DE554990C - Spinnzentrifugenmotor mit elastisch gelagerter Welle - Google Patents

Spinnzentrifugenmotor mit elastisch gelagerter Welle

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DE554990C
DE554990C DEA54491D DEA0054491D DE554990C DE 554990 C DE554990 C DE 554990C DE A54491 D DEA54491 D DE A54491D DE A0054491 D DEA0054491 D DE A0054491D DE 554990 C DE554990 C DE 554990C
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DE
Germany
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motor
spinning centrifuge
elastically mounted
mounted shaft
centrifuge motor
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Expired
Application number
DEA54491D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Stein
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/14Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans
    • H02K7/16Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans for operation above the critical speed of vibration of the rotating parts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

Description

  • Spinnzentrifugenmotor mit elastisch gelagerter Welle Bei Spinnzentrifugenmotoren mit elastisch gelagerter Welle sucht man nach Möglichkeit zu erreichen, daß die Bewegungen des rotierenden Systems um den Mittelpunkt des Läuferblechpaketes erfolgen. Man erreicht durch diese Maßnahme, daß im Betriebe, besonders wenn der Läufer kugel- oder tonnenförmig ausgebildet ist, keine oder nur unmerkliche Änderungen des Motorluftspaltes eintreten. Daß die Bewegungen des rotierenden Systems um den Läufermittelpunkt erfolgen, kann man z. B. dadurch erreichen, daß man die Motorwelle in der Mitte des Läufers durch ein Pendellager starr und ober- oder unterhalb des Läufers durch ein zweites Lager elastisch gegen das Motorgehäuse abstützt.
  • Die Anordnung des Pendellagers in der Mitte des Läufers bedingt natürlich eine Sonderkonstruktion des Motors (abnormale Blechschnitte usw.). Es ist aber wünschenswert, für Spinnzentrifugenmotoren normale Blechschnitte und Einzelteile verwenden zu können.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spinnzentrifugenmotor, bei dem die Bewegungen des rotierenden Systems zwar auch um den Mittelpunkt des Läufers erfolgen, bei dem jedoch normale Blechschnitte und Einzelteile verwendet werden können. Das wird nach der Erfindung durch Verbindung des Motorgehäuses und der den Motor tragenden Spindel durch ein Kardangelenk erreicht, dessen einer Teil am Motorgehäuse drehbar gelagert ist und in dessen anderem 'Teil die Motorwelle gelagert ist. Ferner sind nach der Erfindung elastische Mittel vorgesehen, welche das Kardangelenk in seiner Normallage halten.
  • Das Kardangelenk ist zwar bereits zum Aufhängen von Spinnzentrifugen verwendet worden, jedoch mit dem Unterschiede, daß die ganze Zentrifuge in ihm aufgehängt wurde, ohne daß dabei für eine elastische Lagerung der Welle gegen das Motorgehäuse Sorge getragen war. Das Kardangelenk ermöglicht bei dieser bekannten Anordnung lediglich eine Relativbewegung zwischen dem Motorgehäuse und dem Gestell. Eine Relativbewegung zwischen Läufer und Ständer des Motors läßt sich dagegen mit der bekannten Anordnung; nicht herbeiführen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. t einen Längsschnitt durch einen Spinnzentrifugenmotor und Abb. a eine Ansicht.
  • Die Welle W des Spinnzentrifugenmotors ist in den Lagern L1 und ZZ gelagert, und diese sind in besonderen starr miteinander verbundenen Konstruktionsteilen T1 und Tz befestigt. Durch ein Kardangelenk Kg, K, mit den Drehpunkten Dl, D2, D, und, auf der Zeichnung nicht sichtbar, D4 wird bei Bewegungen um die aa-Achse durch den symmetrischen Aufbau des Motors der Drehpunkt immer genau mit dem geometrischen Mittelpunkt hf des Läuferblechpaketes zusammenfallen. Die elastische Abstützung der Lagerungen gegen das Gehäuse kann durch Gummiringe El und E2 erfolgen.
  • Bekanntlich steigt die Leistung eines Elektromotors etwa quadratisch mit dem Durchmesser seiner effektiven Eisenabmessungen und etwa proportional mit der Breite. Die maximalen Luftspaltänderungen bei seiner Bewegung der Welle aus der Ruhelage aa um den Mittelpunkt M und einer bestimmten Winkelabweichung ist abhängig von der halben Läuferbreite b # Zweckmäßig kann deshalb der M?)tör mit verhältnismäßig großem Läuferdurchmesser und kleiner Eisenbreite ausgeführt werden. Um mit kleinem mittlerem Luftspalt auszukommen und zu vermeiden, daß bei pendelnden Bewegungen der Welle die am stärksten bewegte Außenseite des Läufers den Luftspalt unter den aus mechanischen Rücksichten betriebsmäßig kleinst zulässigen Wert verringert, können die Läufermantelfläche oder die Ständerinnenmantelfläche oder zum Teil beide Flächen tonnenförmig ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Spinnzentrifugenmotor mit elastisch gelagerter `Felle, dadurch gekennzeichnet, daß am Mötorgehäuse der eine Teil eines Kardangelenkes drehbar gelagert ist, in dessen anderem Teil die Motorwelle gelagert ist, und daß elastische Mittel vorgesehen sind, welche das Kardangelenk in seiner Normallage halten.
DEA54491D 1928-06-15 1928-06-16 Spinnzentrifugenmotor mit elastisch gelagerter Welle Expired DE554990C (de)

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