DE554114C - Geschwindigkeitsmesser - Google Patents
GeschwindigkeitsmesserInfo
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- DE554114C DE554114C DEST44946D DEST044946D DE554114C DE 554114 C DE554114 C DE 554114C DE ST44946 D DEST44946 D DE ST44946D DE ST044946 D DEST044946 D DE ST044946D DE 554114 C DE554114 C DE 554114C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/02—Devices characterised by the use of mechanical means
- G01P3/10—Devices characterised by the use of mechanical means by actuating an indicating element, e.g. pointer, for a fixed time
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
Description
- Geschwindigkeitsmesser Die Erfindung bezieht sich auf Geschwindigkeitsmesser, bei denen das Meßrad zwischen zwei in derselben Ebene angeordneten Antriebsrädern für den Zeiger hin und her schwingt und unmittelbar durch ein Zahnrad angetrieben wird, das sich mit veränderlicher Geschwindigkeit dreht. Beim Eingriff des Meßrades in das eine der beiden Antriebsräder entstellt bei diesen bekannten Geschwindigkeitsmessern jedesmal eine Bremswirkung und Verzögerung der Bewegung und damit eine Fälschung des Meßresultates.
- Dieser Nachteil wird entsprechend der Erfindung dadurch beseitigt, daß (las Meßrad auf (las Ende einer Welle fest aufgesetzt ist, die dauernd durch die Welle, deren Geschwindigkeit gemessen wer-len soll, angetrieben wird. Das Ende der das hießrad tragenden Welle lagert in einem Schwinghebel, der durch eine Exzenterscheibe hin und her bewegt wird.
- Während bei den bekannten Geschwindigkeitsmessern der eingangs erwähnten Art das Meßrad unmittelbar angetrieben wird und Verzögerungen erleidet, wird hier das Meßrad mittelbar gedreht; beide Meßzeiten sind unter sich genau gleich und desgleichen die Dauer der Einschaltungen.
- Auf der Zeichnung zeigt Abb. i in Vorderansicht den Mechanismus tnit abgenommenem Gehäusedeckel. Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt des Apparates durch die Achsen A, B, C, Abb. 3 ein Schnitt durch die Achse D. Abb. d. und 5 zeigen Einzelteile des Mechanismus einer zweiten Ausführungsform.
- Die Achse i, deren Geschwindigkeit gemessen «-erden soll, überträgt ihre Bewegung mittels des Zahnrades 2 auf ein Zahnrad 3. Auf das Ende der Achse 36 des Zahnrades 3 ist das Meßrädchen .4 aufgesetzt, welches abwechselnd und periodisch mit dem Zalinrade 5 und dem Zahnrade 22 durch den Hebelarm 27 in Eingriff gebracht wird. Der Hebelaren 27 wird durch einen Exzenter 28 in Bewegung gesetzt, welcher in einer Kulisse des Armes 27 sich dreht. Ein Uhrwerk mit Reibtrommel 33. Hemmung 35 und Unruhe dreht ständig den Exzenter 28, der sich gegen den Arm 27 legt und das Meßrädchen .l nebst seinen Klinken 29, 30 bin und her bewegt. Die Klinken stellen unter dem Einfluß von Federn 3 i und 32. Die hin und her gehende Bewegung des Hebelarmes 27 überträgt sich auf die Achse 36 des Meßrades .4.
- Die Arbeitsweise ist folgende: Ausgehend von der Stellung der Teile in Abb. i, d. h. in dem Augenblicke, wo das Meßrad -# aus dem Zahnralle 22 sich ausgehoben hat und in das Zahnrad 5 greift und der Exzenter 28 den Schwingarm nach rechts drückt, wird das Zahnrad 1,5 mittels der Klinke 30 gesperrt. Die Klinke 29 gibt das Zahnrad 7 frei, indem sie durch den Exzenter unter Überwindung der Feder 31 aus dem Zahnrad lierausgelioben wird. Die freigewordene Klinke 30 wird durch die Feder mit dem Zahnrade 15 in Eingriff gebracht. Während der folgenden Meßperiode tritt das Meßrad 4 mit dem Zahnrad 22 in Eingriff, die Klinke 30 gibt das Zahnrad 5 frei, und die Klinke 29 sperrt das Zahnrad 7.
- Das Zahnrad 5 dreht die Achse io, die einen Mitnehmer r i besitzt, und den Zeiger 39. Die Mitnahme erfolgt durch Stifte 2o und i9, die Zahnräder 7 und 8 und den Stift i2.
- Andererseits nimmt das Zahnrad 22 den Zeiger durch die Stifte 17 und 18, die Räder 14 und 15 und den Stift 13 mit. Der Zeiger 39 zeigt somit ständig die neue Geschwindigkeit proportional der Drehung der Antriebsachse i an.
- Rückzugsfedern 6, 9, 16, 23 und 4.0 stellen selbsttätig die Zahnräder 5, 7, 15,:23 und den Zeiger 39 in ihre Ausgangsstellung zurück.
- In der Ausführungsform der Abb. 4 erfolgt das Hinundherscliwingen des Meßrades 4. mittels eines Winkelhebels 41. An dem Ende des einen Armes dieses Hebels sitzt das Zahnrad 4 drehbar auf. Der Winkelhebel dreht sich um die Achse 42. Der eine Arm, z. B. 44, ist in seinem mittleren Teil federnd und trägt an seinem Ende einen Zahn 43, welcher sich auf die durch das Uhrwert: unigetriebene Nockenscheibe 45 auflegt. Das Sperren und die Freigabe der Zahnräder 7 und 15 erfolgt durch eine Blattfeder 50, welche an dem Hebelarm 41 ansitzt. Der federnde Teil des Winkelhebels hat den Zweck, den Stoß beim Eingriff des Zahnmeßrades 4 mit den Zahnrädern 5 und 22 zu mildern und den gegenseitigen Eingriff zu erleichtern. Zum gleichen Zwecke kann auch die Achse 36 entsprechend Abb. 5 sich in einen Ausschnitt 48 des Hebels 41 legen und mit einer Feder 49 überdeckt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Geschwindigkeitsmesser mit zeitweise ausgelöstem und von der zu messenden Geschwindigkeit zwangsläufig eingestelltem Zeiger, bei dem das Meßrad zwischen zwei in derselben Ebene angeordneten Antriebsrädern für den Zeiger schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßrad (4) auf einer Welle (36) fest angeordnet ist, die dauernd durch die Welle, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, angetrieben wird und die mit ihrem dem Meßrade (4) benachbarten Ende in einem durch eine Daumenscheibe in Schwing -bew egung versetzten Hebel (27) gelagert ist.
- 2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (27) in seinem oberen Teil federnd ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR554114X | 1928-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554114C true DE554114C (de) | 1932-07-05 |
Family
ID=8938648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST44946D Expired DE554114C (de) | 1928-01-11 | 1928-10-24 | Geschwindigkeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554114C (de) |
-
1928
- 1928-10-24 DE DEST44946D patent/DE554114C/de not_active Expired
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