DE554192C - Verfahren zum Kopieren von photographischen Bildern mit regelmaessigen Punkt- oder Linienrastern auf mit ebensolchen Rastern verbundene lichtempfindliche Schichten - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von photographischen Bildern mit regelmaessigen Punkt- oder Linienrastern auf mit ebensolchen Rastern verbundene lichtempfindliche Schichten

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DE554192C
DE554192C DEI39603D DEI0039603D DE554192C DE 554192 C DE554192 C DE 554192C DE I39603 D DEI39603 D DE I39603D DE I0039603 D DEI0039603 D DE I0039603D DE 554192 C DE554192 C DE 554192C
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DEI39603D
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Dr Gerd Heymer
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kopieren von photographischen Bildern mit regelmäßigen Punkt- oder Linienrastern auf mit ebensolchen Rastern verbundene lichtempfindliche Schichten Alle mit Farbrastern arbeitenden farbenphotographischen Verfahren bieten gewisse Schwierigkeiten hinsichtlich des Kopierens auf mit ebensolchen Rastern verbundene lichtempfindliche Schichten. Die Kopien zeigen sowohl bei unregelmäßigen Kornrastern wie bei regelmäßigen Punkt- oder Linienrastern, insbesondere auch bei dem Linsenraster nach B e r t h o n , eine unerwünschte Fleckigkeit oder Streifigkeit, welche sich aus einem flächenweise folgenden Wechsel von richtiger und unrichtiger oder ausfallender Farbwiedergabe ergibt und im allgemeinen als Moire bezeichnet wird. Diese Erscheinung wird dadurch verursacht, daß weder bei den unregelmäßigen Kornrastern noch bei den regelmäßigen Punkt- oder Linienrastern sämtliche Elemente des Rasters des zu kopierenden Bildes sich genau mit entsprechend gefärbten Elementen des Rasters der Kopierschicht decken. Eine derartige Registerhaltigkeit der Elemente der beiden Raster ist beim unregelmäßigen Kornraster nach Lage der Dinge völlig ausgeschlossen; beim regelmäßigen Punkt- oder Linienraster ist sie zwar theoretisch möglich, aber praktisch infolge der großen Feinheit der in Frage kommenden Raster ebenfalls nicht zu verwirklichen. Abb. r erläutert das Zustandekommen der als Moire oder Wasserstreifigkeit bezeichneten Erscheinung .am Beispiel des regelmäßigen Linienrasters. R G B R G B ... sei der aus roten, grünen und blauen Linien bestehende Raster des Originals, r g b r g b ... derjenige der Kopierschicht. Nur dort, wo ein Farbstreifen des Originals über einem gleichgefärbten Streifen der Kopierschicht liegt -diese Stellen sind in der Abbildung durch Schraffierung gekennzeichnet -, kann eine richtige Belichtung der Kopierschicht stattfinden. Selbst wenn die Rastersysteme von Original und Kopierschicht parallel zueinander liegen und genau gleiche Streifenbreite besitzen, kann die Belichtung nur dann richtig sein, wenn zufälligerweise die Bedingung erfüllt ist, daß die gleichfarbigen Streifen beider Raster genau übereinanderliegen.
  • Um das Auftreten dieser Erscheinung zu verhindern, sind verschiedene Wege vorgeschlagen worden, welche sich alle darin gleichen, daß der Kopie eine gewisse Unschärfe mitgeteilt wird, durch welche die durch das Rastermuster bedingte Streifigkeit nicht mehr erkennbar wird. Man hat z. B. vorgeschlagen, die Teile der Kopiereinrichtung während des Kopierens gegeneinander zu verschieben oder in den Strahlengang eine Mattscheibe, einen schwarzweißen Linienraster oder eine hin und her bewegte planparallele Glasplatte einzuschalten. In der Anwendung auf Kornrasterplatten beschreibt z. B. Farmer derartige Hilfsmittel in British Journal of Photography, Jahrgang igog, Col. Supp. Seite 7i/72. Soweit es sich um die Verwendung bewegter Teile beim Kopieren handelt, erfordern die Verfahren recht umständliche Vorrichtungen, während bei der Einschaltung eines schwarzweißen Rasters die Kopierlichtstärke stark herabgesetzt wird. Außerdem ist es schwierig, die der Kopie zu verleihende Unschärfe genau so zu bemessen, daß mit einem Mindestmaße an Unschärfe ein Höchstmaß an einwandfreier und gleichmäßiger Farbwiedergabe erreicht wird.
  • Dieser besondere Fall ist in Abb.2 dargestellt. Y g b f' ä b ... ist wiederum der Raster der Kopierschicht. Gelingt es nun, die Rasterlinien des Originals z. B. durch optische Abbildung. so zu verbreitern, daß sie die dreifache Breite wie früher haben, so ersieht man aus ner Abb.2, in der die gedachte Verbreiterung nur für die roten Rasterlinien durchgeführt ist, daß sie jetzt gerade das ganze Feld homogen überdecken, so daß also die Fehiererscheinung gemäß Abb. i nicht mehr auftreten kann, da die Rasterlinien in ihrer ganzen Ausdehnung gleichmäßig belichtet werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß man eine genau abzustimmende Unschärfe zur überdeckung der Streifigkeit erreicht, indem man. in den Strahlengang einen Linsenraster einschaltet, dessen Linsenelemente den Elementen des zu kopierenden regehnäßigen ' Punkt-oder Linienrasters geometrisch ähnlich sind. Durch entsprechende Bemessung der Elemente des Linsenrasters kann -man erreichen, daß sich das von einem Rasterteilchen des Originals ausgehende Licht über eine bestimmte Mindestfläche der lichtempfindlichen Kopierschicht,aber auch nur über diese Fläche, ausbreitet. Man wählt zweckmäßig die Größe und Brennweite der Elemente des einzuschaltenden Linsenrasters so, daß. von dem hinter jedem Rasterelement der Kopierschicht entstehenden unabgelenkten Bilde in jeder Interferenzrichtung nur eine begrenzte Zahl von Interferenzbildern entsteht.
  • Wenn z. B. ein Negativ auf einem Linsenrasterfilm mit einem System von parallelen Zylinderlinsen auf einen -ebensolchen Film kopiert werden soll, so- erhält man, wenn sich die Raster von Original und Kopie gleichen, vollständige Deckung einer Rastereinheit, d. h. einer Folge eines roten, grünen und blauen Farbstreifens des Rasters des Negativs, wenn man ein einziges Interferenzbild _ auf jeder Seite des unabgelenkten Bildes -entstehen läßt und wenn diese Interferenzbilder sich in einer Entfernung befinden, die gleich der Streifenbreite des unabgelenkten Bildes eines Farbstreifens des Negativs ist. Man schaltet zu diesem Zweck in den Strahlengang ein System von aneinanderstoßenden Zylinderlinsen bestimmten Breite ein, welche parallel zur Rasterung des Negativfilms und des Positivfilms verlaufen. Um die Entfernung der in der lichtempfindlichen Schicht entstehenden Interferenzbilder in der obenerwähnten Weise einzustellen, bemißt man die Breite b der Zylinderlinsen nach der Formel Hierbei ist X die Wellenlänge des Kopierlichtes und a der Winkel, unter dem ein Farbstreifen des Bildes des Negativrasters von dem eingeschalteten Linsenraster aus gesehen wird. Die Brennweite der Zylinderlinsen des einzuschaltenden Linsenrasters muß so gewählt werden, daß das von einem Punkte des Negativs ausgehende Licht sich gerade auf die Breite einer Rastereinheit, d. h. einer Folge je eines roten, blauen und grünen Streifens, verteilt.
  • Abb. 3 zeigt eine Anordnung zur Ausübung des Verfahrens. N ist der Negativfilm mit dem Raster R G B R G B ... Von diesem wird durch die Linse oder das Objektiv L ein, reelles Bild N' mit den Rasterele',menten B' CRI B' G' R' ... auf _ der Kopierschicht P, welche der Farbraster r g b r -g b ... besitzt, entworfen. Die Raster des Negativs und der Kopierschicht decken sich nicht. Die Ausbreitung jedes Rasterstreifens des reellen Bildes N' auf den dreifachen oder einen anderen gewünschten Betrag wird erfindungsgemäß mit Hilfe des in den Strahlengang .eingefügten Linsenrasters R bewirkt. Der Durchmesser eines einzelnen Linsenelementes dieses Rasters ist b. Von einer solchen Linse aus erscheint ein einzelner Rasterstreifen des reellen Bildes N', z. B. der _ Rasterteil B', unter einem Winkel a, der für die Bemessung von b nach der angegebenen Formel maßgebend ist. -Beim Kopieren von regelmäßigen Rastern, deren Elemente aus Vielecken oder Kreisen bestehen, schaltet man zur Vermeidung der Streifigkeit in den Strahlengang Raster ein, deren Linsen entsprechende, also Vieleck-oder Kreisformen aufweisen. Die Anzahl der Linsenelemente auf die Flächeneinheit und die Brennweite dei Elemente wird in entsprechender Weise berechnet. Das vorliegende Verfahren läßt sich selbstverständlich auch auf das Kopieren von photographischen Bildern mit unregelmäßigen Rastern anwenden, obwohl es hier nicht möglich ist, einen dem Raster geometrisch ähnlichen Linsenraster in den Strahlengang einzuschalten. Man wird hier ein Linsenraster wählen, dessen Elemente nach Durchmesser und Größe annähernd den Elementen des unregelmäßigen Kornrasters entsprechen. Man erreicht auf diese Weise auch hier Kopien, welche praktisch keine Streifigkeit und Farbverfälschung mehr zeigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kopieren von photographischen Bildern mit regelmäßigen Punkt- oder Linienrastern auf mit ebensolchen Rastern verbundene lichtempfindliche Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Strahlengang einen Linsenraster (R) einschaltet, dessen Linsenelemente den Elementen des zu kopierenden regelmäßigen Punkt- oder Linienrasters geometrisch ähnlich sind. z. Verfahren zum Kopieren von photographischen Bildern mit regelmäßigen Punkt- oder Linienrastern nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung der Größe und Brennweite der Elemente des einzuschaltenden Linsenrasters, daß von dem hinter jedem Rasterelement in der Kopierschicht entworfenen unabgelenkten Bilde in jeder Interferenzrichtung nur eine begrenzte Anzahl von Interferenzbildern entsteht.
DEI39603D 1929-10-19 1929-10-19 Verfahren zum Kopieren von photographischen Bildern mit regelmaessigen Punkt- oder Linienrastern auf mit ebensolchen Rastern verbundene lichtempfindliche Schichten Expired DE554192C (de)

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