AT241772B - Verfahren zur Herstellung eines Zuggurtes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zuggurtes

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AT241772B
AT241772B AT794860A AT794860A AT241772B AT 241772 B AT241772 B AT 241772B AT 794860 A AT794860 A AT 794860A AT 794860 A AT794860 A AT 794860A AT 241772 B AT241772 B AT 241772B
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tension belt
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Hans Ing Gstoettner
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Hans Ing Gstoettner
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  Verfahren zur Herstellung eines Zuggurtes 
 EMI1.1 
 

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    weisenBeton in üblicher Weise eingebracht. Nach dem Erhärten wird der Bock   4 weggenommen   und die Scha-   lung entfernt. Der Zuggurt nimmt dann unter dem Einfluss eines Eigengewichtes eine gerade Gestalt an. Durch Wahl einer geeigneten mittleren Überhöhung hat man es in der Hand, dem fertigen unbelasteten Gurt die in Fig. 2 gezeigte prismatische oder auch eine nach oben oder unten leicht gebogene Form zu geben. Eine in vielen Fällen erwünschte, schwache Durchbiegung nach oben lässt sich auch erreichen, wenn die gerade verlaufende Armierung eine zusätzliche Vorspannung erhält, eine Massnahme, die für sich allein oder in Verbindung mit der Wahl einer geeigneten Überhöhung der Schalung angewendet werden kann.

   Es sei erwähnt, dass die Armierung aus einfachen gewalzten oder gezogenen Rundstäben oder -drähten bestehen kann, die eingelegten Eisen also keineswegs eine besonders profilierte Oberfläche aufweisen müssen. 



   Bei Verwendung einer zur dauernden Verbindung mit dem herzustellenden Gurt bestimmten Schalung aus Formsteinen wird in grundsätzlich gleicher Weise verfahren. Zur Vorbereitung der Schalung wird eine von der Gurtlänge abhängende Anzahl von Formkörpern bestimmter Länge mit z. B. rinnenförmiger Gestalt auf einer nach oben in dem gewählten Ausmass ausgewölbten Unterlage, beispielsweise einem inder Mitte angehobenen Brett, ausgerichtet aneinandergereiht und in dieser Stellung fixiert. Anschliessend wird die im wesentlichen gerade Armierung - es bedarf keines besonderen   Richtens - eingelegt,   wobei die Mitte des Armierungsstabes oder der Armierungsstäbe wieder der Sohle der Schalung am nächsten liegt, und hierauf Beton eingebracht.

   Nach dem Erhärten des Betons ist der Gurt fertig und nimmt unter dem Einfluss seines Eigengewichtes eine z.   B. gerade   Gestalt an, sobald die mittlere Unterstützung aufgehoben wird und nur mehr seine Enden aufliegen. Die mit dem Beton verbundenen Armierungseisen sind in diesem Zustand stetig gekrümmt. 



   Aus dem vorstehenden ergibt sich, dass dem neuen Verfahren hinsichtlich der Länge herzustellender Gurte od. dgl. keine beengenden Schranken gesetzt sind, weil die erforderlichen Schalungen leicht in den jeweils erforderlichen Abmessungen zusammengestellt werden können. 



   Der mittlere Querschnitt eines Trägers mit einem nach der Erfindung hergestellten Untergurt ist in Fig. 3 veranschaulicht. 



   Der Untergurt besteht aus einer Anzahl aneinander gefügter Formsteinen 6 von rinnenförmigem Querschnitt, welche bei der Herstellung die Schalung gebildet haben. In dem Beton 7 ist die Armierung eingebettet, die aus zwei Stäben 5 von grösserem und aus zwei Stäben 8 von kleinerem Querschnitt besteht. Zwischen den Armierungseinlagen 5 sind die unteren Ecken eines zickzackförmig gestalteten Bügels 9 mit in den Beton des Gurtes eingebunden. Über diesen Bügel ist der Untergurt mit dem auf ihm aufbetonierten Träger 10 verbunden, an dessen Seitenflächen plattenförmige Formsteine haften, die bei seiner Herstellung als Schalung gedient haben. Wenn solche auf dem Gurt bzw. dem Träger verbliebene Schalungsbestandteile eine genügend rauhe Oberfläche aufweisen, z.

   B. aus Splittbeton, Pressmaterialien od. dgl. bestehen, gestatten sie das unmittelbare Aufbringen eines festhaftenden Verputzes. Sie bilden überdies eine Umhüllung, die, wie   bei unachtsamem Transport   vorkommen kann, ein Austreten tragenden Materials an den Kanten verhindert. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung eines Zuggurtes, bei welchem in eine in der Mitte überhöhte Schalung eine geradlinig verlaufende Armierung eingelegt, anschliessend Beton eingebracht und nach dessen Erhärten die Überhöhung der Schalung aufgehoben wird, wobei zur Vorspannung des Betons ausschliesslich die für diese Vorspannung ausgelegte Armierung herangezogen wird, die aus wenigstens einem in den Beton unmittelbar eingebetteten Stab besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab nach dem Erhärten des Betons unter dem Eigengewicht des Gurts zu einem im wesentlichen gleichmässig gekrümmten Verlauf verformt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab vor dem Einbringen des Betons in an sich bekannter Weise zusätzlich vorgespannt wird.
    3. Verfahren nách Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise eine aus Formteilen, z. B. aus Splittbeton, Pressmaterialien oder aus Ziegeln, mit rinnen-oder rohrförmigem Querschnitt zusammengesetzte Schalung verwendet und auf dem Gurt belassen wird.
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