DE55607C - Unmittelbar wirkender Flüssig. keitsdruck-Aufzug - Google Patents

Unmittelbar wirkender Flüssig. keitsdruck-Aufzug

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DE55607C
DE55607C DENDAT55607D DE55607DA DE55607C DE 55607 C DE55607 C DE 55607C DE NDAT55607 D DENDAT55607 D DE NDAT55607D DE 55607D A DE55607D A DE 55607DA DE 55607 C DE55607 C DE 55607C
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Germany
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elevator
lifting cylinder
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acting liquid
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DENDAT55607D
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O. KRELL in St. Peters. bui-g
Publication of DE55607C publication Critical patent/DE55607C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die Herstellung unmittelbar wirkender Wasserdruckaufzüge für gröfsere Höhen in der üblichen Art erfordert eine Versenkung des feststehenden Cylinders unterhalb des Bodens, was immer bedeutende Kosten und oft grofse technische Schwierigkeiten mit sich" bringt. Dabei ist die im Verhä'ltnifs zu ihrer Dicke aufserordentlich lange Kolbenstange auf Knickfestigkeit beansprucht, wodurch die derselben aus Festigkeitsrücksichten zu gebende Querschnittsgröfse in Widerspruch steht mit dem für den vortheilhaftesten Flüssigkeitsdruck erforderlichen Durchmesser. Diese Uebelstände sind nach vorliegender Erfindung dadurch zu vermeiden, dafs . ein an einem oberen Ende fest aufgehängter Stufenkolben zur Anwendung gelangt, durch welchen gleichzeitig von unterhalb die Zuführung des Druckwassers stattfindet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher nach der vorliegenden Erfindung ' angeordneter Aufzug in den Fig. 1 und 2 in sinnbildlicher Weise mit verschiedenen Stellungen des Fahrstuhles dargestellt, während die Fig. 3 einen Grundrifs dieser Anordnung und die Fig. 4 bis 8 Einzelheiten derselben zeigen.
Der Kolben des Hebecylinders ist hierbei ein Stufenkolben L, Fig. 4, 7 und 8, welcher — oben dünner und unten stärker —- mit dem oberen Ende an einem festen Punkt K, Fig. i, 2 und 4, aufgehängt ist.
Auf diesem Kolben gleitet mit zwei Stopfbüchsen an den Enden der Hebecylinder M, Fig. 4, 7 und 8, welcher den Fahrstuhl O, Fig. i, 2, 4, 7 und 8, trägt. Der untere, stärkere Theil der Kolbenstange L ist röhrenförmig gebildet. Durch diesen Theil tritt das Trieb wasser unten in das Innere der Kolbenstange bei A, Fig. 4, ein und durch Oeffnungen, welche an dem oberen Ende des stärkeren Theiles der Kolbenstange bei B, Fig. 4, angebracht sind, in den Treibcylinder. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs der Kolben nur Zugspannung erleidet und die Durchmesser der verschiedenen Stufen desselben entsprechend dem vortheilhaftesten Flüssigkeitsdruck gewählt werden können; auch braucht der Kolben bezw. die Kolbenstange nicht in den Boden versenkt zu werden.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine besondere Art der Führung und Lagerung des Aufhängepunktes dargestellt, welche jedoch auch in beliebiger anderer Weise ausgeführt werden kann.
Die Führung des Fahrstuhles bei dem auf der Zeichnung dargestellten Aufzug erfolgt durch ein den Hebecylinder in gleichem Abstande umschliefsendes geschlitztes Rohr C, Fig. 4, 7 und 8, welches durch Stützen D, Fig. 8, an der Gebäudewand befestigt ist. Der Fahrstuhl trägt seitlich auf dem Durchmesser der Führungssäule C ausgebohrte, geschlitzte Führungsgleitbacken E, Fig. 7 und 8.
Der an dem Fahrstuhl feste, durch den Röhrenschlitz den Treibcylinder umfassende Knaggen F, Fig. 4 und 8, verhindert, da derselbe in den Schlitz der Führungssäule C dicht geht, ein Drehen des Fahrstuhles. An dem oberen Ende des geschlitzten Führungsrohres ist ein seitlicher, offener Aufsatz G, Fig. 1 und 2, angebracht, welcher eine Zugänglichkeit der oberen Cylinderstopfbüchse ermöglicht. Auf diesem Aufsatz stehen die erforderlichen
Anzahl Rohre H, Fig. ι und 2, welche an ihrem oberen Ende die Auflagerung K, Fig. 1, und 4, für den oberen Aufhängepunkt des Kolbens tragen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein unmittelbar wirkender Flüssigkeitsdruckaufzug, bei welchem auf dem feststehend aufgehängten, lediglich auf Zug beanspruchten stangenartigen Differentialkolben ein den Fahrstuhl tragender Differentialhebecylinder sich bewegt und die Druckflüssigkeit dem letzteren durch den hohlen, feststehenden Differentialkolben zugeführt wird, zum Zwecke, durch Verwendung hohen Flüssigkeitsdruckes diesen Flüssigkeitsdruck bei den verschiedenen Stellungen des Hebecylinders möglichst gleichmäfsig zu erhalten und das Versenken des Cylinders in den Boden zu vermeiden. Bei dem unter 1. gekennzeichneten, unmittelbar wirkenden Flüssigkeitsdruckaufzug:
    a) die Anordnung eines concentrisch mit dem Hebecylinder angebrachten, an der Wand befestigten geschlitzten Führungsrohres und der Antrieb des Fahrstuhles durch einen Knaggen, welcher durch den Schlitz des Führungsrohres nach innen bis an den Hebecylinder reicht, an welchem derselbe befestigt ist;
    b) die Anordnung der auf das geschlitzte Führungsrohr aufgesetzten röhrenförmigen Stutzen zum Tragen des oberen Aufhä'ngepunktes des Differentialkolbens.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55607D Unmittelbar wirkender Flüssig. keitsdruck-Aufzug Active DE55607C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199717B (de) * 1959-04-04 1965-09-02 Demag Ag Verrohrungsbuehneneinrichtung fuer Tiefbohranlagen
EP0133241A1 (de) * 1983-07-22 1985-02-20 A.K. Gebauer & Cie. Spezialfabrik für Aufzüge Schubkolbenantrieb

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DE1199717B (de) * 1959-04-04 1965-09-02 Demag Ag Verrohrungsbuehneneinrichtung fuer Tiefbohranlagen
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