AT68106B - Verfahren der Rasterwinkelung für Mehrfarbendruck zur Erzielung von Rasterkornwirkung. - Google Patents

Verfahren der Rasterwinkelung für Mehrfarbendruck zur Erzielung von Rasterkornwirkung.

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  Verfahren der Rasterwinkelung für Mehrfarbendruck zur Erzielung von Rasterkornwirkung. 



   An Stelle des zur photomechanischen Herstellung von Druckflächen allgemein benutzten regelmässigen Kreuz- oder Linienrasters, der die Tonwerte des Originals in Flächenwerte auf die   Drucksäcke   zerlegt, sind für manche Zwecke, besonders zur Herstellung lithographischer Druckflächen, Druckelemente erwünscht, welche nicht die Regelmässigkeit dieses Rasters zeigen, sondern mehr einen kornartigen Charakter haben. Solche Druckelemente können aus einem   regelmässigen   Raster erreicht werden, indem man das Licht durch einen Linien-, Kreuz-oder Dreieckraster usw. beim Negativ-oder beim Kopierprozess in zwei verschiedenen Drehlagen auf die lichtempfindliche Schicht einwirken   lässt. Das hiedurch   entstehende Produkt soll im folgenden als ,,Rasterkorn" bezeichnet werden. 



   Damit die   Erscheinung   dieses   unregelmässigen Kornes   aber doch Im ganzen einen   möglichst   glatten und sauberen Flächeneindruck macht, empfiehlt es sich, den Winkel, unter den z. B. ein   Kreuzraster   bei den beiden Expositionen auf dieselbe Fläche zu liegen kommt, mit etwa 30  zu wählen. Ein solches Rasterkorn ist also zusammengesetzt aus vier Liniensystemen von zwei Kreuzrastern, welche alle zueinander in einem Winkel von 30 bzw. 600 stehen.

   Will man nun zwei oder mehr   hocher anus   Rasterkorn bestehenden Druck-   nähen   mit mehreren Farben aufeinanderdruckens. so ist es wiederum im Interesse eines glatten Aussehens des Zusammendruckes wünschenswert, dass die gesamten Linsensysteme der beiden   Rastellkornbllder   alle zueinander In einem Winkel von 30  stehen. Dies scheitert an dem Umstand, dass man nicht 2x 4 Liniensysteme zu 30 bis 240  in einem Halbkreis von 180  winkeln kann. 



   Diese Schwierigkeit wird überwunden durch das den Gegenstand dieser Erfindung bildende Verfahren der Parallelwinkelung von zwei der vier Kreuzraster, welche zur Herstellung von je zwei   Rasterkornplatttpn   nötig sind. Diese gemeinsame Winkelung eines Kreuzrasters auf zwei Rasterkornplatten kann sowohl erzielt werden bei Herstellung der Rasterkornnegative oder-positive im photographisehen Aufnahmeverfahren als auch beim Kopierprozess durch Kopieren von Halbtonnegativen oder Positiven in Verbindung mit einem Kopierraster. Die Figur zeigt das Rasterkorn der roten Platte in einem Winkel von 0 und 30  und das Rasterkorn der blauen Platte   111   einem Winkel von 30 und   600   stehend. Ebenso könnte für eine dritte Platte ein Winkel von 60 bis 900 gewählt werden. 



   Es haben infolgedessen mehrere   Drucknächen immer   einen Drehungswinkel gemeinsam. 



   Bei der   Unregelmässigkeit   des Rasterkornes hat nach der Beobachtung des Erfinders diese nur 50%ige gemeinsame Überlagerung keinen störenden Einfluss auf die Farben-   mischung   ; die ruhige Wirkung des Zusammendruckes kann noch erhöht werden, indem man die Belichtungsdauer hei den einzelnen Stellungen des   Kreuzrast'rs   für die Raster- kornplatte verschieden nimmt, wobei sinngemäss die längere Lichtwirkung nicht beide
Male in der Parallelstellung erfolgen darf. z. B. ist möglich 0 bis 300 und 0 bis 600 oder 0 bis   300 und   30 bis   60"oder 0 bis 30"und   30 bis   60"und 0   bis   600   (die
Stellungen mit langerer Expositionszeit sind durch fetten Druck der Winkelziffer ge- kennzeichnet). 



   Es ist   also   ersichtlich, dass mindestens ein gemeinsamer   Drehungswinkel kürzer   exponiert sein muss, damit die nicht gemeinsamen and also nicht überlagernden Stellungen auf dem Zusammondruck dominieren. 

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   Dieses hier beschriebene Verfahren kann natürlich auch bei anderen Winkeln   so. obl   betreffs Herstellung des Rasterkorns wie auch betreffs Lage desselben au verschiedene 
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 druck auf dieser Basis ausgeschlossen ist. Bei einer grösseren Anzahl Farben ermöglicht es sich dann, Raster von verschiedener Weite zu wählen, wobei zweckmässig für die helleren Farben die gröberen Raster und für die dunkleren Farben die feineren Raster verwendet werden, und zwar wird die Einhaltung dieses 30"-Winkels um so notwendiger, je gröber der Raster ist.

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  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren der Rasterwinkelung für Mehrfarbendruck zur Erzielung von Rasterkornwirkung, dadurch gekennzeichnet, dass der eine von den den beiden für eine Farbe erforderlichen Rasterwinkeln mit dem einen der beiden für die zweite Farbe erforderlichen Rasterwinkel übereinstimmend gemacht wird, 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens bei einem Drehungswinkel, welcher verschiedenen Farben gemeinsam ist, kürzer belichtet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für verschiedene Druckssächen verschiedene Rasterweiten zur Verwendung kommen.
AT68106D 1912-08-29 1913-07-22 Verfahren der Rasterwinkelung für Mehrfarbendruck zur Erzielung von Rasterkornwirkung. AT68106B (de)

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