DE553780C - Verfahren zum Herstellen von Brikettstangen und -buendeln - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Brikettstangen und -buendeln

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DE553780C
DE553780C DENDAT553780D DE553780DD DE553780C DE 553780 C DE553780 C DE 553780C DE NDAT553780 D DENDAT553780 D DE NDAT553780D DE 553780D D DE553780D D DE 553780DD DE 553780 C DE553780 C DE 553780C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B17/00Other machines, apparatus, or methods for packaging articles or materials
    • B65B17/02Joining articles, e.g. cans, directly to each other for convenience of storage, transport, or handling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Brikettstangen und -bündeln Die Vereinigung von Briketten zu Stangen und Bündeln mit Bindemitteln auf Leim-, Bitumen-, Dextrin- oder anorganischer Grundlage erfordert zuverlässiges, sparsames und gleichmäßiges Aufbringen des Bindemittels zwischen die Steine. Dies gelingt erfindungsgemäß überraschend einfach, indem man in den Weg des Stranges hinter der Presse Buckel, z. B. in der in Abb. i bis 4 gezeichneten Art, oder irgendeine andere geeignete Vorrichtung einbaut, die den Strang so sperren läßt, daß aufgetropfte oder aufgestrichene Bindemittel zwischen die Brikette treten und hinter dem Buckel im wieder geradegerichteten Strang breitgedrückt werden, wodurch unter Mitwirkung. des - Strangdruckes eine -gute Bindung bewirkt wird.
  • Die Buckelung a kann in der Senkrechten (Abb. i und 3) oder' in der Waagerechten (Abb. 2 und 4), so hervortreten, daß der Strang sperrt und zwischen den Briketten solche Zwischenräume entstehen, daß die Bindemittel eingeführt werden können. Die Richtungsveränderung des Stranges kann durch Druckrollen b o. dgl. unterstützt werden. Die Stangen werden vom Strang am Ende in gewünschter Länge abgetrennt und zu mehreren übereinander auf einen versenkbaren Tisch d geführt, wodurch unter der Klebwirkung des wieder ausgepreßten Bindemittelüberschusses- oder neuen Bindemittels bei f die Vereinigung der Stangen zu Bündeln g erfolgt.
  • Die Zwischenräume können auch dadurch .hervorgerufen werden, daß man die Rückfederung des Stranges vor der Bindemitteleinführung benutzt. Der Strang neigt bei jedem Vorrücken, dank seiner lebendigen Kraft, zu stellenweiser Lüftung unter Bildung von Spalten, die der rückfedernde Strang wieder schließt. Arretiert man z. B. den Rückstoß nach Abb. 5, so bleiben an der Einführungsstelle des Klebmittels Spalten bestehen, die die Verklebung nach dem Verfahren ermöglichen.
  • Damit nicht die Brikette jeder neuen Stange auf den bereits fertiggestellten gebündelten Stangenvorzeitigfestkleben, werdensiejeweils durch. Führungen 1a in gewissem Abstand von der vorher erzeugten Stange gehalten und erst nach Fertigstellung der Stange, z. B. durch eine beim letzten Schlag selbsttätig ausgelöste Vorrichtung, aufgesetzt. Eine Klebstoffzuführung k bestreicht die Stangenoberfläche; sie kann jeweils bei der obersten Stange aussetzen. Statt durch Anwendung eines Tisches kann das Bündeln der Stangen auch von Hand erfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTAN5PRTUCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Brikettstangen und -bündeln, bei dem die Brikette mit Bindemitteln untereinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Strang derart über bzw. um Buckel oder andere geeignete Vorrichtungen geführt wird, daß die Brikette sperren, so daß die dann zugeführten Bindemittel zwischen die Brikette eindringen können, worauf der Strang wieder geradegeführt wird, damit die -Brikette zu einer Stange zusammenkleben.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brikette jeder neuen Stange in einem gewissen Abstand vom Bündel geführt und erst nach Fertigstellen der Stange auf das Bündel aufgesetzt und mit ihm verklebt werden.
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