DE555945C - Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen - Google Patents

Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen

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DE555945C
DE555945C DE1930555945D DE555945DD DE555945C DE 555945 C DE555945 C DE 555945C DE 1930555945 D DE1930555945 D DE 1930555945D DE 555945D D DE555945D D DE 555945DD DE 555945 C DE555945 C DE 555945C
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folding
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pocket
folding pocket
rollers
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DE1930555945D
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Camco Machinery Ltd
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Camco Machinery Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
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    • B65H45/144Pockets or stops therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/148Pocket-type folders diverters therefor

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falztasche für Stauchfalzmaschinen Die Erfindung betrifft verschiebbare Ablenker,welche in Verbindung mit Falztaschen von Stauchfalzmaschinen verwendbar sind.
  • Die Falzvorrichtung einer Stauchfalzmaschine enthält häufig mehrere Falztaschen, welche sämtlich der Reihe nach vom Papier durchlaufen werden, sofern die größtmögliche Parallelfalzzahl herzustellen ist. Oft jedoch erfordert der gerade vorliegende Auftrag weniger als die größtmögliche Falzzahl; dann ist es notwendig, eine oder mehrere Falztaschen auszuschalten. Dieses Ausschalten erfolgt dadurch, daß man die Vorderkante der Tasche mit einem Ablenker überdeckt, welcher das Papier von der betreffenden Falztasche weg zwischen das nächstfolgende Paar Falzwalzen lenkt. Diese Ablenker sind gewöhnlich schwenkbar an den Falzplatten der Tasche angelenkt, wie es beispielsweise die Beschreibung des Patents 435 797 angibt; sie werden lediglich durch Schwenken von der Arbeits- in die Ruhelage, oder umgekehrt, gebracht. Die schwenkbar angelenkte Ablenkerplatte ist durchaus brauchbar, wenn reichlich Platz verfügbar ist, um sie um ihr Gelenk zu schwenken. In manchen Fällen jedoch führt die 'Notwendigkeit, diesen Raum frei zu lassen, dazu, zwischen der Falztasche und dem Fördertisch oder anderen benachbarten Teilen einen solchen Abstand vorzusehen, daß die Maschine keine so gedrängte Form erhält, wie sie andernfalls möglich wäre.
  • Die Erfindung betrifft daher eine Ablenkeranordnung von solcher Bauart, daß die Falztasche, an der sie angebracht wird, in nächster Nähe anderer Maschinenteile angeordnet werden kann.
  • Es ist freilich schon vorgeschlagen worden, die Falztaschen einer Falzmaschine so zu bauen, daß die obere Platte einer solchen Falztasche beweglich ist und ohne Zwischenraum auf die untere Platte aufgelegt werden kann, um auf diese Weise die Falztasche bei Bedarf zu verschließen, während im Falle der normalen Verwendung der Falztasche die nach oben zu umgebogene Vorderkante der oberen Platte als Leitfläche dienen soll, welche die Falzstücke oder Bogen von den Walzen in die Falztasche hineinlenkt. Es scheint jedoch kaum ohne weiteres möglich, eine solche Vorrichtung in betriebsfähiger Form herzustellen, weil man mit Rücksicht auf die in den üblichen Falzmaschinen vorhandenen glatten Falzwalzen, den verhältnismäßig breiten Falzspalt zwischen den Seitenplatten und die sonstigen Raumverhältnisse den genannten umgebogenen oberen Rand der oberen Platte nicht gleichzeitig so lang in der Förderrichtung machen kann, daß er in dem erstgenannten Betriebsfall als Leitfläche wirkt, andererseits so kurz, daß er in dem zweiten Betriebsfall nicht mit einer der vorgeordneten Falzwalzen in Konflikt kommt; macht man ihn aber so kurz, daß diese Schwierigkeit beseitigt wird, so kann er kaum seine Funktion als Leitfläche im ersten Betriebsfalle ausüben.
  • Außerdem ist die Bedienung einer umschaltbaren Falztasche, wenn sie überhaupt nach dem genannten Vorschlag gebaut werden könnte, erheblich umständlicher als nötig und zulässig. Besonders dann, wenn die Falztaschen erhebliche Abmessungen und dementsprechend ein verhältnismäßig großes Gewicht besitzen, muß eine Einrichtung getroffen werden, welche die Umschaltung einer solchen Falztasche aus dem offenen in den geschlossenen Zustand und umgekehrt leicht und rasch durchzuführen gestattet.
  • Nach der Erfindung wird der Ablenker mit einem einen Längsschlitz aufweisenden Arm verbunden, der das Verschieben des Ablenkers längs der Falzplatte zur Einlaufrichtung der Bogen parallel gestattet, wodurch nur verhältnismäßig wenig Platz für seine Einschaltung notwendig wird. Um ihn in seiner Lage festzuhalten, können Anschläge o. dgl. benutzt werden, welche eine unbeabsichtigte Verschiebung des Ablenkers aus der Arbeits-bzw. der Ruhelage verhindern.
  • In den Zeichnungen wird eine Ausführungsforrn, der Erfindung beispielsweise beschrieben.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt entlang der Linie i-i der Fig. 2 und stellt eine die Erfindung enthaltende Falzmaschine dar.
  • Fig. 2 ist eine teilweise nach der Linie 2-2 der Fig. i geschnittene Draufsicht dieser Maschine, und Fig. 3 und 4 sind nach der Linie 3-3 der Fig. z geschnittene Teildarstellungen in größerem Maßstab, welche den Ablenker und die zugehörige Falztasche in ihrer Arbeits-und ihrer Ruhelage zeigen.
  • In den Zeichnungen ist der Rahmen der Falzmaschine durchweg mit io bezeichnet. Von einem Fördertisch i i werden die Bogen über eine Walze 12 zwischen Führungsplatten 13 und 14 hindurch in eine Falzvorrichtung geleitet. Die Falzvorrichtung enthält Falzwalzen 15, 16, 17, 18, ig und 2o. Außerdem enthält sie Falztaschen 21, 22, 23 und a4, deren jede das Papier der Reihe nach durchläuft, wenn man den Bogen viermal falzen will. Die Walzen 12, 15, 16, 17, 18, 19 und 2o werden in geeigneter Weise angetrieben. Im vorliegenden Beispiel erfolgt dies durch eine Riemenscheibe 25, welche durch einen Elektromotor o. dgl. vermittels eines Riemens 26 angetrieben wird. Die Riemenscheibe 25 sitzt auf einer Welle 27, auf der .ein Zahnrad 28 angebracht ist, welches mit losen Zahnrädern 29 und 30 kämmt. Das lose Zahnrad 29 greift in ein auf der Walze 12 befestigtes Zahnrad ein, während das lose Zahnrad 30 mit einem auf der Walze 16 befestigten Zahnrad kämmt, und alle diese Walzen 15, 16, 17, 18, ig und 2o sind derart miteinander durch Zahngetriebe gekuppelt, daß sie alle mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen.
  • Die Falztaschen 21, 23 und 24 sind je mit einer Ablenkerleiste 31 ausgerüstet. Diese sitzt an Armen 32, welche um gegeneinander ausgerichtete Stiftschrauben drehbar sind, und diese wiederum sind in Ansätze 34 eingeschraubt, welche an der Oberseite der betreffenden Falzplatte hervorstehen. In den Zeichnungen sind diese Ablenker in ihre Ruhelage auf die Oberflächen der oberen Platten zurückgeklappt, während sich die Taschen in ihrer Vorder- bzw. Falzlage befinden.
  • Der Fördertisch z i ist so dicht über der Falztasche 22 angebracht, daß der Platz nicht ausreichen würde, um eine Ablenkerleiste 31 an schwenkbaren Armen ,32 zu verwenden. Bei diesen Platzverhältnissen ist es daher von Vorteil, die vorliegende Erfindung zu verwenden, nach der der Ablenker über die Oberseite der Falzplatte hinweg verschiebbar ist. Im Anschluß an die Seitenkanten der Falztasche und ein kurzes Stück einwärts der Vorderkante befinden sich Ansätze 35, in welche gegeneinander ausgerichtete Stiftschrauben oder Drehzapfen 36, ähnlich den obenerwähnten Stiftschrauben 33, eingeschraubt sind. Diese Stifte 36 dienen als Gelenk und Gleitführung für die mit Schlitzen versehenen Arme 37, an deren vorderen Enden die Ablenkerleiste 38 befestigt ist.
  • In ihrer Ruhelage stößt die Leiste 38 gegen zwei kleine Stifte 39, welche in die obere Platte der Falztasche z2 eingesetzt sind; da gleichzeitig die Stifte 36 am Vorderende des Schlitzes in jedem der Arme 37 anliegen, wird eine Bewegung der Leiste 38 in jeder Richtung verhindert. Wenn die Ablenkerleiste 38 sich in ihrer in Fig.4 dargestellten Arbeitslage befindet, legt sich eine Kante 4o an der Unterseite jedes der Arme 37 gegen die Vorderkante eines seitlich an der Falztasche hervorragenden Teiles 41.
  • Jede der Falztaschen 21, 22, 23 und 24 besitzt an ihren Seitenrändern Führungsleisten 42, welche auf Winkelprofilschienen 43 aufruhen; die senkrechten Flansche dieser Schienen sind mit Nieten o. dgl. am Gestell io der Maschine befestigt. Auf diese Weise können die Falztaschen nach den Falzwalzen hin- und von ihnen weggeschoben werden. Ihre Bewegung nach den Walzen zu wird dadurch begrenzt, - daß die Vorderenden der Führungsleisten 42 an Anschläge 44 am Gestell anstoßen, wie in Fig. 2 dargestellt. Diese Anschläge treten nur dann in Tätigkeit, wenn die Ablenker sich in ihrer zurückgezogenen Ruhelage befinden. Wenn die Ablenker ihre vordere Arbeitslage einnehmen, wird die Bewegung der Falztaschen nach vorn auf ihren Führungsschienen 43 dadurch begrenzt, daß die Arme 32 oder gegebenenfalls die Arme 37 an Anschlagbolzen 45, welche auch am Maschinengestell angebracht sind, anstoßen.
  • Wenn die Teile der Vorrichtung die in Fig. i, 2 und 3 der Zeichnung dargestellten Lage einnehmen, d. h. wenn sich die Falztasche 22 in der Arbeitsstellung befindet, und wenn der Arbeiter nun diese Falztasche ausschalten will, greift er zuerst nach der Falztasche und schiebt sie auf ihren Trag- und Führungsschienen 43 zurück, bis sie von den Falzwalzen 16 und 18 freigekommen sind. Er drückt dann von oben auf die Arme 37 oder von unten auf die Ablenkerleiste 38, um den Ablenker um die Stifte 36 derart zu kippen, daß sich sein Vorderende über die Spitze der Anschlagstifte 39 hinweghebt. Der Ablenker wird dann nach vorn geschoben, bis die Kante 4o an den Armen 37 über die Vorderkante des Vorsprungs 41 herunterrutschen kann. Nun ist die Ablenkerleiste 38 auch weit genug nach vorn verschoben, um an der Vorderkante der Falztasche vorbei zu können, so daß sie sich vor diese senken und den Eintrittsschlitz der Tasche überdecken kann. In dieser Lage ist der Ablenker gegen Verschiebung in jeder Richtung gesichert; die Stifte 36 verhindern durch ihre Berührung mit dem Hinterende der Schlitze in den Armen 37 eine Bewegung nach vorn, und eine Verschiebung nach hinten wird dadurch verhindert, daß die Kante 4o an die Vorderkante des Vorsprungs 41 anstößt-. Die Falztasche wird nun so weit vorgeschoben, bis die Vorderenden der Arme 37 an den Anschlagbolzen 45 anstoßen, d. h. bis die Ablenkerleiste 38 sich in derjenigen Lage gegenüber den Walzen 16, 17 und 18 befindet, in welcher sie die Papierbogen, die zwischen den Walzen 16 und 17 hindurchgehen, auf gekrümmter Bahn zwischen die Walzen 17 und 18 leitet. Diese Stellung der Teile ist in Fig.4 dargestellt.
  • Wenn es nun notwendig wird, die Falztasche z2 wieder in Tätigkeit zu setzen, zieht man sie wieder von den Falzwalzen weg und hebt die Ablenkerleiste 38 so hoch, daß sie das Vorderende der Tasche freigibt; hierbei kommt auch die Kante 4o von dem Vorsprung 41 frei, worauf der Ablenker nach hinten geschoben werden kann. In dem Falle, daß die Ablenkerleiste an die Vorderseite der Anschlagstifte 39 stößt, genügt eine kleine Schwenkung des Ablenkers um die Stifte 36, um dies Hindernis zu beseitigen; es kann dann die Rückwärtsbewegung fortgesetzt werden. Wenn sie so weit fortgeführt ist, wie es die in die Schlitze eingreifenden Stifte erlauben, läßt der Arbeiter los, und der Ablenker fällt dann nach unten hinter die Anschlagstifte 39, so daß er wieder durch diese Anschlagstifte und die in die Schlitze eingreifenden Stifte 36 gegen Vor- oder Rückwärtsbewegung gesichert ist. Nachdem der Arbeiter auf diese Weise den Ablenker in seine Ruhelage gebracht hat, schiebt er die Falztasche so weit nach vorn, bis die Führungen 42 gegen die Anschläge 44 stoßen, wie in Fig. 2 dargestellt, so daß sich nun die Tasche in ihrer Arbeitsstellung befindet.

Claims (2)

  1. PATENTANspRÜcHE: i. Falztasche für Stauchfalzmaschinen mit einem auf ihr schwenkbar gelagerten Ablenker, der in seiner Arbeitslage bei zurückgeschobener Falztasche die Taschenöffnung verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenker (38) mit einem einen Längsschlitz aufweisenden Arm (37) verbunden ist, der das Verschieben des Ablenkers (38) längs der Falztasche (22) parallel zur Einlaufrichtung der Bogen gestattet.
  2. 2. Falztasche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenker (38) im Verhältnis zur Falzplatte (22) sowohl in der vorderen als auch in der rückwärtigen Stellung durch Anschläge o. dgl. (39, 40, 41) gegen Verschiebung gesichert ist.
DE1930555945D 1930-01-23 1930-10-24 Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen Expired DE555945C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US555945XA 1930-01-23 1930-01-23

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DE555945C true DE555945C (de) 1932-08-04

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ID=21998901

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DE1930555945D Expired DE555945C (de) 1930-01-23 1930-10-24 Falztasche fuer Stauchfalzmaschinen

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DE (1) DE555945C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961981C (de) * 1952-10-14 1957-04-18 Kurt Ruenzi Falzmaschine mit Falztaschen zum Stauchfalzen
US5041074A (en) * 1988-10-14 1991-08-20 Jos. Hunkeler, Ltd. Folding machine, especially upset-folding machine
EP1270481A3 (de) * 2001-06-28 2004-05-19 Mathias Bäuerle GmbH Falzvorrichtung für Bogen aus Papier, Kunststoff und dergleichen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961981C (de) * 1952-10-14 1957-04-18 Kurt Ruenzi Falzmaschine mit Falztaschen zum Stauchfalzen
US5041074A (en) * 1988-10-14 1991-08-20 Jos. Hunkeler, Ltd. Folding machine, especially upset-folding machine
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