DE55591C - Flaschenverkapselungsmaschine - Google Patents

Flaschenverkapselungsmaschine

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Publication number
DE55591C
DE55591C DENDAT55591D DE55591DA DE55591C DE 55591 C DE55591 C DE 55591C DE NDAT55591 D DENDAT55591 D DE NDAT55591D DE 55591D A DE55591D A DE 55591DA DE 55591 C DE55591 C DE 55591C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
spindle
shaft
frame
eccentric
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55591D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Wittwe A. SAXLEHNER, geb. E. PELIKäN, Inhaberin der Firma ANDREAS SAXLEHNER, in Budapest IV., Waitznergasse 12
Publication of DE55591C publication Critical patent/DE55591C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • B67B3/18Capping heads for securing caps characterised by being rotatable, e.g. for forming screw threads in situ

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Flaschenverkapselungsmaschine.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Befestigung von Metallkapseln an verkorkten Flaschen u. dergl., welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs die auf die Flasche aufgesetzte Kapsel durch entsprechendes Heben der Flasche sammt ihrem Träger zwischen radial nach einwärts gedrückte Rollen gebracht wird, welche um ihre Achsen und gleichzeitig um eine in der Verlängerung der Flaschenachse angeordnete Spindel rotiren, wobei die Spindel gleichzeitig eine Bewegung in axialer Richtung erhält, so dafs hierdurch die Kapsel unter gleichzeitiger Streckung allseitig dicht an den Flaschenhals angeprefst wird.
Hierbei wird das Heben und Senken des Flaschenträgers und der Spindel, sowie die Drehung der letzteren von der Antriebswelle durch geeignete Schalt- und Uebertragungsmechanismen in den entsprechenden Zeitmomenten bewirkt, um ein selbsttätiges Arbeiten der Maschine mit Ausnahme des Einsetzens und Wegnehmens der Flaschen zu ermöglichen.
In beiliegender Zeichnung ist eine der Erfindung gemäfs construirte Flaschenverkapselungsmaschine dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und theilweiser Schnitt. Fig. 2 ist eine Rückansicht des Antriebes. Fig. 3 zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Auf- und Abbewegen der die wirksamen Organe tragenden Spindel. Fig. 4 und 5 zeigen Vorderansichten der das Heben und Senken des Flaschentisches bewirkenden Vorrichtungen. Fig. 6 ist ein Querschnitt längs der Linie x-x in Fig. 1 bezw. eine Oberansicht des Tisches sammt Maschinenständer.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird die Flasche A mit über den Hals gestülpter Metallkapsel a von einem Tisch B getragen, welcher in später erklärter Weise derart gehoben ist, dafs sich die Flasche zwischen dem Tisch und dem in die Spindel C eingesetzten Kopf c eingespannt befindet, wobei letzterer auf die Kapsel a drückt und diese in ihrer Lage festhält.
Die Spindel C trägt einen Kopf D, an welchem eine Anzahl beweglicher Rahmen d angebracht ist, in denen sich je eine Stahlrolle dl drehbar gelagert befindet. Auf die Rahmen d einwirkende Federn d2 sind bestrebt, die Rahmen sammt den Rollen radial nach innen zu drücken. Wird nun die Spindel C herabgesenkt und wieder gehoben, während sich dieselbe sammt dem Kopf D in schneller Umdrehung befindet, so wird die Kapsel von den den Flaschenhals umkreisenden, in axialer Richtung sich hin- und zurückbewegenden Rollen an den Flaschenhals angeprefst. Indem das weiche Kapselmetall von den unter Federdruck stehenden Rollen d1 längs des Flaschenhalses herabgestreckt und angeprefst wird, entsteht ein vollkommen luftdichter Abschlufs.
Damit die Maschine, bis auf das Einsetzen und Wegnehmen der Flaschen, selbstthätig arbeite, sind folgende Anordnungen getroffen:
Im Ständer E ist eine Welle e gelagert, welche ihre Bewegung von dem Rad e1 des Antriebes erhält, wobei Räder e2e3 die Bewegung auf die Spindel C übertragen.
Die Auf- und Abbewegung der Spindel, sowie die Bewegung der Flascheneinspannvorrichtung erfolgt von einem gemeinsamen Antrieb aus. Die Welle e ist nämlich in einer hohlen Welle / gelagert, auf welcher die Excenter G H und /, Fig. 3, 4 und 5, aufgekeilt sind.
Auf derselben Welle ist noch eine mit Armen versehene Nabe /' aufgekeilt, welche den Träger für die Riemscheibe /2 und das mit dem Rad e1 in Eingriff stehende Zahnrad /3 bildet; letzteres greift in den am Ständer feststehenden Zahnkranz /4 ein. Wird nun die Riemscheibe /2 von einer Transmission oder durch die Kurbel /5 von Hand aus in Umdrehung versetzt, so überträgt die Nabe/1 diese Bewegung direct auf die hohle Welle /, während durch das im Zahnkranz /4 fortgewälzte Rad/3 die Bewegung durch das Rad e1 mit vermehrter Geschwindigkeit auf die Antriebswelle e der Spindel C übertragen wird.
Die Auf- und Abbewegung der Spindel C vermittelt das auf der Welle / aufgekeilte Nuthenexcenter G, Fig. 3, durch Verschiebung des Supports g, von welchem der Rahmen g1, in dem das Spindelende hängt, getragen wird, wobei die den Kopf c tragende, durch die Spindel C hindurchgehende und im Ständer gelagerte Spindel c1 dem Rahmen gl als Führung dient.
Um die Flasche zwischen Tisch B und Kopf C einspannen und wieder entfernen zu können, ist der Tisch B auf der in einer Führung b verschiebbaren Stange bl angeordnet. Die Stange b1 ruht auf dem Ende eines am Rahmen H1 drehbar gelagerten, gabelförmigen Hebels h, dessen anderes Ende durch ein Gewicht h1 belastet ist, welches bestrebt ist, den Tisch in gehobener Stellung zu erhalten. Unter dem Rahmen H1 ist ein zweiter Rahmen 71 verschiebbar, dessen unteres Ende auf einem am Ständer E drehbaren und durch ein Gewicht i belasteten Hebel i1 aufruht.
Rahmen H1 wird durch ein Segment H und Rahmen I1 durch ein Excenter /, Fig. 4 und 5, welch beide von der Welle / aus angetrieben werden, hin- und hergeschoben.
Wird beispielsweise der Rahmen 71 durch das Excenter I in seine tiefste Stellung herabgeschoben, wobei das Ende desselben auf den Hebel i1 drückt, so wird das Gewicht i gegen das Gewicht h1 gedrückt und die Bewegung dem Hebel h mitgetheilt, was zur Folge hat, dafs der Tisch B sich senkt, während die Stellung des Segmentes H auch ein Sinken des Rahmens H1 zuläfst, so dafs der Tisch seine tiefste Stellung erreicht, worauf die Flasche entfernt und eine neue Flasche auf den Tisch gebracht werden kann.
In weiterer Folge wird der Rahmen Iϊ durch das Excenter / und der Rahmen H1 durch das Segment H langsam gehoben, wobei die Hebel h und t1 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Lage kommen. Während die Spindel durch das Excenter G auf- und abbewegt wird, erhält der concentrische Theil des Segmentes H den Rahmen H1 in gehobener Stellung, wodurch für den Hebel h genügender Spielraum vorhanden ist, um auf den Tisch einwirken zu können. Am Ständer ist ein Bolzen j befestigt, welcher zur Führung des > Supports g und der oberen Enden der Rahmen H1 I1 dient.

Claims (4)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Eine Flaschenverkapselungsmaschine, gekennzeichnet durch eine rotirende und in axialer Richtung verschiebbare Spindel C, deren Kopf D radial nach einwärts gedrückte drehbare Rollen d1 trägt, welche die auf die Flasche aufgesetzte Kapsel beim Auf- und Niederbewegen der Spindel oder der Flasche allseitig dicht an den Flaschenhals anpressen.
  2. 2. Bei einer Flaschenverkapselungsmaschine der unter 1. angegebenen Art die Vorrichtung zum Heben und Senken der Spindel C während ihrer Rotation, bestehend aus dem mittelst Excenters von der Antriebswelle bewegten Support g, in welchen die Spindel frei drehbar eingehängt ist.
  3. 3. Bei einer Flaschenverkapselungsmaschine der unter 1. angegebenen Art die Vorrichtung zum Heben und Senken des die Flasche tragenden Tisches B, bestehend aus den mittelst Excenters von der Antriebswelle bethätigten verschiebbaren Rahmen H1, von denen je nach der Excenterstellung der einen Gewichtshebel h bethätigende Rahmen H1 das Heben und der einen Gewichtshebel i' bethätigende Rahmen I1 das Senken bewirkt.
  4. 4. Bei einer Flaschenverkapselungsmaschine der unter 1. angegebenen Art eine Antriebsvorrichtung, bestehend aus den in einander steckenden, die Excenter GHI und das Zahnrad für die Bewegung der Spindel C tragenden Wellen e und / von denen die Welle e dadurch, dafs ein Rad /3, welches auf einer durch die Welle / in Umdrehung versetzten Nabe sitzt, in einem festen Zahnkranz /4 sich abwälzt, eine andere Umdrehungsgeschwindigkeit erhält als die Welle /.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55591D Flaschenverkapselungsmaschine Expired - Lifetime DE55591C (de)

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