AT132259B - Elastisches Lager für schnellaufende Elektromotoren mit Wälzlager, insbesondere für Zentrifugen u. dgl. - Google Patents

Elastisches Lager für schnellaufende Elektromotoren mit Wälzlager, insbesondere für Zentrifugen u. dgl.

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AT132259B
AT132259B AT132259DA AT132259B AT 132259 B AT132259 B AT 132259B AT 132259D A AT132259D A AT 132259DA AT 132259 B AT132259 B AT 132259B
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AT
Austria
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bearing
centrifuges
roller bearings
shaft
electric motors
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Application number
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Inventor
Heinrich Baumeister
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Aeg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elastisches Lager für schnellaufende Elektromotoren mit Wälzlager, insbesondere für Zentrifugen u. dgl. 



   Bei manchen schnellaufenden Motoren, z. B. für Spinnzentrifugen, Garnspindeln u. a. ist es nicht möglich, die rotierenden Teile so genau auszuwuchten, wie dies für eine starre Lagerung der Welle erforderlich ist. Bei den meisten   Ausführungen   solcher Maschinen ist daher ein Lager elastisch angeordnet, so dass die Welle mehr oder   weniger grosse Schwingungen ausfüllren   kann (Fig. 1). 



   Bei derartigen Anordnungen rotiert der Punkt der grössten Formänderung mit der Umdrehungzahl der Welle im elastischen Zwischenglied. Es wird also von der Welle fortdauernd Deformationsarbeit geleistet. Ausserdem wird das elastische Zwischenglied sehr stark beansprucht. 



   Es ist bereits bekannt geworden, diese Nachteile bei Motoren mit   Wälzlagern   dadurch zu beheben, dass mindestens ein Wälzlager ein elastisches Zwischenglied zwischen innerem Laufring und Welle besitzt. 
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 wird dadurch weitgehend vermieden. 



   Da bei derartigen   Anordnungen   die Welle gegenüber der elastischen Lagerung praktisch als starr angesehen werden kann, ist die kritische Drehzahl, bei welcher die   grössten Schwingungen auftreten,   lediglich durch die Elastizität des Lagers gegeben. Nach den Gesetzen der Mechanik rotierender Körper besteht nun die Beziehung, dass die durch die Unbalance verursachten   Lagerdrücke   bei der kritischen Drehzahl um so kleiner werden, je geringer die Elastizität der Lagerung ist, während bei überkritischer Drehzahl eine grosse Elastizität die geringsten   Lagerdrücke   ergibt. 



   Diese Anordnung hat aber demnach, dass beim Anlauf der Zentrifugen in der kritischen Drehzahl sehr grosse Ausschläge auftreten, für welche man aus konstruktiven Gründen das Lager nicht vorsehen kann. Wird aber der Ausschlag begrenzt in dem die Welle sich gegen die Wandung des Lagers legt, so treten starke Erschütterungen und   Lagerdrücke   auf. Die Welle hat ausserdem keine Möglichkeit, sich von ihrem Anschlag abzuheben und frei einzustellen, selbst wenn die Drehzahl bereits so hoch ist, dass sie über der Schwingungsperiode liegt, welche das System Feder-Masse besitzt. Man kann nun eine freie 
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 anordnet, sondern auch dem äusseren feststehenden Teil der Zentrifuge bzw. des Lagers eine elastische Anordnung gibt, so dass diese Teile schwingen können.

   Sobald die Welle sieh beim Hinlaufen an den Lagerring legt. wird die   Wirkung   der inneren Feder ausgeschaltet. Es tritt   nun   ein   Nichtschwingell   des äusseren Lagers bzw. des Motors auf. Bei einer bestimmten Drehzahl wird die Welle durch die Schwingungen in die   Mittellage zurückgeführt   und von dem   Lagerring abgehoben. Sie läuft jetzt als freie Achse   weiter, und auch die   äusseren     festen Teile bleiben nahezu schwingungsfrei.   
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 lage   A   aus Gummi elastisch aufgehängt. 



   Die in Fig. 3 skizzierte Anordnung des unteren Lagers hat den Nachteil, dass der Luftspalt des Elektromotors mit Rücksicht auf die seitlichen Schwingungen der Welle gross ausgeführt werden muss. 



  Es ist daher zweckmässig, den Drehpunkt des unteren Lagers in die Mitte des Rotors r zu legen, so dass die Schwingungen des äusseren Rotormantels radial ein Minimum wird. 



   Zur Befestigung der Feder im Lager bzw. auf der Welle können die im Maschinenbau bekannten Hilfsmittel benutzt werden. Nach Fig. 4 kann z. B. eine   Bleehhülse f mit   der Feder verlötet werden, der Ring g ist durch Umbördelung der Hülse befestigt. 



   Die Feder kann in einer von der Zeichnung abweichenden Form aus mehreren übereinanderliegenden entgegengesetzt gerichtete Windungen bestehen oder durch ein anderes elastisches Mittel ersetzt werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Elastisches Lager für schnellaufende Elektromotoren mit Wälzlager, insbesondere für Zentrifugen u. dgl., bei dem die Welle radiale Bewegungen ausführen kann, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl zwischen dem inneren Laufring mindestens eines Lagers und der Welle ein elastisches Zwischenglied angeordnet ist, als auch der äussere Laufring dieses Lagers durch elastische Zwischenglieder abgestützt ist.

Claims (1)

  1. 2. Elastisches Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elastizität des für den äusseren Lagerring angeordneten elastischen Gliedes kleiner ist als die Elastizität des zwischen Welle und innerem Lagerring angeordneten elastischen Gliedes. EMI2.2
AT132259D 1929-10-31 1930-10-30 Elastisches Lager für schnellaufende Elektromotoren mit Wälzlager, insbesondere für Zentrifugen u. dgl. AT132259B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1286193B (de) * 1963-02-26 1969-01-02 Licentia Gmbh Koerperschallisolierender Einbau eines kleinen Elektromotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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