DE5537C - - Google Patents

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DE5537C
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1878.
L. OTTO HEITZ in BRESLAU. Vereinfachter Mechanismus für aufrechtstehende Klaviere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. October 1878 ab.
Die in beiliegender Zeichnung dargestellte Construction bezweckt, die bisher meist gebräuchlichen Zwischenglieder zwischen Taste und Stöfser zu vermeiden, sowie durch die Befestigung der Stofszunge c an der Hammernufs a zugleich für den Hammer eine entsprechende Belastung für eine correcte Auslösung zu gewinnen.
Die Auslösung an dem Schnabel f kann entweder, wie Fig. ι zeigt, an einem stellbaren Frosch d oder, wie Fig. 2 zeigt, an der Taste selbst stattfinden. In letzterem Falle wird behufs Regulirung des Stöfsers c ein verstellbarer Ansatz ο an demselben angebracht. Der Drehpunkt bei α mufs so gefüttert werden, dafs bei Verschiebung der Leiste k vermittelst des Pianozuges , bei der durch den Rechen g bedingten Stellung des Stöfsers c auf der Mitte der Taste, bezw. des Frosches d, keine Hemmung eintritt. Die Hebung des Dämpferhebels e durch den Stöfser c bewirkt ebenfalls durch das dadurch auf c fallende Gewicht ein schnelles Auslösen des Hammers. Die Hebung des Dämpferhebels e kann übrigens auch direct durch die Taste stattfinden, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Um die Leiste i sowie den Stöfser p überflüssig zu machen, kann auch der Hebel e an die Leiste k verlegt werden.
Die Hebung der Gesammtdämpfung geschieht in herkömmlicher Weise entweder durch theilweise Drehung der Leiste i oder, wenn diese festgestellt wird, durch Hebung der Dämpferhebel e vermittelst einer untergreifenden Querleiste /, Fig. i.
Die Belastung der Hebel e kann wie bisher durch Gewichte oder durch Federn erzeugt werden.
Zum Fangen des Hammers wird sowohl die Vorwärtsbewegung des hinteren Tastentheils, als auch namentlich die durch die Auslösung bedingte Rückbewegung der Stofszunge c verwendet.
Die Feder s, welche das Eintreten der Stofszunge c in den Schnabel / nach dem Auslösen bewirkt, hat aufserdem die weitere Aufgabe, das Gewicht des Stöfsers c theilweise aufzunehmen, um eine schnelle Repetition zu begünstigen.
Damit jedes Glied des Gesammtmechanismus mit Leichtigkeit zu erreichen ist, werden die Kapseln h der Dämpferhebel gegen die Kapseln m so nach links verschoben, dafs die Schrauben der Kapseln h zwischen die Hammerstiele zu stehen kommen, damit sie von der Vorderseite bequem herausgeschraubt werden können. Bei der Anordnung in Fig. 2 wird, um zur Schraube der Kapsel h kommen zu können, in den Stöfser c in der angedeuteten Weise ein Schlitz q angebracht. Zur Ausgleichung der Linksverschiebung der Kapseln h in Fig. ι kommt der den Büschel η Kaltende Draht b seitwärts rechts zu stehen.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Die Hebung des Dämpfers 11 durch den Stöfser c speciell bei Unterdämpfung.
2. Die Benutzung der Rückbewegung der Stofszunge c bei der Auslösung zum Fangen des Hammers, durch Anbringung des Nebenfängers r an der Stofszunge c und des Hauptfängers in der Taste.
3. Die Verlängerung oder Verkürzung der Stofszunge c durch einen Ansatz 0, Fig. 2, bei Mechanismen für aufrechte Klaviere.
4. Die Anordnung der einzelnen Theile des Mechanismus zu einem Ganzen, wie solches durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesen ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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