AT206163B - Befestigung von Steigeisen in dünnwandigen Baukörpern und Verfahren zur Herstellung dieser Befestigung - Google Patents

Befestigung von Steigeisen in dünnwandigen Baukörpern und Verfahren zur Herstellung dieser Befestigung

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AT206163B
AT206163B AT508558A AT508558A AT206163B AT 206163 B AT206163 B AT 206163B AT 508558 A AT508558 A AT 508558A AT 508558 A AT508558 A AT 508558A AT 206163 B AT206163 B AT 206163B
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fastening
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AT508558A
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English (en)
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Friedrich Ing Oestreicher
Original Assignee
Friedrich Ing Oestreicher
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/48Dowels, i.e. members adapted to penetrate the surfaces of two parts and to take the shear stresses
    • E04B1/483Shear dowels to be embedded in concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


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  Befestigung von Steigeisen in dünnwandigen Baukörper und Verfahren zur Herstellung dieser Befestigung 
In dem Stammpatent Nr. 183553, das mit der vorliegenden Erfindung weiter ausgebaut werden soll, ist die Befestigung von Steigeisen in   dünnwandigen Baukörpern geschätzt,   mit   dez   Kennzeichnung, dass. diese Steigeisen in rohrförmigen Dübeln verankert sind, welche in ihrem tragenden Querschnitt senkrecht zur Momentebene stark verbreitert sind. 



   Die erfindungsgemässe weitere Ausgestaltung der nunmehr vorgeschlagenen Befestigung von Steigeisen in dünnwandigen Baukörpem besteht darin, dass die senkrecht zur Momentebene in ihrem tragenden Querschnitt stark verbreiterten rohrförmigen Dübel aus einem an Ort eingebrachten möglichst biege-zugfesten 
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 gebrachten Schmelzmassen, Schwefelzement od. dgl. Material bestehen, welche entweder in flüssigem Zustand eingegossen werden, um erkalten zu erstarren oder in   breiig   plastischem Zustand eingestampft werden. 



   Die Querschnitte der an Ort gegossenen Dübel können jeder Art, z.   B.   der im Stammpatent gezeigten Form sein, vorzugsweise wird man aber im Falle des Gussdübels zu einfachen und unkomplizierten Umrissformen greifen und die im Stammpatent schon vorgeschlagene Form mit elliptischem Querschnitt   wäh-   len, wobei die lange Achse senkrecht zur Momentebene bei späterer Belastung des Steigeisens stehen muss. 



   Eine weitere günstige Ausgestaltung des erfindungsgemässen Gussdabels besteht darin, dass sein Quer- 
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 eckigen Prismas können abgerundet sein. Analog zu der Anordnung des elliptisch-prismatischen Dübels im Baukörper wird der dreieckig-prismatische natürlich so eingebaut, dass die lange Seite des Dreieckes senkrecht zur Momentebene der zu erwartenden Steigeisenbelastung steht. 



   Der erfindungsgemässe Gussdübel wird im Baukörper wie folgt eingebaut :
Im Baukörper selbst wird die gewünschte Form des Dübelkörpers ausgespart, worauf die einzumauernden Enden der Steigeisen so in die Hohlräume eingeführt werden, dass um die Eisen genügend Raum verbleibt, um das Gussmaterial einbringen zu können. Dann wird das Gussmaterial in die um die Enden der Steigeisen befindlichen Hohlräume eingebracht. Dies geschieht entweder durch einfaches   Eingiessen,, Ein-   pressen oder Einstampfen. 



   Die Aussparungen der Hohlräume in den Baukörpern können dadurch während des Aufmauern (Beto- 
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 Abständen Körper in der gewünschten Form der Dübel aus leicht auskratzbaren Massen eingelegt werden. 



  Diese Massen können z. B. mit einem schlechten Bindemittel gebundene Sägespäne, Korkgrus u. dgl. sein. 



   In der Zeichnung sind zwei der wesentlichsten   Ausführungsformen   des erfindungsgemässen Gussdübels   in   Schrägansicht dargestellt. 



   In der Fig. 1 ist der Baukörper 1 derart geschnitten, dass der in diesem Fall elliptisch gestaltete Gussdübel 2 mit seiner oberen Breitseite frei liegt. Das Ende des Steigeisens 3 wurde schon während des Vergiessens des Gussdübels 2 so gehalten, dass es in die Längsachse des elliptischen Prismas zu liegen kommt. 



   Die Fig. 2 zeigt den Körper eines dreieckig-prismatisch gestalteten   Gussdübels,   wobei das Querschnittsdreieck dieses Prismas zweckmässigerweise gleichschenkelig-stumpfwinkelig ist. Die lange Seite a 

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 dieses Dreiecks soll hiebei senkrecht zur Momentebene der zu erwartenden Belastung stehen, wobei es   natürlich   gleichgültig ist, ob die gegenüberliegende stumpfe Dreiecksspitze bzw. Prismenseite im Baukörper nach oben oder nach unten zu liegen kommt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Befestigung von Steigeisen in dünnwandigen Baukörpern nach Patent Nr. 183553, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht zur Momentebene in ihrem tragenden Querschnitt stark verbreiterten rohrförmigen Dübel aus einem an Ort eingebrachten möglichst biege-zugfesten Gussmaterial bestehen.

Claims (1)

  1. 2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gussmaterial für die rohrförmigen Dübel vorzugsweise aus Blei, gussfähigen Kunststoffen, heiss eingebrachten Schmelzmassen, Schwefelzement od. dgl. besteht.
    3. Befestigung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gegossenen Dübels stark elliptisch ist und die lange Achse der Ellipse senkrecht zur Momentebene steht.
    4. Befestigung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des gegossenen Dübels ein gleichschenkeliges-stumpfwinkeliges Dreieck mit etwas abgerundeten Ecken ist, wobei die lange Seite des Dreiecks senkrecht zur Momentebene steht.
    5. Verfahren zur Herstellung einer Befestigung nach den Ansprüchen l bis 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Baukörper die Form des Dübelkörpers ausgespart, die Enden der Steigeisen in die ausgesparten Hohlräume eingeführt und hierauf um die in den Hohlräumen befindlichen Enden der Steigeisen das Gussmaterial für den Dübel eingebracht wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung der Hohlräume für die Dübel durch Anbringen leicht auskratzbarer Massen in Form der späteren Dübel während des Aufmauerns (Betonierens) des Baukörpers erfolgt.
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