DE554240C - Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton

Info

Publication number
DE554240C
DE554240C DE1930554240D DE554240DD DE554240C DE 554240 C DE554240 C DE 554240C DE 1930554240 D DE1930554240 D DE 1930554240D DE 554240D D DE554240D D DE 554240DD DE 554240 C DE554240 C DE 554240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
rails
rail
bedding
sleepers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930554240D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE554240C publication Critical patent/DE554240C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/28Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from concrete or from natural or artificial stone
    • E01B3/40Slabs; Blocks; Pot sleepers; Fastening tie-rods to them

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton Die Erfindung betrifft die Herstellung von Schienenbettungen für Straßenbahnen, Eisenbahnen u. dgl. und erzielt die schnelle und wirkungsvolle Herstellung besonders haltbarer Schienenbettungen.
  • Bei Herstellung der Schienenbettung gemäß der Erfindung wird Beton o. dgl. verwendet, der, damit er sich besonders dicht absetzt, Schwingungen ausgesetzt wird, wie es bereits bei der Herstellung von Gegenständen aus Beton mit Bewehrungseinlagen in Formen bekannt ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Beton in einen vorher hergerichteten Graben eingebracht wird und daß sodann die Schienen direkt in Schwingungen versetzt werden, so daß die Masse besonders innig gebunden wird.
  • Die Einzelheiten der Erfindung seien nunmehr an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen die Fig. 1, -2, 3 und q. senkrechte Schnitte durch ein Schienenbett darstellen und verschiedene Stufen seines Herstellungsverfahrens erkennen lassen.
  • Fig.5 ist eine Teildarstellung in Seitenansicht, welche eine Schiene mit in Zwillingsanordnung vorgesehenen Tragschwellen erkennen läßt.
  • Fig. 6 ist eine Teildraufsicht, die ein Paar von Zwillingsschwellen aus Stahl mit auf ihnen befestigten Schienen erkennen läßt.
  • Bisher war es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, ein Schienenbett für rollende Fahrzeuge herzustellen, welches das Wasser daran hinderte, längs der Schienen einzusickern. Dieser übelstand ist eine Folge der Schienenschwingungen, die beim Befahren auftreten und Risse und Sprünge längs der Schienen hervorrufen, durch welche Wasser eintreten kann. Durch die Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die Schienen während des Eindringens des die Bettung bildenden Betons, also noch solange der Beton weich ist, in Schwingungen versetzt werden, welche so lange andauern, bis der Beton sich gesetzt hat, d. h. bis jedes weitere Nachsinken der Betonmasse aufgehört hat. Diese Vibration der Schienen v eranlaßt den Beton zum Niedersetzen und beseitigt alle weiteren Gefahren. Durch die Erschütterungen wird der Beton mit den Stahlschienen und Schwellen fest gebunden, so daß weitere Erschütterungen der Schienen, die bei deren Befahren auftreten, keine Risse oder Sprünge längs der Gleise hervorzurufen vermögen. Überdies ist es gemäß der Erfindung möglich, 5 bis 15 0lo mehr Beton im gleichen Raum unterzubringen, wodurch die Festigkeit. des Bettes weitgehend erhöht wird. Dieser Oberbau schließt alle Hohlräume zwischen Stahl und Beton aus, was bei allen bisher bekannten Konstruktionen nicht möglich war. Durch die Beseitigung dieser Höhlen zwischen Stahl und Beton und durch die Herstellung einer festeren Bindung zwischen Schienen und Beton wird die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser und gegen Erschütterungen weitgehend erhöht, so daß die Lebensdauer der Bettung als Ganzes entsprechend größer wird.
  • Bei einer besonderen Art des neuen Verfahrens wird zunächst ein Graben gebildet, der ein wenig breiter als die Länge der üblichen Schwellen ist und eine solche Tiefe besitzt, daß der Schienenkopf mit der Straßenbahn bündig liegt. In diesen Graben werden nun eine Mehrzahl von Blöcken i und 2 eingebracht, die vorzugsweise aus Beton bestehen. Diese Blöcke i und 2 werden paarweise in der aus Fig. 6 ersichtlichen Art angeordnet. Sodann werden auf die Blöcke i und 2 Stahlschwellen der an sich bekannten Zwillingsbauart aufgebracht, wie sie gleichfalls Fig. 6 erkennen läßt. Die Schienen 3 und q. werden dann mittels der Klemmplatte 5, 6 und 5', 6' in der üblichen Weise auf den Schwellen befestigt. Der Graben wird dann mit nassem Beton bis zu der aus Fig. 2 ersichtlichen Höhe ausgefüllt, und zwar geschieht dies vorzugsweise mittels eines Betonmischers, der ungefähr um 30 cm pro Minute vorgeschoben wird. Während der Beton noch weich oder plastisch ist, wird das Gleis mittels eines Vibrators in Schwingungen versetzt, der entweder mechanisch oder auch pneumatisch angetrieben sein kann und längs des Gleises ungefähr 3 bis 8 m hinter dem Betonmischer vorgeschoben wird, was gleichfalls mit einer Geschwindigkeit von 30 cm pro Minute geschieht. Fig. 3 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines solchen Vibrators, der im wesentlichen aus einer Platte oder Schiene 7 besteht, auf welcher Hämmer io und i i angeordnet sind, die derart hin und her schwingen können, daß sie das Gleis in Schwingungen versetzen. Diese Hämmer werden vorzugsweise pneumatisch angetrieben, doch kann natürlich auch ein mechanischer Antrieb verwendet werden. Die Frequenz der auf das Gleis wirkenden Stöße oder Schwingungen liegt vorzugsweise zwischen 5 200 und 6 ooo pro Minute. Die Erschütterungen des Gleises pflanzen sich auf die Schwellen fort, so daß im wesentlichen die ganze Masse des Betons diesen Schwingungen unterworfen ist und daher veranlaßt wird, sich zu setzen, wodurch der Beton einen höheren Dichtigkeitsgrad erhält. Sobald der Beton sich gesetzt hat, wird er die in Fig.3 dargestellte Höhenlage einnehmen. Da die Erschütterungen des Gleises auch auf die Schwellen einwirken, ist der Beton bestrebt, sowohl längs als auch zwischen und unter die Schienen -einzudringen und sich sowohl mit diesen als auch mit den Schwellen innig zu verbinden. Die Vibration der Schienen verhindert auch jede Uneinheitlichkeit im Gefüge des Betons und sichert ein Gefüge, das außerordentlich fest und widerstandsfähig gegen Wasser ist. Risse und Sprünge längs der Schienen sind ausgeschlossen, so daß kein Wasser längs der Schienen einsickern kann. Nachdem der Beton abgebunden und sich gesetzt hat, können weitere Erschütterungen, die als Folge der Barüberrollenden Fahrzeuge auf die Schienen wirken, keinerlei Beschädigungen des Gefüges hervorrufen oder Risse zwischen dem Beton und den Schienen erzeugen.
  • Auf das Betonbett wird dann eine Deckschicht aus Asphalt, Beton oder anderem geeigneten Baustoff gelegt. Nachdem diese Schicht erhärtet ist, ist das Schienenbett fertiggestellt.
  • Gegebenenfalls kann der Graben zunächst teilweise mit Kies oder anderem geeigneten Baustoff ausgefüllt werden, worauf Zementmörtel oder ein anderes Bindemittel auf die Oberfläche des Kiesbettes gebracht oder gestampft wird. Das Gleis wird nun in der zuvor beschriebenen Weise in Schwingungen versetzt, so daß der Zement in alle Räume zwischen den Steinen eintreten kann.
  • Es ist klar, daß man in der Auswahl der zu verwendenden Stoffe einerseits und auch bei deren Einbringung andererseits sehr freie Hand hat, so daß nicht alle Möglichkeiten beschrieben werden können und brauchen. Insbesondere ist es auch gleichgültig, in welcher Weise der Beton in die Bettung eingefüllt wird und welche Art von Vibrator hierauf zur Anwendung gelangt. Auch ist das Verfahren keineswegs beschränkt auf die Anwendung besonderer Schwellentypen oder auf besondere Schwellenarten, obwohl sich gezeigt hat, daß bei Verwendung von Stahlschienen eine bessere Bindung erreicht wird. Obwohl in der' Beschreibung stets die Rede von Beton war, ist das Verfahren auch nicht beschränkt auf besondere Mischungsverhältnisse zwischen Sand, Zement, Steinen oder anderen Stoffen; der Ausdruck Beton bezieht sich sinngemäß auch auf andere Mischungen von Bindematerial, wie z. B. auf Zement, Asphalt mit und ohne Sand, Kiesmörtel usw.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCI3: Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen, insbesondere für Straßenbahnen, unter Verwendung von gegebenenfalls mit Steinen, Schotter o. dgl. gemischtem Beton, dadurch gekennzeichnet, daß der Beton in einen vorher fertig hergerichteten Graben eingebracht wird und daß sodann die Schienen zur Herstellung einer besonders innigen Mischung des Betons in Schwingungen versetzt werden.
DE1930554240D 1929-05-23 1930-05-24 Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton Expired DE554240C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US554240XA 1929-05-23 1929-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE554240C true DE554240C (de) 1932-07-06

Family

ID=21997695

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930554240D Expired DE554240C (de) 1929-05-23 1930-05-24 Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE554240C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2691484A1 (fr) * 1992-05-22 1993-11-26 Vanotti Gerard Procédé de construction d'une voie ferrée dans du béton.
WO2006111589A1 (es) * 2005-04-19 2006-10-26 Gantry Española, S.A. Sistema de vías de ferrocarril en placa hormigonada y procedimiento de instalación del mismo

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2691484A1 (fr) * 1992-05-22 1993-11-26 Vanotti Gerard Procédé de construction d'une voie ferrée dans du béton.
EP0576392A1 (de) * 1992-05-22 1993-12-29 Vape Rail International S.A. Verfahren zum Einbau eines Eisenbahngleises in Beton
US5285964A (en) * 1992-05-22 1994-02-15 Etablissements Vape Method for constructing a railroad in concrete having vertical and lateral adjustment steps prior to concrete pouring
WO2006111589A1 (es) * 2005-04-19 2006-10-26 Gantry Española, S.A. Sistema de vías de ferrocarril en placa hormigonada y procedimiento de instalación del mismo

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1584412B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Betonplatten und darin eingebetteten Fachwerktraegern bestehenden Elementen
DE2422942C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenbahnoberbauten sowie Fertigteile und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE4236766C2 (de) Verfahren zum Sanieren eines Dammbaues für eine Fahrbahn
DE554240C (de) Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton
AT390976B (de) Verfahren zur errichtung von schotterlosem oberbau sowie ein nach diesem verfahren hergestellter oberbau
EP1576240B1 (de) Verfahren zum herstellen einer festen fahrbahn und fahrweg
DE3784514T2 (de) In situ-stein- oder blockerzeugungsgiessform.
AT219641B (de) Verfahren zur Herstellung hoch belastbarer Straßendecken von Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstraßen
DE1948339A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Festlegung von Schrauben oder Naegeln
AT162712B (de) Betonstein zur Herstellung eines Straßenbelages
EP0960989B1 (de) Baustein und Verfahren zum Herstellen eines Bausteines aus Beton
DE4244333C2 (de) Verbundstein oder Verbundplatte
DE10218309B4 (de) Fahrweg für Schienenfahrzeuge mit einem Schotterbett für Gleise, Verfahren zu seiner Herstellung und eine Bindemittelmischung zur Verwendung in dem Verfahren
DE682107C (de) Verfahren zur Verdichtung von Gleisbettungen
DE4437955A1 (de) Feste Fahrbahn
DE1584412C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus Betonplatten und darin eingebetteten Fachwerkträgern bestehenden Elementen
DE19627672C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer mit Schienenauflagerelementen aus Beton versehenen Betonfahrbahnplatte einer Schnellfahrbahnstrecke und Verbundankersetzmaschine zur Durchführung des Verfahrens
DE1253128B (de) Verfahren zum Anformen eines Betonfusses an den Untergurt metallener Traeger und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2054356A1 (de) Fertigteil und Verfahren zur Her stellung des Fertigteil
DE237739C (de)
CH361115A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonbelägen mit einlagefreien Trennfugen
DE453139C (de) Verfahren zum schalungslosen Herstellen von eisenbewehrten Stampfmauern
AT352969B (de) Betonfertigteil
DE1584495C (de) Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens fur die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbund Pflastersteinen aus Beton, und mit dem Verfahren hergestellter Preß formkasten
AT130446B (de) Verfahren zur Herstellung von Bruchsteinpflasterdecken.