DE1584495C - Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens fur die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbund Pflastersteinen aus Beton, und mit dem Verfahren hergestellter Preß formkasten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens fur die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbund Pflastersteinen aus Beton, und mit dem Verfahren hergestellter Preß formkasten

Info

Publication number
DE1584495C
DE1584495C DE19641584495 DE1584495A DE1584495C DE 1584495 C DE1584495 C DE 1584495C DE 19641584495 DE19641584495 DE 19641584495 DE 1584495 A DE1584495 A DE 1584495A DE 1584495 C DE1584495 C DE 1584495C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compression molding
walls
production
mold
molding box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19641584495
Other languages
English (en)
Other versions
DE1584495A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Kusel, Jürgen H , 2800 Bremen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kusel, Jürgen H , 2800 Bremen filed Critical Kusel, Jürgen H , 2800 Bremen
Publication of DE1584495A1 publication Critical patent/DE1584495A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1584495C publication Critical patent/DE1584495C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens für die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbundpflastersteinen aus Beton, mit innerhalb eines Formrahmens angeordneten Formwänden.
Bisher erfolgt die Herstellung derartiger Preßiormkästen unter Verwendung von hochwertigem, meist gehärtetem Flachstahl von 5 bis 10 mm Dicke für die innerhalb eines Formrahmens angeordneten Formwände. Die Formwände werden dabei aus einzelnen Flachstahlplatten zusammengeschweißt. Da sich einerseits hochwertiger Stahl nur schwer schweißen läßt und andererseits an die Maßgenauigkeit der Verbundpflastersteine infolge der gewünschten Verbundwirkung große Anforderungen gestellt werden, ist der Arbeitsaufwand für das Herstellen eines derartigen Preßformkastens sehr groß. Außerdem ist ein so hergestellter Formkasten sehr schwer.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem ein Preßformkasten der eingangs geschilderten Art schneller und mit geringerem Aufwand bei gleicher Maßgenauigkeit und gleich großer Verschleißfestigkeit wie bei den bekannten Formkästen hergestellt werden kann. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zunächst Einzelformen aus einem Verschleißfestem Material hergestellt werden, die unter Bildung von Fugen in den vom Formrahmen umschlossenen Raum eingesetzt werden, daß ,dann in die Einzelformen Füll-
x . klotze; eingesetzt werdeiv uncl· daß7anschließend die Fugend und zwischen den Einzeiformen und den Formwänden entstandene Zwischenräume mit einem Material von verhältnismäßig geringem spezifischem Gewicht ausgegossen oder verpreßt werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann ein Preßformkasten zum Herstellen von Verbundpflaster-
steinen mit verschleißfesten Formwänden mit verhältnismäßig geringem Aufwand und in kürzerer Zeit als bisher hergestellt werden. Durch die Verwendung eines Füllmaterials mit, verhältnismäßig geringem spezifischem Gewicht wird das Gewicht eines Formkastens erheblich geringer als bisher, wodurch die Handhabung im Betrieb erleichtert wird. Außerdem gewährleisten die vorfabrizierten Einzelformen des Formkastens eine hohe Maßgenauigkeit der herzustellenden Verbundpflastersteine.
Die Erfindung betrifft ferner einen mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Preßformkasten. Dieser ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Einzelformen aus nur etwa 1 mm dickem Stahlblech bestehen.
Vorteilhaft ist es, wenn die Wände der Einzelformen in die Fugenvergußmasse hineinragende Verankerungen aufweisen. Letztere können dabei gegebenenfalls aus den um mehr als 90° umgebogenen Enden der Wände bestehen. Schließlich können die Verankerungen zugleich als die Fugenbreite bestimmende Abstandhalter ausgebildet sein und die ausgegossenen Zwischenräume zwischen den Einzelformen und den Formrahmenwänden durch Deckbleche abgedeckt sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Teilgrundriß eines Preßformkastens für die Fertigung von Verbundpflastersteinen und
F i g. 2 bis 4 verschiedene Möglichkeiten der Verankerung der Einzelformen des Preßformkastens in der Fugenvergußmasse.
Der in F i g. 1 dargestellte Ausschnitt eines Preßformkastens für S-formähnliche Pflastersteine weist einen äußeren Formrahmen 2 mit innerhalb des Formrahmens 2 angeordneten einzelnen Steinformen auf. Die Steinformen werden von Einzelformen 3 mit aus Stahlblech bestehenden Wänden 5 gebildet. Die Fugen 4 zwischen den Einzelformen 3 sind mit einem Material von verhältnismäßig geringem spezifischen Gewicht ausgefüllt. Die Zwischenräume 6 zwischen den Einzelformen 3 und den Wänden des Formrahmens 2 sind mit demselben Material wie die Fugen 4 ausgefüllt und durch Deckbleche 7 abgedeckt.
Die Herstellung des vorstehend beschriebenen Preßformkastens erfolgt folgendermaßen:
In den Formrahmen 2 werden die Einzelformen 3 unter Bildung der Fugen 4 eingesetzt, und in die Einzelformen 3 werden die Füllklötze eingebracht. Anschließend werden die Fugen 4 mit einem Material von verhältnismäßig geringem spezifischen Gewicht ausgegossen oder verpreßt. Beim Verpressen wird der auf die Wände 5 der Einzelformen 3 wirkende Druck durch die an den Wänden 5 anliegenden Füllklötze
aufgenommen. Sowohl zum Vergießen als auch zum Vorpressen der Fugen 4 kann vorteilhafterweise Kunststoff verwendet werden.
In der F i g. 2 sind die Enden 9 der aus Stahlblechen bestehenden Wände 5 der Einzelformen 3 in die Fugen 4 hineingebogen, so daß sie nach dem Ausgießen der Fugen 4 in der Vergußmasse verankert sind. Anstatt die Wände abzubiegen, können auch einzelne in die Fugen 4 hineinragende Laschen an den oberen Enden der Wände 5 angeordnet werden.
F i g. 3 zeigt eine Verankerung der Wände 5 mit Hilfe schwalbenschwanzförmiger Zapfen 10.
Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß die Verankerungen zugleich als Abstandhalter 11 zur Bildung der Fugen 4 beim Einsetzen der aus Stahlblech hergestellten Einzelf ormen 3 in den Formrahmen 2 ausgebildet sind.
Bei Verwendung von Kunststoff für die in die Fugen 4 einzufüllende Masse können zur Erhöhung der Festigkeit Bewehrungen, beispielsweise Stahlgitter, vorgesehen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens für die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbundpflastersteinen . aus Beton, mit innerhalb eines Formrahmens angeordneten Formwänden, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst Einzelformen (3) aus einem verschleißfesten Material hergestellt werden, die unter Bildung von Fugen (4) in den vom Formenrahmen (2) umschlossenen Raum eingesetzt werden, daß dann in die Einzelformen (3) Füllklötze eingesetzt werden und daß anschließend die Fugen (4) und zwischen den Einzelformen (3) und den Formrahmenwänden entstandene Zwischenräume (6) mit einem Material von verhältnismäßig geringem spezifischem Gewicht ausgegossen oder verpreßt werden.
2. Mit dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestellter Preßformkasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (5) der Einzelformen (3). aus nur etwa 1 mm dickem Stahlblech bestehen.
3. Preßformkasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (5) der Einzelformen (3) in die Fugenvergußmasse hineinragende Verankerungen aufweisen.
4. Preßformkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungen aus den um mehr als 90° umgebogenen Enden (9) der Wände (5) bestehen.
5. Preßformkasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungen zugleich als die Fugenbreite bestimmende Abstandhalter (11) ausgebildet sind.
6. Preßformkasten nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgegossenen Zwischenräume (6) zwischen den Einzelformen (3) und den Formrahmenwänden durch Deckbleche (7) abgedeckt sind.
DE19641584495 1964-03-02 1964-03-02 Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens fur die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbund Pflastersteinen aus Beton, und mit dem Verfahren hergestellter Preß formkasten Expired DE1584495C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0052263 1964-03-02
DEK0052263 1964-03-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1584495A1 DE1584495A1 (de) 1970-03-19
DE1584495C true DE1584495C (de) 1973-04-12

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010016444A1 (de) * 2010-04-14 2011-10-20 Kobra Formen Gmbh Form zur maschinellen Herstellung von Betonformsteinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010016444A1 (de) * 2010-04-14 2011-10-20 Kobra Formen Gmbh Form zur maschinellen Herstellung von Betonformsteinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3102728A1 (de) "verfahren zum herstellen von bauelementen sowie bauelement aus leichtbeton"
DE2554890A1 (de) Material mit zellenstruktur und verfahren fuer seine herstellung
DE19708734C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von plattenförmigen oder balkenförmigen Stahlbetonteilen, insbesondere von Stahlbetonschwellen
DE1584495C (de) Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens fur die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbund Pflastersteinen aus Beton, und mit dem Verfahren hergestellter Preß formkasten
DE3109108A1 (de) "beton-formplatte mit abfasung"
DE1584495B (de) Verfahren zum Herstellen eines Preßformkastens für die Fertigung von Formsteinen mit kompliziertem Grundriß, insbesondere von Verbundpflastersteinen aus Beton, und mit dem Verfahren hergestellter Preßformkasten
EP0960989B1 (de) Baustein und Verfahren zum Herstellen eines Bausteines aus Beton
AT360724B (de) Formsteinsatz
DE554240C (de) Verfahren zur Herstellung von Schienenbettungen aus Beton
DE221921C (de)
DE2900668C3 (de) Formbett zur Herstellung eines Formsteines
AT348913B (de) Vorrichtung zur herstellung von hohlformsteinen
DE3035033C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Beton-Schalungssteinen
DE2340729C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Fertigbauteilen
AT397227B (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung plattenförmiger bauelemente
DE2246952C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Wandelementen aus Beton, vorzugsweise von tragenden AuBenwandteilen, die auf einer Seite mit einer Schaumstoffschicht versehen sind
DE2330796B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Fertigbauteilen aus Kunststeinen
DE2137744A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines vorgefertigten Bauwerkteiles und Baugruppe, die aus einer Anzahl von vorgefertigten Bauwerkteilen besteht
AT241772B (de) Verfahren zur Herstellung eines Zuggurtes
AT305856B (de) Gleitfertiger zur Herstellung von Spannbetonplatten
CH361115A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Betonbelägen mit einlagefreien Trennfugen
DE494144C (de) Verfahren zur schichtweisen Herstellung von Betonschalenwaenden zwischen einer Aussen- und Innenschalung
DE19814158C2 (de) Verfahren zur Herstellung großflächiger Betonfertigteile mit zumindest zweiseitig schalungsglatten Oberflächen
DE102019009162A1 (de) Produktlage von Betonpflastersteinen sowie Verfahren zur Herstellung von Betonpflastersteinen in einer Produktlage
DE2340729A1 (de) Verfahren zur herstellung von bauelementen