcher auf das mit zwei ansteigenden Zahnflanken e e' versehene Sperrrad ρ in der Weise eingreift, dafs sowohl beim Vor- wie beim Rückwärtsbewegen des Schiebers der Transport des Zählcylinders in zwei Absätzen erfolgt, in Verbindung mit der Sperrvorrichtung h, . zum Zweck Arretirung der Zählvorrichtung nach vollendetem Umgang.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55714D Biercontrolapparat Expired - Lifetime DE55714C (de)

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